Moria ist ein Name – Mooria aber bedeutet Torheit.

Das Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos hat seinen Namen von der benachbarten Ortschaft Moria (Μόρια) – das ist einfach nur ein Name.

Es gibt ein anderes aber ganz ähnlich klingendes Wort, bei dem das o lang gesprochen wird: Mooria (Μωρία). Mooria aber bedeutet Torheit.

Das Camp ist nur eins von ungezählten Flüchtlingslagern, Moria aber ist zum Inbegriff der Torheit geworden.

Nicht dass ich es richtig fände, aber ich kann verstehen, wie Politiker:innen denken. Sie nehmen nicht nur die unmittelbaren Wirkungen ihres Handelns in den Blick, sondern sie überlegen, welche Botschaften ihr Handeln vermittelt, und ob die Schlussfolgerungen, die andere daraus ziehen, die Lösung des großen Problems womöglich erschweren.

Aber das Gegenteil von Torheit ist etwas anderes. Das Gegenteil von Torheit ist nicht Klugheit oder Kalkül. Das Gegenteil von Torheit ist eine Klugheit des Herzens, die man auch Weisheit nennt. Und ohne Weisheit wird es nicht gehen, nicht in Moria und auch nicht bei uns. Wir brauchen diese Klugheit der Herzen, wir brauchen Menschen, die mit Weisheit beschenkt sind. Davon gibt es nicht so viele. Wir müssen Gott um solche Menschen bitten.

Wenn es einmal einen Staatsmann gegeben hat, an den man sich insbesondere wegen seiner großen Weisheit erinnert, dann ist es der König Salomo gewesen, der vor 3.000 gelebt und regiert hat. Einer der Sprüche, die ihm zugeschrieben werden, lautet:

Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.
Sprüche 3, 24

In die neue Woche grüße ich Euch mit seinem Namen, denn Salomo kommt von Schalom:

Friede sei mit Euch!
Euer Gerhard Janke

Zum Schulbeginn – ein eigener Gottesdienst für jede Familie.

Am 11. August zwischen 8:00 und 11:30 Uhr

Der erste Schultag ist ein aufregender Tag. Für die ABC-Schützen beginnt ein neuer Lebensabschnitt, jetzt sind sie Schulkinder. So viel Neues kommt ins Leben: Lesen und Schreiben lernen, das Klassenzimmer, die Lehrerin oder der Lehrer, die Mitschüler … aber vielleicht kommt man auch mit einer Freundin oder einem Freund in dieselbe Klasse.

Und für die Eltern ist dieser Tag auch ganz schön aufregend.

Wir bitten Gott um seinen Schutz und Segen für diesen neuen Weg. Das können alle gut gebrauchen.

Für jede Familie gibt es einen eigenen kleinen Gottesdienst zum Schulbeginn.

Durch die Kirche führt ein Weg. Dort gibt es ein Lied, eine Geschichte und ein Geschenk, ein Gebet und einen Segen.

Der Weg durch die Kirche dauert ungefähr 10 Minuten. Die Familien treten einzeln ein – vielleicht muss man etwas warten. Ihr könnt kommen, wie es mit dem Beginn in der Schule passt. Wir sind von 8:00 bis 11:30 Uhr da.

Sonne in meinem Gesicht

Ich liebe es, mich auf eine Bank zu setzen und einen Moment die Augen zu schließen. Dann spüre ich die Wärme der Sonne in meinem Gesicht und auf meinem ganzen Körper. Wie schön ist es, wenn dann ein kleiner Wind aufkommt und mir frisch über die Arme streicht. Ich lausche dem Rauschen der Blätter im Wind und den Stimmen der Vögel. Ich atme den Duft frisch gemähten Heus oder den einzigartigen Geruch des Meers, wenn mir dies alles in einem Strandkorb vergönnt ist.

Aber es ist wunderbar, auch wieder die Augen öffnen und sehen zu können. Sie helfen mir, mich zu orientieren, aber sie können noch mehr. Sehen ist mehr als Unfallvermeidung. Sehen ist auch Betrachtung und Vertiefung und Lust und ist genauso erfüllend und sinnlich wie Hören und Riechen und Fühlen und Schmecken. Es ist eine Gnade, wenn man mit fünf Sinnen beschenkt ist.

Wenn ich die Gabe hätte zu heilen durch ein Wort, durch ein Gebet oder eine Paste aus Erde und Spucke, ich würde nichts anderes mehr tun. Die Evangelien erzählen mindestens 10 Mal, dass Jesus Blinde heilte – dieser Gottessohn!

Am Sonntag wird die Bibel auf dem Altar bei einer dieser Geschichten aufgeschlagen sein, damit wir die Augen schließen und sie uns vorlesen lassen und uns ganz in sie hinein versenken. Und lauschen.

11 Uhr in der Cornelius-Kirche.

Ihr und Euer
Pastor Gerhard Janke

Mach mit beim Sommerquiz

Der Sommerquiz hat 8 Fragen zur Cornelius-Kirche, zu Fischbek und natürlich auch zu ein wenig christlichem Grundwissen.

Viel Spaß beim kundigen Ankreuzen, beim mutigen Raten oder bei der Recherche!

Die drei Teilnehmer:innen mit den meisten richtigen Antworten in der kürzesten Zeit erhalten einen kleinen Preis!

Teilnahmeschluss: Sonntag 2. August 24:00 Uhr.

Dein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Kita Cornelius

Du bist mit der Schule fertig und willst dich vor Studium oder Beruf sozial engagieren? Dann bist du hier genau richtig – herzlich willkommen!

Die evangelische Kindertagesstätte Cornelius liegt eingebettet in den alten Fischbeker Dorfkern und gehört zur Ev.-Luth. Cornelius-Kirchengemeinde.

Wir bieten Plätze für etwa 80 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren.

Unsere pädagogische Arbeit basiert auf dem Leitbild der evangelischen Kindertageseinrichtungen des Kirchenkreises Hamburg-Ost.

Du hast Lust die Entwicklung der Kinder gezielt zu fördern, dich selber weiter zu entwickeln, scheust dich nicht vor Herausforderungen und arbeitest Ressourcenorientiert? Dann bist du bei Uns genau richtig!

Wir freuen uns von dir zu hören!
Bewerbung an:
Frau Armonies / Frau Awiszus  (Leitungsteam)
Alte Marsch 7, 21149 Hamburg
E-Mail: kita@cornelius-kirche.de

Hast Du Lust zum Gärtnern?

Auf unserem neugestalteten Außengelände haben wir eine Reihe von Blumenbeeten. Und wir könnten Verstärkung für unser Team von Ehrenamtlichen gebrauchen. Wir suchen ein, zwei Menschen, die gern gärtnern und Freude daran haben, die Blumen dabei zu unterstützen, sich schön zu entfalten.

Nach der Neugestaltung wird unser Außengelände von vielen Menschen aufgesucht, die hier Erholung und Abechslung finden. Wer etwas zu der besonderen Atmosphäre rund um die Fischbeker Kirche beitragen möchte, wird dabei selbst Entspannung und Freude empfangen. Es soll ja Menschen geben, die lieber an den Beeten herumpusseln als immer nur auf der Bank zu sitzen.

Genau die suchen wir. Wir freuen uns, wenn sie mich anrufen (701 87 27) oder mir eine Mail janke@cornelius-kirche.de schicken. Dann verabreden wir uns vor Ort und schauen uns alles einmal gemeinsam an.

Pastor Gerhard Janke

Pfingsten – 11 Uhr

»Gott hat viele Namen …« so möchte ich meine Pfingstpredigt beginnen. Gott heißt nicht nur Vater, Sohn und Heiliger Geist, sondern auch Perle, Wahrheit, Mutter, Morgenstern, lebendiges Wasser … und Gott spricht viele Sprachen.

Ich freue mich sehr, dass wir wieder Gottesdienst feiern können und wenn wir uns zum Pfingstfest sehen. Der Gottesdienst am Pfingstsonntag beginnt – so wie jetzt immer – um 11 Uhr. Und bringen Sie bitte Ihre Mund-Nasen-Bedeckung mit.

