vor Ort

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Ostgiebel der Cornelius-Kirche

Die Cornelius-Kirche liegt mitten im historischen Dorfkern Fischbeks. Ihr großer Ostgiebel erhebt sich direkt am ausgetrockneten Lauf der Fischbek, die diesem Ort ihren Namen gab. Sie ist einfach da, wo sie hingehört: Mitten im Stadtteil.

Zu diesem Stadtteil und zu unserer Gemeinde gehört nicht nur das Fischbeker Dorf sondern auch Neu-Fischbek, Sandbek, der Fischbeker Heidbrook und die Fischbeker Reethen.

Im Zentrum dieser Quartiere ist die Cornelius-Kirche nicht nur ein Wahrzeichen aus Stein, sondern sie ist ein Lebensraum und ein Zuhause.

Davon berichten diese Seiten.

Kirchenwahl am 1. Advent

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Kirchenwahl am 1. Advent

Am 1. Advent, dem 27. November wird in allen Kirchengemeinden der Nordkirche und also auch in Fischbek ein neuer Kirchengemeinderat gewählt. Alle wahlberechtigten Gemeindeglieder haben eine Wahlbenachrichtigung erhalten. Falls man sie nicht wiederfinden kann, kann man trotzdem mit seinem Personalausweis zur Wahl kommen und seine Stimme abgeben.

7 Frauen und Männer stellen sich zur Wahl. Sie haben Ideen und Pläne für die Zukunft. Und sie sagen: Nicht immer nur zugucken, nicht einfach die anderen machen lassen, sondern sich selbst engagieren und Verantwortung übernehmen.

Marie Brückner

Hallo, mein Name ist Marie Brückner, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Fischbek.

Seit vier Jahren studiere ich Evangelische Theologie auf Pfarramt an der Universität Hamburg, mit dem Ziel Pastorin zu werden.

Ich bin in der Corneliusgemeinde aufgewachsen. Ich wurde hier getauft, habe den Spielkreis besucht und war Konfirmandin. Seit 2018 durfte ich ein Teil der Liturgiegruppe sein, in der wir gemeinsam Gottesdienste vorbereitet und gehalten haben. Ich kandidiere zum ersten Mal für den Kirchengemeinderat und bin gespannt auf die Aufgaben und Herausforderungen, die vor uns liegen. Die Kirchengemeinde ist für mich eine geistliche Heimat, weshalb mir das Wohl und die Zukunft der Gemeinde sehr am Herzen liegt. Daher freue ich mich sehr, mich in Zukunft im Kirchengemeinderat engagieren zu können.

Martin Eberling

Mein Name ist Martin Eberling, ich bin 63 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter. Wir sind 1994 nach Fischbek gekommen, was sich als gute Entscheidung erwiesen hat.

Insbesondere über die damals noch jungen Töchter bestand schon seit der Zeit eine Verbindung zur Corneliusgemeinde. Ich selbst bin seit diesem Sommer als Konvertit zum evangelisch-lutherischen Glauben Gemeindeglied.

Seit Anfang Oktober bin ich im Ruhestand. In meinem Berufsleben war ich Finanzbeamter. Zuletzt war ich als Konzernbetriebsprüfer beim Finanzamt für Großunternehmen in Hamburg tätig.

Die neu gewonnene Freiheit will ich nicht nur genießen, sondern auch sinnvoll nutzen. Da es um die finanzielle Situation der Gemeinde nicht zum Besten steht, bin ich gefragt worden, ob  ich mich und meine beruflichen Erfahrungen besonders an dieser Stelle einbringen könnte. Dem will ich mit meiner Kandidatur gerne folgen. Damit verbinde ich auch die Hoffnung, schnell eine Bindung an die Gemeinde zu finden.

Ulrich Horn

Wer bin ich?
62 Jahre alt, seit 30 Jahren mit Sabine Horn verheiratet, 4 erwachsene eigene Kinder und ein Pflegekind. Ich habe Elektrotechnik studiert und bin bei einem Schiffbauzulieferer im Bereich Energieversorgung tätig. Sabine und ich wohnen seit ungefähr 30 Jahren im Gemeindebezirk.

