Fröhliche Ostern

Genug mit dem Gejammer, Ostern werde ich mich freuen. Ich nehme mir das vor, und dann wird es auch gelingen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die Augen verschließe vor dem ganzen Elend der Welt, zu dem auch die Seuche gehört und dass viele Hoffnungen auf ein schnelleres Ende der Pandemie zu optimistisch waren. Enttäuschungen und Frustrationen wurden umso größer.

Ostern aber will und werde ich mich freuen. Ich werde meine Augen nicht verschließen. Ich werde sie auch nicht verschließen vor dem, was wunderbar ist: Wie der Frühling erwacht, dass Forscher:innen gleich einen ganzen Strauß von Impfstoffen erfunden haben, dass es Organisationstalente gibt und so viele Menschen, die sich seit einem Jahr verantwortungsbewusst, hilfsbereit, rücksichtsvoll und klug verhalten.

Morgen ist Ostern: Das Fest des Lebens. Ich werde es feiern – im kleinen Rahmen – und werde mich freuen. Und ich will versuchen, Dich damit anzustecken – kontaktlos nur mit diesem kleinen Text. Freude ist wahnsinnig ansteckend. Schütze Dich vor dem Virus, schütze Dich vor der schlechten Laune aber lass Dich anstecken von der Freude.

Unsere Kirche ist geöffnet, jeden Tag, die ganze Zeit. Gottesdienste feiern wir nicht. Aber vielleicht magst Du trotzdem in die Kirche gehen. Dort liegt schon eine Osterkerze für Dich bereit. Hol sie Dir ab oder auch zwei oder drei, um sie einem anderen vor die Tür zu legen. Teile die Freude.

Ich wünsche Dir fröhliche Ostern und viel Freude auch mit unserem Ostervideo
Dein und Ihr Gerhard Janke

Die Kirche kann was ab und geht nicht gleich unter …

Die Kirche kann was ab und geht nicht gleich unter … auch nicht, wenn wir noch eine Weile geduldig sind und das unsrige dazu beitragen, dass Menschenansammlungen vermieden werden.

Wir schätzen an unserer Evangelischen Kirche in Deutschland, dass in ihr unterschiedliche Ansichten und Handlungsweisen möglich sind. Der Kirchengemeinderat in Fischbek war sich in dieser Frage jedoch ganz und gar einig und hat einstimmig beschlossen, dass wir von Gottesdiensten und anderen Versammlungen noch eine Zeitlang und vorerst bis zum 18. April absehen wollen.

Das heißt nun nicht, dass Ostern für uns weniger wichtig wäre als für andere. Aber noch viel wichtiger als die Gottesdienste selbst ist, dass Christus unser Leiden geteilt hat und dass er von den Toten auferstanden ist. Das ist so eine starke Hoffnungsbotschaft. Die muss gesagt und geteilt werden, und sie will auch gefeiert werden. Wir finden, das gelingt noch besser, wenn man dabei alles tut, was das Leben schützt.

Der Wechsel der Jahreszeiten und die Zeichen der erwachenden Natur sind etwas Wunderbares – gerade zu Ostern. Aber wenn es gute Gründe gibt, dann ist es kein Problem, ein Fest zu verschieben. Man kann Osterchoräle auch im Sommer oder noch später singen – ja, irgendwann werden wir sie auch wieder singen können, und das ist ohnehin viel schöner! Wollen wir darauf nicht warten? Versprochen: Wir holen das nach!

Und wie kommen wir nun mit unserem Glauben und unserem Zweifel durch diese schlimme Zeit? Ein paar Hilfen gibt es:

  • Die Glocken läuten jeden Tag. Sie erinnern uns, dass Gott bei uns ist.
  • Die Cornelius-Kirche ist geöffnet jeden Tag. Sie wird nicht überrannt, sie ist kein Touristenziel. Sie ist ein Refugium für alle, deren Gemüt nach Ruhe, Trost und Zuversicht sucht. Komm einfach, geh hinein in diese Stille.

Und wenn irgendetwas ist, dann sind wir da für dich! Und damit das wirklich jede und jeder weiß, haben wir in diesen Wochen allen unseren Gemeindegliedern Post geschickt. Es war uns zu einfallslos, allen den gleichen Brief zu schicken, deshalb gab’s ein ganzes Bündel von Briefaktionen:

  • Familien mit Kindern bekamen den Home-Kindergottesdienst mit Geschichten, Bildern, Basteleien.
  • Die Über-80-Jährigen bekamen Post und ganz praktische Unterstützung zum Buchen von Impfterminen. Wir konnten viele Termine vermitteln und haben dabei heraus gefunden, dass die Impfkampagne deutlich besser funktioniert als wir vorher dachten.
  • Wir haben viele Briefe mit Samentütchen verschickt. Wer jetzt Blumen sät, hat den Glauben an wärmere und bessere Zeiten noch nicht verloren und freut sich schon heute auf die Blüte.
  • Unser CHORnelius kann derzeit nicht proben. Was haben sie gemacht? Rezepte ausgetauscht, gleichzeitig gekocht und online diniert. Und dann wurden aus Rezepten Briefe.
  • Apropos Musik – hören kann man das neue Jahreslied unter jahreslied.de, wir haben das Notenblatt aber auch als Brief verschickt.
  • Nicht jede Aktion muss man selbst erfinden. Wir haben die #hoffnungswege unserer Nordkirche verbreitet. Mit dem Armband werden 300 Menschen in Fischbek #hoffnungsträger.
  • Die Lesepredigt verschicken wir zum Wochenende nicht nur als PDF sondern auch ganz analog auf schönem Papier.
  • In den kommenden Tagen werden werden viele Gemeindeglieder ein Heft zum Osterfest in ihren Briefkästen finden
  • und andere einen Gruß, der ihnen helfen mag, dass der Geduldsfaden nicht reißt – eine Lakritzschnecke gibt’s dazu.

Also, die Kirche ist immer noch da, die Türen sind geöffnet, wir schicken unsere Grüße in jede Wohnung, jedes Haus. Zum Osterfest wird es wieder ein Video geben, aber vorher kommt noch die Stille Woche.

Sei behütet, bleib gesund und bewahre dir ein fröhliches Herz.
Gerhard Janke

Das neue Jahreslied ist da

Auch in diesem Jahr wurde das Jahreslied von Pastor Gerhard Janke getextet und vom Popmusiker Janosch Kessler vertont und arrangiert wurde. Das Team unserer Gemeinde hat davon eine Aufnahme produziert – in diesem Jahr nicht nur zum Hören sondern auch als Video.

Es war nicht unsere Absicht, ein »Corona-Lied« zu schreiben, aber zwischen den Zeilen spürt man doch, dass es in den zurückliegenden Monaten entstanden ist:
Die schlaflosen Nächte in Sorge um Gesundheit, Arbeitsplatz und Einkommen, die Last auf den Schultern der Menschen in den systemrelevanten Berufen, die Krankenhausflure und auch Einsamkeit und Isolation klingen an.

Vor allem aber wollten wir ein Hoffnungslied schreiben. Es heißt: »Fürchte dich nicht«

1. Nachtschatten auf mir, am Himmel kein Stern,
ich kann nicht schlafen, die Träume sind fern.
Dann singt ein Vogel, schon dämmert das Licht,
und Gott spricht: Fürchte dich nicht.

2. Immer nur Alltag von morgens bis spät,
muss funktionieren, ein Rad, das sich dreht,
auf meinem Rücken nur Arbeit und Plicht,
doch Gott spricht: Fürchte dich nicht.

3. Krankenhausflure voll Sorgen und Schmerz.
Wie geht es weiter? Voll Angst ist mein Herz.
Du kannst mich trösten, berührst mein Gesicht,
und Gott spricht: Fürchte dich nicht.

4. Tänzer im Rhythmus, nur ich steh allein,
alle sind fröhlich, mein Herz ist ein Stein,
kann mich nicht freuen, die Hoffnung zerbricht,
doch Gott spricht: Fürchte dich nicht.

5. Ich hab geschummelt, getrickst und gekränkt,
Gott hat’s verwandelt, zum Guten gelenkt.
Muss nicht erschrecken vorm Jüngsten Gericht,
denn Gott spricht: Fürchte dich nicht.

6. Gott wird mich retten, und Gott ist mein Trost,
Gott macht mich mutig und reißt mich heraus,
mein Herz wird fröhlich, ein Lied und Gedicht,
denn Gott spricht: Fürchte dich nicht.

Coda

Fürchte dich nicht, sei ohne Sorgen,
hab keine Angst, bist nicht verloren.
Sei guten Muts, Kummer wird weichen,
bald wird es gut, Glück dich erreichen.
Fürchte dich nicht, Gott ist dein Licht,
fürchte dich nicht, fürchte dich nicht.

Weltgebetstag

Seit vielen Jahren begeht die weltweite Christenheit am ersten Freitag im März den Weltgebetstag, und ebenfalls seit Jahrzehnten feiern wir ihn gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden in Süderelbe. Seit vier Jahren trägt ein engagiertes und kreatives Team in Neuenfelde die Verantwortung und lädt auch in diesem Jahr zum Weltgebetstag ein – so wie es während der Pandemie möglich ist.

In diesem Jahr kommen Lieder, Texte und Gedanken aus Vanuatu, einem Inselstaat im Pazifik. Das Thema lautet: »Worauf bauen wir?« und im Hintergrund steht der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 – 27:

»Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.«

In diesem Jahr wird der Gottesdienst gestaltet als offene Kirche mit verschiedenen Stationen zum Bibeltext, Informationen über Vanuatu, Gebet und Segen. Die Kirche ist von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Eine Wächterin oder ein Wächter wird vor Ort sein, um die Hygieneregeln zu unterstützen und für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Der Weg nach Neuenfelde und nach Vanuatu wird sich lohnen!

Vorschau Jahreslied 2021

Am Sonntag, dem 7. März veröffentlichen wir unser neues Jahreslied. Es trägt den Titel »Fürchte dich nicht«. Hier gibt es schon eine kleine Vorschau mit einigen Hintergründen zur Entstehung des Liedes und einer kleinen Kostprobe.

Orgelrestaurierung beschlossen

Die Orgel der Cornelius-Kirche wurde 1974 gebaut und ist nun in einem Alter, in dem eine Umfangreiche Renovierung und Überarbeitung notwendig wird. Viereinhalb Jahzehnte lang haben unzählige bewegliche Teile: Tasten, Hebel, Drähte, Gelenke, Dichtungen für wunderbare Musik gesorgt. Aber das sind alles Verschleißteile. Damit unsere Orgel weiter klingen kann, ist nun eine umfangreiche Renovierung notwendig.

So eine Renovierung erfordert einiges an Vorarbeiten. Man benötigt ein Gutachten, eine Ausschreibung, Angebote müssen geprüft und bewertet werden. Es ist gut, dass es für solche Aufgaben Orgelsachverständige in unserer Kirche gibt — allein wäre ein Kirchengemeinderat damit überfordert. Diese Vorarbeiten sind nun geschafft. Auf seiner Sitzung im Januar hat der Kirchengemeinderat beschlossen, die Orgelbaufirma Bente aus Helsinghausen mit der Überarbeitung der Orgel zu beauftragen.

Wir rechnen dafür mit Kosten in Höhe von 112.000 €. Etwa 55.000 € können aus Spenden finanziert werden. Der Kirchengemeinderat ist sehr dankbar, dass so fast 50% der Gesamtkosten bereits finanziert sind.

Weitere Informationen zu unserer Orgel finden sich unter orgel-fischbek.de.

Spendenkonto:
Stiftung Cornelius-Kirche Fischbek
Evangelische Bank,
IBAN: DE23 5206 0410 0506 4460 00
Stichwort: »Orgel«

Valentinsnacht als Video

Am Samstag, 13. Februar, sollte unsere sechste Valentinsnacht stattfinden. Die Texte sind fertig geschrieben, die Lieder ausgesucht, alles ist bereit. Aber wie so vieles andere muss leider auch die Valentinsnacht aus bekannten Gründen verschoben werden – und wird so schnell wie möglich nachgeholt. Um die Wartezeit zu überbrücken, hat die Liturgiegruppe einen der Texte mit dem dazugehörigen Lied aufgenommen. Das Video wird am 13. Februar um 19.30 Uhr, also dann, wenn die Valentinsnacht starten sollte, hier (https://youtu.be/24QCyX5C9ZM ) veröffentlicht.

Ein Gruß der Konfirmand*innen

Die Konfirmandinnen und Konfirmaden haben kleine Friedenstauben gefaltet und verschenken sie an die Kirchenbesucher.

Auch der Konfirmandenunterricht findet derzeit digital und als Home-Konfir statt. Das ist für die Konfirmandinnen und Konfirmanden und den Pastor eine echte Herausforderung. Zoom, WhatsApp, H5P und eine Lernplattform sind unsere Hilfsmittel, sind unsere Notlösungen. Richtiger Konfir wäre besser – aber so sind nun mal die Zeiten und wir versuchen, das Beste draus zu machen.

Wir haben die Geschichte von der Arche Noah gelesen. Und dann bekomme ich Fragen und Nachrichten. »Warum hat Gott dem Menschen eine zweite Chance gegeben?« So kommen wir auch in den Austausch. Fragen und Antworten hin und her.

Schön aber ist es, wenn der digitale Konfir schließlich wieder in der echten Welt ankommt. Die Anleitung, wie man Friedenstauben faltet, findet man natürlich im Internet, aber die Tauben und der kleine Brief sind echt und ganz real und warten auf Menschen, die sich beschenken und erfreuen lassen.

Die Kirche ist täglich geöffnet von 9 – 18 Uhr.

Andachten als Brief

Schon Paulus und andere Apostel haben Briefe geschrieben und verschickt, wenn es anders nicht ging: den Römerbrief, die Korintherbriefe usw. Und so großartig, wie Newsletter, Websites und dieser ganze digitale Kram auch funktionieren, gerade neben diesen virtuellen Kanälen bewahren sich Briefe ihren eigenen Charme.

Und so will ich den großen Aposteln nacheifern, mir etwas bei ihnen abgucken und werde in den kommenden Wochen Andachten als Briefe schreiben und verschicken – so richtig aus Papier mit Umschlag und Briefmarke. Wenn Sie die auch bekommen wollt, dann rufen Sie im Gemeindebüro an und geben Ihre Adresse durch: 701 95 56

Unter Feiern–Gottesdienst findet man sie auch als PDF-Download

Die Kirche ist täglich geöffnet

Der Lockdown muss noch fortgesetzt werden. Und auch unser Kirchengemeinderat hat beschlossen, von dem unbeschnittenen Recht, Gottesdienste unter Hygieneauflagen zu feiern, keinen Gebrauch zu machen. Vorerst bis Ende Februar finden keine Gottesdienste in der Cornelius-Kirche und auch sonst keine Veranstaltungen in unserer Gemeinde statt.

Aber die Kirche ist tagsüber geöffnet. Kommt gern in den großen weiten Raum. Atmet etwas von der Stille ein. Lasst Eure Gedanken schweifen, vielleicht werden sie zu Gebeten. Zündet eine Kerze an und bringt Eure Anliegen vor Gott. Vergesst nicht, ihm auch für Gutes in Eurem Leben zu danken. Gott hat ein offenes Ohr für allen Kummer, aber er freut sich auch, wenn ihn mal jemand lobt.

Und weil es in Fischbek auch zu normalen Zeiten keine Touristenströme gibt, ist man in der Kirche in der Regel allein. Wir sehnen uns alle nach einer vollen Kirche und auch nach vollen Kinos, Theatern, Restaurants, Wohnzimmern, Sportstätten und, und, und. Und trotzdem: In der Kirche ganz allein mit dem lieben Gott zu sein – das hat auch etwas!

Den Sack zubinden

»Den Sack zubinden«, sagt man, und dann ist Schluss damit – erst einmal oder für immer? Auf jeden Fall ist es dann verpackt und weggeräumt und auch aufgeräumt und darf als erledigt gelten.

Man sagt auch, dass man den »Deckel drauf macht«. Aber da konnte ich mich nicht für ein Foto entscheiden – eine Mülltonne oder ein Kochtopf?

»Klappe zu – Affe tot« ist noch so ein Schnack. Ganz schön drastisch – armer Affe! – aber irgendetwas daran klingt trotzdem humorvoll. Galgenhumor.

Natürlich haben wir alle ein individuelles Jahr 2020 erlebt. Aber ich kann mich an kein anderes Jahr erinnern, das ein derart übergreifendes Thema, so ein weltumspannendes Thema hatte wie dieses. Und ich kann mich auch an kein anderes Jahr erinnern, an dessen Ende so viele Menschen sagen: »Gut dass es nun vorbei ist!«

In meinem persönlichen Jahr 2020 aber hat es auch so einiges gegeben, was schön war und woran ich mich gern erinnere und wofür ich sehr dankbar bin. Und ich hoffe sehr, dass auch Ihr etwas in Euren Säcken und Dosen habt, was Ihr nun gern in das Lager Eurer Lebensjahre stellt. Und für alles andere geht mir in diesen Tagen ein Vers von Jochen Klepper durch den Sinn:

Der du die Zeit in Händen hast,
Herr, nimm auch dieses Jahres Last
und wandle sie in Segen.

Mit vielen Grüßen und »Guten Rutsch!«
Gerhard Janke

Weihnachten im Herzen

Aus unseren schönen Plänen zu »Heiligabend Open Air« ist nun »Weihnachten im Herzen« geworden.

Dazu habe ich einen kleinen Film gemacht:

Weil der für Kinder etwas langweilig ist, gibt es auch noch eine kleine Video-Kindervesper (natürlich dürfen sich Erwachsene die auch ansehen).

