Gemeindeversammlung – Zukunftswerkstatt

Wir laden alle unsere Mitglieder ein zu einer Gemeindeversammlung und Zukunftswerkstatt am Freitag, 13. Mai um 19:00 Uhr in die Cornelius-Kirche, Außengelände und Gemeindehaus.

Wir möchten berichten von viel Neuem, was der Kirchengemeinderat für die Zukunft erarbeitet hat, möchten berichten von Veränderungen, die auf uns zu kommen und möchten mit Euch Wünsche und Ideen austauschen darüber, wie wir unsere Kirchengemeinde in die Zukunft hinein weiter entwickeln können.

Um folgende Punkte soll es gehen:

  • Mit unseren Nachbargemeinden haben wir uns aufgemacht, einen sogenannten »Pfarrsprengel« zu bilden. Die inzwischen etablierten Doppelgottesdienste sind ein erstes und nun schon bewährtes Instrument eines Pfarrsprengels. Weitere Pläne wollen wir vorstellen und mit euch überlegen, was daraus noch entstehen kann. Der Pfarrsprengel ist eine sehr hilfreiche Konstruktion, der schwindenden Anzahl von Pastorinnen und Pastoren zu begegnen. Zunehmend sollen auch andere Arbeitsfelder im Pfarrsprengel einen Schub erhalten.
  • Zum 1. April 2024, also in knapp zwei Jahren, werde ich in den Ruhestand versetzt werden. Die Fischbeker Pfarrstelle, so wie wir sie kennen, soll dann nicht wieder neu besetzt werden. Die Aufgaben werden dann künftig vom Team der Pastorinnen und Pastoren in Süderelbe wahrgenommen – aber die Cornelius-Gemeinde wird auch weiterhin eine klare Ansprechperson in diesem Pfarrteam haben.
    Das klingt nach großen Veränderungen und auch nach Abschied. Aber wir fangen jetzt an, diesen Übergang zu planen. Wir sehen darin eine echte Zukunftsaufgabe. Da wo ich Platz mache, wird Neues entstehen.
  • Nachdem schon viele Menschen in den Fischbeker Heidbrook gezogen sind und auch den Weg in ihre Cornelius-Kirche gefunden haben, werden bald die Bauarbeiten für die Fischbeker Reethen beginnen. Auch darauf wollen wir uns einstellen. Das sind sehr erfreuliche Perspektiven für unsere Gemeinde. Sie brauchen einen Generationenwechsel.
  • Am 1. Advent wird ein neuer Kirchengemeinderat gewählt. Für die anstehenden Aufgaben suchen wir ab sofort gute Leute. Der neue Kirchengemeinderat hat sehr interessante Aufgaben vor sich. In Fischbek kann man viel gestalten und bewegen.

Das sind große Themen für die Gemeindeversammlung – Zukunftswerkstatt am 13. Mai. Wir laden ganz, ganz herzlich ein zum Mitdenken und Mitreden. Es wird auch Musik und Getränke geben, denn wir brauchen auch endlich mal wieder ein wenig Geselligkeit.

Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke

Wer kandidiert für die Leitung der Cornelius-Gemeinde?

Am 1. Advent wird in allen Kirchengemeinden der Nordkirche ein neuer Kirchengemeinderat gewählt. Der Kirchengemeinderat ist eine Art Vorstand, der über fast alle Belange der Kirchengemeinde entscheidet.

  • Ein großes Thema und ein Riesenerfolg war z.B. die Umgestaltung unsere Außengeländes.
  • Ein Gegenwarts- und Zukunftthema ist: Wie machen wir die Kirche für unsere vielen neuen Mitglieder im Fischbeker Heidbrook und künftig in den Fischbeker Reethen noch sichtbarer – und welche Angebote suchen und brauchen sie?
  • Gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden verantworten wir die Arbeit der Initiative »Willkommen in Süderelbe«, die seit 2015 und nun wieder hoch aktuell große Aufgaben für Flüchtlinge übernimmt.

Das heißt nicht, dass sich die Mitglieder des Kirchengemeinderats an allen Punkten selbst einbringen, aber irgendwo müssen die Ideen gesponnen und Pläne gemacht werden und auch die Entscheidung getroffen werden.

  • Aktuell entsteht gerade auf Anregen eines Mitglieds im Kirchengemeinderat eine große Bienenweide im alten Pfarrgarten.
  • Der Kirchengemeinderat hat vor ein paar Jahren beschlossen, dass unsere Gottesdienste nun um 11 Uhr beginnen. So wurde es möglich, dass Pastorinnen und Pastoren zunächst einen Gottesdienst in einer Nachbargemeinde halten und dann um 11 Uhr hier mit der Gemeinde in Fischbek feiern. Das war ein kluger Plan, der sich großartig bewährt, weil die Pfarrstellen leider weniger werden.

Es gibt immer wieder neue Gestaltungsaufgaben. Eine Kirchengemeinde muss innovativ sein und bleiben, um nah an den Menschen zu sein. Aber Traditionen hat sie auch, und die brauchen die Menschen auch. Dazu gehört das ganze Spektrum unserer bewährten Arbeit für

  • Kinder und Familien,
  • für Jugendliche,
  • der Konfirmandenunterricht
  • und die unterschiedlichen Angebote für Senioren,
  • die klassische und die Popularmusik in unserer Gemeinde,
    Posaunenchor und CHORnelius,
  • Seelsorge in der Seniorenresidenz,
  • viele Taufen von Kindern,
    Hochzeiten für Verliebte,
    Trost und Beistand für Trauernde,
  • und noch mehr.

Im Kirchengemeinderat steht ein Generationenwechsel an – eine ganze Reihe erfahrener Mitglieder wird nicht wieder antreten. Wir suchen junge Menschen und welche die Mitten im Leben stehen. Wir brauchen die ganze Bandbreite menschlicher und beruflicher Erfahrungen und Kompetenzen:

  • Menschen, die die Kirche schätzen und die zugleich etwas vom Leben verstehen,
  • auch eine, die einen Sinn für Geld und Finanzen hat,
  • einen der Sachverstand von Bau und Technik mitbringt,
  • eine mit Ideen zur Öffentlichkeitsarbeit und zu digitalen Medien,
  • juristische, ökonomische oder ökologische Kompetenzen wären sensationell,
  • jemand anderen der gut organisieren kann,
  • Leute die im Stadtteil gut vernetzt sind oder als Neuzugezogene selbst gern in Fischbek heimisch werden wollen.

Denn wer mitmacht, der hat auch was davon: Erfolgserlebnisse und Kontakte.

Dieser Artikel ist natürlich nur so ein kleiner Aufmacher. Bitte wartet nicht auf andere, bitte meldet Euch, um mehr zu erfragen. Damit hat man noch längst nicht »Ja!« gesagt. Es ist wirklich wichtig für die Zukunft der Cornelius-Kirchengemeinde in Fischbek. Wir brauchen Dich!

Mit vielen Grüßen, Gerhard Janke
040 – 701 8727
janke@cornelius-kirche.de

Gesegnete Ostern!

Ostermorgen um 8 Uhr auf dem Fischbeker Friedhof

Seit 6 Jahrzehnten, schon länger als die Cornelius-Kirche steht, feiern wir am Ostermorgen eine Morgenandacht auf dem Fischbeker Friedhof – und wer einmal dabei war, kommt immer wieder. Nach zwei Jahren unter der Pandemie ist es in diesem Jahr wieder möglich.

Die Andacht beginnt um 8:00 Uhr unter freiem Himmel mitten auf dem Friedhof am Scheideholzweg. Die Glocken der Cornelius-Kirche läuten und schallen herüber, die Vögel haben längst ihren österlichen Morgengesang angestimmt, und dann mischt der Posaunenchor der Thomasgemeinde Osterchoräle in die Luft, die noch ein wenig nach den Osterfeuern des Vorabends riecht. Das Osterevangelium wird ein erstes Mal gelesen, weitere Choräle und kurze Texte folgen.

Und zwischen allem entsteht eine leichte und unbeschwerte Zuversicht.
Woher kommt die nur? Es muss wohl an der Auferstehung liegen.

um 11 Uhr am Ostersonntag Gottesdienst in der Kirche

Die Osterchoräle sind eine Musikgattung für sich – immer wieder dieses »Halleluja«, das lässt niemanden kalt. Und dann noch einmal diese große unglaublich schöne Geschichte von der Auferstehung Jesu. Und dann wird klar: Das vielfache Halleluja am Ostertag kommt nicht von ungefähr, so viel Wunder, soviel Leben.

Leiden und Leben

Zwei Jahre lang konnten wir wegen der Corona-Pandemie keine Gottesdienste in der Stillen Woche und zum Osterfest feiern.

Seit dem 24. Februar verstört ein zweites über die Maßen erschreckendes Thema unsere Herzen und weicht nicht aus unseren Gedanken. Es findet seinen Weg in unsere Träume.

In den zurückliegenden Wochen habe ich es so empfunden, dass sich die Texte der Bibel und Choräle, die kirchliche Kunst – wie in dieser Pietà – und die Musik für die Passionszeit ganz unmittelbar erschließen. Sie erzählen, dass Gottes Sohn zu den Opfern zählt. Sie erzählen, dass Maria ihr misshandeltes und getötetes Kind beweinen muss. Schmerz, Trauer, Entsetzen, Zorn, Hilflosigkeit. Unsägliche Grausamkeit, Verletzung heiliger Regeln und Rechte. Lügen. Und auch die Einsicht, dass alle irgendwie darin verwoben sind.

In diesem Jahr können wir uns wieder in der Kirche versammeln und teilhaben.

Gründonnerstag, 14. April, 19 Uhr

Predigt: Gerhard Janke
Musik: Gernot P. Fries

Ein vorsichtiges Abendmahl – wenn man mag.

Karfreitag, 15. April, 11 Uhr

Predigt: Bettina von Thun
Musik: Daria Uraskina

Karfreitag, 15. April, 15 Uhr

Aufführung der »Stabat Mater« von Giovanni Battista Pergolesi

Regina Schuster (Sopran)
Karin Kunde (Alt)
Dorothea Werner (Orgel)
Pastor Wolfgang Vogt (Lesung)

Ostermorgen, 17. April, 8 Uhr, Fischbeker Friedhof

Lesung: Gerhard Janke
Musik: Posaunenchor der Thomaskirchengemeinde

Ostersonntag, 17. April, 11 Uhr

Predigt: Gerhard Janke
Orgel: Dorothea Werner
Alt: Karin Kunde

Ein Gast aus Jordanien

Ein Gast aus Jordanien besucht uns und berichtet von seiner Arbeit!

11. April 2022 um 15:00 Uhr in der Cornelius-Kirche

Blinde, Sehbehinderte und Sehende lernen zusammen (Inklusion)
Jungen und Mädchen in einer Klasse (Koedukation)
Christen und Moslime auf gleicher Schule (interreligiöse Bildung)

2003: Beginn mit einem Kindergarten da festgestellt wird, das blinde und sehbehinderte Kinder keinerlei Frühförderung in dem Land Jordanien erhalten.

Nach drei Jahren, als die sehbehinderten Kinder nicht in umliegenden Schulen aufgenommen wurden, Gründung einer Inklusionsschule. Wie eine junge Pflanze zu wachsen beginnt, so entwickelt sich auch die Schule. Im Jahr 2021 konnte der letzte Schultrakt für die Klassen 11 und 12 eröffnet werden. Pastor Samir Esaid, selber Palästinenser, berichtet über die Entwicklung und das Wachsen einer großen Friedensschule in Jordanien.

Mit einem Film sehen sie aus dem Alltag der Inklusionsschule und dann steht der Pastor für Fragen und Berichte offen. Pastor Samir Esaid spricht perfekt die Deutsch Sprache.

  اهلاً وسهلاً بكم

         اهلاً وسهلاً بكم في

     كنيسة كورنيليوس يوم 11/4       الساعة الثالثة من بعد الظهر للتعرف على مدرستنا الاسقفية العربية في اربد-الاردن التي تعنى بدمج وتعليم الطلاب المكفوفين مع الطلاب المبصرين  من المسلمين والمسيحيين بنات واولاد

      يسعدني حضوركم ومشاركتكم والتعرف عليكم

Sonntag, 13 Uhr Kundgebung: Frieden in der Ukraine jetzt!

Die Hamburger Bischofskanzlei hat alle Gemeinden gebeten, folgenden Aufruf zu einer Kundgebung am kommenden Sonntag um 13 Uhr auf dem Jungfernstieg/ Ballindamm über unsere Kanäle zu verbreiten. Die Nordkirche gehört mit zu den Veranstaltern dieser Kundgebung:

Kundgebung: Stoppt den Krieg – Frieden in der Ukraine jetzt!

Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir für Sonntag, den 13. März, 13 Uhr am Jungfernstieg, zu einer Kundgebung gegen den Angriffskrieg der russischen Regierung und für Frieden in der Ukraine auf.

Vor einer Woche hat der russische Präsident Putin einen Krieg gegen die Ukraine gestartet und damit in dramatischer Weise die Souveränität der Ukraine und das Völkerrecht verletzt. Wir verurteilen den Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine auf das Schärfste. Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, die unter dem Konflikt leiden und deren Leben jetzt bedroht ist. Wir rufen die Europäische Union dazu auf, auch weiterhin Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen und ihnen unbürokratische Hilfe zur Verfügung zu stellen. Dies muss für alle Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet gelten, unabhängig von der Nationalität. Wir sind darüber hinaus solidarisch mit den Menschen, die in Russland für Frieden demonstrieren und dafür verhaftet werden.

Wir fordern die russische Regierung auf, unverzüglich alle Angriffe einzustellen, sich aus der Ukraine zurückzuziehen und deren territoriale Integrität wieder herzustellen. Russland provoziert mit der Eröffnung dieses Angriffskrieges sehenden Auges eine weitere Eskalation militärischer Gewalt, die jederzeit völlig außer Kontrolle geraten kann.

Wir streiten gemeinsam für ein Europa des Vertrauens in gegenseitiger Abrüstung, in Entspannung und Verständigung. Wir brauchen dringend eine europäische Friedensordnung, in der Grenzen nicht gewalt- sam verschoben werden und die Sicherheit von allen geachtet wird. Wir sind besorgt, dass die russische Eskalation zu einer Gewaltspirale führen kann. Deswegen appellieren wir an alle, besonnen vorzugehen und zuerst auf Verständigung zu setzen.

Sei dabei! Sag deinem Freundeskreis, Bekannten, deiner Familie und allen in deinem Umfeld Bescheid! In Solidarität miteinander halten wir die Corona-Hygieneregeln ein und bitten mit Maske an der Kundgebung teilzunehmen.

Wo: Jungfernstieg/ Ballindamm

Wann: Sonntag, 13. März, 13 Uhr

Erstunterzeichnende:

»Willkommen in Süderelbe« sucht Ehrenamtliche

Millionen von Menschen müssen in diesen Tagen ihre ukrainische Heimat verlassen – vertrieben durch Putins brutalen Angriffskrieg. Auch die Unterkünfte in Süderelbe bereiten sich auf die Ankunft von Menschen aus der Ukraine vor. Und sie schauen hoffnungsvoll auf die Nachbarn im Stadtteil und deren Hilfsbereitschaft.

Als im Herbst 2015 Geflüchtete aus Syrien und Afghanistan erstmals auch in Süderelbe untergebracht wurden, entstand binnen weniger Tage eine eindrucksvolle ehrenamtliche Hilfswelle mit vielen eigenständigen Teams. Der Mailverteiler der Initiative »Willkommen in Süderelbe« erreichte zeitweilig an die tausend Menschen, und bis zu zwanzig Gruppen kümmerten sich in Eigeninitiative um die Geflüchteten. Die freundliche Aufnahme durch so viele Bürger und Bürgerinnen von Süderelbe erleichterte vielen Geflüchteten den Weg zur deutschen Sprache, zu privaten Freundschaften, in Arbeit und in eigene Wohnungen.

Mit den Jahren ist »Willkommen in Süderelbe« kleiner geworden. Nicht jeder hatte die Kraft für einen siebenjährigen Marathonlauf. Corona versetzte viele Angebote in einen zweijährigen Dornröschenschlaf. Dennoch konnten dank der unermüdlichen Hilfsbereitschaft großartiger Menschen einige Angebote bis jetzt aufrechterhalten werden, die auch dringend gebraucht wurden und werden.

Und jetzt sind wir noch mehr gefordert und gefragt. Das Leitungsteam von »Willkommen in Süderelbe« ist dabei, mit den Unterkünften, der Bezirkspolitik und den Hilfsorganisationen zu klären, was wann wo benötigt wird. Deutschunterricht, Hilfe bei Behördenangelegenheiten, Sport- und Nachhilfeangebote für Kinder, Aktivitäten für Frauen … es wird viel zu tun geben.

Waren Sie damals schon dabei oder sind es bis heute? Ging es damals nicht, aber jetzt hätten Sie die Möglichkeit zu helfen? Oder sind Sie neu im Stadtteil? Wir bitten alle, die helfen wollen, sich unter info@insuederelbe.de bei Bettina Domzalski vom Leitungsteam zu melden. Geben Sie gerne an, in welchem zeitlichen Rahmen Sie helfen können. Vielleicht haben Sie schon eine Idee, was man tun könnte. Jede helfende Hand ist willkommen – egal, ob für regelmäßige oder sporadische Hilfe, für handfestes Anpacken oder Organisieren … Wir nehmen Sie dann in unseren Verteiler auf und informieren Sie über die nächsten Schritte, sobald diese feststehen.

Außerdem laden wir alle Interessierten ein zu einer Versammlung am Mittwoch, den 23.3. um 19:30 in der Michaeliskirche in Neugraben. Dort wollen wir gemeinsam beraten über die nächsten Schritte und über Ideen für Hilfsangebote. Es gilt die 2-G-Regel: Genesen oder geimpft.

Wir zählen auf Sie. Weil Süderelbe ein Stadtteil mit hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern ist. Öffnen wir unsere Arme für Menschen in Not!

Für das Leitungsteam von »Willkommen in Süderelbe«:  Oliver Domzalski

Zum Schulbeginn – ein eigener Gottesdienst für jede Familie.

Am 23. August 2022 zwischen 8:00 und 11:30 Uhr

Der erste Schultag ist ein aufregender Tag. Für die ABC-Schützen beginnt ein neuer Lebensabschnitt, jetzt sind sie Schulkinder. So viel Neues kommt ins Leben: Lesen und Schreiben lernen, das Klassenzimmer, die Lehrerin oder der Lehrer, die Mitschüler … aber vielleicht kommt man auch mit einer Freundin in dieselbe Klasse.