Was habe ich vor?
Wenn ich zurückblicke, übernehme ich seit 20 Jahren im wesentlichen die Vertretung der Gemeinde in übergemeindlichen Strukturen, das begann mit dem Leitungsteam der gemeinsamen Jugendarbeit, später kamen dann Gremien unserer Kirchenregion und die Kirchenkreis-Synode. In den letzten Jahren ging es wesentlich um die Zusammenarbeit von Gemeinden, die Gemeinden der Region Süderelbe werden jetzt einen Pfarrsprengel bilden und einen Gemeindeverband, um sowohl Pastoren und Pastorinnen als auch andere Mitarbeiter gemeinsam zu beschäftigen. An der Entwicklung dieser sinnvollen und angesichts des bitteren Schrumpfungsprozesses bei uns auch notwendigen Zusammenarbeit möchte ich mich auch weiter beteiligen.

Beteiligen werde ich mich auch weiter an der Entwicklung einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit der Region.

Und was ist die Motivation?
Pflichtbewusstsein, man geht nicht, wenn es schwierig wird. Aber zugegeben, es ist auch immer schön, mit Leuten zusammen zu sein, die »… im Namen des Herrn unterwegs« sind!

Hans Korndörfer

Ich heiße Hans Korndörfer und bin  70 Jahre alt, verheiratet, habe 4 Söhne und 5 Enkelkinder und seit einiger Zeit im Ruhestand. Seit fast 25 Jahren leben wir nun hier in Fischbek, dem Kirchengemeinderat gehöre ich seit 6 Jahren an.

Zu meinen Aufgaben im Kirchengemeinderat gehört es, dass ich für unsere Gemeinde im Leitungsteam der Evangelischen Jugend Süderelbe arbeite und als stellvertretenes Mitglied im Regionalrat tätig bin. In der Gemeinde arbeite ich in der Liturgiegruppe mit, plane und  führe mit anderen Gemeindemitgliedern Laien-Gottesdienste durch. Ich habe im »CHORnelius« gesungen und kümmere mich zusammen mit der Loki-Schmidt-Stiftung um eine von uns neu angelegte Bienenwiese.

In den kommenden Jahren wird die Gemeinde vor großen Herausforderungen gestellt werden. Diese werden wir und die anderen Gemeinden alleine und aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen können. Darum werden sich die Süderelbe-Gemeinden zu einem Pfarrsprengel zusammenschließen. Eine erfolgreiche Integration unserer Cornelius-Kirchengemeinde in den Pfarrsprengel der Region Süderelbe, ist meine Motivation in der Gemeinde weiterzuarbeiten.

Angela Lindmüller

Ich heiße Angela Lindmüller, 56 Jahre alt,  verheiratet,  habe 2 erwachsene Kinder und lebe seit 1995 in Fischbek.

10 Jahre habe ich den Spielkreis geleitet und seit 13 Jahren bin ich Mitarbeiterin im Bereich »Kinder & Familie«. Die Kinderkirche, das Krippenspiel,  Kinderbibelwochen, Gestaltung von Festen, … etc. gehört zu meinen Aufgaben.
Seit 14 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich im Gemeinderat und möchte, gerade in dieser schwierigen Zeit, Ideen entwickeln und umsetzen, Menschen vernetzen und ein lebendiges Gemeindeleben gestalten.

Bärbel Sperling

Hallo, ich bin Bärbel Sperling, 66 Jahre alt, habe 3 erwachsene Kinder und sehr viel Freude an und mit meinen 6 Enkelkindern.

Obwohl nicht direkt geplant, habe ich doch die meiste Zeit meiner beruflichen Tätigkeit bei »Kirchens« gearbeitet.

Nach der Ausbildung und Tätigkeit bei der Hamburger Sparkasse bin ich während der Familienzeit in den 80er Jahren als Mitarbeiterin in die Kita Cornelius hineingewachsen.

Ab 2005 war ich beschäftigt als Sekretärin der Personalabteilung des Kirchenkreises Harburg. Später nach der Kirchenkreisfusion in 2009 arbeitete ich als Assistentin der Leitung der Personalabteilung des Kirchenkreises Hamburg-Ost.

Ich bin gebürtige Fischbekerin und habe knapp 60 Jahre meines Lebens in Fischbek gelebt. Vor 7 Jahren bin ich über die Landesgrenze nach Neu Wulmstorf gezogen. Dabei bin ich jedoch der Cornelius-Kirchengemeinde als Mitglied treu geblieben.