Bringt bitte auch ein Glöckchen mit. In der Cornelius-Kirche ist Raum genug, um Abstand zu halten. Aber wir wollen diesen Abstand nicht einfach leer lassen, zwischen uns sollen keine Leere und kein Vakuum herrschen. Wir füllen den Raum mit Glöckchenklang, mit leisen und mit großen Worten, mit Hoffnungen, Gebeten, Musik und Klängen, und der Heilige Geist selbst möge Pfingsten durch unsere Reihen wehen.

Ich wünsche Ihnen und Euch allen ein gesegnetes Pfingstfest
und ein wenig Erholung und Ruhe an den schönen Frühsommertagen.

Mit lieben Grüßen
Ihr und Euer Gerhard Janke

Gottesdienst am Sonntag um 11

Ab Sonntag dürfen wir wieder Gottesdienst feiern und wir freuen uns sehr!

So wie es sein soll hat der Kirchengemeinderat ein Schutzkonzept beschlossen. Die wichtigsten Punkte sind: Gesichtsmasken, Abstand halten und dass Personen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung (Husten, Schnupfen …) nicht teilnehmen dürfen.

Wir haben eine wirklich große Kirche. Deshalb können wir zwischen allen Sitzplätzen 2 Meter Abstand schaffen und haben trotzdem Platz genug für alle, die zum Gottesdienst kommen wollen.

Natürlich wird die Orgel spielen, aber das gemeinsame Singen ist derzeit leider nicht möglich. Damit der Gottesdienst trotzdem fröhlich und voller Klang wird, bitten wir alle, ein kleines Glöckchen oder eine Fahrradklingel mitzubringen.

Bitte weitersagen!

Und denken Sie auch dran: Nach unserer neuen Ordnung beginnen unsere Gottesdienste jetzt immer erst um 11 Uhr.

Podcast und Video zum letzten Sonntag ohne Gottesdienst

Nun sind Gottesdienste wieder möglich und erlaubt – allerdings unter Auflage und nur mit einem dokumentierten Schutzkonzept, denn es bleibt weiter die Aufgabe, alles dafür zu tun, dass die Corona-Pandemie eingedämmt bleibt.

Wir brauchen noch eine Woche, um alles gut zu planen, und auch um eine Gottesdienstform zu entwickeln, die ohne Gesang und bei großen Abständen gleichwohl liturgische und spirituelle Kraft entfalten kann. Deshalb wird der nächste Gottesdienst erst am 17. Mai um 11 Uhr in der Cornelius-Kirche stattfinden.

Am 10. Mai ist nun also noch einmal ein Sonntag ohne Gottesdienst in Fischbek. Als kleinen Ersatz für einen Sonntagspredigt habe ich mir Gedanken gemacht zum Thema »Isolation und Sehnsucht«. Dazu gibt es ein Video auf youtube.com

Und zum Thema des Sonntags »Kantate« gibt es folgenden Podcast:

Wir sind Gäste

Die drei Kirchenmusiker an der B 73 Ulli Glaser (Thomaskirche Hausbruch), Jan Kehrberger (Michaelis-Kirche Neugraben) und Jan Keßler (Cornelius-Kirche Fischbek) schicken einen musikalischen Gruß. Das Ergebnis seht Ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=L_22WXtFMLc

Ein paar Tage noch, dann ist die Kirche wieder auf!

Wer in der vergangenen Woche die Kirche aufsuchen wollte, fand die Tür ausnahmsweise verschlossen. Wir nutzen die Zeit ohne Gottesdienste, um die Kirche zu renovieren. In ein paar Tagen werden wir fertig sein. Sie werden staunen, wie ein neuer Anstrich die Kirche verändert.

Für den 6. Mai rechnen wir mit einer Verordnung der Freien und Hansestadt Hamburg. Dann werden wir den Zeitpunkt und die Rahmenbedingungen kennen, unter den wir wieder Gottesdienste werden feiern dürfen. Nach dem 6. Mai werden wir uns dann beraten und auch bald mitteilen, wann wir wieder Gottesdienste feiern können. Bis dahin müssen wir uns noch behelfen:

Für die neue Woche gibt es wieder ein Video auf YouTube
und auch eine Telefonandacht unter der Rufnummer: 6960 3907

Statt Konfirmation

Eigentlich wollten wir heute Konfirmation feiern. Aber das geht ja nun nicht. Wir haben sie verschoben und hoffen, dass wir sie im September nachholen können.

Ich habe einen kleinen Film gedreht für meine Konfirmandinnen und Konfirmanden, aber ich glaube, auch alle anderen können darin etwas entdecken: Klick zu Youtube

Sonntag »Quasimodogeniti«

Wir befinden uns noch immer im Corona-Shutdown und dürfen keine Gottesdienste in unserer Kirche feiern – nicht weil es verboten wäre, sondern um Menschenleben zu schützen.

Als kleinen Ersatz gibt es auch für diesen Sonntag wieder eine Video-Andacht auf youtube klick hier!

Nicht alle Menschen nutzen das Internet. Für die gibt es die Telefonandacht. Bitte druckt ein paar Download Handzettel aus und verteilt sie in die Briefkästen der Senioren in Eurer Nachbarschaft.

Gesegnete Ostern!

Unsere Kirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr für das persönliche Gebet geöffnet.
Aber wenn Du hier jemandem begegnest, dann denk dran: Abstand halten und gute Gesundheit wünschen.

Weil wir derzeit keine Gottesdienste feiern können, haben wir zwei Youtube-Channels, auf welchen wir auch in den kommenden Tagen – zum Karfreitag und zum Osterfest – weitere Videoandachten und kleine Mitmachaktionen veröffentlichen werden:
Youtube von Pastor Gerhard Janke
Youtube der Cornelius-Kirchengemeinde

Was aber können wir für die tun, die gar kein Internet nutzen?
Ab sofort gibt es die Telefonandacht – erdacht und gemacht für Menschen ohne Internet.
Telefon: 696 039 07
Aber wie können die davon erfahren?
Nun kommst Du ins Spiel: Klick mal auf Download Handzettel. Und nun überlegst Du Dir, wer in Deiner Nachbarschaft oder Familie zur Zielgruppe gehört. Dann druckst Du ihn aus und steckst in dort in den Briefkasten. Und vielleicht schreibst Du sogar noch einen kleinen Gruß von Dir mit drauf. Und schon gibt es Gemeinschaft und Gottesdienst ganz analog und trotzdem ohne Berührung und ohne Gefahr.

Liebe Gemeindeglieder,

in diesem Jahr feiern wir Ostern ohne Gottesdienste. Auch für Familien ist es eine Enttäuschung, dass manches Wiedersehen nicht stattfinden kann.

Ostern bedeutet, dass das Leben aufblüht. Wir feiern, dass Christus von den Toten auferstanden ist. Und wer im Glauben nicht so fest ist feiert, dass der schöne Frühling den Winter vertreibt. Beides passt gut zusammen.

Aber in diesem Jahr stecken wir so richtig tief im Corona-Jammertal.

Ich schicke Ihnen und Euch viele liebe Grüße. Mit der Osterfreude ist es wie mit den Ostereiern – beide sind sie versteckt und wollen gesucht und gefunden werden.

Lasst uns das Beste suchen. Wir dienen dem Leben indem wir noch eine Zeit lang geduldig sind. Aber die Hoffnung und die Zuversicht sollen jetzt schon in uns wachsen und groß werden.

Ich wünsche allen gesegnete Ostern.
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke.

Morgenandacht für Kinder

Jeden Montagmorgen kommen die Kinder aus der Kita-Cornelius und unseren Spielkreisen zu einer Morgenandacht in die Kirche – jeden Montagmorgen? Zurzeit ist das nicht mehr möglich.

Nun gibt es die Morgenandacht online bei Youtube.

Mein Vater hat immer gesagt: »Was Kinder verstehen, verstehen auch die Erwachsenen.« Und am Ende des Filmchens im Abspann steht noch etwas, was auch die Erwachsenen mitmachen können.