Die Cornelius-Kirche ist ja nun leider über Weihnachten geschlossen, aber durch den verglasten Westgiebel kann man den Weihnachtsbaum leuchten sehen, und im Eingang haben wir die Krippe aufgebaut. So kann sie trotzdem ein Ziel für einen Weihnachtsspaziergang an den Festtagen sein.

Mit lauter guten Wünschen für ein gesegntes Fest
und mit vielen Grüßen vom Kirchengemeinderat
und dem ganzen Team der Cornelius-Kirchengemeinde

Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke

Wenn alle traurig sind.

Wenn alle traurig sind, dann ist das etwas anderes, als wenn alle wütend sind.

Die Traurigkeit ist voller Schmerz und voller Liebe, und manchmal kann daraus eine große Kraft wachsen.

Immer
wenn ich traurig bin
sagst du: »Ich weiß«
und nimmst
meine Hände.

Du machst sie
zu Feuerbündeln
die den Raum
erwärmen.

Plötzlich
weiß ich nicht mehr
was Kälte ist
und verschenke
meinen Schal
in den Straßen.

Einer
wird aufhören
zu frieren
so wie ich
denn
du sagst: »Ich weiß«.

Alexandra Sadôra

Wenn alle traurig sind, dann ist Volkstrauertag.

Am Volkstrauertag 1980 wurden zum ersten Mal Kränze am Mahnmal auf unserem Kirchhof niedergelegt. Das ist jetzt genau 40 Jahre her.

Auf Französisch heißt 40 »quarante«. Davon leitet sich das Wort »Quarantäne« ab. Im 14. Jahrhundert wurden erstmals vierzigtägige Isolationsperioden zur Vermeidung von Pestepidemien verhängt.

Die Vereine und Verbände, die 40 Jahre lang gemeinsam des Leids dieser Welt gedachten, werden in diesem Jahr jeweil für sich im Lauf des Tages ihre Kränze am Mahnmal niederlegen. Und die Kranzschleifen erinnern an den Schal aus dem Gedicht von Alexandra Sadôra.

Das Leid der Welt aber, das es zu tragen gilt, muss man auch irgendwo hin tragen. Darum feiern wir um 11 Uhr Gottesdienst. Die Kränze tragen wir ans Ehrenmahl, das Leid selbst aber legen wir Gott vor die Füße, der sagt: »Ich weiß«

Ich wünsche Euch allen Liebe und Trost in diesen Novembertagen
Gerhard Janke

Gemeindeversammlung wird verschoben.

Die für den 10. November geplante Gemeindeversammlung muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Wir wollten mit allen Gemeindegliedern über die Pläne zur Bildung eines »Pfarrsprengels« ins Gespräch kommen. Dieser Gedankenaustausch muss nun verschoeben werden, aber wir wollen diesen Newsletter für ein paar grundlegende Informationen zum Thema nutzen:

In unserer Gemeinde haben wir mit dem Weggang von Pastorin Senf erleben müssen, dass ihre Stelle nicht wieder neu besetzt wurde – dass es also in Fischbek plötzliche eine halbe Pfarrstelle weniger gab. In unseren Nachbargemeinden setzt sich diese Entwicklung fort. In Finkenwerder wurde gerade in diesem Sommer ebenfalls eine halbe Stelle gekürzt, und zum Jahreswechsel wird dies auf die Thomas-Gemeinde zukommen.

So ist es nun einmal. Unsere Kirche wird insgesamt kleiner, die Mittel schwinden und durch die Pandemie verschärft sich diese Entwicklung. Es gibt Prognosen, die in 10 Jahren nur noch vier Pfarrstellen für die sieben Gemeinden in der gesamten Region Süderelbe vorhersagen. Das sind unerfreuliche Perspektiven.

Also müssen wir uns etwas einfallen lassen, um das Beste aus der Entwicklung zu machen. 

Ein Instrument erproben wir schon seit einigen Monaten. Wir haben die Gottesdienstzeiten bei uns und in den Nachbargemeinden so verändert und angepasst, dass ein:e Pastor:in an einem Sonntag mit einer Predigt in zwei Gemeinden hintereinander Gottes Wort verkündigen kann. Das hat sich schon bewährt. Dieses Modell füllt Lücken, und zugleich fördert es die Vielfalt auf den Kanzeln und stärkt die gute Nachbarschaft zwischen den Süderelbegemeinden.

Dass Pastorinnen und Pastoren über die Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam pastorale Aufgaben verantworten, könnte auch in anderen Arbeitsbereichen eine gute Möglichkeit sein. Dafür gibt es in unserer Kirche eine besondere Konstruktion, den sogenannten »Pfarrsprengel«.

Darüber werden wir nun zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Gemeindeversammlung einladen, aber Sie können uns auch per Mail oder Telefon oder auch persönlich darauf ansprechen, zum Beispiel nach dem Gottesdienst.

Bauarbeiten am Kirchturm

Der Kirchturm hat für zwei Wochen ein Baugerüst erhalten. Der Mietvertrag mit dem Mobilfunkbetreiber ist ausgelaufen. Nun werden die Antennen im Kirchturm demontiert und die damals gegen Kunststoff ausgetauschten Schallluken werden wieder aus Eiche hergestellt.

Auch im Kirchenanbau werden alle Installation der Anlage zurückgebaut, sodass wir in den ohnehin ziemlich engen Nebenräumen wieder etwas mehr Platz gewinnen. Alle Baumaßnahmen werden natürlich durch den Mobilfunkbetreiber finanziert.

impuls: Ich würd so gerne das Meer sehn

Wind in den Haaren, Sand in den Stiefeln, Muscheln in den eiskalten Fingern. Das Meer erzählt von Sehnsucht und Weite.  Am 1. November um 11 Uhr hören wir ihm zu, dem Rauschen, das die Welt bedeutet, uralten Geschichten und dem Versprechen, das der Horizont leise flüstert. Wir suchen nach Strandgut und vielleicht findest Du eine Schaumkrone oder andere Schätze.

Der impuls: bekommt Besuch von Pastorin Sarah Stützinger.

Sarah Stützinger kommt aus der Stadt, in der die Schiffe ins Meer aufbrechen und kann von Fernweh und Heimathäfen ein Lied singen. Am östlichen Rand von Hamburg aufgewachsen, arbeitet sie nun als Pastorin im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg am Aufbau einer Servicestelle für Taufen, Hochzeiten und mehr.

Zum Reformationstag

In diesem Jahr kann aus den bekannten Gründen der große Süderelbeempfang zum Reformationstag nicht stattfinden.

Als kleinen Ersatz dafür gibt es ein kleines YouTube-Video unter dem Motto:

»Evangelisch fit durch den Herbst. Reformationstag 2020.«
Eine (nicht nur ernstgemeinte) Reportage durch die Region Süderelbe!

Start Konfirmandenunterricht – Bibelsponsoren

Am 20. September haben wir Konfirmation gefeiert, und gleich nach den Herbstferien beginnt der Unterricht für den neuen Jahrgang. Wir freuen uns sehr, dass sich wieder siebzehn Mädchen und Jungen angemeldet haben, um sich auf die Konfirmation im nächsten Jahr vorzubereiten.

Im Gottesdienst am 25. Oktober werden wir unsere neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden begrüßen und wollen ihnen eine gute und unvergessliche Zeit als Jugendliche in der Kirche wünschen. Dazu gehört, dass sie alle eine eigene Bibel als Geschenk ihrer Kirchengemeinde erhalten sollen.

So eine Konfirmandenbibel kostet 12 €, und wenn es Ihnen Freude macht, sich an diesen Geschenken zu beteiligen, dann freuen wir uns über eine Überweisung auf unser Spendenkonto:

Stiftung Cornelius-Kirche Fischbek:
Evangelische Bank eG
IBAN: DE23 5206 0410 0506 4460 00

Sollte die Großzügigkeit die Kosten für 17 Bibel übertreffen, dann sollen die Spenden in unsere Konfirmanden- und Jugendarbeit fließen.

Ach ja, am Sonntag dem 25. Oktober werden wir viele Plätze für die Konfirmanden und ihre Eltern reservieren, sodass für alle anderen nur noch 20 Plätze übrig bleiben – das wird nicht für alle reichen.

Kommen Sie lieber jetzt Sonntag, am 18. Oktober um 11 Uhr. Die Predigt hält Pastor Ulrich Krüger aus der Thomasgemeinde und an der Orgel wird Daria Uraskina zu hören sein.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
und einen gesegneten Sonntag
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke

Erntedankfest am 4. Oktober

Plötzlich war Wäschegummi schwer zu bekommen, weil unzählige Hobbyschneiderinnen Atemschutzmasken nähten. Damit hätte vor einem Jahr niemand gerechnet. Mehl und Hefe und Toilettenpapier wurden gehamstert. Nein, gar nichts ist selbstverständlich.

Darum ging es beim Erntedankfest schon immer. Unsere Existenz ist zerbrechlich, und die gute alte Erde ist winzig klein, und dass wir leben dürfen und zu essen haben ist ein großes Wunder.

Am ersten Sonntag im Oktober, in der Zeit, wenn die Ernte eingefahren ist, feiern wir das Erntedankfest. Wir sagen Gott: »Danke!« und – ehrlich gesagt – wir sagen auch: »Bitte!« Nicht weil wir unbescheiden wären, sondern weil wir wissen, dass wir allein aus seiner Güte leben.

Der Gottesdienst am Erntedanktag in der festlich geschmückten Kirche beginnt um 11 Uhr.

Platz für 4.000 Menschen, wie in der Geschichte von der Speisung, haben wir in der Kirche nicht, aber unser Hygiene-Konzept lässt 50 – 60 Personen zu – und das reicht fast immer. Bitte tragen Sie beim Betreten der Kirche eine Maske, am Platz kann sie abgenommen werden.

Am Sonntag musiziert unser Popular-Kirchenmusik Jan Keßler und wird Musik unserer Zeit ebenso zu Gehör bringen wie bekannte Erntedank-Choräle, die einfach dazu gehören. Wer sich schon auf die Predigt vorbereiten möchte, findet die Geschichte von der Speisung der 4.000 bei Markus 8,1-9.

Newcomer Einsegnung

Wenn in der Siedlung ein roter Bulli vorfährt, eine Glocke läutet, sich ein roter Teppich auf den Gehweg ergießt und vier gut gelaunte Jugendliche einen Anwohner herzlich in Empfang nehmen, dann kommt so mancher Passant ins Staunen. Was ist hier los? Ein Newcomer wird eingesegnet.

Die Kinder- und Jugendarbeit in unseren drei Gemeinden ist lebendig, weil jugendliche Ehrenamtliche aktiv an der Gestaltung und Durchführung beteiligt sind. Die Evangelische Jugend Süderelbe hat es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr Interessierte der bereits konfirmierten Jugendlichen für dieses Ehrenamt auszubilden. In der Newcomerausbildung, die ein halbes Jahr dauert, bereiten sich diese Jugendlichen unter anderem darauf vor, Programm zu planen, Andachten zu gestalten, Spiele anzuleiten oder sich in rechtlichen Dingen auszukennen. Auch in diesem Jahr haben sich 26 junge Menschen trotz aller Unwegbarkeiten auf den Weg gemacht und ihre Ausbildung erfolgreich absolviert. Wer das schafft, wird dann natürlich feierlich und unter dem Segen Gottes in die Gemeinschaft der Teamer*innen aufgenommen.

In diesem Jahr geschah das eben nicht wie gewohnt in einem zentralen Gottesdienst, sondern in 26 Minigottesdiensten direkt vor der eigenen Haustür. Alina, Helen, Samuel und Tim haben sich dafür mit Unterstützung von Corinna Kok und Sven Henftling einen kreativen Plan zurecht gelegt, den Bulli geschmückt und sich dann am 19. und 20.09. auf den Weg gemacht, jeden einzelnen Newcomer zuhause einzusegnen. 129 Kilometer in 10 Stunden hat das Team dafür zurück gelegt, dabei bewegte Newcomer in stolze Teamer verwandelt, sich von dankbaren Eltern verköstigen lassen und so manches Gespräch am Wegesrand geführt. Weil jugendliche Ehrenamtliche aktiv an der Gestaltung und Durchführung dieser Aktion beteiligt waren, wurde so aus einer bewegten eine bewegende Einsegnung und Kirche.

Moria ist ein Name – Mooria aber bedeutet Torheit.

Das Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos hat seinen Namen von der benachbarten Ortschaft Moria (Μόρια) – das ist einfach nur ein Name.

Es gibt ein anderes aber ganz ähnlich klingendes Wort, bei dem das o lang gesprochen wird: Mooria (Μωρία). Mooria aber bedeutet Torheit.

Das Camp ist nur eins von ungezählten Flüchtlingslagern, Moria aber ist zum Inbegriff der Torheit geworden.

Nicht dass ich es richtig fände, aber ich kann verstehen, wie Politiker:innen denken. Sie nehmen nicht nur die unmittelbaren Wirkungen ihres Handelns in den Blick, sondern sie überlegen, welche Botschaften ihr Handeln vermittelt, und ob die Schlussfolgerungen, die andere daraus ziehen, die Lösung des großen Problems womöglich erschweren.

Aber das Gegenteil von Torheit ist etwas anderes. Das Gegenteil von Torheit ist nicht Klugheit oder Kalkül. Das Gegenteil von Torheit ist eine Klugheit des Herzens, die man auch Weisheit nennt. Und ohne Weisheit wird es nicht gehen, nicht in Moria und auch nicht bei uns. Wir brauchen diese Klugheit der Herzen, wir brauchen Menschen, die mit Weisheit beschenkt sind. Davon gibt es nicht so viele. Wir müssen Gott um solche Menschen bitten.

Wenn es einmal einen Staatsmann gegeben hat, an den man sich insbesondere wegen seiner großen Weisheit erinnert, dann ist es der König Salomo gewesen, der vor 3.000 gelebt und regiert hat. Einer der Sprüche, die ihm zugeschrieben werden, lautet:

Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.
Sprüche 3, 24

In die neue Woche grüße ich Euch mit seinem Namen, denn Salomo kommt von Schalom:

Friede sei mit Euch!
Euer Gerhard Janke

Zum Schulbeginn – ein eigener Gottesdienst für jede Familie.

Am 11. August zwischen 8:00 und 11:30 Uhr

Der erste Schultag ist ein aufregender Tag. Für die ABC-Schützen beginnt ein neuer Lebensabschnitt, jetzt sind sie Schulkinder. So viel Neues kommt ins Leben: Lesen und Schreiben lernen, das Klassenzimmer, die Lehrerin oder der Lehrer, die Mitschüler … aber vielleicht kommt man auch mit einer Freundin oder einem Freund in dieselbe Klasse.

Und für die Eltern ist dieser Tag auch ganz schön aufregend.

Wir bitten Gott um seinen Schutz und Segen für diesen neuen Weg. Das können alle gut gebrauchen.

Für jede Familie gibt es einen eigenen kleinen Gottesdienst zum Schulbeginn.

Durch die Kirche führt ein Weg. Dort gibt es ein Lied, eine Geschichte und ein Geschenk, ein Gebet und einen Segen.

Der Weg durch die Kirche dauert ungefähr 10 Minuten. Die Familien treten einzeln ein – vielleicht muss man etwas warten. Ihr könnt kommen, wie es mit dem Beginn in der Schule passt. Wir sind von 8:00 bis 11:30 Uhr da.

Sonne in meinem Gesicht

Ich liebe es, mich auf eine Bank zu setzen und einen Moment die Augen zu schließen. Dann spüre ich die Wärme der Sonne in meinem Gesicht und auf meinem ganzen Körper. Wie schön ist es, wenn dann ein kleiner Wind aufkommt und mir frisch über die Arme streicht. Ich lausche dem Rauschen der Blätter im Wind und den Stimmen der Vögel. Ich atme den Duft frisch gemähten Heus oder den einzigartigen Geruch des Meers, wenn mir dies alles in einem Strandkorb vergönnt ist.

Aber es ist wunderbar, auch wieder die Augen öffnen und sehen zu können. Sie helfen mir, mich zu orientieren, aber sie können noch mehr. Sehen ist mehr als Unfallvermeidung. Sehen ist auch Betrachtung und Vertiefung und Lust und ist genauso erfüllend und sinnlich wie Hören und Riechen und Fühlen und Schmecken. Es ist eine Gnade, wenn man mit fünf Sinnen beschenkt ist.

Wenn ich die Gabe hätte zu heilen durch ein Wort, durch ein Gebet oder eine Paste aus Erde und Spucke, ich würde nichts anderes mehr tun. Die Evangelien erzählen mindestens 10 Mal, dass Jesus Blinde heilte – dieser Gottessohn!

Am Sonntag wird die Bibel auf dem Altar bei einer dieser Geschichten aufgeschlagen sein, damit wir die Augen schließen und sie uns vorlesen lassen und uns ganz in sie hinein versenken. Und lauschen.

11 Uhr in der Cornelius-Kirche.

Ihr und Euer
Pastor Gerhard Janke

Mach mit beim Sommerquiz

Der Sommerquiz hat 8 Fragen zur Cornelius-Kirche, zu Fischbek und natürlich auch zu ein wenig christlichem Grundwissen.

Viel Spaß beim kundigen Ankreuzen, beim mutigen Raten oder bei der Recherche!

Die drei Teilnehmer:innen mit den meisten richtigen Antworten in der kürzesten Zeit erhalten einen kleinen Preis!

Teilnahmeschluss: Sonntag 2. August 24:00 Uhr.

Dein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Kita Cornelius

Du bist mit der Schule fertig und willst dich vor Studium oder Beruf sozial engagieren? Dann bist du hier genau richtig – herzlich willkommen!