Und für die Eltern ist dieser Tag auch ganz schön aufregend.

Wir bitten Gott um seinen Schutz und Segen für diesen neuen Weg. Das können alle gut gebrauchen.

Für jede Familie gibt es einen eigenen kleinen Gottesdienst zum Schulbeginn.

Durch die Kirche führt ein Weg. Dort gibt es ein Lied, eine Geschichte und ein Geschenk, ein Gebet und einen Segen.

Der Weg durch die Kirche dauert ungefähr 10 Minuten. Die Familien treten einzeln ein – vielleicht muss man etwas warten. Ihr könnt kommen, wie es mit dem Beginn in der Schule passt. Wir sind von 8:00 bis 11:30 Uhr da.

Glocken läuten für den Frieden

Jeden Werktag um 12:00 Uhr läuten die Glocken der Cornelius-Kirche. Aber sie sind nicht nur eine Zeitansage – seit 30 Jahren rufen sie zum Gebet für den Frieden.

Kriege machen uns hilflos und erschrocken. Sie dürfen einfach nicht sein.

Wieder ist der gute und süße Frieden bedroht. Kann es denn etwas Besseres geben, als dass sich Menschen des Abends in sicheren Häusern zu einem kummerlosen Schlaf niederlegen? Gibt es irgendetwas Besseres?

Aber wenn sich auch nur einer nicht drum schwert und den Frieden riskiert und den Krieg beginnt, so wissen auch die Klügsten und Stärksten nicht, wie sie ihm in den Arm fallen und zum Frieden bewegen können.

In aller Hilflosigkeit und auch mit verzagtem Herzen wissen wir nichts anderes zu tun, als Gott anzurufen und ihn um den Frieden zu bitten – immer wieder – immer wieder – auch dann, wenn wir uns fragen, ob das denn überhaupt etwas nützt. Wir bleiben dabei. Was bleibt uns denn sonst?

Als in den 90er-Jahren die Balkankriege ausbrachen, haben wir damit begonnen, mittags um 12:00 Uhr die Glocken zu läuten. Einige versammelten sich dann zu einem Friedensgebet in der Kirche. Die Glocken läuten immer noch – Tag für Tag.

Und nicht erst seit 30 Jahren. Seit 900 Jahren gehört das Gebet für den Frieden zum Wesen der Glocken. Die älteste, häufig verwendete Glockeninschrift aus dem 12. Jahrhundert lautet: »Oh König der Herrlichkeit, komm in Frieden«.

Die Glocken haben auch weitere Aufgaben: Sie rufen zum Gottesdienst, sie erklingen, wenn Menschen zu Grabe getragen werden oder wenn die Gemeinde das Vaterunser betet. Und sie rufen zum Gebet für den Frieden. Auch in diesen Tagen. Betet mit, wenn ihr sie hört, oder wenn ihr euch in eurem sicheren Haus zum Schlafen legt.

Das Taufportal segen-suederelbe.de ist ein großer Erfolg

Seit dem 1. Juli letzten Jahres steht das Taufportal segen-suederelbe.de im Netz und ist ein großer Erfolg!

Dort können Familien im Pfarrsprengel Süderelbe online nach Terminen für ihre Tauffeiern suchen. Sie können das große Angebot filtern nach Datum, Kirche und Pastorin oder Pastor und dann den Termin aussuchen, der zu ihren Wünschen und zum eigenen Terminkalender passt. Haben sie den richtigen Termin gefunden, können sie ihn sofort buchen und erhalten eine Bestätigungsmail. Wenig später nehmen dann die Pastorin oder der Pastor und die Gemeindesekretärin den Kontakt auf, um die Taufe inhaltlich und organisatorisch vorzubereiten. Und das geschieht dann wieder ganz persönlich und von Mensch zu Mensch.

Was wir vermutet hatten hat sich bestätigt: Die Elterngeneration ist es gewohnt, online zu bestellen und online zu buchen. Vom Start weg wurde das Portal genutzt – mehr als 2/3 aller Tauftermine in Süderelbe werden auf diesem Weg verabredet. Aber selbstverständlich ist es auch weiterhin möglich, eine Taufe persönlich in den Gemeindebüros oder Pfarrämtern anzumelden.

So langsam kommen das Frühjahr und der Sommer in den Blick, und wir alle hoffen, nun auch immer weiter aus der Pandemie heraus zu kommen. Seit Anfang Februar sind die Zugriffszahlen auf das Portal noch einmal angestiegen. Damit die Familien ins Frühjahr und über den Sommer hinaus Pläne machen können, bieten wir bis zum Erntedankfest mehr als 200 mögliche Tauftermine an. Im April werden weitere Termine dazu kommen.

Mit unterschiedlichen Formaten gehen wir auf die verschiedenen Familiensituationen und Wünsche ein. Wir bieten Taufen im Sonntagsgottesdienst oder auch als kleine familiäre Gottesdienste an. Für den 18. September ist ein großes Tauf- und Gemeindefest geplant. Auch Haus- oder Gartentaufen können verabredet werden. Wir sehen, dass es durch die Pandemie einen großen Nachholbedarf gibt. Mit vielen Ideen zum Fest der Taufe und mit dem Taufportal segen-suederelbe.de rollen wir einen roten Teppich für Täuflinge und ihre Familien aus.

Pfeil und Bogen und andere Waffen

Wenn dieser kleine Nackedei sich etwas überziehen würde und wenn er keine Flügel hätte, und wenn nicht gerade Valentinstag gewesen wäre, dann zeigte dieses Bild so ein Kerlchen, das mit ziemlicher Begeisterung und Freude seine Pfeile abschießt – die sehen fürchterlich spitz und scharf aus.

Waffen sind eine Bedrohung. Waffen verbreiten Angst und Schrecken.

Bei der Vorbereitung auf meine Sonntagspredigt stoße ich im Hebräerbrief auf diesen Satz: »Das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert.« Noch so ein waffenstarrendes Bild.

Müssen wir nicht abrüsten – auch mit unseren Bildern, auch mit unserer Sprache?

Die Insel ruft – Wer möchte mit nach Amrum?

Wir wollen vom 9. Juli bis zum 23. Juli 2022 nach Amrum fahren.

Wir freuen uns auf Familien mit kleinen oder größeren Kindern, auf Singles mit und ohne Kindern, auf Oma und Opa mit oder ohne Enkelkindern.

Wir werden 2 Wochen direkt in Norddorf im Haus Altenwerder wohnen. Wer möchte, kann bei gemeinsamen Aktivitäten viel Spaß haben. Die Insel der Freiheit kann aber auch auf eigene Faust erkundet und genossen werden.

Die Kosten für einen Erwachsenen inkl. Anreise, Vollpension und Kurtaxe betragen 600,- €. Für Kinder ist es entsprechend günstiger.

Neugierig geworden?
Dann ruft gerne an. 040 702 73 06
Für das Orga-Team

Kerstin Hillermann und Sabine Stoeckert-Meyer

Newcomerausbildung 2022!

Du bist im vergangenen Jahr konfirmiert worden und hast noch keine Idee, wie du dich in deine Gemeinde einbringen willst? Dann werde doch einfach Teil des EJS Teams! Wenn du dir vorstellen kannst, in den blauen Pulli zu schlüpfen um den Jugendttreff CheckIN mitzugestalten, teamtimes mit vielen anderen EJS Teamer*innen zu erleben , oder bei der Konfirmanden- oder Sommerreise das Programm zu bestreiten, dann bewirb dich jetzt für die Newcomerausbildung 2022!

Und das geht so:

Schick uns bis 31.01. dein Bewerbungsvideo!

Wir sind schon ganz neugierig auf dich und wollen dich kennenlernen! Dabei hilft uns ein kurzes Video von dir. Es darf kreativ sein, aber wichtig ist:

  • das Video sollte nicht länger als 2 Min sein
  • Vorname, Name und Alter sollten drin sein
  • 5 Dinge, die man über dich wissen muss
  • 3 Talente oder Stärken, die du mitbringst
  • 1 guter Grund, warum du Teamer*in werden möchtest

Du kannst das Video per Email schicken: newcomer@ejse.de.

Wenn dir das mit dem Video zu heikel ist oder technisch nicht geht, dann schick uns einen schönen Brief an die Evangelische Jugend Süderelbe, Lange Striepen 3a, 21147 Hamburg.

Noch Fragen? Wann geht es nochmal los? Was kostet das überhaupt? Schreib uns gerne eine Email oder schau noch mal ins Kleingedruckte unter www.ejse.de/mitarbeit/newcomer/.

Wir legen eine Bienenweide an

Wir wollen eine Wiese mit vielen blühenden Wildblumen als Bienenweide anlegen. Für die Vorbereitung der Fläche planen wir einen Aktionstag in der Woche ab 21. März.
Wenn Du Lust hast, bei diesem Naturprojekt mitzumachen, dann schreibe an bienenwiese@cornelius-kirche.de.
Professionell begleitet und unterstützt werden wir durch die Loki-Schmidt-Stiftung und die Aktion Tausche Rasen gegen Blumenwiese mit Insektenhotel.

Insekten sind wichtige Nachbarn und Mitbewohner unseres Ökosystems. Die Bestäubung der Blüten ist die bekannteste Aufgabe, die sie für unser Zusammenleben erfüllen. Aber ihr Leben ist schwerer geworden, ihr Nahrungsangebot und ihre Nistmöglichkeiten nehmen ab.

Aber im Pfarrgarten an der Kirche ist Platz, und wir wollen einen Teil des grünen Rasens in eine Bienenweide umwandeln und ein großes Insektenhotel aufstellen. Die Loki-Schmidt-Stiftung hilft uns dabei mit ihrem Knowhow und stellt uns die geeignete Wildblumensaat und ein Insektenhotel zur Verfügung.

Hinweis für die Ortskundigen: Gemeint ist nicht die historische Magerrasenfläche unter den Eichen direkt an der Kirche, denn diese Fläche ist schon seit langer Zeit ein Refugium für Erdbienen, die wir natürlich nicht stören wollen.

Für die Anlage der Bienenweide brauchen wir ein paar helfende Hände. In der Woche ab 21. März soll ein Bereich des grünen Rasens am Pfarrhaus von der Grasnarbe befreit werden, um den Boden für die Aussaat vorzubereiten. Das Säen selbst und auch die Pflege der Bienenweide ist dann keine große Sache mehr. Aber die Beobachtung, welche Blumen hervorkommen und welche Insekten diesen Lebensraum annehmen werden, wird sehr interessant sein.

Wir brauchen noch ein paar Leute, die bereit sind, sich zu verabreden und mit Spaten und Schubkarre Hand anzulegen, um aus dem Rasen eine Blumenwiese zu machen. Wenn Du mitmachen willst, dann schreibe bitte an bienenwiese@cornelius-kirche.de.

Gottesdienste mit 2G funktionieren sehr gut

Wir haben es einfach ausprobiert mit 2G in den Gottesdiensten und haben herausgefunden: Es funktioniert sehr gut.

Alle sind es inzwischen gewohnt und alle haben ihren Impfnachweis und ihren Personalausweis immer bei sich: Rausholen, vorzeigen – alles klar, kein Problem.

Wir waren eine der ersten Gemeinden, wir habe 2G schon beim Erntedankfest ausprobiert. Deswegen gab es damals auch ein kleines Presseecho in Hamburg und auch in Deutschland(!). Und natürlich gab es dann auch ein etwas größeres E-Mail-Echo aus der großen weiten Welt, das nicht besonders positiv war. Aber das kam nicht von Menschen, die gern in die Cornelius-Kirche gekommen wären, die wohnen ja viel zu weit weg, denen ging es mehr um grundsätzliche Fragen. Auf viele habe ich geantwortet.

Wichtig ist und bleibt natürlich die Frage, ob hier in Fischbek Menschen durch die 2G-Regel vom Gottesdienst ausgeschlossen werden. Ob es also Menschen gibt, die gerne kämen, nun aber an der Kirchentür abgewiesen werden. Aber die gibt es nicht. In Einzelfällen kam es vor, dass jemand seinen Impfnachweis nicht dabei hatte. Ja, ärgerlich. Aber sauer war niemand. Noch mal schnell umkehren und ihn holen – es sind ja alles kurze Wege. Es blieb bei diesen Einzelfällen.

Alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher aber haben einfach ein besseres Gefühl. Der Gottesdienstbesuch ist ohne Ängste und Sorgen möglich. Und so soll es doch sein. Das alles ist nicht ideal, aber wir suchen immer nach den besten Lösungen und Auswegen.

Gestern hat der Kirchengemeinderat beschlossen, dass es vorerst bei der 2G-Regel für Gottesdienste bleiben soll – sie hat sich gut bewährt.
Trotzdem und zusätzlich müssen nach den Vorgaben der Stadt aber auch, weil es dem gesunden Menschenverstand einleuchtet, während des ganzen Gottesdienstes medizinische Masken getragen werden. Auch müssen alle darauf achten, dass zwischen Personen unterschiedlicher Haushalte Abstände von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Wir haben die Bänke wieder entsprechend markiert.

Wie gut, dass unsere Kirche so groß ist. Oft wurde ja schon gefragt, ob die Kirche wirklich so viele und große Kirchengebäude braucht. Heute sagen wir: Wie gut, dass wir sie haben. Wir brauchen sie, wir können gar nicht ohne sie!

Auch Sonntag wieder, wie immer um 11 Uhr.
Dann geht es ebenfalls um die Weite, es geht um die Weite in unseren Herzen und um unterschiedliche Meinungen – ach nicht nur Meinungen, es geht um unterschiedliche Überzeugungen, gar unterschiedlichen Glauben. Meinungen prallen leicht aufeinander, in letzter Zeit gern auch mal am Wochenende. Im Gottesdienst am Sonntag wird es um die Weite im Herzen gehen. Sie hat nichts mit Abstandhalten und Distanz zu tun und auch nicht mit Sich-aus-dem-Weg-gehen. Es klingt nach einem Widerspruch und ist doch wahr: Die Weite im Herzen schafft Nähe zwischen den Menschen.
Ich freue mich auf den Gottesdienst und darauf, Euch zu sehen.

Mit lieben Grüßen
Ihr und Euer Gerhard Janke

Freie Plätze im Kinderspielkreis und Miniclub

Im Kinderspielkreis sind noch einige Plätze frei.

Der Kinderspielkreis richtet sich an Kinder ab 2 Jahren, die vielleicht keinen Kitaplatz gefunden haben, oder an Familien, denen ein Angebot an drei Vormittagen genug ist. Der Kinderspielkreis findet statt montags, mittwochs und donnerstag von 9 – 12 Uhr.

Zwei Betreuerinnen kümmern sich sehr liebevoll um die Gruppe von maximal 15 Kindern. In einem altersgerechten Programm mit Spielen, Singen, Basteln, Kochen, Geschichten hören und vielem mehr machen die Kinder die ersten Gruppenerfahrungen. Bei gutem Wetter geht die Gruppe gern an die frische Luft, erkundet die nähere Umgebung und spielt auf dem schönen Außengelände rund um die Kirche. Selbstverständlich sind die Betreuerinnen auch bei der Sauberkeitserziehung behilflich.

Kinder, die für den Spielkreis noch zu klein sind, können gemeinsam mit einem Elternteil am Miniclub teilnehmen. Der Miniclub trifft sich dienstags von 9 – 11 Uhr.

Hier machen die Kinder die allerersten Erfahrungen im Zusammensein mit anderen Kindern, und für die Eltern ist er eine schöne Möglichkeit, andere Eltern kennenzulernen, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

In beiden Gruppenangeboten sind noch einige Plätze frei. Weitere Informationen erhalten Sie im Gemeindebüro unter der Telefonnummer: 701 95 56.

Herberge gesucht

Das Christkind kommt nach Fischbek und sucht eine Herberge für eine Nacht. Wenn Du das Christkind vor Deiner Haus- oder Wohnungstür findest, dann nimm es bitte auf – es will Dein Gast sein und Dir Freude schenken.

Aber dann muss es auch weiter – es gibt viele Menschen in Fischbek. So wird das Christkind mit seinen Drillingsgeschwistern in der Adventszeit durch Fischbek wandern, bis es dann Heiligabend in der Krippe auf dem Vorplatz der Cornelius-Kirche liegen wird.

Wenn uns Herbergseltern Fotos schicken, werden wir hier die Reise des Christkinds durch unsere Gemeinde verfolgen können.

24. Dezember

23. Dezember

22. Dezember

21. Dezember

20. Dezember

19. Dezember

18. Dezember

17 Dezember

15. Dezember

14. Dezember

13. Dezember

12. Dezember

11. Dezember

10. Dezember

9. Dezember

8. Dezember

7. Dezember

6. Dezember

5. Dezember

4. Dezember

3. Dezember

2. Dezember

1. Dezember

Unsere Orgel ist fertig!

Endlich ist es so weit: Die Orgelrestaurierung ist abgeschlossen. Am Sonntag, dem 3. Advent wird sie zum ersten Mal seit langer Zeit wieder im Gottesdienst erklingen.

Die Arbeiten hatten im April begonnen. Viele, viele Teile einer Orgel sind Verschleißteile: Tasten, Hebel, Drähte, Gelenke, Dichtungen, der Blasebalg … alles ist in Bewegung und muss doch immer luftdicht sein. Nach fast 5 Jahrzehnten muss dann vieles repariert oder auch ausgetauscht werden.

Zusätzlich hatte der Kirchengemeinderat beschlossen, bei dieser Gelegenheit die Orgel nicht nur zu reparieren, sondern sie auch neu zu intonieren. Das bedeutet: Alle Pfeifen sollten am Ende nicht nur gestimmt werden, sondern der Ton jeder einzelnen Pfeife sollte neu eingestellt werden, sodass kein Ton zu laut oder zu leise, weder zu schrill noch zu dumpf erklingt. Bei 1.214 Pfeifen ist das sehr viel Arbeit. Aber nun ist alles im klanglichen Gleichgewicht, und die einzelnen Register harmonieren miteinander besser als jemals zuvor. Der Orgelsachverständige war regelrecht begeistert!

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die mehr als 25.000 € und damit ein gutes Viertel der Gesamtkosten beigesteuert haben.

Am Sonntag soll die Orgel nun endlich wieder erklingen. »Macht hoch die Tür« und »Tochter Zion« werden auf jeden Fall dabei sein.

Ich wünsche allen ein schönes Adventswochenende
Ihr und Euer Gerhard Janke

Totensonntag

Wir laden ein zu zwei Gottesdiensten am Totensonntag.