Ich wünsche allen eine gute Woche, bleibt schön gesund und bleibt zuhause.
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke
janke@cornelius-kirche.de

Geistergottesdienst im MariaHilf

Die Glocken haben den Sonntag eingeläutet, morgen werden Sie wieder zur Gottesdienstzeit läuten – aber zum zweiten Mal wird es morgen keinen Gottesdienst in der Kirche geben. Das ist wirklich sehr traurig.

Aber ich war heute in der Kirche und habe einen Film aufgenommen, in dem ich von einem »Geistergottesdienst« erzähle, den ich vor vielen Jahren einmal im Krankenhaus MariaHilf gehalten habe.

Jetzt also bis zum 30.4. keine Veranstaltungen mehr.

Nun gibt es also nicht nur Empfehlungen sondern sogar staatliche Verfügungen und Verbote, dass wir bis vorerst 30. April keine Veranstaltungen durchführen dürfen.

Aber das sind ja nicht nur Verbote, das sind auch Gebote. Gebote der Vernunft, Gebote der Rücksichtnahme und Gebote der Liebe.

Sich danach zur richten, sich daran zu halten – und auch Abstand zu halten, das ist ja nun ganz klar und selbstverständlich. Aber es ist auch traurig und schmerzlich. Wir müssen Taufen absagen, die Konfirmation absagen und selbst zu Ostern werden wir keinen Gottesdienst feiern können. Und so vieles mehr fehlt uns nun an Gemeinschaft und Begegnung.

Wir bemühen uns sehr darum, andere Wege des Miteinanders und der Kommunikation zu entwickeln. Diese Website hat sich ja längst etabliert, es gibt den Newsletter, gerade habe ich einen YouTube-Kanal gestartet, auf dem ich noch weitere Videos veröffentlichen werde, aber es gibt natürlich auch noch das gute alte Telefon.

Gerhard Janke
040 – 701 87 27
janke@cornelius-kirche.de

Ich hab jetzt einen YouTube-Kanal

Wenn die Gemeinde nicht mehr in die Kirche kommen darf, dann muss ich eben über das Internet zur Gemeinde kommen:

Mein erstes Video »Komm mal mit in die Kirche« findest Du klick hier!

Bis vorerst 29. März keine Veranstaltungen

Den allgemeinen Empfehlungen folgend hat der Kirchengemeinderat beschlossen, vorerst bis zum 29. März alle Veranstaltungen in der Gemeinde – auch die Gottesdienste – abzusagen. Diese Maßnahme dient der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die Ausbreitung der Corona-Infektion zu verlangsamen, die Leistungsfähgkeit des Gesundheitssystems zu unterstützen und die schwächsten unserer Mitmenschen zu schützen.

Wir empfehlen Ihnen, in dieser Zeit einmal die Fernsehgottesdienste kennen zu lernen.
Die Sendezeiten finden Sie klick hier!

Weil sich die Entwicklungen so überschlagen, machen wir jetzt erst einmal nur einen Plan für zwei Wochen. Wir werden in dieser Zeit überlegen, wie es weiter gehen kann. Aber zur Zeit sehen wir keine Alternative.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr und Euer Gerhard Janke

Exkursion am 24. März — Besuch der Stiftskirche St. Maternian und St. Nicolai in Bücken und der Hofkäserei Bünkemühle in Warpen

Der erste Stopp unserer Exkursion ist der kleine Ort Bücken in der Grafschaft Hoya an der Weser. Diese Region ist der geographische Mittelpunkt Niedersachsens.

Hier wollen wir die Stiftskirche St. Maternian und St. Nicolai kennenlernen. Sie ist die bedeutendste Kirche im früheren Herrschaftsbereich der Grafen von Hoya. Gegründet wurde sie von Erzbischof Rimbert aus Bremen, dem Nachfolger des hl. Ansgar, am Ende des 9. Jahrhunderts. Von hier aus sollte der christliche Glaube im längst christianisierten Landesinneren gefestigt werden.

Der Neubau der Stiftskirche erfolgte im 11. Jahrhundert. Es war eine flachgedeckte dreischiffige Basilika. Am Ende des 12. Jahrhunderts. hat man die Kirche verlängert und mit dem Bau der Westtürme und Vorhalle begonnen. In der letzten mittelalterlichen Bauphase wurde die Basilika gewölbt und die steinerne Westempore geschaffen. Der reiche Besitz des Stiftes ermöglichte es, die Kirche mit großartigen Kunstschätzen auszustatten.

Nach der Kirchenbesichtigung werden wir zum Mittagessen einkehren.

Anschließend fahren wir in den kleinen Ort Warpen zur Hofkäserei Bünkemühle der Familie Derboven. Hier besichtigen wir den Rinderzuchtbetrieb und die hofeigene Käserei. Auf einem Betriebsrundgang sehen wir die komplette Produktion von Kälberaufzucht und Kuhhaltung und Fütterung über das Melken bis hin zur Verarbeitung der Milch zu verschiedenen Käsesorten.
Unsere Führung werden wir mit einer Käseprobe und Kaffee und Kuchen abrunden.

Anmeldung: Gemeindebüro Tel.7019556
Abfahrt Cornelius-Kirche: 8.30 Uhr
Kosten: Busfahrt, Führung Stiftskirche Bücken, Mittagessen, Führung Hofkäserei, Kaffee und Kuchen: 51,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 19.00 Uhr

Das neue Jahreslied 2020

Das Team der Cornelius-Gemeinde hat ein neues Jahreslied aufgenommen. Auf der Internetseite www.jahreslied.de kann man es anhören.

Auch in diesem Jahr sind nicht nur der Satz und die Einspielung eine Eigenproduktion, sondern auch die Komposition und die Lyrik sind in Cornelius entstanden.

Flügel machen aus irdischen Wesen himmlischen Wesen. Dass dies nicht nur ein Privileg der Vögel und Engel ist, davon erzählen viele biblische Bilder. Wir haben ein Lied draus gemacht.

Seit 2015 haben wir ein Jahreslied. Wir singen es oft in Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten. Und das Team der Cornelius-Gemeinde spielt dazu jedes Jahr eine Aufnahme ein, die unter www.jahreslied.de angehört werden kann.

Alle Geburtstagskinder mit runden Geburtstagen – 10, 18, 20, 30, 40, 50 … –
erhalten mit der Post einen Geburtstagsgruß. Diesem Brief liegt dann auch immer eine Karte mit dem Gruß »Ich schenk dir ein Lied.« und der Internetadresse bei.

So soll das neue Jahreslied Geburtstagskinder aber auch alle anderen erfreuen.

impuls: … und es hat Zoom! gemacht

Am 1. März bekommt der impuls: Besuch von Pastorin Dr. Emilia Handke (Kirche im Dialog). Wir nehmen sie im Gottesdienst bei uns ins Kreuzverhör – eine Predigt wird es nicht geben, dafür den sogenannten heißen Stuhl:

Adam & Eva und der Sündenfall – diesen Text kennt eigentlich fast jeder. Aber was »zum Teufel« soll er bedeuten? Warum ist es eine Ursünde, von einer verbotenen Frucht zu essen? Warum hat man davon gesprochen, dass wir durch diese (Erb-)Sünde der ersten Menschen mitschuldig geworden sind? Und was genau ist hinterher eigentlich anders aus vorher?

Am 1. März um 11 Uhr in der Cornelius-Kirche – impuls: »… und es hat Zoom! gemacht« mit Emilia Handke, der Liturgiegruppe, dem CHORnelius und Jan Keßler.

Neue Gottesdienstzeit – ab März um 11

Ab März werden alle Gottesdienste um 11 Uhr beginnen.