Die evangelische Kindertagesstätte Cornelius liegt eingebettet in den alten Fischbeker Dorfkern und gehört zur Ev.-Luth. Cornelius-Kirchengemeinde.

Wir bieten Plätze für etwa 80 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren.

Unsere pädagogische Arbeit basiert auf dem Leitbild der evangelischen Kindertageseinrichtungen des Kirchenkreises Hamburg-Ost.

Du hast Lust die Entwicklung der Kinder gezielt zu fördern, dich selber weiter zu entwickeln, scheust dich nicht vor Herausforderungen und arbeitest Ressourcenorientiert? Dann bist du bei Uns genau richtig!

Wir freuen uns von dir zu hören!
Bewerbung an:
Frau Armonies / Frau Awiszus  (Leitungsteam)
Alte Marsch 7, 21149 Hamburg
E-Mail: kita@cornelius-kirche.de

Hast Du Lust zum Gärtnern?

Auf unserem neugestalteten Außengelände haben wir eine Reihe von Blumenbeeten. Und wir könnten Verstärkung für unser Team von Ehrenamtlichen gebrauchen. Wir suchen ein, zwei Menschen, die gern gärtnern und Freude daran haben, die Blumen dabei zu unterstützen, sich schön zu entfalten.

Nach der Neugestaltung wird unser Außengelände von vielen Menschen aufgesucht, die hier Erholung und Abechslung finden. Wer etwas zu der besonderen Atmosphäre rund um die Fischbeker Kirche beitragen möchte, wird dabei selbst Entspannung und Freude empfangen. Es soll ja Menschen geben, die lieber an den Beeten herumpusseln als immer nur auf der Bank zu sitzen.

Genau die suchen wir. Wir freuen uns, wenn sie mich anrufen (701 87 27) oder mir eine Mail janke@cornelius-kirche.de schicken. Dann verabreden wir uns vor Ort und schauen uns alles einmal gemeinsam an.

Pastor Gerhard Janke

Pfingsten – 11 Uhr

»Gott hat viele Namen …« so möchte ich meine Pfingstpredigt beginnen. Gott heißt nicht nur Vater, Sohn und Heiliger Geist, sondern auch Perle, Wahrheit, Mutter, Morgenstern, lebendiges Wasser … und Gott spricht viele Sprachen.

Ich freue mich sehr, dass wir wieder Gottesdienst feiern können und wenn wir uns zum Pfingstfest sehen. Der Gottesdienst am Pfingstsonntag beginnt – so wie jetzt immer – um 11 Uhr. Und bringen Sie bitte Ihre Mund-Nasen-Bedeckung mit.

Bringt bitte auch ein Glöckchen mit. In der Cornelius-Kirche ist Raum genug, um Abstand zu halten. Aber wir wollen diesen Abstand nicht einfach leer lassen, zwischen uns sollen keine Leere und kein Vakuum herrschen. Wir füllen den Raum mit Glöckchenklang, mit leisen und mit großen Worten, mit Hoffnungen, Gebeten, Musik und Klängen, und der Heilige Geist selbst möge Pfingsten durch unsere Reihen wehen.

Ich wünsche Ihnen und Euch allen ein gesegnetes Pfingstfest
und ein wenig Erholung und Ruhe an den schönen Frühsommertagen.

Mit lieben Grüßen
Ihr und Euer Gerhard Janke

Gottesdienst am Sonntag um 11

Ab Sonntag dürfen wir wieder Gottesdienst feiern und wir freuen uns sehr!

So wie es sein soll hat der Kirchengemeinderat ein Schutzkonzept beschlossen. Die wichtigsten Punkte sind: Gesichtsmasken, Abstand halten und dass Personen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung (Husten, Schnupfen …) nicht teilnehmen dürfen.

Wir haben eine wirklich große Kirche. Deshalb können wir zwischen allen Sitzplätzen 2 Meter Abstand schaffen und haben trotzdem Platz genug für alle, die zum Gottesdienst kommen wollen.

Natürlich wird die Orgel spielen, aber das gemeinsame Singen ist derzeit leider nicht möglich. Damit der Gottesdienst trotzdem fröhlich und voller Klang wird, bitten wir alle, ein kleines Glöckchen oder eine Fahrradklingel mitzubringen.

Bitte weitersagen!

Und denken Sie auch dran: Nach unserer neuen Ordnung beginnen unsere Gottesdienste jetzt immer erst um 11 Uhr.

Podcast und Video zum letzten Sonntag ohne Gottesdienst

Nun sind Gottesdienste wieder möglich und erlaubt – allerdings unter Auflage und nur mit einem dokumentierten Schutzkonzept, denn es bleibt weiter die Aufgabe, alles dafür zu tun, dass die Corona-Pandemie eingedämmt bleibt.

Wir brauchen noch eine Woche, um alles gut zu planen, und auch um eine Gottesdienstform zu entwickeln, die ohne Gesang und bei großen Abständen gleichwohl liturgische und spirituelle Kraft entfalten kann. Deshalb wird der nächste Gottesdienst erst am 17. Mai um 11 Uhr in der Cornelius-Kirche stattfinden.

Am 10. Mai ist nun also noch einmal ein Sonntag ohne Gottesdienst in Fischbek. Als kleinen Ersatz für einen Sonntagspredigt habe ich mir Gedanken gemacht zum Thema »Isolation und Sehnsucht«. Dazu gibt es ein Video auf youtube.com

Und zum Thema des Sonntags »Kantate« gibt es folgenden Podcast:

Wir sind Gäste

Die drei Kirchenmusiker an der B 73 Ulli Glaser (Thomaskirche Hausbruch), Jan Kehrberger (Michaelis-Kirche Neugraben) und Jan Keßler (Cornelius-Kirche Fischbek) schicken einen musikalischen Gruß. Das Ergebnis seht Ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=L_22WXtFMLc

Ein paar Tage noch, dann ist die Kirche wieder auf!

Wer in der vergangenen Woche die Kirche aufsuchen wollte, fand die Tür ausnahmsweise verschlossen. Wir nutzen die Zeit ohne Gottesdienste, um die Kirche zu renovieren. In ein paar Tagen werden wir fertig sein. Sie werden staunen, wie ein neuer Anstrich die Kirche verändert.

Für den 6. Mai rechnen wir mit einer Verordnung der Freien und Hansestadt Hamburg. Dann werden wir den Zeitpunkt und die Rahmenbedingungen kennen, unter den wir wieder Gottesdienste werden feiern dürfen. Nach dem 6. Mai werden wir uns dann beraten und auch bald mitteilen, wann wir wieder Gottesdienste feiern können. Bis dahin müssen wir uns noch behelfen:

Für die neue Woche gibt es wieder ein Video auf YouTube
und auch eine Telefonandacht unter der Rufnummer: 6960 3907

Statt Konfirmation

Eigentlich wollten wir heute Konfirmation feiern. Aber das geht ja nun nicht. Wir haben sie verschoben und hoffen, dass wir sie im September nachholen können.

Ich habe einen kleinen Film gedreht für meine Konfirmandinnen und Konfirmanden, aber ich glaube, auch alle anderen können darin etwas entdecken: Klick zu Youtube

Sonntag »Quasimodogeniti«

Wir befinden uns noch immer im Corona-Shutdown und dürfen keine Gottesdienste in unserer Kirche feiern – nicht weil es verboten wäre, sondern um Menschenleben zu schützen.

Als kleinen Ersatz gibt es auch für diesen Sonntag wieder eine Video-Andacht auf youtube klick hier!

Nicht alle Menschen nutzen das Internet. Für die gibt es die Telefonandacht. Bitte druckt ein paar Download Handzettel aus und verteilt sie in die Briefkästen der Senioren in Eurer Nachbarschaft.

Gesegnete Ostern!

Unsere Kirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr für das persönliche Gebet geöffnet.
Aber wenn Du hier jemandem begegnest, dann denk dran: Abstand halten und gute Gesundheit wünschen.

Weil wir derzeit keine Gottesdienste feiern können, haben wir zwei Youtube-Channels, auf welchen wir auch in den kommenden Tagen – zum Karfreitag und zum Osterfest – weitere Videoandachten und kleine Mitmachaktionen veröffentlichen werden:
Youtube von Pastor Gerhard Janke
Youtube der Cornelius-Kirchengemeinde

Was aber können wir für die tun, die gar kein Internet nutzen?
Ab sofort gibt es die Telefonandacht – erdacht und gemacht für Menschen ohne Internet.
Telefon: 696 039 07
Aber wie können die davon erfahren?
Nun kommst Du ins Spiel: Klick mal auf Download Handzettel. Und nun überlegst Du Dir, wer in Deiner Nachbarschaft oder Familie zur Zielgruppe gehört. Dann druckst Du ihn aus und steckst in dort in den Briefkasten. Und vielleicht schreibst Du sogar noch einen kleinen Gruß von Dir mit drauf. Und schon gibt es Gemeinschaft und Gottesdienst ganz analog und trotzdem ohne Berührung und ohne Gefahr.

Liebe Gemeindeglieder,

in diesem Jahr feiern wir Ostern ohne Gottesdienste. Auch für Familien ist es eine Enttäuschung, dass manches Wiedersehen nicht stattfinden kann.

Ostern bedeutet, dass das Leben aufblüht. Wir feiern, dass Christus von den Toten auferstanden ist. Und wer im Glauben nicht so fest ist feiert, dass der schöne Frühling den Winter vertreibt. Beides passt gut zusammen.

Aber in diesem Jahr stecken wir so richtig tief im Corona-Jammertal.

Ich schicke Ihnen und Euch viele liebe Grüße. Mit der Osterfreude ist es wie mit den Ostereiern – beide sind sie versteckt und wollen gesucht und gefunden werden.

Lasst uns das Beste suchen. Wir dienen dem Leben indem wir noch eine Zeit lang geduldig sind. Aber die Hoffnung und die Zuversicht sollen jetzt schon in uns wachsen und groß werden.

Ich wünsche allen gesegnete Ostern.
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke.

Morgenandacht für Kinder

Jeden Montagmorgen kommen die Kinder aus der Kita-Cornelius und unseren Spielkreisen zu einer Morgenandacht in die Kirche – jeden Montagmorgen? Zurzeit ist das nicht mehr möglich.

Nun gibt es die Morgenandacht online bei Youtube.

Mein Vater hat immer gesagt: »Was Kinder verstehen, verstehen auch die Erwachsenen.« Und am Ende des Filmchens im Abspann steht noch etwas, was auch die Erwachsenen mitmachen können.

Ich wünsche allen eine gute Woche, bleibt schön gesund und bleibt zuhause.
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke
janke@cornelius-kirche.de

Geistergottesdienst im MariaHilf

Die Glocken haben den Sonntag eingeläutet, morgen werden Sie wieder zur Gottesdienstzeit läuten – aber zum zweiten Mal wird es morgen keinen Gottesdienst in der Kirche geben. Das ist wirklich sehr traurig.

Aber ich war heute in der Kirche und habe einen Film aufgenommen, in dem ich von einem »Geistergottesdienst« erzähle, den ich vor vielen Jahren einmal im Krankenhaus MariaHilf gehalten habe.

Jetzt also bis zum 30.4. keine Veranstaltungen mehr.

Nun gibt es also nicht nur Empfehlungen sondern sogar staatliche Verfügungen und Verbote, dass wir bis vorerst 30. April keine Veranstaltungen durchführen dürfen.

Aber das sind ja nicht nur Verbote, das sind auch Gebote. Gebote der Vernunft, Gebote der Rücksichtnahme und Gebote der Liebe.

Sich danach zur richten, sich daran zu halten – und auch Abstand zu halten, das ist ja nun ganz klar und selbstverständlich. Aber es ist auch traurig und schmerzlich. Wir müssen Taufen absagen, die Konfirmation absagen und selbst zu Ostern werden wir keinen Gottesdienst feiern können. Und so vieles mehr fehlt uns nun an Gemeinschaft und Begegnung.

Wir bemühen uns sehr darum, andere Wege des Miteinanders und der Kommunikation zu entwickeln. Diese Website hat sich ja längst etabliert, es gibt den Newsletter, gerade habe ich einen YouTube-Kanal gestartet, auf dem ich noch weitere Videos veröffentlichen werde, aber es gibt natürlich auch noch das gute alte Telefon.

Gerhard Janke
040 – 701 87 27
janke@cornelius-kirche.de

Ich hab jetzt einen YouTube-Kanal

Wenn die Gemeinde nicht mehr in die Kirche kommen darf, dann muss ich eben über das Internet zur Gemeinde kommen:

Mein erstes Video »Komm mal mit in die Kirche« findest Du klick hier!

Bis vorerst 29. März keine Veranstaltungen

Den allgemeinen Empfehlungen folgend hat der Kirchengemeinderat beschlossen, vorerst bis zum 29. März alle Veranstaltungen in der Gemeinde – auch die Gottesdienste – abzusagen. Diese Maßnahme dient der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die Ausbreitung der Corona-Infektion zu verlangsamen, die Leistungsfähgkeit des Gesundheitssystems zu unterstützen und die schwächsten unserer Mitmenschen zu schützen.

Wir empfehlen Ihnen, in dieser Zeit einmal die Fernsehgottesdienste kennen zu lernen.
Die Sendezeiten finden Sie klick hier!

Weil sich die Entwicklungen so überschlagen, machen wir jetzt erst einmal nur einen Plan für zwei Wochen. Wir werden in dieser Zeit überlegen, wie es weiter gehen kann. Aber zur Zeit sehen wir keine Alternative.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr und Euer Gerhard Janke

Exkursion am 24. März — Besuch der Stiftskirche St. Maternian und St. Nicolai in Bücken und der Hofkäserei Bünkemühle in Warpen

Der erste Stopp unserer Exkursion ist der kleine Ort Bücken in der Grafschaft Hoya an der Weser. Diese Region ist der geographische Mittelpunkt Niedersachsens.

Hier wollen wir die Stiftskirche St. Maternian und St. Nicolai kennenlernen. Sie ist die bedeutendste Kirche im früheren Herrschaftsbereich der Grafen von Hoya. Gegründet wurde sie von Erzbischof Rimbert aus Bremen, dem Nachfolger des hl. Ansgar, am Ende des 9. Jahrhunderts. Von hier aus sollte der christliche Glaube im längst christianisierten Landesinneren gefestigt werden.

Der Neubau der Stiftskirche erfolgte im 11. Jahrhundert. Es war eine flachgedeckte dreischiffige Basilika. Am Ende des 12. Jahrhunderts. hat man die Kirche verlängert und mit dem Bau der Westtürme und Vorhalle begonnen. In der letzten mittelalterlichen Bauphase wurde die Basilika gewölbt und die steinerne Westempore geschaffen. Der reiche Besitz des Stiftes ermöglichte es, die Kirche mit großartigen Kunstschätzen auszustatten.

Nach der Kirchenbesichtigung werden wir zum Mittagessen einkehren.

Anschließend fahren wir in den kleinen Ort Warpen zur Hofkäserei Bünkemühle der Familie Derboven. Hier besichtigen wir den Rinderzuchtbetrieb und die hofeigene Käserei. Auf einem Betriebsrundgang sehen wir die komplette Produktion von Kälberaufzucht und Kuhhaltung und Fütterung über das Melken bis hin zur Verarbeitung der Milch zu verschiedenen Käsesorten.
Unsere Führung werden wir mit einer Käseprobe und Kaffee und Kuchen abrunden.

Anmeldung: Gemeindebüro Tel.7019556
Abfahrt Cornelius-Kirche: 8.30 Uhr
Kosten: Busfahrt, Führung Stiftskirche Bücken, Mittagessen, Führung Hofkäserei, Kaffee und Kuchen: 51,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 19.00 Uhr

Das neue Jahreslied 2020

Das Team der Cornelius-Gemeinde hat ein neues Jahreslied aufgenommen. Auf der Internetseite www.jahreslied.de kann man es anhören.

Auch in diesem Jahr sind nicht nur der Satz und die Einspielung eine Eigenproduktion, sondern auch die Komposition und die Lyrik sind in Cornelius entstanden.

Flügel machen aus irdischen Wesen himmlischen Wesen. Dass dies nicht nur ein Privileg der Vögel und Engel ist, davon erzählen viele biblische Bilder. Wir haben ein Lied draus gemacht.

Seit 2015 haben wir ein Jahreslied. Wir singen es oft in Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten. Und das Team der Cornelius-Gemeinde spielt dazu jedes Jahr eine Aufnahme ein, die unter www.jahreslied.de angehört werden kann.

Alle Geburtstagskinder mit runden Geburtstagen – 10, 18, 20, 30, 40, 50 … –
erhalten mit der Post einen Geburtstagsgruß. Diesem Brief liegt dann auch immer eine Karte mit dem Gruß »Ich schenk dir ein Lied.« und der Internetadresse bei.

So soll das neue Jahreslied Geburtstagskinder aber auch alle anderen erfreuen.

impuls: … und es hat Zoom! gemacht

Am 1. März bekommt der impuls: Besuch von Pastorin Dr. Emilia Handke (Kirche im Dialog). Wir nehmen sie im Gottesdienst bei uns ins Kreuzverhör – eine Predigt wird es nicht geben, dafür den sogenannten heißen Stuhl:

Adam & Eva und der Sündenfall – diesen Text kennt eigentlich fast jeder. Aber was »zum Teufel« soll er bedeuten? Warum ist es eine Ursünde, von einer verbotenen Frucht zu essen? Warum hat man davon gesprochen, dass wir durch diese (Erb-)Sünde der ersten Menschen mitschuldig geworden sind? Und was genau ist hinterher eigentlich anders aus vorher?