Ich habe miterlebt, wie unsere Fischbeker Kirche gebaut wurde, bin hier konfirmiert und getraut worden. – Das verbindet.

Seit 3 Jahren bin ich nun Rentnerin und möchte mich in der Cornelius Kirchengemeinde ehrenamtlich engagieren. Im Gemeindebüro springe ich als Urlaubsvertretung für Susanne Jönsson ein und organisiere mit ihr die monatlichen Seniorenausfahrten.

Mit meiner Kandidatur für den Kirchengemeinderat möchte ich als ehemalige Mitarbeiterin des Kirchlichen Verwaltungszentrums versuchen, die Cornelius Kirchengemeinde bei ihren Verwaltungstätigkeiten zu unterstützen. Als Neuling im KGR bin ich gespannt auf die Aufgaben und Herausforderungen der nächsten Jahre – in finanzieller und personeller Hinsicht, aber auch auf die Gesamtentwicklung der Kirchengemeinden in Süderelbe.

Klaus Wolf

Moin, mein Name ist Klaus Wolf, ich bin 68 Jahre alt, verheiratet und sehr glücklich über unsere beiden Töchter und inzwischen drei Enkel. Wir leben zwar seit ca. 27 Jahren in Fischbek, gearbeitet habe ich aber an Hochschulen in Neubrandenburg, Köln und seit 2002 als Professor für Erziehungswissenschaft/ Sozialpädagogik an der Universität Siegen. Trotz meiner Pensionierung 2019 bin ich weiterhin in der Forschung und Lehre zum Aufwachsen unter extrem ungünstigen Bedingungen aktiv, habe jetzt aber mehr Zeit auch für andere schöne Dinge des Lebens.

Im letzten Jahrhundert war ich auch schon mal Mitglied im Kirchengemeinderat der Corneliuskirche. Sehr gerne und ziemlich regelmäßig besuche ich unsere Gottesdienste. Sie sind in meinen Augen auch das Zentrum unserer Kirche.

Es stehen wohl tiefgreifende Veränderungen in unserer Gemeinde an und ich möchte gerne daran mitarbeiten, dass wir sie alle zusammen möglichst gut bewältigen. Dabei ist der Zusatz »mit Gottes Hilfe«  keine Leerformel, sondern eine Hoffnung und ich bin optimistisch, dass uns das auf diesem Weg gelingen kann.

Cornelius-Kirche

Der vollständig verglaste Westgiebel im Abendlicht
Der vollständig verglaste Westgiebel im Abendlicht

Cornelius-Kirche

Die Cornelius-Kirche wurde in den Jahren 1962 – 1964 nach Entwürfen der Hamburger Architektin Dipl. Ing. Hanna Kluth gebaut. Die äußere Gestaltung mit dem tief herunter gezogenen Satteldach orientiert sich am Stil des niederdeutschen Hallenhauses, von dem sich noch erhaltene Beispiele in unmittelbarer Nachbarschaft der Cornelius-Kirche finden. Mit dieser Ähnlichkeit schmiegt sich die Cornelius-Kirche in das alte Dorfensemble und gehört mit dem freistehenden Campanile zugleich zu den bedeutenden Beispielen moderner Kirchenarchitektur.

Die hohe freitragende Decke erzeugt gemeinsam mit der puristisch klaren Ostwand und der vollständig verglasten Westwand sowie der Schlichtheit der Innenausstattung eine ergreifende sakrale Raumwirkung.

Fischbeker Taufbecken

Das historische Fischbeker Taufbecken.
Das historische Fischbeker Taufbecken

Fischbeker Taufbecken

In früheren Zeiten war es üblich, Neugeborene sogleich in der ersten Lebenswoche zu taufen. Überall dort, wo es weite Kirchwege gab – Fischbek und der westliche Teil von Neugraben gehörten damals zur 10 km entfernten Kirche in Elstorf – war dies in der Kälte des Winters eine Gefahr für die Kinder. Üblicherweise kamen in solch kirchfernen Orten die Pastoren zu Haustaufen in die Häuser der Familien.