Wir müssen uns etwas einfallen lassen, und wir haben es mit der »Sommerkirche« auch schon ausprobiert. Das Problem, das es zu lösen gilt, ist dies: Wir erleben, dass die Pfarrstellen weniger werden. Bei uns in Cornelius haben wir nach dem Weggang von Pastorin Senf nur noch eine anstatt 1,5 Pfarrstellen wie zuvor. Und diese Entwicklung wird sich auch in unseren Nachbargemeinden fortsetzen. Im Hintergrund stehen zwei Ursachen: Insgesamt werden die Gemeinden kleiner, dazu kommt ein Nachwuchsproblem bei den Pastorinnen und Pastoren. Wir möchten es trotzdem schaffen, dass in allen Kirchen unserer Region an allen Sonntagen Gottesdienste gefeiert werden. Und das wird möglich, wenn wir die Gottesdienstzeiten so anpassen, dass Pastorinnen und Pastoren zwei Gottesdienste hintereinander halten können.

In Neugraben, Neuenfelde, Moorburg, und Altenwerder werden die Gottesdienste ab März um 9:30 Uhr beginnen, Fischbek, Finkenwerder und Neuwiedenthal-Hausbruch haben die späte Gottesdienstzeit 11:00 Uhr.

Ergänzt wird dieses Konzept der Doppelgottesdienste dadurch, dass wir auch Gottesdienstformen entwickeln und etablieren wollen, die ohne Pastorinnen und Pastoren gefeiert werden. Hier in Fischbek haben wir schon gute Erfahrungen mit Gottesdiensten, die von Lektoren oder der Liturgiegruppe geleitet werden. Es gibt erste Ideen für musikalische Gottesdienste und andere können sich noch zeigen.

In anderen Regionen unserer Kirche geht man andere Wege, z.B. dass Gottesdienste nur noch alle zwei Wochen stattfinden. Die Gemeinden in Süderelbe aber zeichnen sich durch einen sehr guten Gottesdienstbesuch aus – Gottesdienste sind hier sehr, sehr wichtig. An dieser Stelle möchten wir nichts reduzieren. Deshalb halten wir die Idee der Doppelgottesdienste für eine gute Lösung in Süderelbe. Natürlich soll nicht verschwiegen werden, dass diese Idee aus der Not geboren ist. Aber man muss sich etwas einfallen lassen und das Beste draus machen. Wir wollen dieses Modell zunächst für zwei Jahre einführen, um damit Erfahrungen zu sammeln. Wir wollen dann bedenken, ob es sich bewährt haben wird und ob es wirklich unser Zukunftsmodell wird.

Bitte sagen oder schreiben Sie uns dazu Ihre persönliche Meinung.
Ihr und Euer Pastor Gerhard Janke
janke@cornelius-kirche.de

Bible Art Journaling

Wenn sich der Tisch unter bunten Papieren, Tortenspitze, Washitape und Aquarellstiften biegt, sind konzentrierte Gesichter nicht weit. Seit November letzten Jahres trifft sich eine Gruppe junger Frauen ab 15 Jahren regelmäßig zum Bible Art Journaling. Hinter diesen umständlichen englischen Begriffen steckt eine Methode des kreativen Bibellesens. Die Bibel (bible) künstlerisch (art) wie eine Art Tagebuch (journal) zu lesen und zu gestalten ist das Ziel dieser Methode.

Und so muss man sich das dann vorstellen: Nach einem Gebet wird eine Geschichte aus der Bibel gemeinsam gelesen. Anschließend darf jede für sich an dieser Geschichte kreativ werden. Das, was mir persönlich an dieser Geschichte wichtig ist, soll gestalterisch umgesetzt werden. Dabei gibt es keine Grenzen oder Regeln – wichtig ist, dass im Prozess des Klebens, Zeichnens und Malens das entstehen kann, was mich gerade an dieser Geschichte bewegt. Zum Abschluss werden alle Kunstwerke zusammen bestaunt.

Zwischen Glitzerstaub und Papierschnipseln entspinnen sich ganz automatisch Gespräche über Gott und seine Welt. Es wird diskutiert, gefragt, erklärt, gelacht. Und wenn am Ende des Abends der Tisch von der Last des Bastelmaterials befreit wird, wirkt nicht nur er seltsam aufgeräumt. Die jungen Frauen haben Gemeinschaft erlebt – untereinander und mit Gott.

Gottesdienst mit Posaunenchor

Im Schullandheim Scharlbarg findet die jährliche Bläserfreizeit der Posaunenchöre des Kirchenkreises Hamburg-Ost statt. Etwa 45 Blechbläser aus Hamburg und Bläserfreunde aus ganz Deutschland treffen sich zum gemeinsamen Musizieren. Von dem, was an diesem Wochenende geübt wird, soll einiges im Gottesdienst erklingen.

Am letzten Sonntag vor der Passionszeit hören wir die Geschichte von der Heilung eines Blinden. Augen auf! Hinschauen, wo das Leiden beginnt!

Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Posaunenchor in einer Bläsermatinee weitere Werkstücke dieses Wochenende zu Gehör bringen.

Exkursion nach Mulsum

Deftiges Grünkohlessen am 25. Februar

Unsere erste Ausfahrt in diesem Jahr führt uns nach Mulsum im Landkreis Stade. Wir besuchen dort die St. Petri-Kirche, deren erste geschichtliche Erwähnung bis ins Jahr 786 zurück geht. Damals war die Mulsumer Kirche noch eine kleine Taufkapelle, gegründet von Willehad, Missionar in Friesland und späterer Bischof in Bremen.

Bei einer Führung erfahren wir einiges mehr über die lange und reichhaltige Geschichte dieser kleinen Kirche.

Im Anschluss an die Führung begeben wir uns in das Restaurant Plates Osteblick in Gräpel. Hier wartet auf uns ein leckeres Grünkohlessen.

Nach dem Mittagessen kann, wer mag, einen kleinen Spaziergang an der Oste unternehmen oder eines der vielen Spiele spielen, die wir mitgebracht haben.

Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken begeben wir uns auf die Heimreise. Abfahrt Corneliuskirche: 10:30 Uhr
Bus, Führung, Mittag u. Kaffeetrinken: 45-,€
Ankunft Fischbek: ca. 18 Uhr
Anmeldung: Gemeindebüro, 7019556

Familiengottesdienst am 16. Februar

Jede Generation hat ihre eigenen Interessen und eigenen Veranstaltungen, es gibt welche für Kinder, welche für Jugendliche und wieder andere für Erwachsene – und das ist auch sinnvoll. Aber man muss auch zusammen kommen. Deshalb laden wir ein zum Familiengottesdienst. Er heißt nicht deshalb Familiengottesdienst, weil dort nur Familien eingeladen sind. Er heißt Familiengottesdienst, weil Groß und Klein zusammen kommen, gemeinsam Gottesdienst feiern und eine noch viel größere Familie werden als eine, die nur aus drei oder vier Personen besteht.

Mitten in der Faschingszeit am 16. Februar geht ist im Familiengottesdienst um den Fasching. Nein – nicht erst der Aschermittwoch auch schon der Fasching hat etwas mit dem Glauben zu tun.

Wie immer werden Kinder, unsere Kinderdiakone, den Gottesdienst gestalten. Wir laden herzlich ein zum Familiengottesdienst am 16. Februar um 10 Uhr.

Einweihung der Außenanlagen am 14. Februar

Am Freitag, dem 14. Februar zwischen 16 und 18 Uhr wollen wir die neuen Außenanlagen feierlich eingeweiht werden und hoffen auf günstiges Wetter. Dazu erwarten wir die Dezernentin Dr. Anke Jobmann vom Fachamt Sozialraummanagement Harburg und weitere Vertreterinnen aus Behörden und der STEG, denn die Arbeiten konnten ja nur durchgeführt werden, weil für dieses Projekt 240.000 € aus RISE-Mitteln zur Verfügung gestellt wurden.

Wie schon beim Beteiligungsverfahren werden auch am 14. Februar die  »Stadtfinder« wieder anwesend sein, um in die neuen Spiele einzuführen.