Am 1. März um 11 Uhr in der Cornelius-Kirche – impuls: »… und es hat Zoom! gemacht« mit Emilia Handke, der Liturgiegruppe, dem CHORnelius und Jan Keßler.

Neue Gottesdienstzeit – ab März um 11

Ab März werden alle Gottesdienste um 11 Uhr beginnen.

Wir müssen uns etwas einfallen lassen, und wir haben es mit der »Sommerkirche« auch schon ausprobiert. Das Problem, das es zu lösen gilt, ist dies: Wir erleben, dass die Pfarrstellen weniger werden. Bei uns in Cornelius haben wir nach dem Weggang von Pastorin Senf nur noch eine anstatt 1,5 Pfarrstellen wie zuvor. Und diese Entwicklung wird sich auch in unseren Nachbargemeinden fortsetzen. Im Hintergrund stehen zwei Ursachen: Insgesamt werden die Gemeinden kleiner, dazu kommt ein Nachwuchsproblem bei den Pastorinnen und Pastoren. Wir möchten es trotzdem schaffen, dass in allen Kirchen unserer Region an allen Sonntagen Gottesdienste gefeiert werden. Und das wird möglich, wenn wir die Gottesdienstzeiten so anpassen, dass Pastorinnen und Pastoren zwei Gottesdienste hintereinander halten können.

In Neugraben, Neuenfelde, Moorburg, und Altenwerder werden die Gottesdienste ab März um 9:30 Uhr beginnen, Fischbek, Finkenwerder und Neuwiedenthal-Hausbruch haben die späte Gottesdienstzeit 11:00 Uhr.

Ergänzt wird dieses Konzept der Doppelgottesdienste dadurch, dass wir auch Gottesdienstformen entwickeln und etablieren wollen, die ohne Pastorinnen und Pastoren gefeiert werden. Hier in Fischbek haben wir schon gute Erfahrungen mit Gottesdiensten, die von Lektoren oder der Liturgiegruppe geleitet werden. Es gibt erste Ideen für musikalische Gottesdienste und andere können sich noch zeigen.

In anderen Regionen unserer Kirche geht man andere Wege, z.B. dass Gottesdienste nur noch alle zwei Wochen stattfinden. Die Gemeinden in Süderelbe aber zeichnen sich durch einen sehr guten Gottesdienstbesuch aus – Gottesdienste sind hier sehr, sehr wichtig. An dieser Stelle möchten wir nichts reduzieren. Deshalb halten wir die Idee der Doppelgottesdienste für eine gute Lösung in Süderelbe. Natürlich soll nicht verschwiegen werden, dass diese Idee aus der Not geboren ist. Aber man muss sich etwas einfallen lassen und das Beste draus machen. Wir wollen dieses Modell zunächst für zwei Jahre einführen, um damit Erfahrungen zu sammeln. Wir wollen dann bedenken, ob es sich bewährt haben wird und ob es wirklich unser Zukunftsmodell wird.

Bitte sagen oder schreiben Sie uns dazu Ihre persönliche Meinung.
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke
janke@cornelius-kirche.de

Bible Art Journaling

Wenn sich der Tisch unter bunten Papieren, Tortenspitze, Washitape und Aquarellstiften biegt, sind konzentrierte Gesichter nicht weit. Seit November letzten Jahres trifft sich eine Gruppe junger Frauen ab 15 Jahren regelmäßig zum Bible Art Journaling. Hinter diesen umständlichen englischen Begriffen steckt eine Methode des kreativen Bibellesens. Die Bibel (bible) künstlerisch (art) wie eine Art Tagebuch (journal) zu lesen und zu gestalten ist das Ziel dieser Methode.

Und so muss man sich das dann vorstellen: Nach einem Gebet wird eine Geschichte aus der Bibel gemeinsam gelesen. Anschließend darf jede für sich an dieser Geschichte kreativ werden. Das, was mir persönlich an dieser Geschichte wichtig ist, soll gestalterisch umgesetzt werden. Dabei gibt es keine Grenzen oder Regeln – wichtig ist, dass im Prozess des Klebens, Zeichnens und Malens das entstehen kann, was mich gerade an dieser Geschichte bewegt. Zum Abschluss werden alle Kunstwerke zusammen bestaunt.

Zwischen Glitzerstaub und Papierschnipseln entspinnen sich ganz automatisch Gespräche über Gott und seine Welt. Es wird diskutiert, gefragt, erklärt, gelacht. Und wenn am Ende des Abends der Tisch von der Last des Bastelmaterials befreit wird, wirkt nicht nur er seltsam aufgeräumt. Die jungen Frauen haben Gemeinschaft erlebt – untereinander und mit Gott.

Gottesdienst mit Posaunenchor

Im Schullandheim Scharlbarg findet die jährliche Bläserfreizeit der Posaunenchöre des Kirchenkreises Hamburg-Ost statt. Etwa 45 Blechbläser aus Hamburg und Bläserfreunde aus ganz Deutschland treffen sich zum gemeinsamen Musizieren. Von dem, was an diesem Wochenende geübt wird, soll einiges im Gottesdienst erklingen.

Am letzten Sonntag vor der Passionszeit hören wir die Geschichte von der Heilung eines Blinden. Augen auf! Hinschauen, wo das Leiden beginnt!

Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Posaunenchor in einer Bläsermatinee weitere Werkstücke dieses Wochenende zu Gehör bringen.

Exkursion nach Mulsum

Deftiges Grünkohlessen am 25. Februar

Unsere erste Ausfahrt in diesem Jahr führt uns nach Mulsum im Landkreis Stade. Wir besuchen dort die St. Petri-Kirche, deren erste geschichtliche Erwähnung bis ins Jahr 786 zurück geht. Damals war die Mulsumer Kirche noch eine kleine Taufkapelle, gegründet von Willehad, Missionar in Friesland und späterer Bischof in Bremen.

Bei einer Führung erfahren wir einiges mehr über die lange und reichhaltige Geschichte dieser kleinen Kirche.

Im Anschluss an die Führung begeben wir uns in das Restaurant Plates Osteblick in Gräpel. Hier wartet auf uns ein leckeres Grünkohlessen.

Nach dem Mittagessen kann, wer mag, einen kleinen Spaziergang an der Oste unternehmen oder eines der vielen Spiele spielen, die wir mitgebracht haben.

Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken begeben wir uns auf die Heimreise. Abfahrt Corneliuskirche: 10:30 Uhr
Bus, Führung, Mittag u. Kaffeetrinken: 45-,€
Ankunft Fischbek: ca. 18 Uhr
Anmeldung: Gemeindebüro, 7019556

Familiengottesdienst am 16. Februar

Jede Generation hat ihre eigenen Interessen und eigenen Veranstaltungen, es gibt welche für Kinder, welche für Jugendliche und wieder andere für Erwachsene – und das ist auch sinnvoll. Aber man muss auch zusammen kommen. Deshalb laden wir ein zum Familiengottesdienst. Er heißt nicht deshalb Familiengottesdienst, weil dort nur Familien eingeladen sind. Er heißt Familiengottesdienst, weil Groß und Klein zusammen kommen, gemeinsam Gottesdienst feiern und eine noch viel größere Familie werden als eine, die nur aus drei oder vier Personen besteht.

Mitten in der Faschingszeit am 16. Februar geht ist im Familiengottesdienst um den Fasching. Nein – nicht erst der Aschermittwoch auch schon der Fasching hat etwas mit dem Glauben zu tun.

Wie immer werden Kinder, unsere Kinderdiakone, den Gottesdienst gestalten. Wir laden herzlich ein zum Familiengottesdienst am 16. Februar um 10 Uhr.

Einweihung der Außenanlagen am 14. Februar

Am Freitag, dem 14. Februar zwischen 16 und 18 Uhr wollen wir die neuen Außenanlagen feierlich eingeweiht werden und hoffen auf günstiges Wetter. Dazu erwarten wir die Dezernentin Dr. Anke Jobmann vom Fachamt Sozialraummanagement Harburg und weitere Vertreterinnen aus Behörden und der STEG, denn die Arbeiten konnten ja nur durchgeführt werden, weil für dieses Projekt 240.000 € aus RISE-Mitteln zur Verfügung gestellt wurden.

Wie schon beim Beteiligungsverfahren werden auch am 14. Februar die  »Stadtfinder« wieder anwesend sein, um in die neuen Spiele einzuführen.

Richtig erleben werden wir die neuen Möglichkeiten sicher erst im Frühling, wenn man sich wieder gern und häufig im Freien aufhält. Für die Kinder gibt es neue und mehr Spielplatzgeräte. Die Boulebahn zwischen Kirche, Gemeindehaus und Pfarrhaus wird zu einem Treffpunkt für Erwachsene werden. Das neue Pflaster auf den Wegen und insbesondere auf dem großen Kirchenvorplatz, das nun eine weniger verletzungsgefährdende Oberfläche hat, lädt zu vielen Lauf- und Geschicklichkeitsspielen ein. Dafür werden in einem großen Außenschrank diverse Spielmaterialien vorgehalten. Aber auch Rollschuhlaufen wird dort viel Spaß machen, Flohmärkte ihren Platz finden, …

Bänke an sonnigen und schattigen Plätzen laden zum Verweilen ein. Neue Beete wurden angelegt und schon bepflanzt und in anderen wird noch Platz für gemeinsames Gärtnern sein. Der alte Eichenhain auf der Südseite der Kirche blieb unverändert und auf der großen Fläche im alten Pfarrgarten wird wieder Rasen wachsen. Aber auch auf den gepflasterten Flächen wurde an die Natur gedacht. Über die leichten Neigungen wird das gesamte Regenwasser über Gullys eingesammelt und in Sickerschächten bzw. über den alten Fischbek direkt dem Grundwasser zugeführt.

Wir freuen uns sehr, wenn sich trotz Februarwetter viele aufmachen. Was nun fertig geworden ist, ist ein Fest wert. Kaffee und Kuchen bereiten wir im geheizten Gemeindehaus vor.

Goldene Konfirmation am 7. Juni

Am 7. Juni feiern wir die Goldene Konfirmation. Dazu laden wir alle ein, die 1970 konfirmiert wurden. Eingeladen sind nicht nur die ehemaligen Konfirmanden der Cornelius-Kirche, sondern auch alle anderen, die ihre Goldene Konfirmation begehen möchten. Vielleicht konnten Sie den Termin in der alten Gemeinde nicht wahrnehmen oder Sie sind seit langer Zeit mit der Cornelius-Kirche verbunden.

Es ist schön, zurückzudenken. Es tut gut innezuhalten und die 50 Jahre zu bedenken, in denen sich der Beruf und so viel Privates ereignete. Sicher hat sich der Glaube in diesen Jahren bewährt und bestimmt auch gewandelt. Es ist gut, auch nach vorn zu schauen, sich zu vergegenwärtigen, was einem zum Lebensfundament wurde und auch künftig tragfähig sein kann.

Herzliche Einladung zur Goldenen Konfirmation am 7. Juni in der Cornelius-Kirche. Wenn Sie uns mitteilen, dass Sie an diesem Jubiläum teilnehmen wollen, dann hilft uns das, kommen Sie aber auch gern spontan.

Telefon: 701 95 56
Mail: goldene@cornelius-kirche.de

5. Valentinsnacht am 8. Februar

Am Sonnabend, dem 8. Februar um 19:30 Uhr laden wir zum fünften Mal zu einem Abend mit Geschichten, Liedern und Gedanken über die Liebe, das Leben, Wünsche und Träume in die Cornelius-Kirche ein.

Musikalisch wird dieser Abend von Joy Bogart (Gesang) und Jan Keßler (Gitarre) mit Liedern von Gregor Meyle, Manfred Krug, Mike & The Mechanics, Joy Denalane u.a. begleitet. Es lesen Bettina Bäumer-Pawelzik, Marie Brückner, Ute Carlsen und Martina Tunstall.

Die Besucher sind eingeladen, sich zurück zu lehnen, die Augen zu schließen und bei kleinen Erfrischungen einen kurzweiligen Abend mit heiteren, besinnlichen und auch ernsthaften Vorträgen zu genießen.

Der Eintritt ist frei.

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Heute vor 75. Jahren wurde das Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee befreit. Viele der letzten Gefangenen starben auch danach noch in der Folge von erlittenem Hunger und erlittenen Misshandlungen. Andere wurden zu Überlebenden. Einige von Ihnen wurden zu Zeitzeugen und die letzten von ihnen berichten heute noch von den Taten der Nationalsozialisten, die durch Wahlen und die Zustimmung der deutschen Bevölkerung an die Macht gekommen waren.

Dieser Schatten in der Geschichte unseres Landes liegt auf uns. Kalt und dunkel.

In diesen Tagen werden wir daran erinnert.

Ich bitte euch, dass wir diese Erinnerung annehmen und aushalten, dass wir sie uns tief zu Herzen nehmen. All die Opfer liegen in Gottes Armen.

Ich bitte euch, dass wir alle unser Herz der Liebe öffnen und dass wir immer mutig sind. Dass wir uns trauen, das Notwendige zu sagen. Dass wir das Richtige tun, dass wir uns nicht auf die Seite der Angstmacher stellen oder von ihnen beeindrucken lassen. Wir können der Stimme der Liebe folgen und auf dem Weg des Mitgefühls gehen. Unser Land hat nicht nur eine Geschichte, unser Land hat auch eine Gegenwart und Zukunft. Und unser Land hat euch.

Nehmt diese Tage des öffentlichen Gedenkens an und lasst es zu einem inneren Gedenken in euren Herzen werden.
Geht so durch diese Tage und im Gottesdienst am kommenden Sonntag nehmen wir es uns noch einmal gemeinsam vor.

Mit lieben Grüße
Ihr und Euer Gerhard Janke

Wer war Cornelius?

Als Fischbek vor 56 Jahren eine eigene Kirche erhielt, benannte man sie nach dem Hauptmann Cornelius aus der Apostelgeschichte 10. Es gibt nur sehr wenige Kirchen, die diesen Namen tragen, in der ganzen Nordkirche haben wir die einzige.

Damals wählte man den Namen, weil unsere Kirche auch der Gottesdienstraum der Soldaten der Röttiger-Kaserne war. Das war ein Zeichen des freundlichen Zusammenlebens im Stadtteil.
Die Soldaten sind längst ausgezogen, und viele neue Nachbarn ziehen in die neuen Häuser im Fischbeker Heidbrook, wie das ehemalige Kasernenareal nun heißt.

Die Geschichte vom Hauptmann Cornelius hat aber noch eine ganz andere Aktualität und eine bleibende Bedeutung für unsere Kirchengemeinde. Am kommenden Sonntag ist sie Thema im Gottesdienst.

Kinderbibelwoche in der Kita

Jona und der Wal

In der Kita Cornelius fand vom 20. bis 24. Januar eine Kinderbibelwoche zum Thema „Jona“ statt. Rosalie (eine ziemlich vorlaute Raupe) und Ronja (eine neugierige Handpuppe) haben die Kinder durch die Woche geführt. Jeden Tag gab es einen Teil den Jona Geschichte zu hören. Aber am Ende sagte Rosalie immer: „Und wie es weitergeht, erfahrt ihr morgen!“

Nach unserem gemeinsamen Anfang im Bewegungsraum, sind die Kinder in ihre Gruppen gegangen. Dort haben sie ganz viele schöne Sachen zur Geschichte gebastelt. Lieben Dank an die Erzieher für ihre kreativen und ausgefallenen Ideen. Was wir dort alles gemacht haben, dürft ihr zum Kitagottesdienst und Gemeindefest am 14. Juni bestaunen. Wir werden dann auch die Jona Geschichte im Gottesdienst aufführen. Kurz vor dem Mittagessen kamen wieder alle Kinder zusammen und haben Rosalie und Ronja gezeigt, was sie gebastelt haben. Und dann haben Frau Gaubatz und Angela mit allen ein Lied über Jona gesungen. Das war wunderbar. Der Refrain ist ein richtiger Ohrwurm geworden.

Am Ende der KiBiWo durfte jedes Kind sich eine „Rosalie“ aus Holzperlen basteln und mit nach Hause nehmen. Es war eine wunderschöne Woche und es hat einfach Spaß gebracht. Vielen lieben Dank an die ganze Kita und ich verspreche euch jetzt schon, dass wir das auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederholen. Angela Lindmüller

Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr 2020

Im Riesenrad ist man bald dem Himmel näher bald der Erde – ganz wie im täglichen Leben. Mal schauen wir in das weite Land bis hin zum Horizont, dann wieder haben wir festen Boden unter den Füßen.

Auch das neue Jahr 2020 wird seine Ups and Downs haben, wir kennen das ja schon.

Aber wie sich das Leben auch dreht und wendet, Gott sitzt immer neben uns in unserer kleinen Gondel. Er genießt mit uns die Aussicht und hält uns die Hand, wenn uns schwindelig wird.

Wir wünschen allen ein glückliches und gesegnetes neues Jahr.

Gerhard Janke

Alle Weihnachtsgottesdienste

Gottesdienst am 4. Advent um 10:00 Uhr

Heiligabend 24. Dezember

14:30 Christvesper für Familien mit kleinen Kindern

Den ersten Gottesdienst am Heiligabend gestalten wir besonders für Familien mit kleinen Kindern. Zuhause wird ihnen das Warten lang. Aber die Aufregung und Vorfreude gehören zum Weihnachtsfest ebenso dazu wie das Singen von Weihnachtsliedern und die Geschichte vom Kind in der Krippe.
Wir werden sie so erzählen, dass die Kleinsten sie verstehen.

Pastor Gerhard Janke

15:30 Christvesper für Groß und Klein mit Krippenspiel

Die zweite Christvesper richtet sich an etwas ältere Kinder, die schon länger zuhören können, und an Erwachsene, die das Weihnachtsfest gern mit Kindern feiern.
Kinder unserer Gemeinde werden ein Krippenspiel aufführen.