11:00 Uhr in der Cornelius-Kirche nach der 2G-Regel
14:00 Uhr auf dem Fischbeker Friedhof am Scheideholzweg

Am letzten Sonntag im Kirchenjahr können wir gar nicht anders als unserer Verstorbenen zu gedenken. Manche Gräber sind noch frisch und die Tränen sind noch nicht getrocknet. Andere fehlen uns schon seit vielen Jahren.

Im Gottesdienst um 11 Uhr lesen wir die Namen derjenigen, die im sich neigenden Jahr von uns gegangen sind. Im Stillen kommen die vielen anderen Namen dazu. Jeder hat so eine Liste im Herzen. Seid herzlich eingeladen, für jede und jeden eine Kerze anzuzünden. Das Licht vieler Kerzen erleuchtet und wärmt dann die Winkel im Herzen, in denen es kalt und dunkel ist. Und Gottes Wort wird dazu kommen und Musik und die Gesichter der anderen.

Und wir laden ein zur Andacht auf dem Fischbeker Friedhof um 14 Uhr. Wenn der Klang der Posaunen über die Gräber schallt und noch einmal alle Namen genannt werden, denn stehen wir beieinander, und unsere Trauer wandelt sich zum Mitleid für die, die mit im großen Rund stehen.

Für viele war es ein schweres Jahr. Aber dort mitten auf dem Friedhof gibt es auch viel Trost.

Verstorbenengedächtnis online

Wenn es im November dunkler wird, dann macht das Herz sich bereit, der Trauer und dem Gedächtnis der Verstorbenen Raum zu geben. Der Totensonntag ist der Tag der Erinnerung an die Vielen, die einst zum Reichtum unseres Lebens gehörten. In den Kirchen und auf den Friedhöfen werden Kerzen angezündet, Blumen niedergelegt und die vielen Namen vorgelesen, die wir nie vergessen werden.

Wenn ein Mensch gestorben ist, dann ist es gut, dass wir Traditionen haben, die als Wegweiser den Pfad der Trauer markieren. In den Monaten der Pandemie konnten diese Pfade meist nur von den allernächsten Angehörigen beschritten werden – der weitere Kreis der Cousins und Cousinen, Nichten und Neffen, Freundinnen und Nachbarn konnte nur aus der Ferne trauern und aus der Ferne Trost spenden.

Es ist gut, die Traditionen behutsam weiter zu entwickeln und neue Wegmarken des Gedenkens aufzurichten. In den zurückliegenden Monaten haben wir einen neuen Ort der Erinnerung geschaffen, ein Gedenkportal online und erreichbar unter

frieden-suederelbe.de

So wie Grabsteine vom Leben und vom Sterben erzählen, so können auch hier die Namen der Menschen verzeichnet werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ein Bild und einen Lebenslauf zu veröffentlichen. Das Leben eines geliebten Menschen aufzuschreiben ist eine große Hilfe auf dem Trauerpfad. Ein Foto und eine Biographie zu veröffentlichen trägt das Gedächtnis in einen Raum, der größer ist als das eigene Herz.

Dabei finden wir es wichtig, dieses Angebot regional zu halten. Wir möchten die lieben Namen nicht in die Anonymität des Internets streuen. Wir möchten einen Ort gestalten für Menschen und Familien, deren Lebenswege sich kreuzen konnten. So wie man bei einem Gang über den örtlichen Friedhof bekannte Namen auf Steinen entdeckt, so wird es auch hier sein.

Wir laden euch alle ein, frieden-suederelbe.de für das Gedenken eurer Verstorbenen zu nutzen, ganz gleich ob das Grab noch frisch ist oder ob der Abschied schon weit zurück liegt.

Das Gedächtnis der Verstorbenen zu wahren ist schon immer ein Anliegen der Kirche gewesen. Im Glauben an den Überwinder des Todes und im gemeinsamen Erinnern suchen und finden wir Trost, wie geschrieben steht im Buch des Popheten Jesaja im 43. Kapitel:

»Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst;
ich habe dich bei deinem Namen gerufen;
du bist mein!«

Wenn alle traurig sind.

Wenn alle traurig sind, dann ist das etwas anderes, als wenn alle wütend sind.

Die Traurigkeit ist voller Schmerz und voller Liebe, und manchmal kann daraus eine große Kraft wachsen.

Wenn alle traurig sind, dann ist Volkstrauertag.

Es gibt Jubiläen, die man nicht feiert, an die man aber erinnern soll – wegen der Corona-Pandemie nun ein Jahr später:

Am Volkstrauertag 1980 wurden zum ersten Mal Kränze am Mahnmal auf unserem Kirchhof niedergelegt. Das ist jetzt genau 40 + 1 Jahre her.

Auf Französisch heißt 40 »quarante«. Davon leitet sich das Wort »Quarantäne« ab. Im 14. Jahrhundert wurden erstmals vierzigtägige Isolationsperioden zur Vermeidung von Pestepidemien verhängt.

Die Vereine und Verbände, die 40 Jahre lang gemeinsam des Leids dieser Welt gedachten, werden in diesem Jahr wieder ihre Kränze am Mahnmal niederlegen. Das Leid der Welt aber, das es zu tragen gilt, muss man auch irgendwo hin tragen. Darum feiern wir um 11 Uhr Gottesdienst. Die Kränze tragen wir ans Ehrenmahl, das Leid selbst aber legen wir Gott vor die Füße.

Ich wünsche Euch allen Liebe und Trost in diesen Novembertagen
Gerhard Janke

Reformationstag in der Thomaskirche

Seit vielen Jahren und Jahrzehnten feiern die Kirchengemeinden in Süderelbe den Reformationstag gemeinsam. In diesem Jahr in der Thomaskirche Hausbruch, Lange Striepen 1 um 11:00 Uhr.

Dieser Tag ist eine Erinnerung an den Anschlag der 95. Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg am 31. Oktober 1517, welcher zum Auftakt zur Erneuerung der mittelalterlichen Kirche wurde und zur Bildung der evangelischen Kirche führte. Der Blick in die Geschichte stellt immer die Frage: Was können wir für die Gegenwart lernen? Welche Erneuerungen braucht unsere Kirche heute, um auch in Zukunft die christliche Botschaft in die Herzen der Menschen tragen zu können?

Herzliche Einladung zum regionalen Gottesdienst in die Thomas-Kirche. In der Cornelius-Kirche findet an diesem Sonntag kein Gottesdienst statt.

segen-suederelbe.de – neue Termine

Am 1. Juli ist das Portal segen-suedrelbe.de online gegangen. Auf ihm können Tauftermine online gebucht werden.

Die Organisation von Familienfesten ist nicht immer einfach – gesucht wird ein Termin, an dem alle Patinnen und Paten, Großeltern, Tanten und Freunde … an dem einfach alle das neue Leben feiern können. Und dann soll der Termin auch noch bei der Kirche passen.

Um diese Aufgabe sowohl für die Familien als auch für uns mit unseren 7 Taufkirchen und 7 Pastorinnen und Pastoren und 6 Gemeindebüros einfach zu machen, haben wir das Taufportal geschaffen. Der Erfolg hat schon in den ersten Wochen unsere Erwartungen übertroffen. Vom Start weg bis heute wurden ca. 2/3 aller Tauftermine auf diesem Weg organisiert. Aber natürlich bleibt es auch weiterhin möglich, in die Gemeindebüros zu kommen und dort den passenden Termin zu verabreden.

Jetzt haben wir wieder gut 160 neue Tauftermine für den Zeitraum bis Ostern online gestellt.

Einsegnung der Newcomer

Die Kirchturmuhr schlägt 12. Nebelig verhallt der letzte Schlag im Dunkel. Mitternacht. Ein fröstelnder Wind jagt ein paar trockene Blätter raschelnd über den Kirchhof…So – oder so ähnlich – könnte ein guter Gruselfilm beginnen.

In der Evangelischen Jugend Süderelbe hat in diesem Jahr so das Ehrenamt von 26 jugendlichen Teamer*innen begonnen, denn am 25. September fand in der Cornelius-Kirche um Mitternacht der Einsegnungsgottesdienst des diesjährigen Newcomer-Jahrgangs statt. Ein bisschen gruselig war wahrscheinlich nur der Weg durch die dunkle Nacht hin zur Kirche – in der Kirche herrschte hingegen warme Gemütlichkeit. Sie können sich sicher vorstellen, wie gesellig eine Kirche wird, wenn sie um Mitternacht von 26 aufgeregten Jugendlichen in Pyjamas in Beschlag genommen wird.

Die Mitternachtseinsegnung stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto Geisterstunde. Wir haben uns unter einem mit Lichterketten geschmückten Wimpelzelt noch einmal gemeinsam an die 6 Monate dauernde Ausbildungszeit erinnert. Jeden Mittwochabend wurde – angeleitet von Diakonin Corinna Kok, Diakon Sven Henftling und Team – Gruppenpädagogik, Spielpädagogik, das Schreiben und Halten einer Andacht, Rechte und Pflichten eines Jugendleiters und vieles mehr mit Herz und Hand gepaukt. All das soll nun künftig in der Jugendarbeit der Evangelischen Jugend Süderelbe eingesetzt werden können. Dazu wurde jeder einzelne der 26 Newcomer feierlich mit einem Segen entsandt. So wurde im Laufe des Gottesdienstes aus der Geisterstunde eine Geiststunde.

Wir sind stolz, dass Anastasia, Luci, Jamie, Rubina, Aljona, Linn, Ronja, Vanessa, Hannah, Johanna, Magdalena, Annabell, Lena, Lilian, Inka, Bente, Marisa, Elias, Finnya, Pauline, Anastasia, Lynn, Eric, Louisa, Wim und Florian jetzt EJS-Teamer*innen sind!

Gut, wenn man große Freunde hat!

Am 13. August feierte der TV-Fischbek sein 100. Vereinsjubiläum. Bei diesem feierlichen Anlass bat der TV-Fischbek seine Gäste um Spenden für die Orgel der Cornelius-Kirche.

Und das ist wirklich eine besondere Geste. Auch die Sportvereine haben es nicht leicht, gut durch die schwierigen Zeiten der Pandemie zu kommen, und sind selbst immer auf Sponsoren angewiesen.

Und nun sammelt der TV-Fischbek eine Spende für die Kirche im Dorf und für die Orgel und fördert etwas ganz anderes als das eigene Anliegen! Aber das ist für diesen Sportverein nun auch wieder typisch. Denn der TV-Fischbek hat nicht nur viele sportliche Erfolge vorzuweisen, sondern er ist für den ganzen Stadtteil und auch weit darüber hinaus ein leuchtendes Vorbild für Integration, soziales Engagement und den Blick über den Tellerrand hinaus.

500 € für unsere Orgel sind zusammen gekommen. Die Cornelius-Gemeinde bedankt sich sehr herzlich für diese Großzügigkeit und dieses besondere Zeichen der Freundschaft. Und dass Pastor Gerhard Janke beim Überreichen der Spende in dieser Woche zwischen den beiden Hühnen Matthias Nehls und Kai Schaumann vom Vorstand des Sportvereins ziemlich schmächtig aussieht, ist nicht so schlimm, weil es doch einfach gut ist, wenn man große Freunde hat!

Und falls noch jemand dem guten Beispiel folgen möchte, dann finden sich weitere Informationen über unsere Orgel und die Spendenkampagne unter:

orgel-fischbek.de

Erntedankfest mit 2G-Regel

Nun gibt es in Hamburg die 2G-Regel, über die viel diskutiert wird – auch in der Kirche. Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, es einfach mal auszuprobieren und zwar am Erntedankfest dem 3. Oktober.

Was bedeutet die 2G-Regel für Gottesdienste?

Man muss unbedingt seinen Impf- oder Genesenennachweis dabei haben. Nur geimpfte oder genesene Erwachsene können am Gottesdienst teilnehmen. Für ungeimpfte Kinder und Jugendliche gilt die Beschränkung nicht, sie können auch ohne diesen Nachweis kommen.

Der große Vorteil der 2G-Regel: Wir müssen keine Abstände mehr einhalten, an Festtagen wie dem Erntedankfest muss also niemand wegen Platzmangels draußen bleiben – und: Wir können ohne Masken ganz befreit singen. Es wird also ein Gottesdienst in großer Festlichkeit werden, wonach sich viele sehnen.

Diejenigen, die noch nicht geimpft sind, bitten wir an diesem Tag um Verständnis. An den anderen Sonntagen oder in unseren Nachbargemeinden können sie nach der bisherigen Gottesdienstregel teilnehmen.

Wir wollen das Erntedankfest in großer Festlichkeit feiern. Musikalisch wird der Gottesdienst gemeinsam von unserem Popularmusiker Jan Keßler und von unserem Posaunenchor gestaltet. Auf dieses Miteinander – und dazu noch der Gesang der Gemeinde – sind wir sehr gespannt.

Wir wollen Gott loben und preisen für alle guten Gaben, die wir empfangen. Oft empfinden wir Dankbarkeit als ein Gebot der Höflichkeit und das ist sie auch. Aber die Dankbarkeit ist noch viel mehr: Sie wird zu einer großen Lebenshilfe für den, der »Danke!« sagt und ist der Schlüssel für das Glück.

Vokalensemble Lux Æterna

Freitag, 24.9.2021 20:00 in der Cornelius-Kirche

In diesem Jahr feierte das Vokalensemble sein 25-jähriges Jubiläum!
Die Chorarbeit war in den letzten 18 Monaten ganz anders als sonst. Immerhin konnte das Ensemble regelmäßig in Gottesdiensten singen und im Juni endlich wieder mit dem Proben im Freien beginnen.
Nun wurde ganz ganz mutig ein Jubiläumsprojekt mit einigen Konzerten geplant.
Zur Aufführung kommt ein abwechslungsreiches Programm mit viel wunderbarer Musik, bei dem für jede/n was dabei ist – von Frühbarock bis Gegenwart, von geistlicher Motette bis jamaikanischem Marktsong. Werke von: Schütz, Mendelssohn, Pärt, Tormis u.a.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.

Bitte beachten: Um das Konzert besuchen zu können, muss ein Impf- oder ein Genesenennachweis oder ein aktuelles negatives Testergebnis vorgezeigt werden.

Der neue Posaunenchor

Liebe Mitglieder der Cornelius-Gemeinde,

seit einigen Wochen sind neue Klänge in der Cornelius-Kirche zu hören. Immer am Dienstagabend liegt Bläsermusik in der Fischbeker Luft, und im Juli haben wir bereits in einem Gottesdienst gespielt. Nun wird es Zeit, dass wir uns Ihnen vorstellen.

Uns, den Bläserkreis Neu Wulmstorf, gibt es seit 1954. Wir waren bis 2018 ein Chor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Neu Wulmstorf. Diese Gemeinde musste sich dann leider auflösen. Unsere Gruppe machte aber weiter, als zunächst einmal heimatloser Chor. Das konnte aber kein Dauerzustand sein, weil Bläser unbedingt eine Heimatgemeinde brauchen. Im Juni 2021 ergab sich ein Kontakt zu Ihrer Gemeinde, und nach einem Gespräch mit Pastor Janke war schnell klar, dass wir zueinander passen.

Unser Chor besteht aus 8 Bläserinnen und Bläsern (Ira, Sonja, Bernd, Felix, Hartmut, Michael, Stefan und ich), wir sind zwischen 26 und 65 Jahre alt. Bei Bedarf gesellt sich noch unser Schlagzeuger Manuel dazu, und Michael wechselt manchmal das Instrument und spielt E-Bass. Ich weiß, dass es früher bereits Bläser in Ihrer Kirche gab. Da stellt sich mir doch gleich die Frage, ob es heute noch Menschen im Umfeld Ihrer Kirchengemeinde gibt, die Freude am gemeinsamen Musizieren haben, ein Blechblasinstrument spielen und bei uns mitmachen möchten. Das würde uns riesig freuen. Wir sind ökumenisch zusammengesetzt (Lutheraner, Katholiken, Freikirchler) – die Konfession spielt beim gemeinsamen Musizieren keine Rolle. Bei Interesse schreiben Sie gern eine Mail an posaunen@cornelius-kirche.de, rufen Sie mich an (Telefon Nr. 040 7005323) oder kommen Sie einfach an einem Dienstagabend ab 19:30 Uhr in unsere Probe ins Gemeindehaus.

Am diesjährigen Erntedankfest (3. Oktober) werden wir wieder im Gottesdienst dabei sein, und dann bereiten wir uns schon jetzt auf ein Adventskonzert in Ihrer Kirche vor – diesen Termin sollten Sie sich merken: Am Samstag, den 4. Dezember um 19 Uhr spielen wir in der Cornelius-Kirche adventliche und weihnachtliche Musik.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit in Fischbek, auf das persönliche Kennenlernen und ein gesegnetes Miteinander zur Ehre Gottes.

Reinhard Petersen
Chorleiter

Gottesdienst mit der Liturgiegruppe

Am kommenden Sonntag, dem 15. Sonntag nach Trinitatis, um 11.00 Uhr, gestaltet die Liturgiegruppe zum ersten Mal einen Sonntagmorgengottesdienst komplett in Eigenregie.

Die Liturgiegruppe wird von unserem Popularkirchenmusiker Jan Keßler geleitet und besteht darüber hinaus ausschließlich aus ehrenamtlichen Teilnehmer:innen, die sonst selber unsere Gottesdienste besuchen. Und genau das ist das Besondere an der Arbeit der Liturgiegruppe: Gottesdienste (mit-)gestalten aus der Perspektive einer Gottesdienstbesucher:in.

Das Evangelium dieses Sonntags steht bei Matthäus und trägt die Überschrift „Sorgt euch nicht!“.

Es wird keine klassische Predigt geben. Stattdessen setzt sich die Liturgiegruppe auf ihre Art mit dem Text auseinander.

Herzliche Einladung!

Lass dich impfen!

Das bekannteste und höchste Gebot lautet:
»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« (3. Mose 19,18)

Mit dem Impfen ist es so ähnlich, es schützt deinen Nächsten wie dich selbst. Das ist eine Win-Win-Situation. Oft ist es ja anders: Wenn ich die Pizza esse, dann bleibt der andere hungrig. Beim Impfen aber ist es so: Wenn ich mir den Pieks geben lasse, dann wird auch meine Nächste vor der hochansteckenden Krankheit geschützt.