Richtig erleben werden wir die neuen Möglichkeiten sicher erst im Frühling, wenn man sich wieder gern und häufig im Freien aufhält. Für die Kinder gibt es neue und mehr Spielplatzgeräte. Die Boulebahn zwischen Kirche, Gemeindehaus und Pfarrhaus wird zu einem Treffpunkt für Erwachsene werden. Das neue Pflaster auf den Wegen und insbesondere auf dem großen Kirchenvorplatz, das nun eine weniger verletzungsgefährdende Oberfläche hat, lädt zu vielen Lauf- und Geschicklichkeitsspielen ein. Dafür werden in einem großen Außenschrank diverse Spielmaterialien vorgehalten. Aber auch Rollschuhlaufen wird dort viel Spaß machen, Flohmärkte ihren Platz finden, …

Bänke an sonnigen und schattigen Plätzen laden zum Verweilen ein. Neue Beete wurden angelegt und schon bepflanzt und in anderen wird noch Platz für gemeinsames Gärtnern sein. Der alte Eichenhain auf der Südseite der Kirche blieb unverändert und auf der großen Fläche im alten Pfarrgarten wird wieder Rasen wachsen. Aber auch auf den gepflasterten Flächen wurde an die Natur gedacht. Über die leichten Neigungen wird das gesamte Regenwasser über Gullys eingesammelt und in Sickerschächten bzw. über den alten Fischbek direkt dem Grundwasser zugeführt.

Wir freuen uns sehr, wenn sich trotz Februarwetter viele aufmachen. Was nun fertig geworden ist, ist ein Fest wert. Kaffee und Kuchen bereiten wir im geheizten Gemeindehaus vor.

Goldene Konfirmation am 7. Juni

Am 7. Juni feiern wir die Goldene Konfirmation. Dazu laden wir alle ein, die 1970 konfirmiert wurden. Eingeladen sind nicht nur die ehemaligen Konfirmanden der Cornelius-Kirche, sondern auch alle anderen, die ihre Goldene Konfirmation begehen möchten. Vielleicht konnten Sie den Termin in der alten Gemeinde nicht wahrnehmen oder Sie sind seit langer Zeit mit der Cornelius-Kirche verbunden.

Es ist schön, zurückzudenken. Es tut gut innezuhalten und die 50 Jahre zu bedenken, in denen sich der Beruf und so viel Privates ereignete. Sicher hat sich der Glaube in diesen Jahren bewährt und bestimmt auch gewandelt. Es ist gut, auch nach vorn zu schauen, sich zu vergegenwärtigen, was einem zum Lebensfundament wurde und auch künftig tragfähig sein kann.

Herzliche Einladung zur Goldenen Konfirmation am 7. Juni in der Cornelius-Kirche. Wenn Sie uns mitteilen, dass Sie an diesem Jubiläum teilnehmen wollen, dann hilft uns das, kommen Sie aber auch gern spontan.

Telefon: 701 95 56
Mail: goldene@cornelius-kirche.de

5. Valentinsnacht am 8. Februar

Am Sonnabend, dem 8. Februar um 19:30 Uhr laden wir zum fünften Mal zu einem Abend mit Geschichten, Liedern und Gedanken über die Liebe, das Leben, Wünsche und Träume in die Cornelius-Kirche ein.

Musikalisch wird dieser Abend von Joy Bogart (Gesang) und Jan Keßler (Gitarre) mit Liedern von Gregor Meyle, Manfred Krug, Mike & The Mechanics, Joy Denalane u.a. begleitet. Es lesen Bettina Bäumer-Pawelzik, Marie Brückner, Ute Carlsen und Martina Tunstall.

Die Besucher sind eingeladen, sich zurück zu lehnen, die Augen zu schließen und bei kleinen Erfrischungen einen kurzweiligen Abend mit heiteren, besinnlichen und auch ernsthaften Vorträgen zu genießen.

Der Eintritt ist frei.

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Heute vor 75. Jahren wurde das Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee befreit. Viele der letzten Gefangenen starben auch danach noch in der Folge von erlittenem Hunger und erlittenen Misshandlungen. Andere wurden zu Überlebenden. Einige von Ihnen wurden zu Zeitzeugen und die letzten von ihnen berichten heute noch von den Taten der Nationalsozialisten, die durch Wahlen und die Zustimmung der deutschen Bevölkerung an die Macht gekommen waren.

Dieser Schatten in der Geschichte unseres Landes liegt auf uns. Kalt und dunkel.

In diesen Tagen werden wir daran erinnert.

Ich bitte euch, dass wir diese Erinnerung annehmen und aushalten, dass wir sie uns tief zu Herzen nehmen. All die Opfer liegen in Gottes Armen.

Ich bitte euch, dass wir alle unser Herz der Liebe öffnen und dass wir immer mutig sind. Dass wir uns trauen, das Notwendige zu sagen. Dass wir das Richtige tun, dass wir uns nicht auf die Seite der Angstmacher stellen oder von ihnen beeindrucken lassen. Wir können der Stimme der Liebe folgen und auf dem Weg des Mitgefühls gehen. Unser Land hat nicht nur eine Geschichte, unser Land hat auch eine Gegenwart und Zukunft. Und unser Land hat euch.

Nehmt diese Tage des öffentlichen Gedenkens an und lasst es zu einem inneren Gedenken in euren Herzen werden.
Geht so durch diese Tage und im Gottesdienst am kommenden Sonntag nehmen wir es uns noch einmal gemeinsam vor.

Mit lieben Grüße
Ihr und Euer Gerhard Janke

Wer war Cornelius?

Als Fischbek vor 56 Jahren eine eigene Kirche erhielt, benannte man sie nach dem Hauptmann Cornelius aus der Apostelgeschichte 10. Es gibt nur sehr wenige Kirchen, die diesen Namen tragen, in der ganzen Nordkirche haben wir die einzige.

Damals wählte man den Namen, weil unsere Kirche auch der Gottesdienstraum der Soldaten der Röttiger-Kaserne war. Das war ein Zeichen des freundlichen Zusammenlebens im Stadtteil.
Die Soldaten sind längst ausgezogen, und viele neue Nachbarn ziehen in die neuen Häuser im Fischbeker Heidbrook, wie das ehemalige Kasernenareal nun heißt.

Die Geschichte vom Hauptmann Cornelius hat aber noch eine ganz andere Aktualität und eine bleibende Bedeutung für unsere Kirchengemeinde. Am kommenden Sonntag ist sie Thema im Gottesdienst.

Kinderbibelwoche in der Kita

Jona und der Wal

In der Kita Cornelius fand vom 20. bis 24. Januar eine Kinderbibelwoche zum Thema „Jona“ statt. Rosalie (eine ziemlich vorlaute Raupe) und Ronja (eine neugierige Handpuppe) haben die Kinder durch die Woche geführt. Jeden Tag gab es einen Teil den Jona Geschichte zu hören. Aber am Ende sagte Rosalie immer: „Und wie es weitergeht, erfahrt ihr morgen!“

Nach unserem gemeinsamen Anfang im Bewegungsraum, sind die Kinder in ihre Gruppen gegangen. Dort haben sie ganz viele schöne Sachen zur Geschichte gebastelt. Lieben Dank an die Erzieher für ihre kreativen und ausgefallenen Ideen. Was wir dort alles gemacht haben, dürft ihr zum Kitagottesdienst und Gemeindefest am 14. Juni bestaunen. Wir werden dann auch die Jona Geschichte im Gottesdienst aufführen. Kurz vor dem Mittagessen kamen wieder alle Kinder zusammen und haben Rosalie und Ronja gezeigt, was sie gebastelt haben. Und dann haben Frau Gaubatz und Angela mit allen ein Lied über Jona gesungen. Das war wunderbar. Der Refrain ist ein richtiger Ohrwurm geworden.

Am Ende der KiBiWo durfte jedes Kind sich eine „Rosalie“ aus Holzperlen basteln und mit nach Hause nehmen. Es war eine wunderschöne Woche und es hat einfach Spaß gebracht. Vielen lieben Dank an die ganze Kita und ich verspreche euch jetzt schon, dass wir das auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederholen. Angela Lindmüller

Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr 2020

Im Riesenrad ist man bald dem Himmel näher bald der Erde – ganz wie im täglichen Leben. Mal schauen wir in das weite Land bis hin zum Horizont, dann wieder haben wir festen Boden unter den Füßen.

Auch das neue Jahr 2020 wird seine Ups and Downs haben, wir kennen das ja schon.