Team des Krippenspiels
Angela Lindmüller
Pastor Gerhard Janke

17:00 Christvesper

Der dritte Gottesdienst des Abends ist ganz feierlich – die Kirchenmusik wird dieser Vesper viel Festlichkeit geben. Weil Gott ein Mensch geworden ist, geht es Weihnachten um Gott und um uns Menschen und darum, was uns diese alte Geschichte heute zu sagen hat.
Wir suchen Weihnachten das Vertraute und das Ersehnte; Freundlichkeit und Frieden und Güte gehören dazu. Ein neuer und erhellender Gedanke müsste noch hinzukommen, der unser Leben über das Fest hinaus begleitet wie ein heller, stiller Stern am Winterhimmel.

Pastor Gerhard Janke

23:30 Heiligabend halb12

Neben der Weihnachtgeschichte aus dem Lukas-Evangelium hören wir weitere Weihnachtsgeschichten aus unserem Umfeld.

Vorbereitet wird der Gottesdienst von der Liturgiegruppe, musikalisch begleitet von Jan Keßler an der Gitarre.

Liturgiegruppe

1. Weihnachtstag 10:00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

Pastor Gerhard Jane

impuls: »Käptn mein Käptn«

Am 1. Advent bekommt der impuls: Besuch von Pastorin Meike Barnahl. Sie schreibt zu dem Gottesdienst:

Da ist man unterwegs auf Kurs Richtung Licht. Doch plötzlich fehlt der, der immer das Ruder in der Hand hält. Der sich auskennt mit Navigieren und Verantwortung und Kurs halten und so. Was jetzt? Die Stimmen vermischen sich. »Warte! Er wird schon wiederkommen.« »Steh auf. Du bist dran! Den Kurs nicht verlieren.« »Vorsicht! Das kannst du doch gar nicht.« »Das ist sein Part.« »Übernimm das Kommando! Vertraue. Wage.« Wie geht’s weiter auf Kurs Richtung Licht?«

Am 1. Dezember um 10 Uhr in der Cornelius-Kirche – impuls: Käptn mein Käptn mit Meike Barnahl, dem CHORnelius und Jan Keßler

SacreFleur

Am Freitag, dem 29. November 2019, um 19:30 Uhr (Einlass: 18:45), tritt das Trio SacreFleur in der Cornelius-Kirche auf. Mit großer Spielfreude holen sie die alten Lieder des Evangelischen Gesangbuchs in die heutige Zeit.

Reiner Regel verzaubert den Zuhörer mit seinem einfühlsamen Klarinetten- und Saxophonspiel, das sich mit den Gitarrenklängen von Jan Keßler wie ein Gemälde zusammenfügt. Am Bass komplettiert Lars Hansen das Trio.

Obwohl mit SacreFleur etwas völlig Neues entstanden ist, sind die Gesangbuchstücke in ihrem Ursprung nicht verfremdet. Freuen Sie sich auf ein wundervolles Konzert – und auf die neue CD, die das Trio im Gepäck hat.

Eintritt: 15 €

Totensonntag

Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist, ja was dann?

Den Schmerz können wir niemandem abnehmen, aber wir haben uns Zeit genommen und ein offenes Ohr geliehen. Wir haben schon viele Menschen auf ihrem Weg der Trauer und an die Gräber ihrer Lieben begleitet. Aber das heißt nun nicht, dass wir uns selbst daran gewöhnen könnten, aber das heißt, dass wir davon erzählen können, wie andere diese Wege gegangen sind. Das heißt auch, dass unsere Schritte fester sein konnten und dass wir gern unseren Arm reichten und in den schweren Tagen des Abschieds Begleiter und Gefährten waren.

Nun sind schon einige Wochen oder auch Monate vergangen – aber der Weg ist lang.

Wir laden ein zu unseren Gottesdiensten am Totensonntag, dem 24. November um 10:00 Uhr in der Cornelius-Kirche und um 14:00 Uhr auf dem Fischbeker Friedhof. Viele werden kommen, die ihre Lieben haben hergeben müssen.

Wir wollen alle Namen derer lesen, die im zu Ende gehenden Kirchenjahr gestorben sind, wir wollen ihnen ein Licht anzünden und für sie beten.

Um des lieben Friedens willen

»Um des lieben Friedens willen…« ist keine schöne Redensart. Sie klingt verächtlich und so, als ob es besser wäre, die Sache durchzufechten. Sie ist genauso falsch wie die Redensart vom »faulen Kompromiss«. Es ist die Sturheit, die faul ist. Kompromisse aber sind voller Fleiß, sind eine riesen Anstrengung und ein lobenswertes Ergebnis. Kompromisse helfen dem lieben Frieden, dem wundervollen Frieden, dem süßen Frieden, diesem allerhöchsten Gut, das keine Selbstverständlichkeit ist.

Der Frieden braucht Anstrengung und Fleiß, Verhandlungsgeschick, die höchste Kunst der Diplomatie und Kompromisse. Der Frieden braucht auch Gottesdienste, braucht Gebete, braucht die Erinnerung und den Glauben, dass der Frieden möglich ist.

Auf dem Ehrenmal, dem Mahnmal und dem Friedensmal auf unserem Kirchhof steht seit 1980 der Satz: »Wir alle haben zu tragen an dem Leid, das auf der Welt liegt.« Und niemand hat gesagt, dass diese Last besonders leicht zu tragen wäre. Darum kommen wir am Volkstrauertag in Fischbek zusammen mit Vereinen und Verbänden, mit Politik und Kirche, mit Gemeindegliedern und Bürgerinnen und Bürgern. Wir tragen gemeinsam, wir packen mit an. Der Frieden braucht viele Herzen.

Der Gottesdienst am Volkstrauertag, dem 17. November beginnt um 10 Uhr.

Familiengottesdienst

Sonntag, 10. November um 10:00 Uhr
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne …

Jetzt ist die Zeit zum Laternelaufen – abends auf den Straßen und am Sonntag, dem 10. November im Familiengottesdienst in der Cornelius-Kirche.

Bringt eure Laternen mit!

Wir freuen uns auf die Familien aus Fischbek, wir feiern diesen Gottesdienst mit Kindern und Erwachsenen. Ein wenig Trost und Freude kann doch jeder gebrauchen in der dunklen Jahreszeit.

Der Gottesdienst wird gestaltet von unseren Kinderdiakonen, Angela Lindmüller, Jan Keßler und Pastor Gerhard Janke

Novemberfahrt – Ein Ausflug in das adventliche Hamburg

Am 26. November unternehmen wir unsere letzte Ausfahrt in diesem Jahr. Wir starten mit einem Besuch der Flussschifferkirche im Hamburger Binnenhafen nahe der Speicherstadt. Der 1906 gebaute »Weserleichter« gilt in Hamburg als einzige schwimmende Kirche ihrer Art in Deutschland. Das Schiff wurde 1952 umgebaut und im selben Jahr zur Kirche geweiht.

Zum Mittagessen begeben wir uns in eines der ältesten Fischlokale in Hamburg, das Restaurant »Fischerhaus« an den St. Pauli Landungsbrücken. Das Gebäude mit der alten Gaststube diente schon zu Beginn als Frühstücks- und Mittagslokal der Seeleute und Arbeiter aus dem Hafen.

Im Anschluss besuchen wir das »Chocoversum« — ein interaktives Museum. Während einer geführten Tour durch das Museum erfahren wir vieles rund um die Kakaobohne… Naschen und Verkosten ist fester Bestandteil der Führung! Am Ende der Tour darf jeder der möchte seine eigene Schokolade kreieren und natürlich mit nach Hause nehmen.

Zum Abschluss des Tages fahren wir zum Weihnachtsmarkt rund um die Petrikirche. Die Petrikirche ist die älteste noch bestehende Kirche Hamburgs und bietet damit eine wunderschöne, altehrwürdige Kulisse. Kirche und Holzhütten sind liebevoll geschmückt und 250 Tannen lassen die Großstadt fast vergessen und laden zu einem winterlichen Waldspaziergang ein.

Abfahrt Cornelius-Kirche: 9:30 Uhr
Ankunft Cornelius-Kirche: ca. 18:30 Uhr
Tagesprogramm einschl. Mittagessen und Busfahrt: 48,- €
Anmeldung: Gemeindebüro Tel. 701 95 56

impuls: Ich bin kein Heiliger

Der impuls: bekommt wieder Besuch von Pastor Martin Barkowski aus dem mittleren Alstertal. Er feiert diesen Gottesdienst mit dem Titel »Ich bin kein Heiliger« am 3. November um 10.00 Uhr mit uns gemeinsam und schreibt zum Inhalt:

Das Eine sollst du tun, das Andere sollst du lassen. Manche bekommen einen roten Kopf, wenn sie etwas „sollen“. Niemand wird gern gezwungen. Aber was ist, wenn es wirklich dringend wird, wie zum Beispiel beim Klimawandel?

Wie verhalte ich mich als Christ in so einer Situation? Wir sind ja auch nicht alles Heilige, sondern ganz normale Menschen, die sich gern ein T-Shirt kaufen, oder in den Urlaub fliegen.

In diesem Gottesdienst möchten wir uns unangestrengt einem wichtigen Thema widmen.

Tag der Reformation

Viele Jahre lang feierten wir das Reformationsfest gemeinsam mit unseren Nachbarn als Abendgottesdienst. Im letzten Jahr wurde der 31. Oktober in Hamburg ein gesetzlicher Feiertag und erhielt den Namen »Tag der Reformation«.

Dass die Hamburgische Bürgerschaft so beschlossen hat und einen gesetzlichen Feiertag bestimmte, der eine lange evangelische Tradition hat und sich bezieht auf den Thesenanschlag von Martin Luther am 31. Oktober 1517 ist ein Statement voller Wertschätzung für das Wirken unserer Kirche für die ganze Gesellschaft, denn längst nicht alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind evangelischen Glaubens.

Wir meinen, diese Entscheidung der Bürgerschaft braucht eine Antwort und einen Umgang mit diesem Feiertag, die höflich sind und respektvoll auch allen gegenüber, die nicht in der evangelischen Tradition ihre Heimat haben:

Wir laden ein zu einem Jahresempfang am 31. Oktober um 11 Uhr in die Cornelius-Kirche, Dritte Meile 1, Hamburg-Fischbek.

Wir laden alle unsere Gemeindeglieder ein und ganz ausdrücklich auch alle anderen – alle unsere Nachbarinnen und Nachbarn in Süderelbe. Wir laden die Vertreterinnen und Vertreten von Vereinen, Verbänden, Schulen, Initiativen, politischen Parteien usw. ein. Natürlich feiern wir zu Beginn einen Gottesdienst, aber wir feiern ihn so, dass sich niemand befremdet fühlen muss. Wir haben Karsten Polke-Majewski, einen Journalisten von ZEIT ONLINE / DIE ZEIT, eingeladen, die Predigt zu halten, und das Thema lautet: »Von der Macht der Worte.«

Das ist ein Thema voller Aktualität. Nachrichten, Meldungen, die modernen Medien, aber auch Fakenews und eine ungekannte Verrohung der Sprache prägen das Zusammenleben. Und zugleich ist es auch ein sehr evangelisches Thema, das Wort, das verständliche Wort ist ein zentraler Begriff der reformatorischen Theologie.

Musikalisch wird dieser Gottesdienst die ganze Vielfalt darstellen, Musik unserer Tage zusammen mit Chorälen aus der Zeit Martin Luthers.

Und dann gibt es einen Empfang – den Jahresempfang der evangelischen Kirche in Süderelbe mit vielen Gesprächen und auch der Möglichkeit, Thesen für unsere Zeit zu formulieren und »anzuschlagen«.

Papier und Stifte werden bereit liegen, aber wer mag kann auch einen »Thesenanschlag online« wagen. Am 31. Oktober wird ab ca. 11:45 auf der Internetseite 31oktober.de eine Funktion zum Posten und Lesen von Thesen freigeschaltet. So kann man sich mit einbringen auch dann, wenn man an der Veranstaltung nicht teilnehmen kann.

Und wer mag ist dann noch eingeladen zu einem Teller Kürbis- oder Gulaschsuppe – Essen allerdings ist online nicht möglich 🙂

Baufortschritt auf dem Außengelände

Nachdem sich der Baubeginn für die Umgestaltung unserer Außenanlagen zunächst verzögerte, geht es nun voran, und Tag für Tag kann man Fortschritte beobachten.

Nachdem unser Grundstück von einem Bauzaun umgeben worden war und es eigentlich los gehen sollte, gab es leider noch eine ärgerliche Verzögerung: Ein Bodengutachten musste erneut in Auftrag gegeben und sein Ergebnis abgewartet werden. Das hat ein paar Wochen gedauert – so ist es manchmal, wenn man baut.

Aber nun geht es voran, und das muss es ja auch, damit vor dem Winter noch alles fertig wird. Wir hatten zunächst gehofft, dass im Oktober alles fertig werden wird, aber damit kann wegen der anfänglichen Verzögerungen nun nicht mehr gerechnet werden. Auch liegt uns immer noch kein definitiver Liefertermin für das Pflastermaterial vor. Möglicherweise werden wir auch darauf noch etwas warten müssen. Aber dafür bekommen wir ein sehr schönes Pflaster, das nach Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt eigens für unseren Kirchhof angefertigt wird. Es hat eine sehr ähnliche Farbe und ein ähnliches Muster wie die alten Waschbetonplatten, sodass das Erscheinungsbild der gepflasterten Flächen sehr ähnlich werden wird. Aber die Oberfläche wird viel ebener sein, sodass man darauf besser laufen, spielen und vielleicht sogar tanzen kann ohne dass es glatt wird.

So müssen wir den umständlichen und für viele auch mühsamen Umweg zur Kirche und zum Gemeindehaus noch eine Weile aushalten. Baustellen sind immer unbequem, aber am Ende werden wir uns freuen.

Das Gelände soll ein Ort für Aktivität, Bewegung, Kommunikation und Erholung werden. Ziel der Maßnahme ist, das Grundstück der Kirchengemeinde zum Stadtteil hin zu öffnen und durch Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten die Aufenthaltsqualität zu steigern.

Dies alles wird ermöglicht durch eine öffentliche Förderung mit Mitteln aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Dafür sind wir sehr dankbar.

Exkursion am 22. Oktober: Planetarium und Hamburger Flughafen

Am 22. Oktober unternimmt die Cornelius-Kirchengemeinde einen Ausflug zum Planetarium im Hamburger Stadtpark. »Im Nachtflug durch die Galaxis« heißt der Titel der Show, die uns erwartet und uns einen Einblick in die Geheimnisse der Sterne gewährt, von ihrer Geburt bis zu ihrem Ende. Auch über die Geschichte und die Zukunft unseres Sternes, der Sonne, werden wir Faszinierendes erfahren.

Im Anschluss an den Vortrag begeben wir uns zu Fuß (ca. 650 m) durch den Stadtpark zum Landhaus Walter und genießen dort ein gemütliches Kaffeetrinken.

Weiter geht‘s am Nachmittag zum Hamburger Flughafen. In einer Modellschau bestaunen wir den Flughafen mit all seinen Gebäuden und den Start- und Landebahnen, nur 500-mal kleiner als in der Realität. In einer unterhaltsamen Show erfahren wir Wissenswertes rund um den Flugbetrieb und die Entstehung des Flughafens zur Zeit der Zeppeline.

Im Anschluss daran unternehmen wir eine Vorfeld-Rundfahrt. Hier gehen wir auf Tuchfühlung mit den »Riesen der Lüfte« und werfen einen aufregenden Blick hinter die Kulissen des Hamburg Airports. Auch die Flughafenfeuerwehr werden wir besichtigen und die imposanten Löschfahrzeuge aus der Nähe betrachten.

Nach diesem umfangreichen Programm treten wir die Heimreise an.

Abfahrt Cornelius-Kirche: 11 Uhr
Planetarium Besuch, Kaffeetrinken, Flughafenbesichtigung, Busfahrt: 55,-€
Ankunft Fischbek: ca. 20 Uhr
Anmeldung: Gemeindebüro, Tel. 7019556

Wichtig! Die Anmeldefrist endet am 8. Oktober!
Der Personalausweis muss mitgenommen werden!

impuls: Erntedankfest

Sonntag, 6. Oktober um 10 Uhr

»Unser täglich Brot gib uns heute.« beten wir im Vaterunser. In Zeiten und Ländern der Not ist dies eine inständige Bitte ums Überleben. Für uns ist es eine Erinnerung, uns nicht zu gewöhnen und nicht abzustumpfen.

Die Ernte ist ein Geschenk Gottes an uns Menschen und ist ein Beispiel für all die anderen Dinge, die unverfügbar sind wie die Gesundheit, der Frieden, ein glückliches Familienleben, ein sicherer Arbeitsplatz, die Treue der Freunde und vieles mehr. Nicht jeder von uns ist mit all diesem Guten beschenkt, deshalb beten wir »Unser täglich Brot gib uns heute.« und meinen damit nicht nur das Brot. Für das aber, was unser Leben gut macht, danken wir Gott, wenn wir am kommenden Sonntag, dem 6. Oktober um 10 Uhr das Erntedankfest feiern.

»Im Erdgeschoss des Himmels«

Im Gottesdienst am Sonntag um 10:00 Uhr werden wir unsere neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden begrüßen. Das ist etwas sehr Feierliches: Junge Leute sind dabei, eine wichtige Entscheidung für ihr Leben zu fällen: Sich vom Glauben leiten zu lassen, sich hinein zu stürzen in den Wildbach von Zweifeln und vielen neuen Gedanken, sich zu bewähren in dieser aufregenden Lebensphase und immer schön den Kopf oben zu behalten.