In Fischbek gab es etwas Besonderes:

Auf dem Hirnshof, dem Sitz des Fischbeker Untervogts, stand das Fischbeker Taufbecken. Dieser zentrale Hof wurde dann zum liturgischen Ort, an welchem die Familien des Dorfes zu Kindstaufen zusammen kamen. Diese Tradition eines dörflichen Taufbeckens in kirchfernen Orten ist einzigartig und sonst nicht bekannt. Sie löste die Taufen aus dem allzu privaten Rahmen der Haustaufen und stellte die Kinder unter Gottes Segen und in den größeren Kreis der christlichen Gemeinde.

Nach dem Bau der Michaeliskirche in Fischbek-Neugraben konnte diese besondere Praxis aufgegeben werden. Gut 100 weitere Jahre wurde das Fischbeker Taufbecken von der Familie des Hirnshofes bewahrt, bis sie beschloss, das Taufbecken im Mai 2015 an die Cornelius-Kirche zu übergeben. Dort erinnert es nun an die kirchliche Keimzelle in Süderelbe und den alten Taufort Fischbek.

Das Taufbecken ist aus Oberkirchener Sandstein gefertigt. Die äußere Form ist ein gleichmäßiges Sechzehneck, innen ist die Schale rund gearbeitet und ist tief genug für eine Taufe durch Immersio. Die Unterseite des Taufbeckens ist ganz plan, sodass davon ausgegangen werden kann, dass sie ursprünglich auf einen Schaft aufgesetzt war. Insgesamt ist die Schale ausgesprochen schlicht gearbeitet und recht roh gemeißelt, sie weist keinerlei Beschriftung oder Ornamentik auf. Vor dem Hintergrund der dekorlosen Gestaltung sind die sorgfältig herausgearbeiteten Facetten des Sechzehnecks umso auffälliger. Sie bilden eine geometrisch und handwerklich aufwändige Form, für die es an Taufbecken in Niedersachsen und Hamburg keine weiteren Beispiele gibt.

Der obere Rand der Schale ist stark beschädigt und vollständig abgeschlagen. Vermutlich handelt es sich bei der Fischbeker Taufschale um das Fragment eines alten Taufsteins einer niedersächsischen Landkirche, von denen viele nach dem Dreißigjährigen Krieg durch neue Taufbecken nach dem Geschmack der Zeit ausgetauscht wurden.

Besuchen Sie unser Taufportal segen-suederelbe.de. Dort können Sie selbst einen Tauftermin suchen und direkt online buchen.

Offene Kirche

Kerzenbecken in der Cornelius-Kirche
Kerzenbecken in der Cornelius-Kirche

Offene Kirche

Die Cornelius-Kirche ist eine offene Kirche. Ihre Türen sind montags bis freitags in der Regel von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Oft kann man dann ganz allein und für sich in der großen Kirche sein, um sich auszuruhen, die Gedanken schweifen zu lassen. Leicht werden Gedanken dann auch zu Gebeten.

Es ist wunderschön, einmal nur für sich in der Kirche zu sitzen. Es ist so ruhig an diesem Ort. Gelegentlich dringen Geräusche von außen ans Ohr – die Kirche hat ihren Platz eben mitten im Leben. Und doch ist alles irgendwie weiter weg und nicht mehr ganz so wichtig.

Wer mag zündet vorn am Kerzenbecken eine Kerze an.

Seid herzlich eingeladen.

Newsletter

Screenshot eines Newsletters

Newsletter

Nicht jedes Wochenende aber vielleicht 2 – 3 Mal im Monat verschicken wir eine Rundmail mit Informationen aus der Cornelius-Gemeinde. Wir finden, das ist eine tolle Möglichkeit, um den Kontakt zu pflegen und um ganz aktuell zu informieren. Das ist uns sehr wichtig.

Wenn Sie unseren Newsletter erhalten möchten, dann schreiben Sie bitte an
newsletter@cornelius-kirche.de

Gemeindebrief

Detail CorneliusAktuell

Gemeindebrief

Papier und Druckerschwärze soll man nicht verachten.

Unser Gemeindebrief heißt »CorneliusAktuell«. Er ist keine Zeitschrift, er ist mehr eine Zeitung oder eben ein Brief.

Alle Neuigkeiten und Meldungen, Termine und Berichte finden sich nicht nur hier im Netz sondern jeden Monat aktuell und druckfrisch zum Mitnehmen in Kirche, Gemeindehaus und auf den Tresen einiger befreundeter Geschäfte in Fischbek.