Aber wie sich das Leben auch dreht und wendet, Gott sitzt immer neben uns in unserer kleinen Gondel. Er genießt mit uns die Aussicht und hält uns die Hand, wenn uns schwindelig wird.

Wir wünschen allen ein glückliches und gesegnetes neues Jahr.

Gerhard Janke

Alle Weihnachtsgottesdienste

Gottesdienst am 4. Advent um 10:00 Uhr

Heiligabend 24. Dezember

14:30 Christvesper für Familien mit kleinen Kindern

Den ersten Gottesdienst am Heiligabend gestalten wir besonders für Familien mit kleinen Kindern. Zuhause wird ihnen das Warten lang. Aber die Aufregung und Vorfreude gehören zum Weihnachtsfest ebenso dazu wie das Singen von Weihnachtsliedern und die Geschichte vom Kind in der Krippe.
Wir werden sie so erzählen, dass die Kleinsten sie verstehen.

Pastor Gerhard Janke

15:30 Christvesper für Groß und Klein mit Krippenspiel

Die zweite Christvesper richtet sich an etwas ältere Kinder, die schon länger zuhören können, und an Erwachsene, die das Weihnachtsfest gern mit Kindern feiern.
Kinder unserer Gemeinde werden ein Krippenspiel aufführen.

Team des Krippenspiels
Angela Lindmüller
Pastor Gerhard Janke

17:00 Christvesper

Der dritte Gottesdienst des Abends ist ganz feierlich – die Kirchenmusik wird dieser Vesper viel Festlichkeit geben. Weil Gott ein Mensch geworden ist, geht es Weihnachten um Gott und um uns Menschen und darum, was uns diese alte Geschichte heute zu sagen hat.
Wir suchen Weihnachten das Vertraute und das Ersehnte; Freundlichkeit und Frieden und Güte gehören dazu. Ein neuer und erhellender Gedanke müsste noch hinzukommen, der unser Leben über das Fest hinaus begleitet wie ein heller, stiller Stern am Winterhimmel.

Pastor Gerhard Janke

23:30 Heiligabend halb12

Neben der Weihnachtgeschichte aus dem Lukas-Evangelium hören wir weitere Weihnachtsgeschichten aus unserem Umfeld.

Vorbereitet wird der Gottesdienst von der Liturgiegruppe, musikalisch begleitet von Jan Keßler an der Gitarre.

Liturgiegruppe

1. Weihnachtstag 10:00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

Pastor Gerhard Jane

impuls: »Käptn mein Käptn«

Am 1. Advent bekommt der impuls: Besuch von Pastorin Meike Barnahl. Sie schreibt zu dem Gottesdienst:

Da ist man unterwegs auf Kurs Richtung Licht. Doch plötzlich fehlt der, der immer das Ruder in der Hand hält. Der sich auskennt mit Navigieren und Verantwortung und Kurs halten und so. Was jetzt? Die Stimmen vermischen sich. »Warte! Er wird schon wiederkommen.« »Steh auf. Du bist dran! Den Kurs nicht verlieren.« »Vorsicht! Das kannst du doch gar nicht.« »Das ist sein Part.« »Übernimm das Kommando! Vertraue. Wage.« Wie geht’s weiter auf Kurs Richtung Licht?«

Am 1. Dezember um 10 Uhr in der Cornelius-Kirche – impuls: Käptn mein Käptn mit Meike Barnahl, dem CHORnelius und Jan Keßler

SacreFleur

Am Freitag, dem 29. November 2019, um 19:30 Uhr (Einlass: 18:45), tritt das Trio SacreFleur in der Cornelius-Kirche auf. Mit großer Spielfreude holen sie die alten Lieder des Evangelischen Gesangbuchs in die heutige Zeit.

Reiner Regel verzaubert den Zuhörer mit seinem einfühlsamen Klarinetten- und Saxophonspiel, das sich mit den Gitarrenklängen von Jan Keßler wie ein Gemälde zusammenfügt. Am Bass komplettiert Lars Hansen das Trio.

Obwohl mit SacreFleur etwas völlig Neues entstanden ist, sind die Gesangbuchstücke in ihrem Ursprung nicht verfremdet. Freuen Sie sich auf ein wundervolles Konzert – und auf die neue CD, die das Trio im Gepäck hat.

Eintritt: 15 €

Totensonntag

Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist, ja was dann?

Den Schmerz können wir niemandem abnehmen, aber wir haben uns Zeit genommen und ein offenes Ohr geliehen. Wir haben schon viele Menschen auf ihrem Weg der Trauer und an die Gräber ihrer Lieben begleitet. Aber das heißt nun nicht, dass wir uns selbst daran gewöhnen könnten, aber das heißt, dass wir davon erzählen können, wie andere diese Wege gegangen sind. Das heißt auch, dass unsere Schritte fester sein konnten und dass wir gern unseren Arm reichten und in den schweren Tagen des Abschieds Begleiter und Gefährten waren.

Nun sind schon einige Wochen oder auch Monate vergangen – aber der Weg ist lang.

Wir laden ein zu unseren Gottesdiensten am Totensonntag, dem 24. November um 10:00 Uhr in der Cornelius-Kirche und um 14:00 Uhr auf dem Fischbeker Friedhof. Viele werden kommen, die ihre Lieben haben hergeben müssen.

Wir wollen alle Namen derer lesen, die im zu Ende gehenden Kirchenjahr gestorben sind, wir wollen ihnen ein Licht anzünden und für sie beten.

Um des lieben Friedens willen

»Um des lieben Friedens willen…« ist keine schöne Redensart. Sie klingt verächtlich und so, als ob es besser wäre, die Sache durchzufechten. Sie ist genauso falsch wie die Redensart vom »faulen Kompromiss«. Es ist die Sturheit, die faul ist. Kompromisse aber sind voller Fleiß, sind eine riesen Anstrengung und ein lobenswertes Ergebnis. Kompromisse helfen dem lieben Frieden, dem wundervollen Frieden, dem süßen Frieden, diesem allerhöchsten Gut, das keine Selbstverständlichkeit ist.

Der Frieden braucht Anstrengung und Fleiß, Verhandlungsgeschick, die höchste Kunst der Diplomatie und Kompromisse. Der Frieden braucht auch Gottesdienste, braucht Gebete, braucht die Erinnerung und den Glauben, dass der Frieden möglich ist.

Auf dem Ehrenmal, dem Mahnmal und dem Friedensmal auf unserem Kirchhof steht seit 1980 der Satz: »Wir alle haben zu tragen an dem Leid, das auf der Welt liegt.« Und niemand hat gesagt, dass diese Last besonders leicht zu tragen wäre. Darum kommen wir am Volkstrauertag in Fischbek zusammen mit Vereinen und Verbänden, mit Politik und Kirche, mit Gemeindegliedern und Bürgerinnen und Bürgern. Wir tragen gemeinsam, wir packen mit an. Der Frieden braucht viele Herzen.

Der Gottesdienst am Volkstrauertag, dem 17. November beginnt um 10 Uhr.

Familiengottesdienst

Sonntag, 10. November um 10:00 Uhr
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne …

Jetzt ist die Zeit zum Laternelaufen – abends auf den Straßen und am Sonntag, dem 10. November im Familiengottesdienst in der Cornelius-Kirche.

Bringt eure Laternen mit!

Wir freuen uns auf die Familien aus Fischbek, wir feiern diesen Gottesdienst mit Kindern und Erwachsenen. Ein wenig Trost und Freude kann doch jeder gebrauchen in der dunklen Jahreszeit.

Der Gottesdienst wird gestaltet von unseren Kinderdiakonen, Angela Lindmüller, Jan Keßler und Pastor Gerhard Janke

Novemberfahrt – Ein Ausflug in das adventliche Hamburg

Am 26. November unternehmen wir unsere letzte Ausfahrt in diesem Jahr. Wir starten mit einem Besuch der Flussschifferkirche im Hamburger Binnenhafen nahe der Speicherstadt. Der 1906 gebaute »Weserleichter« gilt in Hamburg als einzige schwimmende Kirche ihrer Art in Deutschland. Das Schiff wurde 1952 umgebaut und im selben Jahr zur Kirche geweiht.