Der Gottesdienst trägt den Titel »Im Erdgeschoss des Himmels«, …

… und ich werde den Konfirmanden am Sonntag eine Geschichte erzählen, die sich vor vielen hundert Jahren genau an dem Ort zutrug, an dem heute unsere Kirche steht, direkt am Lauf der damals noch fischreichen Fischbek inmitten eines großen Eichenwaldes.

Und es sollte mich wundern, wenn diese Geschichte nicht auch alle anderen interessieren wird.

So melde ich mich aus dem Urlaub zurück und freue mich auf das Wiedersehen.
Ihr und Euer Gerhard Janke

Exkursion am 24. September nach Eutin

Am Dienstag, den 24. September, wollen wir einen schönen Spätsommertag in der Holsteinische Schweiz verbringen. Dazu starten wir um 9 Uhr von der Cornelius-Kirche. Um 11 Uhr beginnen wir in Eutinmit einer Altstadtführung. Diese ist auch für Menschen mit leichter Gehbehinderung zu bewältigen. Zum Mittagessen begeben wir uns in das Brauhaus am Markt in Eutin.

Anschließend unternehmen wir einen kleinen Spaziergang zum Eutiner Schloss, wo wir von einem/ner Schlossführer/in erwartet werden. Während einer einstündigen Führung erfahren wir viele interessante Details über die Geschichte des Eutiner Schlosses.

Von dort aus begeben wir uns zu Fuß (ca. 400m) zum Bootsanlegesteg und starten mit einem Ausflugsschiff zur »Großen Eutiner Seerundfahrt«. Vom Wasser aus und bei Kaffee und Kuchen betrachten wir die schönen Ufer des Sees.

Abfahrt: 9 Uhr, Ankunft Fischbek ca.: 19 Uhr
Anmeldung: 7019556
Busfahrt, Führungen, Mittagessen, Schiffstour u. Kaffeetrinken: € 54,-

Gottesdienst ohne Pastor

Zweiter Lektorengottesdienst am 8. September um 10 Uhr

Indem wir lernen, eine Gemeinde mit nur noch einer Pfarrstelle zu sein, entsteht Neues in der Cornelius-Kirche. Wie kann es möglich werden, dass in einer Gemeinde mit einem Einzelpfarramt an allen Sonntagen ein Gottesdienst stattfindet?

Eine erste Antwort für diese Aufgabe lautet: »Lektorengottesdienste«. Für die Lektorengottesdienste brauchen wir keinen Pastor aber zwei Lektoren. Alles andere ist sehr gewohnt. Die Orgel spielt, die Gemeinde wird begrüßt, wir singen ein Lied und beten gemeinsam den Psalm. Dass die Epistel und das Evangelium von Gemeindegliedern gelesen werden, das kennen und schätzen wir schon lange. Im Lektorengottesdienst wird auch eine Predigt vorgelesen. Es gibt gute Bücher mit Predigten zum Vorlesen. Sie sind kürzer, vielleicht so lang und so ähnlich wie das »Wort zum Sonntag«, und sie sind gut zum Zuhören.

Am 8. September wird der zweite Lektorengottesdienst stattfinden. Wie schon im Februar wird er von den beiden Kirchengemeinderäten Christa Nagel und Hans Korndörfer gehalten.

Entstanden ist die Idee aus der »Not«, dass wir nur noch einen Pastor haben, aber schon im Februar konnten wir erfahren, dass Lektorengottesdienste eine wirkliche Bereicherung für unsere Gemeinde sind.

50 Jahre Woodstock, 3000 Jahre Psalmen – ein Jubiläum

impuls: am 1. September 2019

Der impuls: am 1. September bekommt Besuch von unserem Nachbarn Pastor Ulrich Krüger aus der Thomasgemeinde. Er schreibt zum Inhalt:

»50 Jahre Woodstock, 3000 Jahre Psalmen – ein Jubiläum«

Vor 50 Jahren fand das Open-Air-Festival Woodstock statt. Es war ein legendärer Punkt in der Musikgeschichte. Das Lebensgefühl einer Generation war wie unter einem Brennglas gebündelt: Frieden, Freiheit, eine eigene Musik!

Vor 3000 Jahren lebte König David, dem ein großer Teil der Psalmen in der Bibel zugeschrieben wird. Wie unter einem Brennglas bündelte sich damals das Lebensgefühl einer ganzen Religion und hat sich im Judentum und im Christentum bis heute weiter getragen: Mit Gott, dem EINEN, kann man über ALLES sprechen. Das ist auch eine ganz eigene Musik!

Musikalisch und im Glauben werden wir beim impuls:-Gottesdienst ausprobieren, was das für uns heute bedeutet. Der CHORnelius wird uns dabei begleiten.

Erneuerung der Außenanlagen

Nun ist unsere Kirche von einem Bauzaun umstellt. Die Kirche im Käfig und vor dem Kreuz stehen Bagger. Die Erneuerung unserer Außenanlagen hat begonnen.

Das Gelände soll ein Ort für Aktivität, Bewegung, Kommunikation und Erholung werden. Ziel der Maßnahme ist, das Grundstück der Kirchengemeinde zum Stadtteil hin zu öffnen und durch Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten die Aufenthaltsqualität zu steigern. Dabei wird alles zugleich schön und neu und auch haltbar für etliche Jahrzehnte.

Dies alles wird ermöglicht durch eine öffentliche Förderung mit Mitteln aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns sehr.

Im Oktober soll alles fertig werden.

Die üblichen Zugänge aufs Grundstück sind während der Bauphase verstellt. Bitte gehen Sie ganz um die Kirche herum und über den Parkplatz an der Dritten Meile. So gelangen Sie zur Kirche und ins Gemeindehaus.

Skizze für den Zugang zur Kirche und zum Gemeindehaus.

Heidefahrt mit Kunst, Natur und Schlemmereien

Am 27. August starten wir unsere monatliche Exkursion in das kleine Heideörtchen Stellichte, welches im Jahre 1096 erstmalig erwähnt wurde. Stellichte liegt fernab aller großen Verkehrsrouten. Der Ort ist so klein, dass Straßenbezeichnungen fehlen. So ist es umso erstaunlicher, dass er ein Kirchlein besitzt, welches in seiner Einzigartigkeit seines gleichen sucht.

Die St. Georg-Christophorus-Jodokus-Kirche ist eine Renaissancekirche, wie es sie im norddeutschen Raum nur noch sehr selten gibt. 1608 aus Backstein erbaut diente sie anfänglich als Grablege und Gutskapelle des alten Adelsgeschlechts von Behr, das seit 1470 bis zum heutigen Tag auf dem Rittergut Stellichte lebt. Wir besichtigen die Renaissance-Kirche und erfahren bei einer Führung mehr über seine besonders prächtige -und guterhaltene Ausstattung.

Im Anschluss daran genießen wir ein leckeres Mittagessen im Restaurant »Neben An« in Visselhövede.

Nach der Pause fahren wir mit unserem Bus in den Luftkurort Schneverdingen zum Heidegarten. Mit über 190 verschiedenen Heidesorten und 200.000 Pflanzen ist der Heidegarten eine Attraktion. Der Garten ist parkähnlich angelegt und gibt Gelegenheit zu einem gemütlichen Spaziergang, um die Blütenpracht zu bestaunen.

Am Nachmittag werden wir mit der Kutsche über den Heidebauernweg in ein typisches Heide-Café gebracht. Dort kehren wir ein und genießen bei einer Tasse Kaffee ein schönes Stück Buchweizentorte. Während der Kutschfahrt, vorbei an Buchweizenfeldern, erfahren wir einiges über das Leben und Arbeiten der Heidebauern.

Abfahrt Cornelius-Kirche: 9:00 Uhr
Kirchführung, Mittagessen, Kutschfahrt, Kaffeetrinken, Bus: 57,-€
Ankunft Fischbek: ca. 19:00 Uhr
Anmeldung im Gemeindebüro: 701 95 56

Morgenandacht für Kinder

Wo gibt’s denn so was?

Bibelgeschichten für die ganz Kleinen, Singen und Beten mit Vorschulkindern, nicht dann und wann sondern jeden Montag Morgen um 9:00 Uhr.
Die Sommerpause ist vorbei, am Montag 12. August geht es wieder los.

Eine Morgenandacht für die Kinder der Kita Cornelius, den Spielkreis und alle, die kommen mögen. Eine viertel Stunde irgendwo zwischen Gottesdienst und Kinderzirkus.

Ein schöner Start in die Woche für manchmal noch etwas müde Eltern und Erzieherinnen und ein schöner Start ins Leben für quietschlebendige Kinder.

Exkursion am 30. Juli Landesgartenschau in Wittstock

Jahrhundertelang galt die einzigartige Stadtmauer der fast 800-jährigen Stadt Wittstock/Dosse als uneinnehmbar. Vom 18. April bis 6. Oktober 2019 wird die frühere Bischofsstadt von der Landesgartenschau erobert. Am Zusammenfluss von Dosse und Glinze ist eine attraktive Garten- und Parklandschaft entstanden. Als einzigartige Kulisse bietet die ringförmige Stadtmauer, die die Altstadt vollständig umschließt, rundum schöne Aussichten.

Das Gelände der Gartenschau erstreckt sich südlich der historischen Altstadt. Zwei Parkareale zeigen auf mehr als 13 Hektar einzigartige Gartenkunst. Gleich zwei Themengärten interpretieren das Leben und Wirken Theodor Fontanes, der zu seinem 200. Jubiläum in ganz Brandenburg groß gefeiert wird.

Auch lässt sich die mittelalterliche Altstadt zu Fuß erkunden. Zahlreiche Rosen schmücken die Gassen. Der 70m hohe Turm der St. Marienkirche bietet eine grandiose Aussicht in die Prignitzer Landschaft.

Den Tag auf der Gartenschau verbringen wir ganz individuell in kleinen Gruppen. Auf dem Gelände laden zwei Restaurants und ein Café zum Verweilen ein.

Vor Ort vereinbaren wir einen Treffpunkt für unsere Rückfahrt.

Auf der Hin- und der Rückfahrt werden wir eine Pause einlegen.

Anmeldung: Gemeindebüro Tel. 701 95 56
Abfahrt Cornelius-Kirche: 8.00 Uhr
Kosten: Busfahrt und Eintritt Landesgartenschau: 36,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 19.30 Uhr

Sommerkirche

In den Sommerferien beginnen die Gottesdienste erst um 11 Uhr.

Zum zweiten Mal wird es in den Wochen der Sommerferien die »Sommerkirche« geben. Sie ist eine erste Lösung dafür, wie wir mit weniger Pastoren_innen (es ist dann ja auch Urlaubszeit) die gleiche Anzahl von Gottesdiensten feiern können und dabei zugleich Vielfalt in die Gemeinden tragen.

In den Sommerferien bzw. vom 30.6. bis 4.8. werden alle unsere Gottesdienste erst um 11 Uhr beginnen. Auch andere Gemeinden haben ihre Gottesdienstzeiten in diesen Wochen verändert. So wird es möglich, dass in der Ferienzeit die diensthabenden Pastoren_innen jeweils zwei Gottesdienste hintereinander halten. So können mit weniger Pastoren gleichwohl in allen Gemeinden Gottesdienste stattfinden, trotzdem haben auch diese Pastoren mal ein freies Sommerwochenende und zugleich gibt es in den Gemeinden die Abwechslung von Gastpredigern. Auf unserer Kanzel erwarten wir als Gäste neben Pastor Janke Pastor Glöckner, Pastor Sach und Pastor Zimmermann.

Pastor Janke predigt in dieser Zeit nicht nur in Fischbek sondern auch in Altenwerder, Moorburg, Neuwiedenthal-Hausbruch, Neuenfelde und Finkenwerder.

Familiengottesdienst »Ein Afrikaner wird getauft«

Am Sonntag um 10:00 Uhr feiern wir wieder einen Familiengottesdienst. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von dem vornehmen Mann aus Äthiopien. Er kommt als Pilger nach Jerusalem, er betet und liest in der Bibel. Philippus hilft ihm, alle Geheimisse zu verstehen. Da wird er getauft und freut sich sehr.

Wir freuen uns auch – über Leonie und Luka, Cousine und Cousin – beide werden getauft.

Der Familiengottesdienst wird gestaltet von den »Kinderdiakonen« Amelie, Hanna, Lena, Mike und Jascha von Angela Lindmüller und Pastor Gerhard Janke.

Exkursion am 25. Juni nach Klütz und Boltenhagen

Wir laden ein zu einer Exkursion nach Klütz und Boltenhagen am 25. Juni.

Der erste Stopp ist die Stadt Klütz im Landkreis Nordwestmecklenburg, zwischen den Hansestädten Lübeck und Wismar gelegen und nur 3 km vom Ostseestrand entfernt.

Hier wollen wir zunächst die St. Marienkirche kennenlernen. Der imposante Backsteinbau zählt zu den ältesten Backsteinkirchen in Mecklenburg. Der älteste Teil der dreischiffigen Hallenkirche – der Chorraum – stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und zeigt noch deutlich romanische Einflüsse. Das dreischiffige Langhaus wurde später im Übergangsstil (Romanik-Gotik) erbaut. Der quadratische Turm wurde wohl erst im 14. Jahrhundert angefügt. Mit seinem achtflächigen Dach gleicht er einer Bischofsmütze. In früherer Zeit diente er auch als Seezeichen.

Anschließend folgt ein Rundgang durch den wunderschön restaurierten kleinen Ort und ein Spaziergang zum nahegelegenen Schloss Bothmer. (Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, mit dem Bus direkt zum Schloss zu fahren.) Bevor wir bei einer Führung das Schloss kennenlernen, wollen wir uns bei leckerem Mittagessen in der Orangerie stärken.

Das Schloss Bothmer ist die größte barocke Schlossanlage in Mecklenburg-Vorpommern mit einer wunderschönen Parkanlage. Das Schloss wurde im Auftrag des Reichsgrafen Hans Caspar von Bothmer in den Jahren 1726 bis 1732 erbaut. Der Graf selbst residierte seit 1721 in London. So ist es nicht verwunderlich, dass er das Schloss nach englischem Vorbild errichten ließ.

Ausklingen lassen wir den Tag in Boltenhagen – zur ganz freien Gestaltung.

Anmeldung: Gemeindebüro Tel. 7019556
Abfahrt Cornelius-Kirche: 8.30 Uhr
Kosten: Busfahrt, Führung St. Marien und Klütz, Eintritt und Führungen Schloss Bothmer,
Mittagessen : 46,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 19.00 Uhr

1. Juni Orgelkonzert mit Daria Uraskina

Am 8. Juli wird unsere Organistin Daria Uraskina ihre Orgelprüfung in der St. Johannis-Kirche Harvestehude spielen. Dafür drücken wir ihr sehr die Daumen.

Für sich selbst als eine Generalprobe und damit auch wir uns an dem anspruchsvollen Programm erfreuen können, gibt sie ein Vorkonzert am kommenden Sonnabend, dem 1. Juni um 19 Uhr in unserer Kirche.