Wie so oft passen der Glaube, der gesunde Menschenverstand und die Naturwissenschaften gut zusammen und können an einem Strang ziehen. Deshalb laden wir ein – gemeinsam mit der Sozialbehörde und dem mobilen Impfteam des DRK – zu offenen Impfaktionen in der Michaelis-Kirche und der Cornelius-Kirche:

  • 14.8. von 9 – 15 Uhr, Michaelis-Kirche
  • 21.8. von 9 – 15 Uhr, Cornelius-Kirche

Man braucht keinen Termin.
Bitte den Personalausweis mitbringen.
Impfpass mitbringen falls vorhanden.
Wer keinen Impfpass hat, bekommt seine Bescheinigung so.

Man kann sich den Impfstoff aussuchen: Für eine Impfung mit BioNTech braucht es eine zweite Impfung jeweils drei Wochen später am selben Ort. Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson braucht man sich nur 1x impfen zu lassen.

Lass dich impfen!

Wenn Du schon geimpft bist: Mach Werbung, erzähle von Deiner Impfung, informiere in Deinem Umfeld über die Termine, hol Dir im Gemeindebüro ein Plakat ab und hänge es in Dein Fenster, Dein Auto …

Der »Fischbeker Musiksommers« ist gestartet!

Mit dem »Kultursommer Hamburg« kehrt in diesen Wochen die Lebensfreude in unsere Stadt zurück. Endlich können Künstler wieder in direkten Kontakt zu ihrem Publikum treten und endlich kann das Publikum Kunst und Kultur wieder live und dreidimensional erleben.

Gestern Abend startete der »Fischbeker Musiksommers« auf unserem Kirchhof. Alles, was das Trio »SacreFleur« seit Monaten zurückhalten musste, explodierte förmlich in Ausgelassenheit und großer Kreativität. Die Formation brachte einige ihrer Klassiker zu Gehör, aber es erklangen auch ganz neue Arrangements, die in den Monaten der Pandemie in der Studioarbeit entstanden.

Dieses Konzert war aber erst der Auftakt eines Festivalprogramms – 9 Konzerte folgen noch.

Alle Termine finden sich klick hier!

Segen Süderelbe – Taufen online buchen

In der Region Süderelbe können Familien online nach Taufterminen suchen und den gewünschten Termin buchen.

Die Organisation von Familienfesten ist nicht einfach: Es gilt einen Tag zu finden, an dem Großeltern, Patinnen, Cousins, Freundinnen – an dem einfach alle kommen können. Und wenn sich dann herausstellt, dass der Termin bei der Kirche nicht möglich ist, weil ausgerechnet an dem Sonntag eine Goldene Konfirmation stattfindet, dann geht die Planerei wieder von vorn los.

Wir taufen so gern und möchten die Tauffamilien mit mehr Service bei der Suche nach einem Tauftermin unterstützen. Die Region Süderelbe im Kirchenkreis Hamburg-Ost besteht aus 6 Gemeinden mit 7 Taufkirchen und 7 Pastorinnen und Pastoren.

Auf dem neuen Taufportal www.segen-suederelbe.de präsentieren wir weit über 100 mögliche Tauftermine für die kommenden Monaten. Dort können Familien nun nach ihrem Tauftermin suchen, können nachschauen, in welcher Kirche welche Pastorinnen und Pastoren taufen werden. Und dann können sie ihren Wunschtermin sofort buchen.

Eine einladende Kirche braucht freundliche Menschen und sie muss den Zugang zu den Festen des Lebens einfach und unkompliziert gestalten. Dieses Ziel wollen wir mit dem neuen Taufportal erreichen. Es ist das erste seiner Art in der Nordkirche. Die Generation der Eltern ist damit vertraut, Termine, Konzertbesuche oder Urlaubsreisen online zu buchen. Mit segen-suederelbe.de bieten wir nun eine entsprechende Möglichkeit, auch das Familienfest der Taufe zu organisieren.

Fischbek hat wieder einen Posaunenchor

Seit 1954 gab es in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Neu Wulmstorf – Kreuzkirche einen Posaunenchor. Als sich die Gemeinde 2018 auflöste, blieb der Chor zusammen. Nun hat er eine neue Heimat hier bei uns in Cornelius gefunden und setzt eine lange Tradition fort, denn eine Posaunenarbeit gab es in Fischbek mit einzelnen Unterbrechungen bereits seit 1897. Diakon Willi Nolte hat im Gemeindebrief der Cornelius-Kirche vom März 1968 die Geschichte erzählt:

»Fischbeker Missionsfreunde fassten 1897 auf dem Missionsfest in Stelle den Entschluss, einen Posaunenchor in Fischbek zu gründen. Schon am 8.Februar begann es mit der Ausgabe der Instrumente, die dank der tatkräftigen Hilfe von Johann Mojen (Fischbek Hausnummer 9) gekauft worden waren. Die Übungsstunden fanden zunächst auf dem Barshof statt, später auf dem Wilmshof. Vom Nordbund der evangelischen Männer- und Jünglingsvereine Hamburg kam Diakon Brackhage zur Beratung und zum Anlernen. Zu den Übungsstunden kamen zum Teil auch die Frauen. Natürlich wurde daraus bald eine Missionsstunde mit viel Liedern und Chorälen. Bereits 1906 wurde in Fischbek das erste Posaunenchorfest der »Unterelbischen Kreisverbindung« gefeiert. Seit dieser Zeit gab es in Fischbek einen Posaunenchor.

Unterbrochen wurde die Arbeit nur durch die beiden großen Weltkriege. Aber immer wieder gab es einen neuen Anfang. So auch nach dem zweiten Weltkrieg 1945. Alte Bläser aus der Gründungszeit gab es kaum noch, wohl aber ihre Instrumente. Die ältesten Mitglieder waren nach 1945 Hermann Lohmann, Sohn eines der Gründer des Fischbeker Missionsposaunenchores, Willi Kulms und der Schuster Erich Hilscher, beide alte Bläser aus Breslau, Schlesien. Mit ihnen begann Diakon Willi Nolte 1946. Aus der Gemeindejugend kamen junge Menschen hinzu, die das Blasen lernen wollten. So gab es wieder einen Posaunenchor, zunächst übte man in Neugraben, in den Räumen der Michaeliskirchengemeinde, zu der auch die Fischbeker gehörten. Nach Gründung der Corneliuskirchengemeinde 1966 zog der Posaunenchor wieder nach Fischbek, zumal die meisten Mitglieder aus Fischbek kamen. (Von 10 Bläsern waren 7 aus Fischbek). Auch Mädchen gehörten zum Posaunenchor. Geübt und geprobt wurde in der Dritten Meile, im neuen Gemeindehaus der Corneliuskirchengemeinde. Am 9.Juni 1968 fand – wie 1906 das Kreisposaunenchorfest der »Unterelbischen Kreisverbindung« in Fischbek statt.«

»Als am 1. April 1975 der Diakon Willi Nolte in den Ruhestand ging, übernahm Pastor Altevogt den Posaunenchor, in dem er selbst seit 1966 Mitglied war. Die Bläser setzten sich wie folgt zusammen: Drei 1. Trompeter, drei 2. Trompeter, zwei Tenöre (ein Tenorhorn und eine Tenorzugposaune), und zwei Basszugposaunenbläser. Neben den wöchentlichen Übungsstunden, den mancherlei Einsätzen bei Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen und einigen großartigen Konzerten (zum Teil auch Doppelchorsätze: Posaunenchor und Orgel) war der Höhepunkt für die Bläser die Freizeiten auf der Insel Amrum in Norddorf im Herbst jeden Jahres.«
(aus »Die Kirche im Dorf«, Karl Hein Altevogt und Manfred Heinrichs)

Ein Jahr nach der Pensionierung von Pastor Altevogt löste sich der Fischbeker Posaunenchor auf. Nun aber lebt die Tradition wieder auf. Wir heißen die Bläserinnen und Bläser aus Neu Wulmstorf herzlich in Fischbek und in der Cornelius-Kirchengemeinde willkommen. Am 8. Juni 2021 fand die erste Übungsstunde an einem schönen Sommerabend auf dem Kirchhof der Cornelius-Kirche statt.

impuls: Gottesdienst am 6. Juni

Sehen Sie auch manchmal die Sendungen mit den Bestenlisten im Fernsehen? Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum wir so etwas in der Kirche nicht haben?

Das soll sich am 6. Juni ändern. Im impuls: Gottesdienst geht es um die vier besten Gebete, die fünf besten neuen geistlichen Lieder und die zehn besten Bibelsprüche – ganz subjektiv ausgewählt von Pastor Ulrich Krüger und Jan Keßler. Machen Sie sich ein Bild (und vielleicht auch Ihre eigene Bestenliste):

am Sonntag, dem 6. Juni 2021 um 11.00 Uhr in der Cornelius-Kirche.

Pfingsten Openair

Am Pfingstsonntag laden wir ein zu einem Openair-Gottesdienst um 10:00 Uhr auf unserem großen Kirchhof.
Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche statt.

Neu: Der Gottesdienst um 10:00 Uhr ist ausgebucht. Aber Sie können sich mit unten stehendem Formular oder im Gemeindebüro für einen zweiten Gottesdienst um 11:15 Uhr anmelden.

Seit der Absage der Christvespern habe wir keine Gottesdienste mehr feiern können. Aktuell aber sinken die Infektionszahlen so erfreulich, sodass wir am Pfingstfest einen ersten Gottesdienst nach der langen Unterbrechung feiern wollen. Bei gutem Wetter feiern wir draußen, weil dann auch Gemeindegesang möglich ist. Bei Regenwetter gehen wir in die Kirche.

Folgende Punkte müssen beachtet werden:

  • Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und Kontaktdaten erhoben werden müssen, ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melden Sie sich online mit unten stehendem Formular an. Sie können sich auch persönlich oder telefonisch zu den Sprechzeiten im Gemeindebüro anmelden.
    Telefon: 701 95 56
  • Personen mit Krankheitssymptomen können nicht am Gottesdienst teilnehmen. Aber wir schicken gern unsere Leseandachten ins Haus.
  • Beim Betreten des Grundstücks und während des Gottesdienstes muss eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung (OP-Maske oder FFP2-Maske) getragen werden.
  • Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Gottesdienst um 10:00 Uhr ist ausgebucht. Sie können sich hier zu einem zweiten Gottesdienst um 11:15 anmelden:

Orgel ohne Pfeifen

Es ist so weit: Die Orgelrestaurierung hat begonnen. Vor einigen Tagen haben die Orgelbauer das gesamte Innenleben unserer Orgel ausgebaut, in einen LKW verladen und in die Werkstatt nach Helsinghausen bei Hannover gebracht.

Gut viereinhalb Jahzehnte lang haben unzählige bewegliche Teile: Tasten, Hebel, Drähte, Gelenke, Dichtungen für wunderbare Musik gesorgt. Aber das sind alles Verschleißteile. Damit unsere Orgel weiter klingen kann, ist nun eine umfangreiche Renovierung notwendig. Und wenn man schon mal dabei ist, dann soll man es auch gleich richtig machen; so hat der Kirchengemeinderat nach guter Beratung durch unsere und andere Organist:innen und einen Orgelsachverständigen zusätzliche Arbeiten für klangliche Verbesserungen mit beauftragt. Dafür werden insgesamt etwa € 100.000 benötigt.

Wir danken allen Spender:innen, die sich an der Finanzierung beteiligt haben, und – so ist es bei Orgelresaturierungen nun mal nötig und üblich – verschweigen nicht, dass wir uns über weitere Unterstützung für dieses große Projekt für unsere kleine Gemeinde sehr freuen würden.

Unser Spendenkonto:
Stiftung Cornelius-Kirche Fischbek:
Evangelische Bank eG
IBAN: DE23520604100506446000
Stichwort: »Orgel«

Die Arbeiten werden voraussichtlich 6 – 8 Wochen dauern.

Fröhliche Ostern

Genug mit dem Gejammer, Ostern werde ich mich freuen. Ich nehme mir das vor, und dann wird es auch gelingen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die Augen verschließe vor dem ganzen Elend der Welt, zu dem auch die Seuche gehört und dass viele Hoffnungen auf ein schnelleres Ende der Pandemie zu optimistisch waren. Enttäuschungen und Frustrationen wurden umso größer.

Ostern aber will und werde ich mich freuen. Ich werde meine Augen nicht verschließen. Ich werde sie auch nicht verschließen vor dem, was wunderbar ist: Wie der Frühling erwacht, dass Forscher:innen gleich einen ganzen Strauß von Impfstoffen erfunden haben, dass es Organisationstalente gibt und so viele Menschen, die sich seit einem Jahr verantwortungsbewusst, hilfsbereit, rücksichtsvoll und klug verhalten.

Morgen ist Ostern: Das Fest des Lebens. Ich werde es feiern – im kleinen Rahmen – und werde mich freuen. Und ich will versuchen, Dich damit anzustecken – kontaktlos nur mit diesem kleinen Text. Freude ist wahnsinnig ansteckend. Schütze Dich vor dem Virus, schütze Dich vor der schlechten Laune aber lass Dich anstecken von der Freude.

Unsere Kirche ist geöffnet, jeden Tag, die ganze Zeit. Gottesdienste feiern wir nicht. Aber vielleicht magst Du trotzdem in die Kirche gehen. Dort liegt schon eine Osterkerze für Dich bereit. Hol sie Dir ab oder auch zwei oder drei, um sie einem anderen vor die Tür zu legen. Teile die Freude.

Ich wünsche Dir fröhliche Ostern und viel Freude auch mit unserem Ostervideo
Dein und Ihr Gerhard Janke

Die Kirche kann was ab und geht nicht gleich unter …

Die Kirche kann was ab und geht nicht gleich unter … auch nicht, wenn wir noch eine Weile geduldig sind und das unsrige dazu beitragen, dass Menschenansammlungen vermieden werden.

Wir schätzen an unserer Evangelischen Kirche in Deutschland, dass in ihr unterschiedliche Ansichten und Handlungsweisen möglich sind. Der Kirchengemeinderat in Fischbek war sich in dieser Frage jedoch ganz und gar einig und hat einstimmig beschlossen, dass wir von Gottesdiensten und anderen Versammlungen noch eine Zeitlang und vorerst bis zum 18. April absehen wollen.

Das heißt nun nicht, dass Ostern für uns weniger wichtig wäre als für andere. Aber noch viel wichtiger als die Gottesdienste selbst ist, dass Christus unser Leiden geteilt hat und dass er von den Toten auferstanden ist. Das ist so eine starke Hoffnungsbotschaft. Die muss gesagt und geteilt werden, und sie will auch gefeiert werden. Wir finden, das gelingt noch besser, wenn man dabei alles tut, was das Leben schützt.

Der Wechsel der Jahreszeiten und die Zeichen der erwachenden Natur sind etwas Wunderbares – gerade zu Ostern. Aber wenn es gute Gründe gibt, dann ist es kein Problem, ein Fest zu verschieben. Man kann Osterchoräle auch im Sommer oder noch später singen – ja, irgendwann werden wir sie auch wieder singen können, und das ist ohnehin viel schöner! Wollen wir darauf nicht warten? Versprochen: Wir holen das nach!

Und wie kommen wir nun mit unserem Glauben und unserem Zweifel durch diese schlimme Zeit? Ein paar Hilfen gibt es:

  • Die Glocken läuten jeden Tag. Sie erinnern uns, dass Gott bei uns ist.
  • Die Cornelius-Kirche ist geöffnet jeden Tag. Sie wird nicht überrannt, sie ist kein Touristenziel. Sie ist ein Refugium für alle, deren Gemüt nach Ruhe, Trost und Zuversicht sucht. Komm einfach, geh hinein in diese Stille.

Und wenn irgendetwas ist, dann sind wir da für dich! Und damit das wirklich jede und jeder weiß, haben wir in diesen Wochen allen unseren Gemeindegliedern Post geschickt. Es war uns zu einfallslos, allen den gleichen Brief zu schicken, deshalb gab’s ein ganzes Bündel von Briefaktionen:

  • Familien mit Kindern bekamen den Home-Kindergottesdienst mit Geschichten, Bildern, Basteleien.
  • Die Über-80-Jährigen bekamen Post und ganz praktische Unterstützung zum Buchen von Impfterminen. Wir konnten viele Termine vermitteln und haben dabei heraus gefunden, dass die Impfkampagne deutlich besser funktioniert als wir vorher dachten.
  • Wir haben viele Briefe mit Samentütchen verschickt. Wer jetzt Blumen sät, hat den Glauben an wärmere und bessere Zeiten noch nicht verloren und freut sich schon heute auf die Blüte.
  • Unser CHORnelius kann derzeit nicht proben. Was haben sie gemacht? Rezepte ausgetauscht, gleichzeitig gekocht und online diniert. Und dann wurden aus Rezepten Briefe.
  • Apropos Musik – hören kann man das neue Jahreslied unter jahreslied.de, wir haben das Notenblatt aber auch als Brief verschickt.
  • Nicht jede Aktion muss man selbst erfinden. Wir haben die #hoffnungswege unserer Nordkirche verbreitet. Mit dem Armband werden 300 Menschen in Fischbek #hoffnungsträger.
  • Die Lesepredigt verschicken wir zum Wochenende nicht nur als PDF sondern auch ganz analog auf schönem Papier.
  • In den kommenden Tagen werden werden viele Gemeindeglieder ein Heft zum Osterfest in ihren Briefkästen finden
  • und andere einen Gruß, der ihnen helfen mag, dass der Geduldsfaden nicht reißt – eine Lakritzschnecke gibt’s dazu.

Also, die Kirche ist immer noch da, die Türen sind geöffnet, wir schicken unsere Grüße in jede Wohnung, jedes Haus. Zum Osterfest wird es wieder ein Video geben, aber vorher kommt noch die Stille Woche.

Sei behütet, bleib gesund und bewahre dir ein fröhliches Herz.
Gerhard Janke

Das neue Jahreslied ist da

Auch in diesem Jahr wurde das Jahreslied von Pastor Gerhard Janke getextet und vom Popmusiker Janosch Kessler vertont und arrangiert wurde. Das Team unserer Gemeinde hat davon eine Aufnahme produziert – in diesem Jahr nicht nur zum Hören sondern auch als Video.

Es war nicht unsere Absicht, ein »Corona-Lied« zu schreiben, aber zwischen den Zeilen spürt man doch, dass es in den zurückliegenden Monaten entstanden ist:
Die schlaflosen Nächte in Sorge um Gesundheit, Arbeitsplatz und Einkommen, die Last auf den Schultern der Menschen in den systemrelevanten Berufen, die Krankenhausflure und auch Einsamkeit und Isolation klingen an.

Vor allem aber wollten wir ein Hoffnungslied schreiben. Es heißt: »Fürchte dich nicht«

1. Nachtschatten auf mir, am Himmel kein Stern,
ich kann nicht schlafen, die Träume sind fern.
Dann singt ein Vogel, schon dämmert das Licht,
und Gott spricht: Fürchte dich nicht.