Zum Mittagessen begeben wir uns in eines der ältesten Fischlokale in Hamburg, das Restaurant »Fischerhaus« an den St. Pauli Landungsbrücken. Das Gebäude mit der alten Gaststube diente schon zu Beginn als Frühstücks- und Mittagslokal der Seeleute und Arbeiter aus dem Hafen.

Im Anschluss besuchen wir das »Chocoversum« — ein interaktives Museum. Während einer geführten Tour durch das Museum erfahren wir vieles rund um die Kakaobohne… Naschen und Verkosten ist fester Bestandteil der Führung! Am Ende der Tour darf jeder der möchte seine eigene Schokolade kreieren und natürlich mit nach Hause nehmen.

Zum Abschluss des Tages fahren wir zum Weihnachtsmarkt rund um die Petrikirche. Die Petrikirche ist die älteste noch bestehende Kirche Hamburgs und bietet damit eine wunderschöne, altehrwürdige Kulisse. Kirche und Holzhütten sind liebevoll geschmückt und 250 Tannen lassen die Großstadt fast vergessen und laden zu einem winterlichen Waldspaziergang ein.

Abfahrt Cornelius-Kirche: 9:30 Uhr
Ankunft Cornelius-Kirche: ca. 18:30 Uhr
Tagesprogramm einschl. Mittagessen und Busfahrt: 48,- €
Anmeldung: Gemeindebüro Tel. 701 95 56

impuls: Ich bin kein Heiliger

Der impuls: bekommt wieder Besuch von Pastor Martin Barkowski aus dem mittleren Alstertal. Er feiert diesen Gottesdienst mit dem Titel »Ich bin kein Heiliger« am 3. November um 10.00 Uhr mit uns gemeinsam und schreibt zum Inhalt:

Das Eine sollst du tun, das Andere sollst du lassen. Manche bekommen einen roten Kopf, wenn sie etwas „sollen“. Niemand wird gern gezwungen. Aber was ist, wenn es wirklich dringend wird, wie zum Beispiel beim Klimawandel?

Wie verhalte ich mich als Christ in so einer Situation? Wir sind ja auch nicht alles Heilige, sondern ganz normale Menschen, die sich gern ein T-Shirt kaufen, oder in den Urlaub fliegen.

In diesem Gottesdienst möchten wir uns unangestrengt einem wichtigen Thema widmen.

Tag der Reformation

Viele Jahre lang feierten wir das Reformationsfest gemeinsam mit unseren Nachbarn als Abendgottesdienst. Im letzten Jahr wurde der 31. Oktober in Hamburg ein gesetzlicher Feiertag und erhielt den Namen »Tag der Reformation«.

Dass die Hamburgische Bürgerschaft so beschlossen hat und einen gesetzlichen Feiertag bestimmte, der eine lange evangelische Tradition hat und sich bezieht auf den Thesenanschlag von Martin Luther am 31. Oktober 1517 ist ein Statement voller Wertschätzung für das Wirken unserer Kirche für die ganze Gesellschaft, denn längst nicht alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind evangelischen Glaubens.

Wir meinen, diese Entscheidung der Bürgerschaft braucht eine Antwort und einen Umgang mit diesem Feiertag, die höflich sind und respektvoll auch allen gegenüber, die nicht in der evangelischen Tradition ihre Heimat haben:

Wir laden ein zu einem Jahresempfang am 31. Oktober um 11 Uhr in die Cornelius-Kirche, Dritte Meile 1, Hamburg-Fischbek.

Wir laden alle unsere Gemeindeglieder ein und ganz ausdrücklich auch alle anderen – alle unsere Nachbarinnen und Nachbarn in Süderelbe. Wir laden die Vertreterinnen und Vertreten von Vereinen, Verbänden, Schulen, Initiativen, politischen Parteien usw. ein. Natürlich feiern wir zu Beginn einen Gottesdienst, aber wir feiern ihn so, dass sich niemand befremdet fühlen muss. Wir haben Karsten Polke-Majewski, einen Journalisten von ZEIT ONLINE / DIE ZEIT, eingeladen, die Predigt zu halten, und das Thema lautet: »Von der Macht der Worte.«

Das ist ein Thema voller Aktualität. Nachrichten, Meldungen, die modernen Medien, aber auch Fakenews und eine ungekannte Verrohung der Sprache prägen das Zusammenleben. Und zugleich ist es auch ein sehr evangelisches Thema, das Wort, das verständliche Wort ist ein zentraler Begriff der reformatorischen Theologie.

Musikalisch wird dieser Gottesdienst die ganze Vielfalt darstellen, Musik unserer Tage zusammen mit Chorälen aus der Zeit Martin Luthers.

Und dann gibt es einen Empfang – den Jahresempfang der evangelischen Kirche in Süderelbe mit vielen Gesprächen und auch der Möglichkeit, Thesen für unsere Zeit zu formulieren und »anzuschlagen«.

Papier und Stifte werden bereit liegen, aber wer mag kann auch einen »Thesenanschlag online« wagen. Am 31. Oktober wird ab ca. 11:45 auf der Internetseite 31oktober.de eine Funktion zum Posten und Lesen von Thesen freigeschaltet. So kann man sich mit einbringen auch dann, wenn man an der Veranstaltung nicht teilnehmen kann.

Und wer mag ist dann noch eingeladen zu einem Teller Kürbis- oder Gulaschsuppe – Essen allerdings ist online nicht möglich 🙂

Baufortschritt auf dem Außengelände

Nachdem sich der Baubeginn für die Umgestaltung unserer Außenanlagen zunächst verzögerte, geht es nun voran, und Tag für Tag kann man Fortschritte beobachten.

Nachdem unser Grundstück von einem Bauzaun umgeben worden war und es eigentlich los gehen sollte, gab es leider noch eine ärgerliche Verzögerung: Ein Bodengutachten musste erneut in Auftrag gegeben und sein Ergebnis abgewartet werden. Das hat ein paar Wochen gedauert – so ist es manchmal, wenn man baut.

Aber nun geht es voran, und das muss es ja auch, damit vor dem Winter noch alles fertig wird. Wir hatten zunächst gehofft, dass im Oktober alles fertig werden wird, aber damit kann wegen der anfänglichen Verzögerungen nun nicht mehr gerechnet werden. Auch liegt uns immer noch kein definitiver Liefertermin für das Pflastermaterial vor. Möglicherweise werden wir auch darauf noch etwas warten müssen. Aber dafür bekommen wir ein sehr schönes Pflaster, das nach Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt eigens für unseren Kirchhof angefertigt wird. Es hat eine sehr ähnliche Farbe und ein ähnliches Muster wie die alten Waschbetonplatten, sodass das Erscheinungsbild der gepflasterten Flächen sehr ähnlich werden wird. Aber die Oberfläche wird viel ebener sein, sodass man darauf besser laufen, spielen und vielleicht sogar tanzen kann ohne dass es glatt wird.

So müssen wir den umständlichen und für viele auch mühsamen Umweg zur Kirche und zum Gemeindehaus noch eine Weile aushalten. Baustellen sind immer unbequem, aber am Ende werden wir uns freuen.

Das Gelände soll ein Ort für Aktivität, Bewegung, Kommunikation und Erholung werden. Ziel der Maßnahme ist, das Grundstück der Kirchengemeinde zum Stadtteil hin zu öffnen und durch Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten die Aufenthaltsqualität zu steigern.

Dies alles wird ermöglicht durch eine öffentliche Förderung mit Mitteln aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Dafür sind wir sehr dankbar.

Exkursion am 22. Oktober: Planetarium und Hamburger Flughafen

Am 22. Oktober unternimmt die Cornelius-Kirchengemeinde einen Ausflug zum Planetarium im Hamburger Stadtpark. »Im Nachtflug durch die Galaxis« heißt der Titel der Show, die uns erwartet und uns einen Einblick in die Geheimnisse der Sterne gewährt, von ihrer Geburt bis zu ihrem Ende. Auch über die Geschichte und die Zukunft unseres Sternes, der Sonne, werden wir Faszinierendes erfahren.