Das Programm dauert etwas eine Stunde. Zu Gehör kommen Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Louis-Nicolas Clérambault, Olivier Messiaen und César Frank

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750). Präludium und Fuge c moll BWV 546
    Das ist ein Werk von höchster Reife. Hoch beeindruckend entfaltet sich das Präludium in der düsteren Pracht der c-Moll-Tonalität – genau wie im Schlusschor der Matthäus-Passion. Das Präludium ist in sechs gleich lange Abschnitte unterteilt und 144 Takte umfasst. 144 ist die heilige Zahl der Vollkommenheit in der Schrift, von denen Bach ein großer Kenner war. Jedes Segment besteht zum größten Teil aus 24 Takten: Zahl 24 simbolisiert Herrlichkeit. Jedes dieser sechs Segmente teilt sich gleichmäßig in zwei Hälften (12+12). Die Gesamtheit des Präludiums stellt also numerisch 12 x 12 dar. Hier offenbart Bach zweifellos seinem Publikum seine Vision einer Welt von bewundernswerter Architektur. Dies wird durch die Tatsache noch verstärkt, dass das sechste und letzte Segment identisch mit dem ersten ist, so dass es möglich ist, das Präludium »ad infinitum« zu spielen, wie ein Stern, der sich für immer auf seiner Umlaufbahn dreht, oder wie die Schöpfung von Ihm »dessen Königreich ohne Ende ist«. Wenn die Fuge einer harmonischen Struktur folgt, die mit der der ersten Akkorde des Präludiums vergleichbar ist, ist das Fugensubjekt viel freier und lässt Improvisation zu.
  • Louis-Nicolas Clérambault (1676-1749). Suite du premier ton
    L.-N. Clérambault war ein französischer Komponist und Organist, angestellter Musiker am Hofe Ludwigs XIV in Versailles. Das “Livre d’orgue” aus dem Jahre 1710 ist seinem Lehrer André Raison gewidmet und enthält zwei Suiten mit je sieben Sätzen. Die Suite von Clérambault kann als ein Musterbeispiel des französischen Orgelbarocks angesehen werden.
  • J.S. Bach. Choral “Schmücke dich, o liebe Seele” BWV 654
    Die “Achtzehn Choräle von verschiedener Art”, auch “Leipziger Choräle” stellte Bach in seinen letzten Lebensjahren zusammen mit der Absicht, sie zu drucken. Dieses wohl bekannteste Werk der Sammlung wurde berühmt durch Mendelssohns legendäres Leipziger Orgelkonzert im Jahr 1840. Robert Schumann schreibt in seinen “Erinnerungen an Mendelssohn”, dieser habe ihm “mit dem innigsten Ausdruck” gesagt, “ wenn mir das Leben alles genommen hätte, dies Stück würde mich wieder trösten”. Der im Text geforderte “Schmuck” wird von Bach musikalisch durch subtile Verzierungen (“Ausschmückungen”) umgesetzt.
  • J.S. Bach. Trio super ”Herr Jesu Christ, dich zu uns wend” BWV 655
    Die obengenannte Sammlung enthält Choralbearbeitungen für Orgel mit zwei Manualen und Pedal. Bach wählte Sätze aus ganz verschiedene Lebensperioden aus- die meisten dürften bereits in Weimar entstanden sein. Sehr wahrscheinlich sind die beiden Choraltrios BWV 655 und 664 die frühesten konzertanten Orgeltrios “a 2.Clav.Et Ped.” überhaupt (1747-1748).
  • Olivier Messiaen(1908-1992). “La Nativité du Seigneur”: No. 4 Le verbe
    Olivier Messiaen war ein französischer Organist, Kompositionslehrer, auch Ornithologe und gilt als Wegbereiter der seriellen Musik. Er zählt zu den führenden modernen Komponisten Frankreichs. Olivier Messiaens musikalisches System beruht auf seinen Erfahrungen aus dem Studium der Zahlenmystik, griechischer und indischer Rhythmik, der Vogelsangs und der intensiven Beschäftigung mit den Werken von Claude Debussy, Igor Stravinsky, Modest Mussorgsky, Alban Berg und der Gregorianik. La Nativité du Seigneur: neuf méditations pour orgue (dt. „Die Geburt des Herrn: Neun Meditationen für Orgel“) ist ein Orgelwerk von Olivier Messiaen das dieser 1935 im Alter von 27 Jahren in Grenoble schrieb. Die Uraufführung des neunteiligen Werkes mit einer Spieldauer von etwa 55 Minuten fand am 27. Februar 1936 an der Orgel von La Trinité (Paris) statt. Messiaen selbst bezeichnete das Werk später als erste Komposition, die für seine musikalische Sprache besonders charakteristisch sei. Nach Angaben Messiaens im 4. Satz -Le verbe (dt. „Das Wort”)- liegt theologische Idee der Geburt zugrunde: die ewige des Wortes.
  • César Frank(1822-1890). Choral No. 2 (h-moll)
    César Franck war einer der wichtigsten französischen Komponisten, Lehrer und Organisten der zweiten Hälfte des 19. Jh. Er ist Begründer der sogenannten „französischen Schule“ der Musik. Seine Kompositionen zeichnen sich durch Tonmalerei und einen vielfach chromatisch durchsetzten Klang aus. Er gehört neben Bruckner und Brahms zu den Spätromantikern und gilt als Bahnbrecher für den französischen instrumentalen Impressionismus. Im zweiten Choral zieht Franck die Form der „Passacaglia mit Fuge“ heran. Ein Vorbild dafür war die Passacaglia c-moll BWV 582 von J. S. Bach. Die Kombination „Passacaglia und Choral“ findet man hingegen bei Franz Liszt in seinen Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“. Alle drei Choräle (1890) von Franck sind sein letztes vollendetes Werk und haben eine ähnliche Form: in einem ersten Teil wird ein Thema A vorgestellt. Der Choral erscheint als kontrastierendes Thema B. Es folgt ein Mittelteil, in dem der Choral schon hier und da aufblitzen mag. Der letzte Teil des Werkes führt dann nach einer Steigerung den Choral zu einer Apotheose.

Fischbek singt! am 25. Mai

Singen Sie auch manchmal unter der Dusche? Stimmen Sie im Auto mit ein, wenn der Lieblingssong ertönt? Dann sind Sie hier genau richtig! Wenn »Fischbek singt!«, dann geht es um viel Spaß in einer tollen Gemeinschaft unter der musikalischen Leitung von Popularmusiker Jan Keßler.

Am Sonnabend, den 25. Mai um 19:30 Uhr, kann jede und jeder in der Cornelius-Kirche mitmachen. Es kommt nicht darauf an, alle Töne zu treffen. Es geht um die gute Laune beim Singen von Hits aus den letzten Jahrzehnten. Jede Menge beliebter Songs warten darauf mitgesungen zu werden. Singen tut gut! Sind Sie dabei?

»Fischbek singt!« findet zum zweiten Mal statt und ist eine Aktion der Stiftung der Cornelius-Kirche. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Es findet ein Getränkeverkauf statt.

Exkursion am 28. Mai nach Dömitz an der Elbe

Im Monat Mai führt uns unsere Ausfahrt an die Elbe bei Dömitz. Die Stadt Dömitz wurde erstmalig im Jahre 1259 urkundlich erwähnt. Ihr Name steht für Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands. Ein Wahrzeichen der Stadt ist die alte Eisenbahnbrücke, die in den letzten Kriegstagen von den Alliierten zerstört wurde und wegen der innerdeutschen Teilung nicht mehr restauriert worden ist. Sie dient heute als Mahnmal für Frieden und Wiedervereinigung. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die alte Festung, welche zu den bedeutendsten Flachlandfestungen Nordeuropas zählt. Der Dichter Fritz Reuter musste ein Jahr seiner Haft hinter den Mauern der Festung verbringen. Bei einem Vortrag erfahren wir vieles mehr über die Geschichte der im 16. Jahrhundert erbauten Anlage.

Bevor wir uns in die Festungsanlage begeben, besuchen wir zunächst die neugotische Johanneskirche im historischen Ortskern der Stadt. Das Innere der Kirche wurde seit seiner Erbauung im Jahr 1872 kaum verändert.

Zum Mittagessen begeben wir uns in das Hafenhotel Dömitz. Das in einem alten Speicher errichtete Hotel bietet seinen Gästen in 35 Metern Höhe einen grandiosen Ausblick, der weit bis nach Mecklenburg hinein reicht. Bei einem leckeren Mittagessen stärken wir uns für den Nachmittag.

Nun geht es auf‘s Schiff! Mit der MS Elise starten wir zu einer Rundtour Dömitz – Dorfrepublik Rüterberg – Dömitz. Der Kapitän wird uns während der Fahrt Einblicke geben, wie es zu der Entstehung der Dorfrepublik gekommen ist. Während der Fahrt werden wir bei Kaffee und Kuchen die romantischen Elbauen betrachten können.

Teilnahme nur mit Anmeldung: 701 95 56
Kosten: Bus, Führung Kirche, Führung Festung, Mittagessen, Schiffstour und Kaffeetrinken:60,-€
Abfahrt Corneliuskirche 8:30 Uhr, Ankunft Fischbek ca. 19 Uhr

impuls: am 12. Mai »Muttertag«

Der impuls: Gottesdienst im Mai bekommt Besuch, diesmal von Pastorin Antoinette Lühmann. Pastorin Lühmann arbeitet auf der Fachstelle Kindergottesdienst in der Nordkirche und ist Buchautorin. Aus ihrer Arbeit mit Kindern nimmt sie auch in Gottesdienste für alle Altersgruppen den Anspruch mit, eine Sprache zu nutzen, die jeder verstehen kann.

Dieser impuls: findet ausnahmsweise am 2. Sonntag im Monat, also am 12. Mai um 10 Uhr statt. Das Thema lautet: »Muttertag«.

Jan Keßler wird den Gottesdienst musikalisch begleiten.

Lektorenschulung für »Newcomer«

Wenn ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden bei der Evangelischen Jugend Süderelbe die Ausbildung zum Teamer machen, dann werden sie »Newcomer« genannt. Neben vielen pädagogischen Inhalten und Themen der Jugendgruppenleitung, die man auch in anderen Jugendverbänden kennen lernen kann, gehört zur unserer Ausbildung auch die Anknüpfung an den Konfirmandenunterricht: Wie bringt man den Glauben für Jugendliche zur Sprache, wie feiert man Andachten und Jugendgottesdienste, wie kann man ihnen helfen, weiter im Glauben zu wachsen? Und ein weiteres Modul ist die Lektorenschulung: Wie lese ich im Gottesdienst einen biblischen Text vor?

Diese Schulung für etwas 30 Newcomer ist meine Aufgabe. Wir treffen uns in der Kirche. Ich erkläre, worauf man achten sollte: Schon den Weg von der Bank nach vorn und zum Pult kann man üben — und auch den Rückweg. Wie stellt man sich dort sicher hin. Langsam sprechen, Pausen zwischen den Sätzen, Energie in die Stimme legen. Dafür gibt es ein paar bewährte Übungen. Und dann, was dann kommt, ist für mich Jahr für Jahr einer der Höhepunkte im Gemeindeleben:

Eine nach dem anderen tritt auf, jede_r liest eine andere kleine Geschichte aus den Evangelien vor. Die Reihenfolge ist zufällig, aber was entsteht ist ein unvergleichliches Kaleidoskop wunderbarer Texte aus der Bibel. Ein buntes Mosaik von Geschichten, die aufbauen und ermutigen, die trösten oder beglücken. Es ist fast schade, dass diese Schulung nicht öffentlich ist, doch dann würde sie nicht funktionieren. Aber ich darf dabei sein, ich darf das alles erleben. Und sie können das, unsere jungen Leute. Ein wenig Stolz erfüllt mich dann, aber vor allem Dankbarkeit und Freude und Zuversicht. Nein — uns muss nicht bang sein vor der Zukunft. Da kommt eine tolle neue Generation nach uns, die mit großer Glaubwürdigkeit und Ausstrahlung aus der Bibel liest. Einige von ihnen werden wir in den kommenden Wochen auch öffentlich und für alle in unseren Gottesdiensten erleben können.

Am Ende der Schulung habe ich ihnen gesagt: »Ihr seid Boten Gottes!« Und das sind sie auch.

Pastor Gerhard Janke

Fröhliche Ostern!

Ostermorgen um 8 Uhr auf dem Fischbeker Friedhof

Seit 6 Jahrzehnten, schon länger als die Cornelius-Kirche steht, feiern wir am Ostermorgen eine Morgenandacht auf dem Fischbeker Friedhof – und wer einmal dabei war, kommt jedes Jahr wieder.

Sie beginnt um 8:00 Uhr unter freiem Himmel mitten auf dem Friedhof am Scheideholzweg. Die Glocken der Cornelius-Kirche läuten und schallen herüber, die Vögel haben längst ihren österlichen Morgengesang angestimmt und dann mischt der Posaunenchor der Thomasgemeinde Osterchoräle in die Luft, die noch ein wenig nach den Osterfeuern des Vorabends riecht. Das Osterevangelium wird ein erstes Mal gelesen, weitere Choräle und kurze Texte folgen.

Und zwischen allem entsteht eine leichte und unbeschwerte Fröhlichkeit.
Woher kommt die nur? Es muss wohl an der Auferstehung liegen.

um 10 Uhr am Ostersonntag Gottesdienst in der Kirche

Die Osterchoräle sind eine Musikgattung für sich – immer wieder dieses »Halleluja«, das lässt niemanden kalt. Und dann noch einmal diese große unglaublich schöne Geschichte von der Auferstehung Jesu. Und dann wird klar: Das vielfache Halleluja am Ostertag kommt nicht von ungefähr, so viel Leben, soviel Freude.

Trauerfeiern in der Cornelius-Kirche

Die meisten Trauerfeiern finden in der Friedhofskapelle statt. Aber manchmal gibt es auch Trauerfeiern in unserer Cornelius-Kirche. Was viele nicht wissen: Das ist grundsätzlich und immer möglich.

Jede Trauerfeier kann in der Kirche stattfinden. Ein Grund kann sein, dass die Trauergemeinde sehr groß sein wird. Aber sie kann auch dann der richtige Ort sein, wenn der Verstorbene oder die Familie die Kirche einfach schöner findet oder in ihr so viel erlebt hat, dass sie dort besonders vertraut ist und nun Geborgenheit sucht. Vielleicht wünscht man den Klang der Kirchenorgel, den Blick auf den Altar und die Weite des Kirchenraums.

Ja, für die Beisetzung hat man dann noch den Weg von der Kirche zum Friedhof. Aber der ist einfach, keine Störung, sogar ein kleiner Zwischenschritt, der hilft: man ist für sich und mit anderen ein Stück unterwegs, man teilt noch ein paar Gedanken und Erinnerungen – und dann geht man gemeinsam ans Grab.

In Freud und Leid ist die Kirche da und hat geöffnete Türen – für jeden!

Gründonnerstag und Karfreitag

In der Kirche, in der ich vor vielen Jahren Vikar war, hängt in der Eingangshalle ein spätgotisches Kruzifix mit einem gestorbenen Christus.

Ein kleines Mädchen stand darunter und schaute und schaute und fragte mich: »Warum haben die das mit Jesus gemacht?«

Da bin ich ganz schön ins Stammeln geraten und komme es noch. Im Gottesdienst am Karfreitag werden wir uns wieder dieser Frage aussetzen.

Im Abendgottesdienst am Gründonnerstag um 19 Uhr sammeln wir dafür Kraft.

Ich wünsche allen gesegnete Tage, Gerhard Janke

Exkursion ins Stift Fischbeck am 23. April.

Wer das Osterfest noch ein wenig verlängern möchte (und kann), ist herzlich eingeladen zu unserer Exkursion ins Stift Fischbeck in Hessisch Oldendorf nördlich von Hameln.

Wir haben noch ein paar Plätze frei!

Das Stift Fischbeck ist mit seiner unverfälscht erhaltenen romanischen Bauform und mit der Geschlossenheit seiner Anlage mit Kreuzgang ein großartiges Beispiel mittelalterlicher Klostertradition. Mit seiner langen Geschichte, seiner Würde und Schönheit, den vielen Gebäuden und Gärten ist es ein Denkmal von nationaler Bedeutung.

Im Jahr 955 von der Edelfrau Helmburgis gegründet, war es ein Stift für Damen des Adels. Sie brachten ihre Mitgift in Form von Geld, aber auch Wege- und Mühlenrechten ein und sicherten so den Bestand des Stiftes.

Dies zeigt sich besonders in der reichen Ausschmückung der Stiftskirche mit dem berühmten Fischbecker Wandteppich aus dem Jahr 1583.

Die Stiftskirche gehört zu den bedeutendsten Bauten des Wesergebietes. Sie ist eine dreischiffige, flachgedeckte Basilika und entspricht anderen Kirchen hochadeliger Frauenstifte.

Wir werden zunächst am Vormittag eine Führung durch die Stiftkirche haben. Nach einer Stärkung beim gemeinsamen Mittagessen schließt sich am Nachmittag eine Führung zu den Stiftsgebäuden und den Gärten an. Vor unserer Heimreise werden wir noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen.

Teilnahme nur nach Anmeldung: Tel. 701 95 56
Abfahrt Cornelius-Kirche: 8:30 Uhr
Busfahrt, zwei Führungen und Eintritt, Mittagessen und Kaffeetrinken: 52,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 19:00 Uhr

Familiengottesdienst am 14. April

Alle zwei Monate feiern wir Familiengottesdienst.

Es ist ein großes phantasievolles Wunder der Schöpfung, dass wir im Lauf unseres Lebens so unterschiedliche Menschen sind. Die ersten Jahre sind wir Kinder voller Neugier, Aufgeschlossenheit und Vertrauen. Als Kinder erkunden wir die Welt und unser Herz hat sensible Antennen für die Geheimnisse zwischen Himmel und Erde. Gott findet leicht den Weg in unsere offenen Herzen. Später prägen die Erfahrungen vieler Jahre unsere Überzeugungen, Herz und Körper verlieren etwas von ihrer Beweglichkeit, dafür können wir Sicherheit in uns spüren und auch verbreiten.

Wenn man beides zusammen bringt, kann man schöne Familiengottesdienste feiern. Deshalb übernehmen Kinder und Erwachsene unterschiedliche Aufgaben im Gottesdienst: Kinderdiakone, Pastor und Kirchenmusiker gestalten den Gottesdienst gemeinsam – jeder kann etwas anderes gut.

Am Sonntag vor Ostern, am »Palmsonntag«, dem 14. April ist es wieder so weit.

impuls: »Was ist Wahrheit?«

Der impuls: bekommt wieder Besuch, diesmal von Pastor Martin Barkowski aus dem mittleren Alstertal. Er feiert diesen Gottesdienst am 7. April um 10:00 Uhr mit uns gemeinsam und schreibt zum Inhalt:

»Die Wahrheit ist meistens kurz. Wer zu spät kommt, der kann erklären: ›Ja, diese böse S-Bahn, die kam nicht, und dann fuhr der Bus noch weg, und dann… ‹ Das wird eine lange Geschichte mit vielen Worten. Oder er sagt: ›Ich habe verschlafen.‹ Das ist kürzer. Aber wer sagt das schon gerne, selbst wenn es die Wahrheit ist?

Im nächsten impuls: geht es um die Wahrheit. Jesus sagt von sich, er sei Zeuge der Wahrheit. Um welche Wahrheit geht es überhaupt? Und ist diese Wahrheit auch kurz? Pontius Pilatus hat keine Lust auf solche Gespräche und fällt lieber eine Entscheidung.

Ja, wir sind mitten in der Passionszeit. Es ist die Zeit für ungewöhnliche Gedanken. Zeit, um genau hinzuschauen. Lassen Sie uns das gemeinsam tun.«

Die Liturgiegruppe hat den impuls: mit vorbereitet, Jan Keßler wird ihn musikalisch begleiten.