2. Immer nur Alltag von morgens bis spät,
muss funktionieren, ein Rad, das sich dreht,
auf meinem Rücken nur Arbeit und Plicht,
doch Gott spricht: Fürchte dich nicht.

3. Krankenhausflure voll Sorgen und Schmerz.
Wie geht es weiter? Voll Angst ist mein Herz.
Du kannst mich trösten, berührst mein Gesicht,
und Gott spricht: Fürchte dich nicht.

4. Tänzer im Rhythmus, nur ich steh allein,
alle sind fröhlich, mein Herz ist ein Stein,
kann mich nicht freuen, die Hoffnung zerbricht,
doch Gott spricht: Fürchte dich nicht.

5. Ich hab geschummelt, getrickst und gekränkt,
Gott hat’s verwandelt, zum Guten gelenkt.
Muss nicht erschrecken vorm Jüngsten Gericht,
denn Gott spricht: Fürchte dich nicht.

6. Gott wird mich retten, und Gott ist mein Trost,
Gott macht mich mutig und reißt mich heraus,
mein Herz wird fröhlich, ein Lied und Gedicht,
denn Gott spricht: Fürchte dich nicht.

Coda

Fürchte dich nicht, sei ohne Sorgen,
hab keine Angst, bist nicht verloren.
Sei guten Muts, Kummer wird weichen,
bald wird es gut, Glück dich erreichen.
Fürchte dich nicht, Gott ist dein Licht,
fürchte dich nicht, fürchte dich nicht.

Weltgebetstag

Seit vielen Jahren begeht die weltweite Christenheit am ersten Freitag im März den Weltgebetstag, und ebenfalls seit Jahrzehnten feiern wir ihn gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden in Süderelbe. Seit vier Jahren trägt ein engagiertes und kreatives Team in Neuenfelde die Verantwortung und lädt auch in diesem Jahr zum Weltgebetstag ein – so wie es während der Pandemie möglich ist.

In diesem Jahr kommen Lieder, Texte und Gedanken aus Vanuatu, einem Inselstaat im Pazifik. Das Thema lautet: »Worauf bauen wir?« und im Hintergrund steht der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 – 27:

»Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.«

In diesem Jahr wird der Gottesdienst gestaltet als offene Kirche mit verschiedenen Stationen zum Bibeltext, Informationen über Vanuatu, Gebet und Segen. Die Kirche ist von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Eine Wächterin oder ein Wächter wird vor Ort sein, um die Hygieneregeln zu unterstützen und für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Der Weg nach Neuenfelde und nach Vanuatu wird sich lohnen!

Vorschau Jahreslied 2021

Am Sonntag, dem 7. März veröffentlichen wir unser neues Jahreslied. Es trägt den Titel »Fürchte dich nicht«. Hier gibt es schon eine kleine Vorschau mit einigen Hintergründen zur Entstehung des Liedes und einer kleinen Kostprobe.

Orgelrestaurierung beschlossen

Die Orgel der Cornelius-Kirche wurde 1974 gebaut und ist nun in einem Alter, in dem eine Umfangreiche Renovierung und Überarbeitung notwendig wird. Viereinhalb Jahzehnte lang haben unzählige bewegliche Teile: Tasten, Hebel, Drähte, Gelenke, Dichtungen für wunderbare Musik gesorgt. Aber das sind alles Verschleißteile. Damit unsere Orgel weiter klingen kann, ist nun eine umfangreiche Renovierung notwendig.

So eine Renovierung erfordert einiges an Vorarbeiten. Man benötigt ein Gutachten, eine Ausschreibung, Angebote müssen geprüft und bewertet werden. Es ist gut, dass es für solche Aufgaben Orgelsachverständige in unserer Kirche gibt — allein wäre ein Kirchengemeinderat damit überfordert. Diese Vorarbeiten sind nun geschafft. Auf seiner Sitzung im Januar hat der Kirchengemeinderat beschlossen, die Orgelbaufirma Bente aus Helsinghausen mit der Überarbeitung der Orgel zu beauftragen.

Wir rechnen dafür mit Kosten in Höhe von 112.000 €. Etwa 55.000 € können aus Spenden finanziert werden. Der Kirchengemeinderat ist sehr dankbar, dass so fast 50% der Gesamtkosten bereits finanziert sind.

Weitere Informationen zu unserer Orgel finden sich unter orgel-fischbek.de.

Spendenkonto:
Stiftung Cornelius-Kirche Fischbek
Evangelische Bank,
IBAN: DE23 5206 0410 0506 4460 00
Stichwort: »Orgel«

Valentinsnacht als Video

Am Samstag, 13. Februar, sollte unsere sechste Valentinsnacht stattfinden. Die Texte sind fertig geschrieben, die Lieder ausgesucht, alles ist bereit. Aber wie so vieles andere muss leider auch die Valentinsnacht aus bekannten Gründen verschoben werden – und wird so schnell wie möglich nachgeholt. Um die Wartezeit zu überbrücken, hat die Liturgiegruppe einen der Texte mit dem dazugehörigen Lied aufgenommen. Das Video wird am 13. Februar um 19.30 Uhr, also dann, wenn die Valentinsnacht starten sollte, hier (https://youtu.be/24QCyX5C9ZM ) veröffentlicht.

Ein Gruß der Konfirmand*innen

Die Konfirmandinnen und Konfirmaden haben kleine Friedenstauben gefaltet und verschenken sie an die Kirchenbesucher.

Auch der Konfirmandenunterricht findet derzeit digital und als Home-Konfir statt. Das ist für die Konfirmandinnen und Konfirmanden und den Pastor eine echte Herausforderung. Zoom, WhatsApp, H5P und eine Lernplattform sind unsere Hilfsmittel, sind unsere Notlösungen. Richtiger Konfir wäre besser – aber so sind nun mal die Zeiten und wir versuchen, das Beste draus zu machen.

Wir haben die Geschichte von der Arche Noah gelesen. Und dann bekomme ich Fragen und Nachrichten. »Warum hat Gott dem Menschen eine zweite Chance gegeben?« So kommen wir auch in den Austausch. Fragen und Antworten hin und her.

Schön aber ist es, wenn der digitale Konfir schließlich wieder in der echten Welt ankommt. Die Anleitung, wie man Friedenstauben faltet, findet man natürlich im Internet, aber die Tauben und der kleine Brief sind echt und ganz real und warten auf Menschen, die sich beschenken und erfreuen lassen.

Die Kirche ist täglich geöffnet von 9 – 18 Uhr.

Andachten als Brief

Schon Paulus und andere Apostel haben Briefe geschrieben und verschickt, wenn es anders nicht ging: den Römerbrief, die Korintherbriefe usw. Und so großartig, wie Newsletter, Websites und dieser ganze digitale Kram auch funktionieren, gerade neben diesen virtuellen Kanälen bewahren sich Briefe ihren eigenen Charme.

Und so will ich den großen Aposteln nacheifern, mir etwas bei ihnen abgucken und werde in den kommenden Wochen Andachten als Briefe schreiben und verschicken – so richtig aus Papier mit Umschlag und Briefmarke. Wenn Sie die auch bekommen wollt, dann rufen Sie im Gemeindebüro an und geben Ihre Adresse durch: 701 95 56

Unter Feiern–Gottesdienst findet man sie auch als PDF-Download

Die Kirche ist täglich geöffnet

Der Lockdown muss noch fortgesetzt werden. Und auch unser Kirchengemeinderat hat beschlossen, von dem unbeschnittenen Recht, Gottesdienste unter Hygieneauflagen zu feiern, keinen Gebrauch zu machen. Vorerst bis Ende Februar finden keine Gottesdienste in der Cornelius-Kirche und auch sonst keine Veranstaltungen in unserer Gemeinde statt.

Aber die Kirche ist tagsüber geöffnet. Kommt gern in den großen weiten Raum. Atmet etwas von der Stille ein. Lasst Eure Gedanken schweifen, vielleicht werden sie zu Gebeten. Zündet eine Kerze an und bringt Eure Anliegen vor Gott. Vergesst nicht, ihm auch für Gutes in Eurem Leben zu danken. Gott hat ein offenes Ohr für allen Kummer, aber er freut sich auch, wenn ihn mal jemand lobt.

Und weil es in Fischbek auch zu normalen Zeiten keine Touristenströme gibt, ist man in der Kirche in der Regel allein. Wir sehnen uns alle nach einer vollen Kirche und auch nach vollen Kinos, Theatern, Restaurants, Wohnzimmern, Sportstätten und, und, und. Und trotzdem: In der Kirche ganz allein mit dem lieben Gott zu sein – das hat auch etwas!

Den Sack zubinden

»Den Sack zubinden«, sagt man, und dann ist Schluss damit – erst einmal oder für immer? Auf jeden Fall ist es dann verpackt und weggeräumt und auch aufgeräumt und darf als erledigt gelten.

Man sagt auch, dass man den »Deckel drauf macht«. Aber da konnte ich mich nicht für ein Foto entscheiden – eine Mülltonne oder ein Kochtopf?

»Klappe zu – Affe tot« ist noch so ein Schnack. Ganz schön drastisch – armer Affe! – aber irgendetwas daran klingt trotzdem humorvoll. Galgenhumor.

Natürlich haben wir alle ein individuelles Jahr 2020 erlebt. Aber ich kann mich an kein anderes Jahr erinnern, das ein derart übergreifendes Thema, so ein weltumspannendes Thema hatte wie dieses. Und ich kann mich auch an kein anderes Jahr erinnern, an dessen Ende so viele Menschen sagen: »Gut dass es nun vorbei ist!«

In meinem persönlichen Jahr 2020 aber hat es auch so einiges gegeben, was schön war und woran ich mich gern erinnere und wofür ich sehr dankbar bin. Und ich hoffe sehr, dass auch Ihr etwas in Euren Säcken und Dosen habt, was Ihr nun gern in das Lager Eurer Lebensjahre stellt. Und für alles andere geht mir in diesen Tagen ein Vers von Jochen Klepper durch den Sinn:

Der du die Zeit in Händen hast,
Herr, nimm auch dieses Jahres Last
und wandle sie in Segen.

Mit vielen Grüßen und »Guten Rutsch!«
Gerhard Janke

Weihnachten im Herzen

Aus unseren schönen Plänen zu »Heiligabend Open Air« ist nun »Weihnachten im Herzen« geworden.

Dazu habe ich einen kleinen Film gemacht:

Weil der für Kinder etwas langweilig ist, gibt es auch noch eine kleine Video-Kindervesper (natürlich dürfen sich Erwachsene die auch ansehen).

Die Cornelius-Kirche ist ja nun leider über Weihnachten geschlossen, aber durch den verglasten Westgiebel kann man den Weihnachtsbaum leuchten sehen, und im Eingang haben wir die Krippe aufgebaut. So kann sie trotzdem ein Ziel für einen Weihnachtsspaziergang an den Festtagen sein.

Mit lauter guten Wünschen für ein gesegntes Fest
und mit vielen Grüßen vom Kirchengemeinderat
und dem ganzen Team der Cornelius-Kirchengemeinde

Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke

Gemeindeversammlung wird verschoben.

Die für den 10. November geplante Gemeindeversammlung muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Wir wollten mit allen Gemeindegliedern über die Pläne zur Bildung eines »Pfarrsprengels« ins Gespräch kommen. Dieser Gedankenaustausch muss nun verschoeben werden, aber wir wollen diesen Newsletter für ein paar grundlegende Informationen zum Thema nutzen:

In unserer Gemeinde haben wir mit dem Weggang von Pastorin Senf erleben müssen, dass ihre Stelle nicht wieder neu besetzt wurde – dass es also in Fischbek plötzliche eine halbe Pfarrstelle weniger gab. In unseren Nachbargemeinden setzt sich diese Entwicklung fort. In Finkenwerder wurde gerade in diesem Sommer ebenfalls eine halbe Stelle gekürzt, und zum Jahreswechsel wird dies auf die Thomas-Gemeinde zukommen.

So ist es nun einmal. Unsere Kirche wird insgesamt kleiner, die Mittel schwinden und durch die Pandemie verschärft sich diese Entwicklung. Es gibt Prognosen, die in 10 Jahren nur noch vier Pfarrstellen für die sieben Gemeinden in der gesamten Region Süderelbe vorhersagen. Das sind unerfreuliche Perspektiven.

Also müssen wir uns etwas einfallen lassen, um das Beste aus der Entwicklung zu machen. 

Ein Instrument erproben wir schon seit einigen Monaten. Wir haben die Gottesdienstzeiten bei uns und in den Nachbargemeinden so verändert und angepasst, dass ein:e Pastor:in an einem Sonntag mit einer Predigt in zwei Gemeinden hintereinander Gottes Wort verkündigen kann. Das hat sich schon bewährt. Dieses Modell füllt Lücken, und zugleich fördert es die Vielfalt auf den Kanzeln und stärkt die gute Nachbarschaft zwischen den Süderelbegemeinden.

Dass Pastorinnen und Pastoren über die Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam pastorale Aufgaben verantworten, könnte auch in anderen Arbeitsbereichen eine gute Möglichkeit sein. Dafür gibt es in unserer Kirche eine besondere Konstruktion, den sogenannten »Pfarrsprengel«.

Darüber werden wir nun zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Gemeindeversammlung einladen, aber Sie können uns auch per Mail oder Telefon oder auch persönlich darauf ansprechen, zum Beispiel nach dem Gottesdienst.

Bauarbeiten am Kirchturm

Der Kirchturm hat für zwei Wochen ein Baugerüst erhalten. Der Mietvertrag mit dem Mobilfunkbetreiber ist ausgelaufen. Nun werden die Antennen im Kirchturm demontiert und die damals gegen Kunststoff ausgetauschten Schallluken werden wieder aus Eiche hergestellt.

Auch im Kirchenanbau werden alle Installation der Anlage zurückgebaut, sodass wir in den ohnehin ziemlich engen Nebenräumen wieder etwas mehr Platz gewinnen. Alle Baumaßnahmen werden natürlich durch den Mobilfunkbetreiber finanziert.

impuls: Ich würd so gerne das Meer sehn

Wind in den Haaren, Sand in den Stiefeln, Muscheln in den eiskalten Fingern. Das Meer erzählt von Sehnsucht und Weite.  Am 1. November um 11 Uhr hören wir ihm zu, dem Rauschen, das die Welt bedeutet, uralten Geschichten und dem Versprechen, das der Horizont leise flüstert. Wir suchen nach Strandgut und vielleicht findest Du eine Schaumkrone oder andere Schätze.

Der impuls: bekommt Besuch von Pastorin Sarah Stützinger.

Sarah Stützinger kommt aus der Stadt, in der die Schiffe ins Meer aufbrechen und kann von Fernweh und Heimathäfen ein Lied singen. Am östlichen Rand von Hamburg aufgewachsen, arbeitet sie nun als Pastorin im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg am Aufbau einer Servicestelle für Taufen, Hochzeiten und mehr.

Zum Reformationstag

In diesem Jahr kann aus den bekannten Gründen der große Süderelbeempfang zum Reformationstag nicht stattfinden.

Als kleinen Ersatz dafür gibt es ein kleines YouTube-Video unter dem Motto:

»Evangelisch fit durch den Herbst. Reformationstag 2020.«
Eine (nicht nur ernstgemeinte) Reportage durch die Region Süderelbe!

Start Konfirmandenunterricht – Bibelsponsoren

Am 20. September haben wir Konfirmation gefeiert, und gleich nach den Herbstferien beginnt der Unterricht für den neuen Jahrgang. Wir freuen uns sehr, dass sich wieder siebzehn Mädchen und Jungen angemeldet haben, um sich auf die Konfirmation im nächsten Jahr vorzubereiten.

Im Gottesdienst am 25. Oktober werden wir unsere neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden begrüßen und wollen ihnen eine gute und unvergessliche Zeit als Jugendliche in der Kirche wünschen. Dazu gehört, dass sie alle eine eigene Bibel als Geschenk ihrer Kirchengemeinde erhalten sollen.

So eine Konfirmandenbibel kostet 12 €, und wenn es Ihnen Freude macht, sich an diesen Geschenken zu beteiligen, dann freuen wir uns über eine Überweisung auf unser Spendenkonto:

Stiftung Cornelius-Kirche Fischbek:
Evangelische Bank eG
IBAN: DE23 5206 0410 0506 4460 00

Sollte die Großzügigkeit die Kosten für 17 Bibel übertreffen, dann sollen die Spenden in unsere Konfirmanden- und Jugendarbeit fließen.

Ach ja, am Sonntag dem 25. Oktober werden wir viele Plätze für die Konfirmanden und ihre Eltern reservieren, sodass für alle anderen nur noch 20 Plätze übrig bleiben – das wird nicht für alle reichen.

Kommen Sie lieber jetzt Sonntag, am 18. Oktober um 11 Uhr. Die Predigt hält Pastor Ulrich Krüger aus der Thomasgemeinde und an der Orgel wird Daria Uraskina zu hören sein.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
und einen gesegneten Sonntag
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke

Erntedankfest am 4. Oktober

Plötzlich war Wäschegummi schwer zu bekommen, weil unzählige Hobbyschneiderinnen Atemschutzmasken nähten. Damit hätte vor einem Jahr niemand gerechnet. Mehl und Hefe und Toilettenpapier wurden gehamstert. Nein, gar nichts ist selbstverständlich.

Darum ging es beim Erntedankfest schon immer. Unsere Existenz ist zerbrechlich, und die gute alte Erde ist winzig klein, und dass wir leben dürfen und zu essen haben ist ein großes Wunder.

Am ersten Sonntag im Oktober, in der Zeit, wenn die Ernte eingefahren ist, feiern wir das Erntedankfest. Wir sagen Gott: »Danke!« und – ehrlich gesagt – wir sagen auch: »Bitte!« Nicht weil wir unbescheiden wären, sondern weil wir wissen, dass wir allein aus seiner Güte leben.

Der Gottesdienst am Erntedanktag in der festlich geschmückten Kirche beginnt um 11 Uhr.

Platz für 4.000 Menschen, wie in der Geschichte von der Speisung, haben wir in der Kirche nicht, aber unser Hygiene-Konzept lässt 50 – 60 Personen zu – und das reicht fast immer. Bitte tragen Sie beim Betreten der Kirche eine Maske, am Platz kann sie abgenommen werden.