Download der letzten Ausgaben

CorneliusAktuell November2022
CorneliusAktuell November2021

Alle Termine

Alle Termine

Gedächtnis der Verstorbenen

Gedächtnis der Verstorbenen

Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.
Lukas 10,20

Wir glauben: Gott kennt jeden Menschen, hat ihn gewollt und ins Leben gebracht. Jede und jeder hat einen eigenen Lebensweg und eine eigene Geschichte. Und jeder hat einen eigenen Namen, der ausgesprochen wurde damals, als man uns über die Taufe hielt.

Wenn wir über einen Friedhof gehen, dann lesen wir viele Namen auf Grabsteinen. Sie erinnern uns daran, wer zu uns gehörte. Wir bewahren das Andenken unserer Lieben – nicht nur auf den Steinen sondern auch in unseren Herzen und den Geschichten, die wir von ihnen erzählen.

Wir haben einen weiteren Gedenkort angelegt – im Internet: frieden-suederelbe.de

Auch dort bewahren wir die Namen und Lebensgeschichten. Erinnern tröstet.

Auf frieden-suederelbe.de gibt es ein alphabetisches Verzeichnis der Verstorbenen. Wie auf einem Grabstein werden dort die Namen, die Lebensdaten und die Berufe oder Tätigkeiten genannt, die das Leben füllten.

Auch Sie können dort die Namen Ihrer Verstorbenen eintragen lassen oder selbst eintragen.

Wie Friedhöfe so hat auch frieden-suederelbe.de einen lokalen Bezug und ist ein Gedenkort für Menschen und Familien, die in Hamburg-Süderelbe leben oder mit dieser Region verbunden sind. Wie bei einem Gang über einen Friedhof kann man dort Namen von Menschen finden, deren Lebenswege zum eigenen Leben gehören.

Über das alphabetische Verzeichnis hinaus ist es möglich, für jeden Verstorbenen eine Seite anzulegen, auf der Platz ist für ein Foto und einen Lebenslauf oder einen Nachruf.

Das Gedächtnis der Verstorbenen zu wahren ist von Anbeginn an ein Anliegen der Kirche gewesen. Im Glauben an den Überwinder des Todes und im gemeinsamen Erinnern suchen und finden wir Trost.

Gemeinschaftsgrab

Grabstele auf dem Gemeinschaftsgrab

Gemeinschaftsgrab

Die Ev.-Luth. Cornelius-Kirchengemeinde unterhält auf dem Fischbeker Friedhof am Scheideholzweg ein Gemeinschaftsgrab. In ihm können verstorbene Gemeindeglieder ihre letzte Ruhestätte finden.

Die Kirchengemeinde übernimmt die Aufgabe, das Gedächtnis der Verstorbenen wach zu halten und die Ruhestätte liebevoll aufzusuchen und zu pflegen. Die gärtnerische Gestaltung der Grabfläche folgt dem Thema „Weg des Lebens“.

Zur Grabanlage gehört ein gemeinsames Grabmal, auf welchem die Namen und Lebensdaten der Bestatteten auf einzelnen Bronzetafeln angebracht werden.

Die Kosten betragen bei einem Urnenbegräbnis € 1.760,– (zzgl. € 350,– anteilige Friedhofsgebühren) und bei einem Sargbegräbnis € 4.830,– (ohne Friedhofsgebühren). Darin sind enthalten die anteiligen Kosten für die Anlage des Grabes und das Grabmal, die Bronzetafel, sowie alle Unterhaltungs- und Grabpflegekosten für die Ruhezeit von 25 Jahren.
Eine entsprechende Vereinbarung kann im Fall einer Beisetzung aber auch schon im Voraus abgeschlossen werden.

Seit Jahren beobachten wir eine Veränderung in der Trauer- und Bestattungskultur. Gräber, die immer gute und wichtige Orte von Trauer und Erinnerung waren und nach einigen Jahren auch zu Orten von Ruhe und Frieden und Einkehr wurden, werden zunehmend als eine Belastung wahrgenommen. Immer häufiger entscheiden sich Menschen nicht nur für ihre verstorbenen Angehörigen sondern oft auch schon für sich selbst für eine unpersönliche Bestattungsform, weil man „den Kindern nicht zur Last fallen möchte.“

Manchmal ist es ja auch nicht einfach. Familien leben weit verstreut, das kennen wir selbst auch. Wir wollen deshalb auch nicht nur einfach die Veränderungen beklagen, sondern haben uns entschlossen, als Kirchengemeinde in Fischbek eine neue und zusätzliche Bestattungsform anzubieten, die für manche eine gute Lösung sein kann.