Babys und Eltern DELFI®

In Kooperation mit der Evangelische Familienbildung Harburg bieten wir eine weitere Gruppe für Eltern mit ihren Babys an:

DELFI®  für November 2018 – Januar 2019 geborene Babys

Die Kurse finden statt im Zeitraum vom
3.4. – 19.6.2019
10 x Mittwoch 11:15 – 12:45 Uhr

Bei dem DELFI®-Kurs (denken, entwickeln, lieben, fühlen, individuell) tauschen sich Eltern aus, knüpfen Kontakte und spielen mit den Babys. Sie lernen Babymassage, erproben erste Spiele und erhalten Tipps zur Ernährung, zum Stillen und zur Erziehung.

Die Kurse werden von zertifizierten Kursleiterinnen geleitet, die mit Fachwissen zur Verfügung stehen, für die Babys unterschiedliche Bewegungslandschaften aufbauen , Wasser zum Planschen und viel Material für Sinneserfahrung bereithalten.

Kursgebühr: € 77,00
Die Gebühr kann ermäßigt werden.

Eine Anmeldung ist erforderlich.
Kursnummer: HHarC437a

Information und Anmeldung: Tel. 040-519 000 961 oder fbs-harburg.de
Evangelische Familienbildung Harburg, im Haus der Kirche
Hölertwiete 5, 21073 Hamburg, Tel. 040-519 000 961

Exkursion ins Kloster Lüne

Nachdem wir in den vergangenen Jahren schon die Klöster in Wienhausen und Medingen besucht haben, wollen wir auf dieser Exkursion das Kloster Lüne kennenlernen, ein weiteres der sechs Heideklöster.

Zunächst aber geht es nach Adendorf, wie auch Lüne im Großraum Lüneburg gelegen. Hier werden wir eine Führung durch die kleine Johanneskapelle haben. Sie wurde im Jahr 1248 erbaut und ist die älteste Kapelle im Landkreis Lüneburg. Sie erhielt ihren Namen nach Johannes dem Täufer.

Der rechteckige spätgotische Backsteinbau wird gekrönt von einem hölzernen Dachreiter. Vor der Südseite der Kirche befindet sich ein romantisches Brauthaus aus Fachwerk.

Anschließend wollen wir noch einen Blick in das »Us Heimathus« werfen, ein Zweiständerhaus aus dem Jahr 1661.

Nach dem Mittagessen besuchen wir das Kloster Lüne und das zum Kloster gehörende Textilmuseum.

Um 1170 bot sich einer kleinen Gruppe frommer Frauen an diesem Ort die Möglichkeit zur Gründung einer Klostergemeinschaft. 100 Jahre später ist belegt, dass der Konvent nach den Regeln des Heiligen Benedikt lebte. Seit der Reformation lebt im Kloster ein evangelischer Konvent, dem eine Äbtissin vorsteht, in einer Glaubens-, Arbeits- und Lebensgemeinschaft.

Der heutige bauliche Zustand stammt in seinen Grundzügen aus der Zeit um 1400. Dazu gehört die einschiffige gotische Klosterkirche, das Refektorium (mit freigelegten Wandmalereien) und der Kreuzgang mit seinen farbigen Glasfenstern. Das Kloster ist eingebettet in weitläufige Gartenanlagen.

Zum Abschluss werden wir im Klostercafé gemeinsam Kaffee trinken.

Anmeldung: Gemeindebüro Tel. 701 95 56
Abfahrt Cornelius-Kirche: 9:00 Uhr
Bus, Führungen, Mittagessen und Kaffeetrinken: 50,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 18:30 Uhr

Das neue Jahreslied 2019

Das Team der Cornelius-Gemeinde hat ein neues Jahreslied aufgenommen. Auf der Internetseite www.jahreslied.de kann man es anhören.

In diesem Jahr sind nicht nur der Satz und die Einspielung eine Eigenproduktion, sondern auch die Komposition und die Lyrik sind in Cornelius entstanden. Wie so viele andere Lieder ist auch das neue Jahreslied von einem Psalm inspiriert. Es ist der Psalm 36, der uns mit neuen Worten und neuer Musik durch das Jahr begleiten wird.

Seit 2015 haben wir ein Jahreslied. Wir singen es oft in Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten. Und das Team der Cornelius-Gemeinde spielt dazu jedes Jahr eine Aufnahme ein, die unter www.jahreslied.de angehört werden kann.

Alle Geburtstagskinder mit runden Geburtstagen – 10, 18, 20, 30, 40, 50 … –
erhalten mit der Post einen Geburtstagsgruß. Diesem Brief liegt dann auch immer eine Karte mit dem Gruß »Ich schenk dir ein Lied.« und der Internetadresse bei.

So soll das neue Jahreslied Geburtstagskinder aber auch alle anderen erfreuen.

Gottesdienst mit Sophie Fredenhagen

impuls: Gottesdienst am 3. März um 10:00 Uhr in der Cornelius-Kirche Fischbek

Wir nennen es »Laienkanzel« und es hat nichts mit unbesetzten Pfarrstellen zu tun: Es ist einfach eine gute Idee, einmal eine andere Person als den Pastor im Gottesdienst zur Sprache kommen zu lassen. Und eine Person, die in ganz anderen Aufgaben steht und viele Erfahrungen an anderen Orten als der Kirche gesammelt hat, hat auch andere Gedanken und Ideen zu dem, was dem Leben und dem Glauben dient. Und ob die eingeladene Person ihre Rede dann selbst als Predigt oder Ansprache oder Grußwort bezeichnen möchte, das darf sie selbst definieren. In der Kirche gibt es dafür eine lange Tradition mit dem Namen »Laienkanzel«.

Natürlich wird dazu nicht jeder eingeladen und es ist auch eine kleine Ehre. Wir haben unsere Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen eingeladen und freuen uns sehr über ihre Zusage, denn die Ehre ist ganz auf unserer Seite. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf die Gedanken aus dem Rathaus und auf die Einsichten von Sophie Fredenhagen.

Leitung und Liturgie des Gottesdienstes liegen in den Händen von Pastor Janke. Musikalisch wird der impuls: Gottesdienst gestaltet von Jan Keßler und dem CHORnelius.

Viel Musik

Sonntag wird die Kirche bis unters hohe Dach mit Musik gefüllt werden.

Der Gottesdienst wird musikalisch geprägt durch einen großen Poasaunenchor aus dem Kirchenkreis Hamburg-Ost mit 40 Bläser unter der Leitung von Friedhelm Nolte.

Gemeinsam musizieren sie mit unserem Kantor Gernot P. Fries an der Hillebrand-Orgel.

Prädikantin Janina Förster wird die Predigt halten und den Gottesdienst mit Abendmahl liturgisch gestalten.

Orgelmatinee

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt Kantor Fries zu einer Orgelmatinee ein:

Als ich vor zwei Monaten mit der Planung der ersten Matinee des Jahres 2019 begann, wählte ich zwei sehr lebensbejahende, fröhliche Stücke aus. Die passen eigentlich gar nicht in den Februar, auch nicht zur Vorfastenzeit, und wenn, dann allenfalls zum bunten Karnevalsgeschehen. Mittlerweile aber hat sich ein sehr früher Frühling überraschend eingestellt und damit diese beiden Stücke in jeder Hinsicht legitimiert.

Das große Präludium e-Moll des Husumer Organisten Nicolaus Bruhns (1665 – 1697) gehört seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil der norddeutschen Orgelmusik des Barock. Es steht wie kaum ein zweites Werk für den für seinen Farben- und Facettenreichtum, seine Formenvielfalt und allgemein seine Experimentierfreudigkeit bekannten »fantastischen Stil«. Vor dem Hörer breitet sich ein kaum überschaubares Panorama an Stimmungen, Launen und Affekten aus, in jedem Takt erwarten ihn neue Überraschungen – und die Natur spielt unüberhörbar mit, vom tropfenden Regen bis zum fröhlichen Vogelgesang.

Dietrich Buxtehude (1637 – 1707), unüberhörbar ein Lehrer von Nicolaus Bruhns, schrieb drei große Toccaten, die in den letzten Jahren auch in der Corneliuskirche zu hören waren. Die »kleine« Toccata in F-Dur ist kürzer als ihre Schwesterwerke, aber mindestens ebenso virtuos, dabei sehr viel unbeschwerter, geradliniger und bis zum letzten Takt ein Ausbund an bester Laune, die durch kein einziges »Piano« oder »Adagio« jemals getrübt wird.

Zwischen diesen beiden großen freien Werken erklingt die Variationenfolge über den Choral »Auf meinen lieben Gott« von Dietrich Buxtehude. Wenn aber der zugrunde liegende Choral auch eine ernste Grundstimmung erkennen lässt, so wird diese doch angenehm und aus damaliger Sicht durchaus popularmusikalisch aufgehellt durch eine Reihe kurzer Tänze im französischen Stil mit den Überschriften: Allemande – Double – Sarabande – Courante – Gigue.

Lassen wir es also auch an der Orgel Frühling werden!

Familiengottesdienst am Sonntag um 10 Uhr.

Am kommenden Sonntag, dem 17. Februar feiern wir wieder einen Familiengottesdienst. Das ist ein Gottesdienst mit Kindern und Erwachsenen. Jeder soll erfreut werden und etwas mit mitnehmen in die neue Woche.

Damit dies gelingen kann, gestalten die Kinderdiakone und Erwachsenen gemeinsam den Gottesdienst. Und wir singen einfache Lieder begleitet mit der Gitarre.

Am kommenden Sonntag wird die Familie selbst zum Thema: Als Babys kommen wir zu Welt, werden Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Wie wunderbar ist der Lauf über diese Stationen, und wie schön ist es, wenn sich die Generationen begegnen.

Jugendkreis CheckIN

Um Teil einer christlichen Gemeinschaft zu sein, braucht es nicht viel – eigentlich braucht es manchmal nur eine Einladung.

Eine Einladung, die sich wie ein Flugticket anfühlen kann, das dir plötzlich jemand in die Hand drückt. Ein Stück Papier, das nach Urlaub riecht. Ein Stück Papier, dass dich berechtigt am Flughafen einzuchecken und loszufliegen, den Alltag hinter dir zu lassen und eine Reise zu beginnen, die dich vielleicht sogar das Paradies auf Erden entdecken lässt.

Die Evangelische Jugend Süderelbe spricht so eine Einladung heute aus. Denn ab 7. Februar 2019 geht es mit dem Jugendkreis CheckIN weiter. Immer donnerstags von 18:30 bis 20:00 Uhr treffen sich Jugendliche ab 13 Jahren im JukiHaus an der Michaeliskirche, um gemeinsam ihr Ticket in eine christliche Gemeinschaft einzulösen. Billard, Airhockey, Burgerbraten, über Freundschaft, die eigene Persönlichkeit und Gott nachdenken, Quizzen, Zocken, und einfach gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen, stehen auf dem Programm. Das riecht doch nach Urlaub, nach einchecken, losfliegen und schon jetzt das Paradies auf Erden im Alltag zu entdecken!

Jugendkreis CheckIN ab dem 7.2.2019 immer donnerstags von 18:30 bis 20:00 Uhr im JukiHaus neben der Michaeliskirche (Cuxhavener Str. 321, 21149 Hamburg-Neugraben)

Leitung Diakonin Corinna Kok
c.kok@ejse.de
0151 40144028

Nachruf Pastor Altevogt †

Am 28. Januar 2019 ist der ehemalige Seelsorger und Prediger unserer Gemeinde Pastor Karl-Heinz Altevogt in Hannover gestorben.

Nach der Einweihung der Cornelius-Kirche 1964 war sie zunächst eine zweite Predigtstelle der Michaelis-Kirchengemeinde. Zum 1. Januar 1966 wurde die Cornelius-Gemeinde selbständig und bekam am 1. November 1966 mit Karl-Heinz-Altevogt den ersten Pastor in Fischbek.

Pastor Altevogt war es, der mit ganzer Kraft das Gemeindeleben in Fischbek aufbaute. Viele Dinge, die auch heute noch zum Wesen unserer Gemeinde gehören, verdanken wir seinem Wirken: Die lebendigen Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit und die Gründung der Kindertagesstätte Cornelius, viel Theologie in Haus- und Gesprächskreisen, die Seniorenarbeit und die monatlichen Ausfahrten und vieles andere ist sein Erbe, von dem Fischbek immer noch zehrt.

Viele Fischbker Familien erinnern sich an ihn als denjenigen, der sie in Freud und Leid und auch im Alltag begleitet hat. Karl-Heinz Altevogt erwarb sich das Vertrauen vieler. Er war nicht nur Respektsperson, sondern auch Nachbar, Mitmensch und Freund. Er konnte volkstümlich und zugänglich sein und verstand es, Beziehungen zu knüpfen zwischen der Kirchengemeinde und den Vereinen im Ort. So war er auch für viele Menschen, die nicht kirchlich geprägt waren, eine Vertrauensperson. Und in allem war er immer ein glaubwürdiger Botschafter des Wortes Gottes von der Versöhnung und der Liebe zum Nächsten.

Nach 31 Jahren Amtszeit blieb Pastor Altevogt auch im Ruhestand ein Bürger Fischbeks. Gemeinsam mit Freunden wendete er viel Zeit und Kraft auf, um die Geschichte des Dorfes zu erforschen und zu dokumentieren. In diesen Jahren, in denen sich Fischbek so vital weiterentwickelt, ist es von unschätzbarem Wert, den Ursprung dieses Ortes zu kennen.

Pastor Altevogt ist selbst zu einer historischen Persönlichkeit Fischbeks geworden, und das Andenken an sein Lebenswerk in unserer Mitte wird mit großer Dankbarkeit bewahrt werden.

In seinem 87. Lebensjahr hat Karl-Heinz Altevogt den Lauf seines Lebens vollendet. Für seine Familie erbitten wir Gottes Trost. Er selbst möge nun das ewige Leben schauen, von dem er so viele Jahre lang zu uns gesprochen hat.

Wir sind dann mal weg…

Normalerweise sind die Reisen der Evangelischen Jugend Süderelbe lange im Voraus geplant. Wenn wir zum Beispiel auf große Sommerreise fahren oder mit unseren Konfirgruppen unterwegs sind machen wir früh detaillierte Pläne zur Logistik und unserem Programm. Viele junge und kreative Ehrenamtliche treffen sich dann auf Vorbereitungswochenenden, um an den Angeboten zu feilen. Insgesamt engagieren sich jährlich über 60 ehrenamtliche Teamer*Innen in der EJS und sorgen dafür, dass unsere regionale Jugendarbeit so lebendig ist.

In den März-Ferien 2019 wollen wir daher bewusst einmal einen anderen Weg bestreiten. Wir wollen unseren ehrenamtlichen Jugendlichen die Möglichkeit bieten, spontane Kurzreisen und Ausflüge zu unternehmen. Dafür stellt uns die Firma Holznagel aus Neu Wulmstorf kostenlos einen 9-Sitzer-Bus zur Verfügung (Vielen Dank dafür!). Ob eine Tagesreise nach Berlin, ein Spontanausflug ans Meer, gemeinsame Besuche von Museen und Ausstellungen oder eine Fahrt zum EU-Parlament nach Brüssel. Die Jugendlichen entscheiden jeweils miteinander, wo die Reise hingeht. Und einen Chauffeur bekommen sie dabei auch gleich gestellt. Jugenddiakon Nico Paasch wird alle Fahrten begleiten und wohl auch des öfteren die Fahrermütze gegen die Kochmütze tauschen. Wir freuen uns auf hoffentlich viele besondere Ausflüge und Erlebnisse und werden davon berichten.

Wenn Sie unsere Projekt-Fahrten ganz konkret unterstützen möchten, würden wir uns über eine Spende für unsere Reisekasse freuen. Das Geld wird dann für das notwendige Benzin und die Gruppenverpflegung verwendet.

Bankverbindung:
Cornelius-Kirchengemeinde
IBAN: DE58 2005 0550 1381 1204 90
Verwendungszweck: Reisekasse EJS

Anmeldung zur Konfirmation

Na, hast Du schon mal über den Konfir nachgedacht?

Konfir ist richtig cool! Mit dem Konfir steigst du ein in die Jugendgruppen der Evangelischen Jugend. Da kannst du mit deinen Freundinnen und Freunden hin, da kannst du aber auch neue Leute kennen lernen, die du sonst gar nicht treffen würdest.

Nun beginnt ein neuer Jahrgang mit dem Konfirmandenunterricht. Ungefähr ein Jahr später, also im Frühjahr 2020, werden wir das große und aufregende Fest der Konfirmation feiern. Wenn du am 30.6.2019 13 Jahre alt sein wirst, bist du genau im richtigen Alter. Aber es kommt nicht so genau drauf an – Hauptsache du hast Bock!

Konfir kannst du jetzt machen. Später geht das nicht mehr. Konfir ist ne einmalige Sache. Das vergisst du dein ganzes Leben nicht mehr!

Wir verbessern den Konfirmandenunterricht von Jahr zu Jahr. Sehr froh sind wir, dass Corinna Kok, unsere neue Diakonin, gemeinsam mit Teamern der Ev. Jugend Süderelbe in den Konfirmandenunterricht einsteigt. Schon im Februar beginnt das „CheckIn“, in den Herbstferien gibt es dann eine einwöchige Freizeit mit richtig vielen Konfis aus ganz Süderelbe, und dann starten wir mit dem wöchentlichen Unterricht durch. Wer es genauer wissen möchte, kommt am besten zum Informationsabend. Da kann man sich dann auch gleich anmelden.

Informationsabend am 28. Januar 2019 um 19:00 Uhr im Gemeindehaus der Cornelius-Kirche.

Wenn du vorher schon etwas fragen möchtest, oder wir dich schon mal vormerken sollen, dann schreib an janke@cornelius-kirche.de

Gern möchten wir alle Jugendlichen in deinem Alter informieren. Es wäre super, wenn du diesen Link teilen würdest:

www.konfi-cornelius.de