Am Sonntag musiziert unser Popular-Kirchenmusik Jan Keßler und wird Musik unserer Zeit ebenso zu Gehör bringen wie bekannte Erntedank-Choräle, die einfach dazu gehören. Wer sich schon auf die Predigt vorbereiten möchte, findet die Geschichte von der Speisung der 4.000 bei Markus 8,1-9.

Newcomer Einsegnung

Wenn in der Siedlung ein roter Bulli vorfährt, eine Glocke läutet, sich ein roter Teppich auf den Gehweg ergießt und vier gut gelaunte Jugendliche einen Anwohner herzlich in Empfang nehmen, dann kommt so mancher Passant ins Staunen. Was ist hier los? Ein Newcomer wird eingesegnet.

Die Kinder- und Jugendarbeit in unseren drei Gemeinden ist lebendig, weil jugendliche Ehrenamtliche aktiv an der Gestaltung und Durchführung beteiligt sind. Die Evangelische Jugend Süderelbe hat es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr Interessierte der bereits konfirmierten Jugendlichen für dieses Ehrenamt auszubilden. In der Newcomerausbildung, die ein halbes Jahr dauert, bereiten sich diese Jugendlichen unter anderem darauf vor, Programm zu planen, Andachten zu gestalten, Spiele anzuleiten oder sich in rechtlichen Dingen auszukennen. Auch in diesem Jahr haben sich 26 junge Menschen trotz aller Unwegbarkeiten auf den Weg gemacht und ihre Ausbildung erfolgreich absolviert. Wer das schafft, wird dann natürlich feierlich und unter dem Segen Gottes in die Gemeinschaft der Teamer*innen aufgenommen.

In diesem Jahr geschah das eben nicht wie gewohnt in einem zentralen Gottesdienst, sondern in 26 Minigottesdiensten direkt vor der eigenen Haustür. Alina, Helen, Samuel und Tim haben sich dafür mit Unterstützung von Corinna Kok und Sven Henftling einen kreativen Plan zurecht gelegt, den Bulli geschmückt und sich dann am 19. und 20.09. auf den Weg gemacht, jeden einzelnen Newcomer zuhause einzusegnen. 129 Kilometer in 10 Stunden hat das Team dafür zurück gelegt, dabei bewegte Newcomer in stolze Teamer verwandelt, sich von dankbaren Eltern verköstigen lassen und so manches Gespräch am Wegesrand geführt. Weil jugendliche Ehrenamtliche aktiv an der Gestaltung und Durchführung dieser Aktion beteiligt waren, wurde so aus einer bewegten eine bewegende Einsegnung und Kirche.

Moria ist ein Name – Mooria aber bedeutet Torheit.

Das Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos hat seinen Namen von der benachbarten Ortschaft Moria (Μόρια) – das ist einfach nur ein Name.

Es gibt ein anderes aber ganz ähnlich klingendes Wort, bei dem das o lang gesprochen wird: Mooria (Μωρία). Mooria aber bedeutet Torheit.

Das Camp ist nur eins von ungezählten Flüchtlingslagern, Moria aber ist zum Inbegriff der Torheit geworden.

Nicht dass ich es richtig fände, aber ich kann verstehen, wie Politiker:innen denken. Sie nehmen nicht nur die unmittelbaren Wirkungen ihres Handelns in den Blick, sondern sie überlegen, welche Botschaften ihr Handeln vermittelt, und ob die Schlussfolgerungen, die andere daraus ziehen, die Lösung des großen Problems womöglich erschweren.

Aber das Gegenteil von Torheit ist etwas anderes. Das Gegenteil von Torheit ist nicht Klugheit oder Kalkül. Das Gegenteil von Torheit ist eine Klugheit des Herzens, die man auch Weisheit nennt. Und ohne Weisheit wird es nicht gehen, nicht in Moria und auch nicht bei uns. Wir brauchen diese Klugheit der Herzen, wir brauchen Menschen, die mit Weisheit beschenkt sind. Davon gibt es nicht so viele. Wir müssen Gott um solche Menschen bitten.

Wenn es einmal einen Staatsmann gegeben hat, an den man sich insbesondere wegen seiner großen Weisheit erinnert, dann ist es der König Salomo gewesen, der vor 3.000 gelebt und regiert hat. Einer der Sprüche, die ihm zugeschrieben werden, lautet:

Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.
Sprüche 3, 24

In die neue Woche grüße ich Euch mit seinem Namen, denn Salomo kommt von Schalom:

Friede sei mit Euch!
Euer Gerhard Janke

Sonne in meinem Gesicht

Ich liebe es, mich auf eine Bank zu setzen und einen Moment die Augen zu schließen. Dann spüre ich die Wärme der Sonne in meinem Gesicht und auf meinem ganzen Körper. Wie schön ist es, wenn dann ein kleiner Wind aufkommt und mir frisch über die Arme streicht. Ich lausche dem Rauschen der Blätter im Wind und den Stimmen der Vögel. Ich atme den Duft frisch gemähten Heus oder den einzigartigen Geruch des Meers, wenn mir dies alles in einem Strandkorb vergönnt ist.

Aber es ist wunderbar, auch wieder die Augen öffnen und sehen zu können. Sie helfen mir, mich zu orientieren, aber sie können noch mehr. Sehen ist mehr als Unfallvermeidung. Sehen ist auch Betrachtung und Vertiefung und Lust und ist genauso erfüllend und sinnlich wie Hören und Riechen und Fühlen und Schmecken. Es ist eine Gnade, wenn man mit fünf Sinnen beschenkt ist.

Wenn ich die Gabe hätte zu heilen durch ein Wort, durch ein Gebet oder eine Paste aus Erde und Spucke, ich würde nichts anderes mehr tun. Die Evangelien erzählen mindestens 10 Mal, dass Jesus Blinde heilte – dieser Gottessohn!

Am Sonntag wird die Bibel auf dem Altar bei einer dieser Geschichten aufgeschlagen sein, damit wir die Augen schließen und sie uns vorlesen lassen und uns ganz in sie hinein versenken. Und lauschen.

11 Uhr in der Cornelius-Kirche.

Ihr und Euer
Pastor Gerhard Janke

Mach mit beim Sommerquiz

Der Sommerquiz hat 8 Fragen zur Cornelius-Kirche, zu Fischbek und natürlich auch zu ein wenig christlichem Grundwissen.

Viel Spaß beim kundigen Ankreuzen, beim mutigen Raten oder bei der Recherche!

Die drei Teilnehmer:innen mit den meisten richtigen Antworten in der kürzesten Zeit erhalten einen kleinen Preis!

Teilnahmeschluss: Sonntag 2. August 24:00 Uhr.

Dein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Kita Cornelius

Du bist mit der Schule fertig und willst dich vor Studium oder Beruf sozial engagieren? Dann bist du hier genau richtig – herzlich willkommen!

Die evangelische Kindertagesstätte Cornelius liegt eingebettet in den alten Fischbeker Dorfkern und gehört zur Ev.-Luth. Cornelius-Kirchengemeinde.

Wir bieten Plätze für etwa 80 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren.

Unsere pädagogische Arbeit basiert auf dem Leitbild der evangelischen Kindertageseinrichtungen des Kirchenkreises Hamburg-Ost.

Du hast Lust die Entwicklung der Kinder gezielt zu fördern, dich selber weiter zu entwickeln, scheust dich nicht vor Herausforderungen und arbeitest Ressourcenorientiert? Dann bist du bei Uns genau richtig!

Wir freuen uns von dir zu hören!
Bewerbung an:
Frau Armonies / Frau Awiszus  (Leitungsteam)
Alte Marsch 7, 21149 Hamburg
E-Mail: kita@cornelius-kirche.de

Hast Du Lust zum Gärtnern?

Auf unserem neugestalteten Außengelände haben wir eine Reihe von Blumenbeeten. Und wir könnten Verstärkung für unser Team von Ehrenamtlichen gebrauchen. Wir suchen ein, zwei Menschen, die gern gärtnern und Freude daran haben, die Blumen dabei zu unterstützen, sich schön zu entfalten.

Nach der Neugestaltung wird unser Außengelände von vielen Menschen aufgesucht, die hier Erholung und Abechslung finden. Wer etwas zu der besonderen Atmosphäre rund um die Fischbeker Kirche beitragen möchte, wird dabei selbst Entspannung und Freude empfangen. Es soll ja Menschen geben, die lieber an den Beeten herumpusseln als immer nur auf der Bank zu sitzen.

Genau die suchen wir. Wir freuen uns, wenn sie mich anrufen (701 87 27) oder mir eine Mail janke@cornelius-kirche.de schicken. Dann verabreden wir uns vor Ort und schauen uns alles einmal gemeinsam an.

Pastor Gerhard Janke

Gottesdienst am Sonntag um 11

Ab Sonntag dürfen wir wieder Gottesdienst feiern und wir freuen uns sehr!

So wie es sein soll hat der Kirchengemeinderat ein Schutzkonzept beschlossen. Die wichtigsten Punkte sind: Gesichtsmasken, Abstand halten und dass Personen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung (Husten, Schnupfen …) nicht teilnehmen dürfen.

Wir haben eine wirklich große Kirche. Deshalb können wir zwischen allen Sitzplätzen 2 Meter Abstand schaffen und haben trotzdem Platz genug für alle, die zum Gottesdienst kommen wollen.

Natürlich wird die Orgel spielen, aber das gemeinsame Singen ist derzeit leider nicht möglich. Damit der Gottesdienst trotzdem fröhlich und voller Klang wird, bitten wir alle, ein kleines Glöckchen oder eine Fahrradklingel mitzubringen.

Bitte weitersagen!

Und denken Sie auch dran: Nach unserer neuen Ordnung beginnen unsere Gottesdienste jetzt immer erst um 11 Uhr.

Podcast und Video zum letzten Sonntag ohne Gottesdienst

Nun sind Gottesdienste wieder möglich und erlaubt – allerdings unter Auflage und nur mit einem dokumentierten Schutzkonzept, denn es bleibt weiter die Aufgabe, alles dafür zu tun, dass die Corona-Pandemie eingedämmt bleibt.

Wir brauchen noch eine Woche, um alles gut zu planen, und auch um eine Gottesdienstform zu entwickeln, die ohne Gesang und bei großen Abständen gleichwohl liturgische und spirituelle Kraft entfalten kann. Deshalb wird der nächste Gottesdienst erst am 17. Mai um 11 Uhr in der Cornelius-Kirche stattfinden.

Am 10. Mai ist nun also noch einmal ein Sonntag ohne Gottesdienst in Fischbek. Als kleinen Ersatz für einen Sonntagspredigt habe ich mir Gedanken gemacht zum Thema »Isolation und Sehnsucht«. Dazu gibt es ein Video auf youtube.com

Und zum Thema des Sonntags »Kantate« gibt es folgenden Podcast:

Wir sind Gäste

Die drei Kirchenmusiker an der B 73 Ulli Glaser (Thomaskirche Hausbruch), Jan Kehrberger (Michaelis-Kirche Neugraben) und Jan Keßler (Cornelius-Kirche Fischbek) schicken einen musikalischen Gruß. Das Ergebnis seht Ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=L_22WXtFMLc

Ein paar Tage noch, dann ist die Kirche wieder auf!

Wer in der vergangenen Woche die Kirche aufsuchen wollte, fand die Tür ausnahmsweise verschlossen. Wir nutzen die Zeit ohne Gottesdienste, um die Kirche zu renovieren. In ein paar Tagen werden wir fertig sein. Sie werden staunen, wie ein neuer Anstrich die Kirche verändert.

Für den 6. Mai rechnen wir mit einer Verordnung der Freien und Hansestadt Hamburg. Dann werden wir den Zeitpunkt und die Rahmenbedingungen kennen, unter den wir wieder Gottesdienste werden feiern dürfen. Nach dem 6. Mai werden wir uns dann beraten und auch bald mitteilen, wann wir wieder Gottesdienste feiern können. Bis dahin müssen wir uns noch behelfen:

Für die neue Woche gibt es wieder ein Video auf YouTube
und auch eine Telefonandacht unter der Rufnummer: 6960 3907

Statt Konfirmation

Eigentlich wollten wir heute Konfirmation feiern. Aber das geht ja nun nicht. Wir haben sie verschoben und hoffen, dass wir sie im September nachholen können.

Ich habe einen kleinen Film gedreht für meine Konfirmandinnen und Konfirmanden, aber ich glaube, auch alle anderen können darin etwas entdecken: Klick zu Youtube

Sonntag »Quasimodogeniti«

Wir befinden uns noch immer im Corona-Shutdown und dürfen keine Gottesdienste in unserer Kirche feiern – nicht weil es verboten wäre, sondern um Menschenleben zu schützen.

Als kleinen Ersatz gibt es auch für diesen Sonntag wieder eine Video-Andacht auf youtube klick hier!

Nicht alle Menschen nutzen das Internet. Für die gibt es die Telefonandacht. Bitte druckt ein paar Download Handzettel aus und verteilt sie in die Briefkästen der Senioren in Eurer Nachbarschaft.

Gesegnete Ostern!

Unsere Kirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr für das persönliche Gebet geöffnet.
Aber wenn Du hier jemandem begegnest, dann denk dran: Abstand halten und gute Gesundheit wünschen.

Weil wir derzeit keine Gottesdienste feiern können, haben wir zwei Youtube-Channels, auf welchen wir auch in den kommenden Tagen – zum Karfreitag und zum Osterfest – weitere Videoandachten und kleine Mitmachaktionen veröffentlichen werden:
Youtube von Pastor Gerhard Janke
Youtube der Cornelius-Kirchengemeinde

Was aber können wir für die tun, die gar kein Internet nutzen?
Ab sofort gibt es die Telefonandacht – erdacht und gemacht für Menschen ohne Internet.
Telefon: 696 039 07
Aber wie können die davon erfahren?
Nun kommst Du ins Spiel: Klick mal auf Download Handzettel. Und nun überlegst Du Dir, wer in Deiner Nachbarschaft oder Familie zur Zielgruppe gehört. Dann druckst Du ihn aus und steckst in dort in den Briefkasten. Und vielleicht schreibst Du sogar noch einen kleinen Gruß von Dir mit drauf. Und schon gibt es Gemeinschaft und Gottesdienst ganz analog und trotzdem ohne Berührung und ohne Gefahr.

Liebe Gemeindeglieder,

in diesem Jahr feiern wir Ostern ohne Gottesdienste. Auch für Familien ist es eine Enttäuschung, dass manches Wiedersehen nicht stattfinden kann.

Ostern bedeutet, dass das Leben aufblüht. Wir feiern, dass Christus von den Toten auferstanden ist. Und wer im Glauben nicht so fest ist feiert, dass der schöne Frühling den Winter vertreibt. Beides passt gut zusammen.

Aber in diesem Jahr stecken wir so richtig tief im Corona-Jammertal.

Ich schicke Ihnen und Euch viele liebe Grüße. Mit der Osterfreude ist es wie mit den Ostereiern – beide sind sie versteckt und wollen gesucht und gefunden werden.

Lasst uns das Beste suchen. Wir dienen dem Leben indem wir noch eine Zeit lang geduldig sind. Aber die Hoffnung und die Zuversicht sollen jetzt schon in uns wachsen und groß werden.

Ich wünsche allen gesegnete Ostern.
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke.

Morgenandacht für Kinder

Jeden Montagmorgen kommen die Kinder aus der Kita-Cornelius und unseren Spielkreisen zu einer Morgenandacht in die Kirche – jeden Montagmorgen? Zurzeit ist das nicht mehr möglich.

Nun gibt es die Morgenandacht online bei Youtube.

Mein Vater hat immer gesagt: »Was Kinder verstehen, verstehen auch die Erwachsenen.« Und am Ende des Filmchens im Abspann steht noch etwas, was auch die Erwachsenen mitmachen können.

Ich wünsche allen eine gute Woche, bleibt schön gesund und bleibt zuhause.
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke
janke@cornelius-kirche.de

Geistergottesdienst im MariaHilf

Die Glocken haben den Sonntag eingeläutet, morgen werden Sie wieder zur Gottesdienstzeit läuten – aber zum zweiten Mal wird es morgen keinen Gottesdienst in der Kirche geben. Das ist wirklich sehr traurig.

Aber ich war heute in der Kirche und habe einen Film aufgenommen, in dem ich von einem »Geistergottesdienst« erzähle, den ich vor vielen Jahren einmal im Krankenhaus MariaHilf gehalten habe.

Jetzt also bis zum 30.4. keine Veranstaltungen mehr.

Nun gibt es also nicht nur Empfehlungen sondern sogar staatliche Verfügungen und Verbote, dass wir bis vorerst 30. April keine Veranstaltungen durchführen dürfen.

Aber das sind ja nicht nur Verbote, das sind auch Gebote. Gebote der Vernunft, Gebote der Rücksichtnahme und Gebote der Liebe.

Sich danach zur richten, sich daran zu halten – und auch Abstand zu halten, das ist ja nun ganz klar und selbstverständlich. Aber es ist auch traurig und schmerzlich. Wir müssen Taufen absagen, die Konfirmation absagen und selbst zu Ostern werden wir keinen Gottesdienst feiern können. Und so vieles mehr fehlt uns nun an Gemeinschaft und Begegnung.

Wir bemühen uns sehr darum, andere Wege des Miteinanders und der Kommunikation zu entwickeln. Diese Website hat sich ja längst etabliert, es gibt den Newsletter, gerade habe ich einen YouTube-Kanal gestartet, auf dem ich noch weitere Videos veröffentlichen werde, aber es gibt natürlich auch noch das gute alte Telefon.

Gerhard Janke
040 – 701 87 27
janke@cornelius-kirche.de

Ich hab jetzt einen YouTube-Kanal

Wenn die Gemeinde nicht mehr in die Kirche kommen darf, dann muss ich eben über das Internet zur Gemeinde kommen:

Mein erstes Video »Komm mal mit in die Kirche« findest Du klick hier!

Bis vorerst 29. März keine Veranstaltungen

Den allgemeinen Empfehlungen folgend hat der Kirchengemeinderat beschlossen, vorerst bis zum 29. März alle Veranstaltungen in der Gemeinde – auch die Gottesdienste – abzusagen. Diese Maßnahme dient der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die Ausbreitung der Corona-Infektion zu verlangsamen, die Leistungsfähgkeit des Gesundheitssystems zu unterstützen und die schwächsten unserer Mitmenschen zu schützen.

Wir empfehlen Ihnen, in dieser Zeit einmal die Fernsehgottesdienste kennen zu lernen.
Die Sendezeiten finden Sie klick hier!