In unserem Gemeinschaftsgrab können Beisetzungen von Särgen und Urnen stattfinden. Auf der großen gemeinsamen Stele wird dann jeweils eine Bronzetafel mit dem Namen und den Lebensdaten des Verstorbenen angebracht. Das ganze Grab folgt einem gärtnerischen Gesamtkonzept zum Thema „Weg des Lebens“: Von der niedrigen Jugendform des Efeus entwickelt sich die Bepflanzung hin zur strauchförmigen Altersform des Efeus. Dazwischen stellen die Blütenpflanzen im Lauf durch die Jahreszeiten die Phasen des Lebens dar. Dieser Weg ist auf dem Grab begehbar bis hin zur Grabstele aus schwedischem Granit.

Was wir dort anbieten ist technisch betrachtet so etwas wie ein Grabpflegevertrag, inhaltlich betrachtet kommt aber noch Wichtigeres dazu. Wir werden das Grab nicht nur pflegen, wir werden es als Kirchengemeinde auch immer wieder aufsuchen und uns der dort Bestatteten erinnern. Eigentlich ist es so etwas wie ein großes Familiengrab, nicht nur weil es eine große Fläche ist, sondern auch weil wir als Kirchengemeinde so etwas wie eine große Familie sind. Menschen, die in der Cornelius-Kirchengemeinde und im Glauben miteinander verbunden waren, finden auch eine gemeinsame Ruhestätte. Deswegen liegt auf dem Grab ein zusätzlicher Stein mit dem Namen unserer Kirchengemeinde. Deshalb haben wir für die Stele die gleiche Inschrift gewählt, die sich auch auf sehr vielen der ältesten Steine auf dem Fischbeker Friedhof findet: „Hier ruht in Gott“ als Ausdruck unseres Glaubens und unserer Hoffnung. Und schließlich haben wir die Stele verzieren lassen mit eingemeißeltem fallendem Eichenlaub, welches den Bezug herstellt zu den alten Dorfeichen, die unsere Cornelius-Kirche umgeben.

Für weitere Informationen:
Pastor Gerhard Janke, Telefon: 040 – 701 87 27

junge Kirche – weites Herz

junge Kirche – weites Herz

Unser Gemeindekonzept

Die  Cornelius-Kirche aus dem Jahr 1964 gehört zu den jüngsten Kirchen Hamburgs.

Weil in Fischbek viele Kinder aufwachsen, gibt es bei uns viele kirchliche Angebote für Kinder, Familien und Jugendliche; unsere Kindertagesstätte Cornelius ist die größte diakonische Einrichtung in Süderelbe.

Mit junge Kirche meinen wir, dass der Reichtum der Lebens- und Glaubenserfahrungen älterer Menschen den jüngeren hilft, ihren Weg ins Leben zu finden; und wir meinen damit, dass die Lebendigkeit der Kinder und ihr ungebrochenes Vertrauen in die Liebe Gottes den älteren viel Lebensmut und Zuversicht schenken. Wir wollen eine Kirchengemeinde in Aufbruchstimmung sein. Wir vertrauen darauf, dass Gott immer eine Zukunft für unsere Kirche hat. Wir sind neugierig.

In der Geschichte vom Hauptmann Cornelius, dem Namenspatron unserer Kirche, und vom Apostel Petrus (Apostelgeschichte 10) lesen wir von der Sehnsucht nach Glauben und Gemeinschaft über alle politischen und sozialen Grenzen hinweg. Wir lesen, dass es unter denen, die noch nicht dazu gehören, viele gibt, die gern den Weg in die Kirche und in die Gemeinschaft Jesu Christi finden würden.

Wir nehmen den Auftrag an, unsere Kirche und unsere Gemeinde einladend und offen zu gestalten. Wir wollen, dass der Weg in unsere Mitte leicht und eben ist. Wir glauben daran, dass in diesem Zentrum der Kirche Gott gefunden werden kann.

Das alles meinen wir mit: weites Herz.