Weil sich die Entwicklungen so überschlagen, machen wir jetzt erst einmal nur einen Plan für zwei Wochen. Wir werden in dieser Zeit überlegen, wie es weiter gehen kann. Aber zur Zeit sehen wir keine Alternative.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr und Euer Gerhard Janke

Exkursion am 24. März — Besuch der Stiftskirche St. Maternian und St. Nicolai in Bücken und der Hofkäserei Bünkemühle in Warpen

Der erste Stopp unserer Exkursion ist der kleine Ort Bücken in der Grafschaft Hoya an der Weser. Diese Region ist der geographische Mittelpunkt Niedersachsens.

Hier wollen wir die Stiftskirche St. Maternian und St. Nicolai kennenlernen. Sie ist die bedeutendste Kirche im früheren Herrschaftsbereich der Grafen von Hoya. Gegründet wurde sie von Erzbischof Rimbert aus Bremen, dem Nachfolger des hl. Ansgar, am Ende des 9. Jahrhunderts. Von hier aus sollte der christliche Glaube im längst christianisierten Landesinneren gefestigt werden.

Der Neubau der Stiftskirche erfolgte im 11. Jahrhundert. Es war eine flachgedeckte dreischiffige Basilika. Am Ende des 12. Jahrhunderts. hat man die Kirche verlängert und mit dem Bau der Westtürme und Vorhalle begonnen. In der letzten mittelalterlichen Bauphase wurde die Basilika gewölbt und die steinerne Westempore geschaffen. Der reiche Besitz des Stiftes ermöglichte es, die Kirche mit großartigen Kunstschätzen auszustatten.

Nach der Kirchenbesichtigung werden wir zum Mittagessen einkehren.

Anschließend fahren wir in den kleinen Ort Warpen zur Hofkäserei Bünkemühle der Familie Derboven. Hier besichtigen wir den Rinderzuchtbetrieb und die hofeigene Käserei. Auf einem Betriebsrundgang sehen wir die komplette Produktion von Kälberaufzucht und Kuhhaltung und Fütterung über das Melken bis hin zur Verarbeitung der Milch zu verschiedenen Käsesorten.
Unsere Führung werden wir mit einer Käseprobe und Kaffee und Kuchen abrunden.

Anmeldung: Gemeindebüro Tel.7019556
Abfahrt Cornelius-Kirche: 8.30 Uhr
Kosten: Busfahrt, Führung Stiftskirche Bücken, Mittagessen, Führung Hofkäserei, Kaffee und Kuchen: 51,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 19.00 Uhr

Das neue Jahreslied 2020

Das Team der Cornelius-Gemeinde hat ein neues Jahreslied aufgenommen. Auf der Internetseite www.jahreslied.de kann man es anhören.

Auch in diesem Jahr sind nicht nur der Satz und die Einspielung eine Eigenproduktion, sondern auch die Komposition und die Lyrik sind in Cornelius entstanden.

Flügel machen aus irdischen Wesen himmlischen Wesen. Dass dies nicht nur ein Privileg der Vögel und Engel ist, davon erzählen viele biblische Bilder. Wir haben ein Lied draus gemacht.

Seit 2015 haben wir ein Jahreslied. Wir singen es oft in Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten. Und das Team der Cornelius-Gemeinde spielt dazu jedes Jahr eine Aufnahme ein, die unter www.jahreslied.de angehört werden kann.

Alle Geburtstagskinder mit runden Geburtstagen – 10, 18, 20, 30, 40, 50 … –
erhalten mit der Post einen Geburtstagsgruß. Diesem Brief liegt dann auch immer eine Karte mit dem Gruß »Ich schenk dir ein Lied.« und der Internetadresse bei.

So soll das neue Jahreslied Geburtstagskinder aber auch alle anderen erfreuen.

impuls: … und es hat Zoom! gemacht

Am 1. März bekommt der impuls: Besuch von Pastorin Dr. Emilia Handke (Kirche im Dialog). Wir nehmen sie im Gottesdienst bei uns ins Kreuzverhör – eine Predigt wird es nicht geben, dafür den sogenannten heißen Stuhl:

Adam & Eva und der Sündenfall – diesen Text kennt eigentlich fast jeder. Aber was »zum Teufel« soll er bedeuten? Warum ist es eine Ursünde, von einer verbotenen Frucht zu essen? Warum hat man davon gesprochen, dass wir durch diese (Erb-)Sünde der ersten Menschen mitschuldig geworden sind? Und was genau ist hinterher eigentlich anders aus vorher?

Am 1. März um 11 Uhr in der Cornelius-Kirche – impuls: »… und es hat Zoom! gemacht« mit Emilia Handke, der Liturgiegruppe, dem CHORnelius und Jan Keßler.

Neue Gottesdienstzeit – ab März um 11

Ab März werden alle Gottesdienste um 11 Uhr beginnen.

Wir müssen uns etwas einfallen lassen, und wir haben es mit der »Sommerkirche« auch schon ausprobiert. Das Problem, das es zu lösen gilt, ist dies: Wir erleben, dass die Pfarrstellen weniger werden. Bei uns in Cornelius haben wir nach dem Weggang von Pastorin Senf nur noch eine anstatt 1,5 Pfarrstellen wie zuvor. Und diese Entwicklung wird sich auch in unseren Nachbargemeinden fortsetzen. Im Hintergrund stehen zwei Ursachen: Insgesamt werden die Gemeinden kleiner, dazu kommt ein Nachwuchsproblem bei den Pastorinnen und Pastoren. Wir möchten es trotzdem schaffen, dass in allen Kirchen unserer Region an allen Sonntagen Gottesdienste gefeiert werden. Und das wird möglich, wenn wir die Gottesdienstzeiten so anpassen, dass Pastorinnen und Pastoren zwei Gottesdienste hintereinander halten können.

In Neugraben, Neuenfelde, Moorburg, und Altenwerder werden die Gottesdienste ab März um 9:30 Uhr beginnen, Fischbek, Finkenwerder und Neuwiedenthal-Hausbruch haben die späte Gottesdienstzeit 11:00 Uhr.

Ergänzt wird dieses Konzept der Doppelgottesdienste dadurch, dass wir auch Gottesdienstformen entwickeln und etablieren wollen, die ohne Pastorinnen und Pastoren gefeiert werden. Hier in Fischbek haben wir schon gute Erfahrungen mit Gottesdiensten, die von Lektoren oder der Liturgiegruppe geleitet werden. Es gibt erste Ideen für musikalische Gottesdienste und andere können sich noch zeigen.

In anderen Regionen unserer Kirche geht man andere Wege, z.B. dass Gottesdienste nur noch alle zwei Wochen stattfinden. Die Gemeinden in Süderelbe aber zeichnen sich durch einen sehr guten Gottesdienstbesuch aus – Gottesdienste sind hier sehr, sehr wichtig. An dieser Stelle möchten wir nichts reduzieren. Deshalb halten wir die Idee der Doppelgottesdienste für eine gute Lösung in Süderelbe. Natürlich soll nicht verschwiegen werden, dass diese Idee aus der Not geboren ist. Aber man muss sich etwas einfallen lassen und das Beste draus machen. Wir wollen dieses Modell zunächst für zwei Jahre einführen, um damit Erfahrungen zu sammeln. Wir wollen dann bedenken, ob es sich bewährt haben wird und ob es wirklich unser Zukunftsmodell wird.

Bitte sagen oder schreiben Sie uns dazu Ihre persönliche Meinung.
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke
janke@cornelius-kirche.de

Bible Art Journaling

Wenn sich der Tisch unter bunten Papieren, Tortenspitze, Washitape und Aquarellstiften biegt, sind konzentrierte Gesichter nicht weit. Seit November letzten Jahres trifft sich eine Gruppe junger Frauen ab 15 Jahren regelmäßig zum Bible Art Journaling. Hinter diesen umständlichen englischen Begriffen steckt eine Methode des kreativen Bibellesens. Die Bibel (bible) künstlerisch (art) wie eine Art Tagebuch (journal) zu lesen und zu gestalten ist das Ziel dieser Methode.

Und so muss man sich das dann vorstellen: Nach einem Gebet wird eine Geschichte aus der Bibel gemeinsam gelesen. Anschließend darf jede für sich an dieser Geschichte kreativ werden. Das, was mir persönlich an dieser Geschichte wichtig ist, soll gestalterisch umgesetzt werden. Dabei gibt es keine Grenzen oder Regeln – wichtig ist, dass im Prozess des Klebens, Zeichnens und Malens das entstehen kann, was mich gerade an dieser Geschichte bewegt. Zum Abschluss werden alle Kunstwerke zusammen bestaunt.

Zwischen Glitzerstaub und Papierschnipseln entspinnen sich ganz automatisch Gespräche über Gott und seine Welt. Es wird diskutiert, gefragt, erklärt, gelacht. Und wenn am Ende des Abends der Tisch von der Last des Bastelmaterials befreit wird, wirkt nicht nur er seltsam aufgeräumt. Die jungen Frauen haben Gemeinschaft erlebt – untereinander und mit Gott.

Gottesdienst mit Posaunenchor

Im Schullandheim Scharlbarg findet die jährliche Bläserfreizeit der Posaunenchöre des Kirchenkreises Hamburg-Ost statt. Etwa 45 Blechbläser aus Hamburg und Bläserfreunde aus ganz Deutschland treffen sich zum gemeinsamen Musizieren. Von dem, was an diesem Wochenende geübt wird, soll einiges im Gottesdienst erklingen.

Am letzten Sonntag vor der Passionszeit hören wir die Geschichte von der Heilung eines Blinden. Augen auf! Hinschauen, wo das Leiden beginnt!

Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Posaunenchor in einer Bläsermatinee weitere Werkstücke dieses Wochenende zu Gehör bringen.

Exkursion nach Mulsum

Deftiges Grünkohlessen am 25. Februar

Unsere erste Ausfahrt in diesem Jahr führt uns nach Mulsum im Landkreis Stade. Wir besuchen dort die St. Petri-Kirche, deren erste geschichtliche Erwähnung bis ins Jahr 786 zurück geht. Damals war die Mulsumer Kirche noch eine kleine Taufkapelle, gegründet von Willehad, Missionar in Friesland und späterer Bischof in Bremen.

Bei einer Führung erfahren wir einiges mehr über die lange und reichhaltige Geschichte dieser kleinen Kirche.

Im Anschluss an die Führung begeben wir uns in das Restaurant Plates Osteblick in Gräpel. Hier wartet auf uns ein leckeres Grünkohlessen.

Nach dem Mittagessen kann, wer mag, einen kleinen Spaziergang an der Oste unternehmen oder eines der vielen Spiele spielen, die wir mitgebracht haben.

Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken begeben wir uns auf die Heimreise. Abfahrt Corneliuskirche: 10:30 Uhr
Bus, Führung, Mittag u. Kaffeetrinken: 45-,€
Ankunft Fischbek: ca. 18 Uhr
Anmeldung: Gemeindebüro, 7019556

Familiengottesdienst am 16. Februar

Jede Generation hat ihre eigenen Interessen und eigenen Veranstaltungen, es gibt welche für Kinder, welche für Jugendliche und wieder andere für Erwachsene – und das ist auch sinnvoll. Aber man muss auch zusammen kommen. Deshalb laden wir ein zum Familiengottesdienst. Er heißt nicht deshalb Familiengottesdienst, weil dort nur Familien eingeladen sind. Er heißt Familiengottesdienst, weil Groß und Klein zusammen kommen, gemeinsam Gottesdienst feiern und eine noch viel größere Familie werden als eine, die nur aus drei oder vier Personen besteht.

Mitten in der Faschingszeit am 16. Februar geht ist im Familiengottesdienst um den Fasching. Nein – nicht erst der Aschermittwoch auch schon der Fasching hat etwas mit dem Glauben zu tun.

Wie immer werden Kinder, unsere Kinderdiakone, den Gottesdienst gestalten. Wir laden herzlich ein zum Familiengottesdienst am 16. Februar um 10 Uhr.

Einweihung der Außenanlagen am 14. Februar

Am Freitag, dem 14. Februar zwischen 16 und 18 Uhr wollen wir die neuen Außenanlagen feierlich eingeweiht werden und hoffen auf günstiges Wetter. Dazu erwarten wir die Dezernentin Dr. Anke Jobmann vom Fachamt Sozialraummanagement Harburg und weitere Vertreterinnen aus Behörden und der STEG, denn die Arbeiten konnten ja nur durchgeführt werden, weil für dieses Projekt 240.000 € aus RISE-Mitteln zur Verfügung gestellt wurden.

Wie schon beim Beteiligungsverfahren werden auch am 14. Februar die  »Stadtfinder« wieder anwesend sein, um in die neuen Spiele einzuführen.

Richtig erleben werden wir die neuen Möglichkeiten sicher erst im Frühling, wenn man sich wieder gern und häufig im Freien aufhält. Für die Kinder gibt es neue und mehr Spielplatzgeräte. Die Boulebahn zwischen Kirche, Gemeindehaus und Pfarrhaus wird zu einem Treffpunkt für Erwachsene werden. Das neue Pflaster auf den Wegen und insbesondere auf dem großen Kirchenvorplatz, das nun eine weniger verletzungsgefährdende Oberfläche hat, lädt zu vielen Lauf- und Geschicklichkeitsspielen ein. Dafür werden in einem großen Außenschrank diverse Spielmaterialien vorgehalten. Aber auch Rollschuhlaufen wird dort viel Spaß machen, Flohmärkte ihren Platz finden, …

Bänke an sonnigen und schattigen Plätzen laden zum Verweilen ein. Neue Beete wurden angelegt und schon bepflanzt und in anderen wird noch Platz für gemeinsames Gärtnern sein. Der alte Eichenhain auf der Südseite der Kirche blieb unverändert und auf der großen Fläche im alten Pfarrgarten wird wieder Rasen wachsen. Aber auch auf den gepflasterten Flächen wurde an die Natur gedacht. Über die leichten Neigungen wird das gesamte Regenwasser über Gullys eingesammelt und in Sickerschächten bzw. über den alten Fischbek direkt dem Grundwasser zugeführt.

Wir freuen uns sehr, wenn sich trotz Februarwetter viele aufmachen. Was nun fertig geworden ist, ist ein Fest wert. Kaffee und Kuchen bereiten wir im geheizten Gemeindehaus vor.

Goldene Konfirmation am 7. Juni

Am 7. Juni feiern wir die Goldene Konfirmation. Dazu laden wir alle ein, die 1970 konfirmiert wurden. Eingeladen sind nicht nur die ehemaligen Konfirmanden der Cornelius-Kirche, sondern auch alle anderen, die ihre Goldene Konfirmation begehen möchten. Vielleicht konnten Sie den Termin in der alten Gemeinde nicht wahrnehmen oder Sie sind seit langer Zeit mit der Cornelius-Kirche verbunden.

Es ist schön, zurückzudenken. Es tut gut innezuhalten und die 50 Jahre zu bedenken, in denen sich der Beruf und so viel Privates ereignete. Sicher hat sich der Glaube in diesen Jahren bewährt und bestimmt auch gewandelt. Es ist gut, auch nach vorn zu schauen, sich zu vergegenwärtigen, was einem zum Lebensfundament wurde und auch künftig tragfähig sein kann.

Herzliche Einladung zur Goldenen Konfirmation am 7. Juni in der Cornelius-Kirche. Wenn Sie uns mitteilen, dass Sie an diesem Jubiläum teilnehmen wollen, dann hilft uns das, kommen Sie aber auch gern spontan.

Telefon: 701 95 56
Mail: goldene@cornelius-kirche.de

5. Valentinsnacht am 8. Februar

Am Sonnabend, dem 8. Februar um 19:30 Uhr laden wir zum fünften Mal zu einem Abend mit Geschichten, Liedern und Gedanken über die Liebe, das Leben, Wünsche und Träume in die Cornelius-Kirche ein.

Musikalisch wird dieser Abend von Joy Bogart (Gesang) und Jan Keßler (Gitarre) mit Liedern von Gregor Meyle, Manfred Krug, Mike & The Mechanics, Joy Denalane u.a. begleitet. Es lesen Bettina Bäumer-Pawelzik, Marie Brückner, Ute Carlsen und Martina Tunstall.

Die Besucher sind eingeladen, sich zurück zu lehnen, die Augen zu schließen und bei kleinen Erfrischungen einen kurzweiligen Abend mit heiteren, besinnlichen und auch ernsthaften Vorträgen zu genießen.

Der Eintritt ist frei.

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Heute vor 75. Jahren wurde das Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee befreit. Viele der letzten Gefangenen starben auch danach noch in der Folge von erlittenem Hunger und erlittenen Misshandlungen. Andere wurden zu Überlebenden. Einige von Ihnen wurden zu Zeitzeugen und die letzten von ihnen berichten heute noch von den Taten der Nationalsozialisten, die durch Wahlen und die Zustimmung der deutschen Bevölkerung an die Macht gekommen waren.

Dieser Schatten in der Geschichte unseres Landes liegt auf uns. Kalt und dunkel.

In diesen Tagen werden wir daran erinnert.

Ich bitte euch, dass wir diese Erinnerung annehmen und aushalten, dass wir sie uns tief zu Herzen nehmen. All die Opfer liegen in Gottes Armen.

Ich bitte euch, dass wir alle unser Herz der Liebe öffnen und dass wir immer mutig sind. Dass wir uns trauen, das Notwendige zu sagen. Dass wir das Richtige tun, dass wir uns nicht auf die Seite der Angstmacher stellen oder von ihnen beeindrucken lassen. Wir können der Stimme der Liebe folgen und auf dem Weg des Mitgefühls gehen. Unser Land hat nicht nur eine Geschichte, unser Land hat auch eine Gegenwart und Zukunft. Und unser Land hat euch.

Nehmt diese Tage des öffentlichen Gedenkens an und lasst es zu einem inneren Gedenken in euren Herzen werden.
Geht so durch diese Tage und im Gottesdienst am kommenden Sonntag nehmen wir es uns noch einmal gemeinsam vor.

Mit lieben Grüße
Ihr und Euer Gerhard Janke

Wer war Cornelius?

Als Fischbek vor 56 Jahren eine eigene Kirche erhielt, benannte man sie nach dem Hauptmann Cornelius aus der Apostelgeschichte 10. Es gibt nur sehr wenige Kirchen, die diesen Namen tragen, in der ganzen Nordkirche haben wir die einzige.

Damals wählte man den Namen, weil unsere Kirche auch der Gottesdienstraum der Soldaten der Röttiger-Kaserne war. Das war ein Zeichen des freundlichen Zusammenlebens im Stadtteil.
Die Soldaten sind längst ausgezogen, und viele neue Nachbarn ziehen in die neuen Häuser im Fischbeker Heidbrook, wie das ehemalige Kasernenareal nun heißt.

Die Geschichte vom Hauptmann Cornelius hat aber noch eine ganz andere Aktualität und eine bleibende Bedeutung für unsere Kirchengemeinde. Am kommenden Sonntag ist sie Thema im Gottesdienst.

Kinderbibelwoche in der Kita

Jona und der Wal

In der Kita Cornelius fand vom 20. bis 24. Januar eine Kinderbibelwoche zum Thema „Jona“ statt. Rosalie (eine ziemlich vorlaute Raupe) und Ronja (eine neugierige Handpuppe) haben die Kinder durch die Woche geführt. Jeden Tag gab es einen Teil den Jona Geschichte zu hören. Aber am Ende sagte Rosalie immer: „Und wie es weitergeht, erfahrt ihr morgen!“

Nach unserem gemeinsamen Anfang im Bewegungsraum, sind die Kinder in ihre Gruppen gegangen. Dort haben sie ganz viele schöne Sachen zur Geschichte gebastelt. Lieben Dank an die Erzieher für ihre kreativen und ausgefallenen Ideen. Was wir dort alles gemacht haben, dürft ihr zum Kitagottesdienst und Gemeindefest am 14. Juni bestaunen. Wir werden dann auch die Jona Geschichte im Gottesdienst aufführen. Kurz vor dem Mittagessen kamen wieder alle Kinder zusammen und haben Rosalie und Ronja gezeigt, was sie gebastelt haben. Und dann haben Frau Gaubatz und Angela mit allen ein Lied über Jona gesungen. Das war wunderbar. Der Refrain ist ein richtiger Ohrwurm geworden.

Am Ende der KiBiWo durfte jedes Kind sich eine „Rosalie“ aus Holzperlen basteln und mit nach Hause nehmen. Es war eine wunderschöne Woche und es hat einfach Spaß gebracht. Vielen lieben Dank an die ganze Kita und ich verspreche euch jetzt schon, dass wir das auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederholen. Angela Lindmüller

Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr 2020

Im Riesenrad ist man bald dem Himmel näher bald der Erde – ganz wie im täglichen Leben. Mal schauen wir in das weite Land bis hin zum Horizont, dann wieder haben wir festen Boden unter den Füßen.

Auch das neue Jahr 2020 wird seine Ups and Downs haben, wir kennen das ja schon.

Aber wie sich das Leben auch dreht und wendet, Gott sitzt immer neben uns in unserer kleinen Gondel. Er genießt mit uns die Aussicht und hält uns die Hand, wenn uns schwindelig wird.

Wir wünschen allen ein glückliches und gesegnetes neues Jahr.

Gerhard Janke

impuls: »Käptn mein Käptn«

Am 1. Advent bekommt der impuls: Besuch von Pastorin Meike Barnahl. Sie schreibt zu dem Gottesdienst:

Da ist man unterwegs auf Kurs Richtung Licht. Doch plötzlich fehlt der, der immer das Ruder in der Hand hält. Der sich auskennt mit Navigieren und Verantwortung und Kurs halten und so. Was jetzt? Die Stimmen vermischen sich. »Warte! Er wird schon wiederkommen.« »Steh auf. Du bist dran! Den Kurs nicht verlieren.« »Vorsicht! Das kannst du doch gar nicht.« »Das ist sein Part.« »Übernimm das Kommando! Vertraue. Wage.« Wie geht’s weiter auf Kurs Richtung Licht?«

Am 1. Dezember um 10 Uhr in der Cornelius-Kirche – impuls: Käptn mein Käptn mit Meike Barnahl, dem CHORnelius und Jan Keßler

SacreFleur

Am Freitag, dem 29. November 2019, um 19:30 Uhr (Einlass: 18:45), tritt das Trio SacreFleur in der Cornelius-Kirche auf. Mit großer Spielfreude holen sie die alten Lieder des Evangelischen Gesangbuchs in die heutige Zeit.

Reiner Regel verzaubert den Zuhörer mit seinem einfühlsamen Klarinetten- und Saxophonspiel, das sich mit den Gitarrenklängen von Jan Keßler wie ein Gemälde zusammenfügt. Am Bass komplettiert Lars Hansen das Trio.

Obwohl mit SacreFleur etwas völlig Neues entstanden ist, sind die Gesangbuchstücke in ihrem Ursprung nicht verfremdet. Freuen Sie sich auf ein wundervolles Konzert – und auf die neue CD, die das Trio im Gepäck hat.

Eintritt: 15 €

Totensonntag

Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist, ja was dann?

Den Schmerz können wir niemandem abnehmen, aber wir haben uns Zeit genommen und ein offenes Ohr geliehen. Wir haben schon viele Menschen auf ihrem Weg der Trauer und an die Gräber ihrer Lieben begleitet. Aber das heißt nun nicht, dass wir uns selbst daran gewöhnen könnten, aber das heißt, dass wir davon erzählen können, wie andere diese Wege gegangen sind. Das heißt auch, dass unsere Schritte fester sein konnten und dass wir gern unseren Arm reichten und in den schweren Tagen des Abschieds Begleiter und Gefährten waren.

Nun sind schon einige Wochen oder auch Monate vergangen – aber der Weg ist lang.

Wir laden ein zu unseren Gottesdiensten am Totensonntag, dem 24. November um 10:00 Uhr in der Cornelius-Kirche und um 14:00 Uhr auf dem Fischbeker Friedhof. Viele werden kommen, die ihre Lieben haben hergeben müssen.

Wir wollen alle Namen derer lesen, die im zu Ende gehenden Kirchenjahr gestorben sind, wir wollen ihnen ein Licht anzünden und für sie beten.

Um des lieben Friedens willen

»Um des lieben Friedens willen…« ist keine schöne Redensart. Sie klingt verächtlich und so, als ob es besser wäre, die Sache durchzufechten. Sie ist genauso falsch wie die Redensart vom »faulen Kompromiss«. Es ist die Sturheit, die faul ist. Kompromisse aber sind voller Fleiß, sind eine riesen Anstrengung und ein lobenswertes Ergebnis. Kompromisse helfen dem lieben Frieden, dem wundervollen Frieden, dem süßen Frieden, diesem allerhöchsten Gut, das keine Selbstverständlichkeit ist.

Der Frieden braucht Anstrengung und Fleiß, Verhandlungsgeschick, die höchste Kunst der Diplomatie und Kompromisse. Der Frieden braucht auch Gottesdienste, braucht Gebete, braucht die Erinnerung und den Glauben, dass der Frieden möglich ist.

Auf dem Ehrenmal, dem Mahnmal und dem Friedensmal auf unserem Kirchhof steht seit 1980 der Satz: »Wir alle haben zu tragen an dem Leid, das auf der Welt liegt.« Und niemand hat gesagt, dass diese Last besonders leicht zu tragen wäre. Darum kommen wir am Volkstrauertag in Fischbek zusammen mit Vereinen und Verbänden, mit Politik und Kirche, mit Gemeindegliedern und Bürgerinnen und Bürgern. Wir tragen gemeinsam, wir packen mit an. Der Frieden braucht viele Herzen.

Der Gottesdienst am Volkstrauertag, dem 17. November beginnt um 10 Uhr.

Familiengottesdienst

Sonntag, 10. November um 10:00 Uhr
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne …

Jetzt ist die Zeit zum Laternelaufen – abends auf den Straßen und am Sonntag, dem 10. November im Familiengottesdienst in der Cornelius-Kirche.

Bringt eure Laternen mit!

Wir freuen uns auf die Familien aus Fischbek, wir feiern diesen Gottesdienst mit Kindern und Erwachsenen. Ein wenig Trost und Freude kann doch jeder gebrauchen in der dunklen Jahreszeit.

Der Gottesdienst wird gestaltet von unseren Kinderdiakonen, Angela Lindmüller, Jan Keßler und Pastor Gerhard Janke

Novemberfahrt – Ein Ausflug in das adventliche Hamburg

Am 26. November unternehmen wir unsere letzte Ausfahrt in diesem Jahr. Wir starten mit einem Besuch der Flussschifferkirche im Hamburger Binnenhafen nahe der Speicherstadt. Der 1906 gebaute »Weserleichter« gilt in Hamburg als einzige schwimmende Kirche ihrer Art in Deutschland. Das Schiff wurde 1952 umgebaut und im selben Jahr zur Kirche geweiht.

Zum Mittagessen begeben wir uns in eines der ältesten Fischlokale in Hamburg, das Restaurant »Fischerhaus« an den St. Pauli Landungsbrücken. Das Gebäude mit der alten Gaststube diente schon zu Beginn als Frühstücks- und Mittagslokal der Seeleute und Arbeiter aus dem Hafen.

Im Anschluss besuchen wir das »Chocoversum« — ein interaktives Museum. Während einer geführten Tour durch das Museum erfahren wir vieles rund um die Kakaobohne… Naschen und Verkosten ist fester Bestandteil der Führung! Am Ende der Tour darf jeder der möchte seine eigene Schokolade kreieren und natürlich mit nach Hause nehmen.

Zum Abschluss des Tages fahren wir zum Weihnachtsmarkt rund um die Petrikirche. Die Petrikirche ist die älteste noch bestehende Kirche Hamburgs und bietet damit eine wunderschöne, altehrwürdige Kulisse. Kirche und Holzhütten sind liebevoll geschmückt und 250 Tannen lassen die Großstadt fast vergessen und laden zu einem winterlichen Waldspaziergang ein.

Abfahrt Cornelius-Kirche: 9:30 Uhr
Ankunft Cornelius-Kirche: ca. 18:30 Uhr
Tagesprogramm einschl. Mittagessen und Busfahrt: 48,- €
Anmeldung: Gemeindebüro Tel. 701 95 56

impuls: Ich bin kein Heiliger

Der impuls: bekommt wieder Besuch von Pastor Martin Barkowski aus dem mittleren Alstertal. Er feiert diesen Gottesdienst mit dem Titel »Ich bin kein Heiliger« am 3. November um 10.00 Uhr mit uns gemeinsam und schreibt zum Inhalt:

Das Eine sollst du tun, das Andere sollst du lassen. Manche bekommen einen roten Kopf, wenn sie etwas „sollen“. Niemand wird gern gezwungen. Aber was ist, wenn es wirklich dringend wird, wie zum Beispiel beim Klimawandel?

Wie verhalte ich mich als Christ in so einer Situation? Wir sind ja auch nicht alles Heilige, sondern ganz normale Menschen, die sich gern ein T-Shirt kaufen, oder in den Urlaub fliegen.

In diesem Gottesdienst möchten wir uns unangestrengt einem wichtigen Thema widmen.

Tag der Reformation

Viele Jahre lang feierten wir das Reformationsfest gemeinsam mit unseren Nachbarn als Abendgottesdienst. Im letzten Jahr wurde der 31. Oktober in Hamburg ein gesetzlicher Feiertag und erhielt den Namen »Tag der Reformation«.

Dass die Hamburgische Bürgerschaft so beschlossen hat und einen gesetzlichen Feiertag bestimmte, der eine lange evangelische Tradition hat und sich bezieht auf den Thesenanschlag von Martin Luther am 31. Oktober 1517 ist ein Statement voller Wertschätzung für das Wirken unserer Kirche für die ganze Gesellschaft, denn längst nicht alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind evangelischen Glaubens.

Wir meinen, diese Entscheidung der Bürgerschaft braucht eine Antwort und einen Umgang mit diesem Feiertag, die höflich sind und respektvoll auch allen gegenüber, die nicht in der evangelischen Tradition ihre Heimat haben:

Wir laden ein zu einem Jahresempfang am 31. Oktober um 11 Uhr in die Cornelius-Kirche, Dritte Meile 1, Hamburg-Fischbek.

Wir laden alle unsere Gemeindeglieder ein und ganz ausdrücklich auch alle anderen – alle unsere Nachbarinnen und Nachbarn in Süderelbe. Wir laden die Vertreterinnen und Vertreten von Vereinen, Verbänden, Schulen, Initiativen, politischen Parteien usw. ein. Natürlich feiern wir zu Beginn einen Gottesdienst, aber wir feiern ihn so, dass sich niemand befremdet fühlen muss. Wir haben Karsten Polke-Majewski, einen Journalisten von ZEIT ONLINE / DIE ZEIT, eingeladen, die Predigt zu halten, und das Thema lautet: »Von der Macht der Worte.«

Das ist ein Thema voller Aktualität. Nachrichten, Meldungen, die modernen Medien, aber auch Fakenews und eine ungekannte Verrohung der Sprache prägen das Zusammenleben. Und zugleich ist es auch ein sehr evangelisches Thema, das Wort, das verständliche Wort ist ein zentraler Begriff der reformatorischen Theologie.

Musikalisch wird dieser Gottesdienst die ganze Vielfalt darstellen, Musik unserer Tage zusammen mit Chorälen aus der Zeit Martin Luthers.

Und dann gibt es einen Empfang – den Jahresempfang der evangelischen Kirche in Süderelbe mit vielen Gesprächen und auch der Möglichkeit, Thesen für unsere Zeit zu formulieren und »anzuschlagen«.

Papier und Stifte werden bereit liegen, aber wer mag kann auch einen »Thesenanschlag online« wagen. Am 31. Oktober wird ab ca. 11:45 auf der Internetseite 31oktober.de eine Funktion zum Posten und Lesen von Thesen freigeschaltet. So kann man sich mit einbringen auch dann, wenn man an der Veranstaltung nicht teilnehmen kann.

Und wer mag ist dann noch eingeladen zu einem Teller Kürbis- oder Gulaschsuppe – Essen allerdings ist online nicht möglich 🙂

Baufortschritt auf dem Außengelände

Nachdem sich der Baubeginn für die Umgestaltung unserer Außenanlagen zunächst verzögerte, geht es nun voran, und Tag für Tag kann man Fortschritte beobachten.

Nachdem unser Grundstück von einem Bauzaun umgeben worden war und es eigentlich los gehen sollte, gab es leider noch eine ärgerliche Verzögerung: Ein Bodengutachten musste erneut in Auftrag gegeben und sein Ergebnis abgewartet werden. Das hat ein paar Wochen gedauert – so ist es manchmal, wenn man baut.

Aber nun geht es voran, und das muss es ja auch, damit vor dem Winter noch alles fertig wird. Wir hatten zunächst gehofft, dass im Oktober alles fertig werden wird, aber damit kann wegen der anfänglichen Verzögerungen nun nicht mehr gerechnet werden. Auch liegt uns immer noch kein definitiver Liefertermin für das Pflastermaterial vor. Möglicherweise werden wir auch darauf noch etwas warten müssen. Aber dafür bekommen wir ein sehr schönes Pflaster, das nach Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt eigens für unseren Kirchhof angefertigt wird. Es hat eine sehr ähnliche Farbe und ein ähnliches Muster wie die alten Waschbetonplatten, sodass das Erscheinungsbild der gepflasterten Flächen sehr ähnlich werden wird. Aber die Oberfläche wird viel ebener sein, sodass man darauf besser laufen, spielen und vielleicht sogar tanzen kann ohne dass es glatt wird.

So müssen wir den umständlichen und für viele auch mühsamen Umweg zur Kirche und zum Gemeindehaus noch eine Weile aushalten. Baustellen sind immer unbequem, aber am Ende werden wir uns freuen.

Das Gelände soll ein Ort für Aktivität, Bewegung, Kommunikation und Erholung werden. Ziel der Maßnahme ist, das Grundstück der Kirchengemeinde zum Stadtteil hin zu öffnen und durch Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten die Aufenthaltsqualität zu steigern.

Dies alles wird ermöglicht durch eine öffentliche Förderung mit Mitteln aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Dafür sind wir sehr dankbar.

Exkursion am 22. Oktober: Planetarium und Hamburger Flughafen

Am 22. Oktober unternimmt die Cornelius-Kirchengemeinde einen Ausflug zum Planetarium im Hamburger Stadtpark. »Im Nachtflug durch die Galaxis« heißt der Titel der Show, die uns erwartet und uns einen Einblick in die Geheimnisse der Sterne gewährt, von ihrer Geburt bis zu ihrem Ende. Auch über die Geschichte und die Zukunft unseres Sternes, der Sonne, werden wir Faszinierendes erfahren.

Im Anschluss an den Vortrag begeben wir uns zu Fuß (ca. 650 m) durch den Stadtpark zum Landhaus Walter und genießen dort ein gemütliches Kaffeetrinken.

Weiter geht‘s am Nachmittag zum Hamburger Flughafen. In einer Modellschau bestaunen wir den Flughafen mit all seinen Gebäuden und den Start- und Landebahnen, nur 500-mal kleiner als in der Realität. In einer unterhaltsamen Show erfahren wir Wissenswertes rund um den Flugbetrieb und die Entstehung des Flughafens zur Zeit der Zeppeline.

Im Anschluss daran unternehmen wir eine Vorfeld-Rundfahrt. Hier gehen wir auf Tuchfühlung mit den »Riesen der Lüfte« und werfen einen aufregenden Blick hinter die Kulissen des Hamburg Airports. Auch die Flughafenfeuerwehr werden wir besichtigen und die imposanten Löschfahrzeuge aus der Nähe betrachten.

Nach diesem umfangreichen Programm treten wir die Heimreise an.

Abfahrt Cornelius-Kirche: 11 Uhr
Planetarium Besuch, Kaffeetrinken, Flughafenbesichtigung, Busfahrt: 55,-€
Ankunft Fischbek: ca. 20 Uhr
Anmeldung: Gemeindebüro, Tel. 7019556

Wichtig! Die Anmeldefrist endet am 8. Oktober!
Der Personalausweis muss mitgenommen werden!

impuls: Erntedankfest

Sonntag, 6. Oktober um 10 Uhr

»Unser täglich Brot gib uns heute.« beten wir im Vaterunser. In Zeiten und Ländern der Not ist dies eine inständige Bitte ums Überleben. Für uns ist es eine Erinnerung, uns nicht zu gewöhnen und nicht abzustumpfen.

Die Ernte ist ein Geschenk Gottes an uns Menschen und ist ein Beispiel für all die anderen Dinge, die unverfügbar sind wie die Gesundheit, der Frieden, ein glückliches Familienleben, ein sicherer Arbeitsplatz, die Treue der Freunde und vieles mehr. Nicht jeder von uns ist mit all diesem Guten beschenkt, deshalb beten wir »Unser täglich Brot gib uns heute.« und meinen damit nicht nur das Brot. Für das aber, was unser Leben gut macht, danken wir Gott, wenn wir am kommenden Sonntag, dem 6. Oktober um 10 Uhr das Erntedankfest feiern.