Im Anschluss an den Vortrag begeben wir uns zu Fuß (ca. 650 m) durch den Stadtpark zum Landhaus Walter und genießen dort ein gemütliches Kaffeetrinken.

Weiter geht‘s am Nachmittag zum Hamburger Flughafen. In einer Modellschau bestaunen wir den Flughafen mit all seinen Gebäuden und den Start- und Landebahnen, nur 500-mal kleiner als in der Realität. In einer unterhaltsamen Show erfahren wir Wissenswertes rund um den Flugbetrieb und die Entstehung des Flughafens zur Zeit der Zeppeline.

Im Anschluss daran unternehmen wir eine Vorfeld-Rundfahrt. Hier gehen wir auf Tuchfühlung mit den »Riesen der Lüfte« und werfen einen aufregenden Blick hinter die Kulissen des Hamburg Airports. Auch die Flughafenfeuerwehr werden wir besichtigen und die imposanten Löschfahrzeuge aus der Nähe betrachten.

Nach diesem umfangreichen Programm treten wir die Heimreise an.

Abfahrt Cornelius-Kirche: 11 Uhr
Planetarium Besuch, Kaffeetrinken, Flughafenbesichtigung, Busfahrt: 55,-€
Ankunft Fischbek: ca. 20 Uhr
Anmeldung: Gemeindebüro, Tel. 7019556

Wichtig! Die Anmeldefrist endet am 8. Oktober!
Der Personalausweis muss mitgenommen werden!

impuls: Erntedankfest

Sonntag, 6. Oktober um 10 Uhr

»Unser täglich Brot gib uns heute.« beten wir im Vaterunser. In Zeiten und Ländern der Not ist dies eine inständige Bitte ums Überleben. Für uns ist es eine Erinnerung, uns nicht zu gewöhnen und nicht abzustumpfen.

Die Ernte ist ein Geschenk Gottes an uns Menschen und ist ein Beispiel für all die anderen Dinge, die unverfügbar sind wie die Gesundheit, der Frieden, ein glückliches Familienleben, ein sicherer Arbeitsplatz, die Treue der Freunde und vieles mehr. Nicht jeder von uns ist mit all diesem Guten beschenkt, deshalb beten wir »Unser täglich Brot gib uns heute.« und meinen damit nicht nur das Brot. Für das aber, was unser Leben gut macht, danken wir Gott, wenn wir am kommenden Sonntag, dem 6. Oktober um 10 Uhr das Erntedankfest feiern.

»Im Erdgeschoss des Himmels«

Im Gottesdienst am Sonntag um 10:00 Uhr werden wir unsere neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden begrüßen. Das ist etwas sehr Feierliches: Junge Leute sind dabei, eine wichtige Entscheidung für ihr Leben zu fällen: Sich vom Glauben leiten zu lassen, sich hinein zu stürzen in den Wildbach von Zweifeln und vielen neuen Gedanken, sich zu bewähren in dieser aufregenden Lebensphase und immer schön den Kopf oben zu behalten.

Der Gottesdienst trägt den Titel »Im Erdgeschoss des Himmels«, …

… und ich werde den Konfirmanden am Sonntag eine Geschichte erzählen, die sich vor vielen hundert Jahren genau an dem Ort zutrug, an dem heute unsere Kirche steht, direkt am Lauf der damals noch fischreichen Fischbek inmitten eines großen Eichenwaldes.

Und es sollte mich wundern, wenn diese Geschichte nicht auch alle anderen interessieren wird.

So melde ich mich aus dem Urlaub zurück und freue mich auf das Wiedersehen.
Ihr und Euer Gerhard Janke

Exkursion am 24. September nach Eutin

Am Dienstag, den 24. September, wollen wir einen schönen Spätsommertag in der Holsteinische Schweiz verbringen. Dazu starten wir um 9 Uhr von der Cornelius-Kirche. Um 11 Uhr beginnen wir in Eutinmit einer Altstadtführung. Diese ist auch für Menschen mit leichter Gehbehinderung zu bewältigen. Zum Mittagessen begeben wir uns in das Brauhaus am Markt in Eutin.

Anschließend unternehmen wir einen kleinen Spaziergang zum Eutiner Schloss, wo wir von einem/ner Schlossführer/in erwartet werden. Während einer einstündigen Führung erfahren wir viele interessante Details über die Geschichte des Eutiner Schlosses.

Von dort aus begeben wir uns zu Fuß (ca. 400m) zum Bootsanlegesteg und starten mit einem Ausflugsschiff zur »Großen Eutiner Seerundfahrt«. Vom Wasser aus und bei Kaffee und Kuchen betrachten wir die schönen Ufer des Sees.

Abfahrt: 9 Uhr, Ankunft Fischbek ca.: 19 Uhr
Anmeldung: 7019556
Busfahrt, Führungen, Mittagessen, Schiffstour u. Kaffeetrinken: € 54,-

Gottesdienst ohne Pastor

Zweiter Lektorengottesdienst am 8. September um 10 Uhr

Indem wir lernen, eine Gemeinde mit nur noch einer Pfarrstelle zu sein, entsteht Neues in der Cornelius-Kirche. Wie kann es möglich werden, dass in einer Gemeinde mit einem Einzelpfarramt an allen Sonntagen ein Gottesdienst stattfindet?

Eine erste Antwort für diese Aufgabe lautet: »Lektorengottesdienste«. Für die Lektorengottesdienste brauchen wir keinen Pastor aber zwei Lektoren. Alles andere ist sehr gewohnt. Die Orgel spielt, die Gemeinde wird begrüßt, wir singen ein Lied und beten gemeinsam den Psalm. Dass die Epistel und das Evangelium von Gemeindegliedern gelesen werden, das kennen und schätzen wir schon lange. Im Lektorengottesdienst wird auch eine Predigt vorgelesen. Es gibt gute Bücher mit Predigten zum Vorlesen. Sie sind kürzer, vielleicht so lang und so ähnlich wie das »Wort zum Sonntag«, und sie sind gut zum Zuhören.

Am 8. September wird der zweite Lektorengottesdienst stattfinden. Wie schon im Februar wird er von den beiden Kirchengemeinderäten Christa Nagel und Hans Korndörfer gehalten.

Entstanden ist die Idee aus der »Not«, dass wir nur noch einen Pastor haben, aber schon im Februar konnten wir erfahren, dass Lektorengottesdienste eine wirkliche Bereicherung für unsere Gemeinde sind.

50 Jahre Woodstock, 3000 Jahre Psalmen – ein Jubiläum

impuls: am 1. September 2019

Der impuls: am 1. September bekommt Besuch von unserem Nachbarn Pastor Ulrich Krüger aus der Thomasgemeinde. Er schreibt zum Inhalt:

»50 Jahre Woodstock, 3000 Jahre Psalmen – ein Jubiläum«

Vor 50 Jahren fand das Open-Air-Festival Woodstock statt. Es war ein legendärer Punkt in der Musikgeschichte. Das Lebensgefühl einer Generation war wie unter einem Brennglas gebündelt: Frieden, Freiheit, eine eigene Musik!

Vor 3000 Jahren lebte König David, dem ein großer Teil der Psalmen in der Bibel zugeschrieben wird. Wie unter einem Brennglas bündelte sich damals das Lebensgefühl einer ganzen Religion und hat sich im Judentum und im Christentum bis heute weiter getragen: Mit Gott, dem EINEN, kann man über ALLES sprechen. Das ist auch eine ganz eigene Musik!

Musikalisch und im Glauben werden wir beim impuls:-Gottesdienst ausprobieren, was das für uns heute bedeutet. Der CHORnelius wird uns dabei begleiten.

Erneuerung der Außenanlagen

Nun ist unsere Kirche von einem Bauzaun umstellt. Die Kirche im Käfig und vor dem Kreuz stehen Bagger. Die Erneuerung unserer Außenanlagen hat begonnen.

Das Gelände soll ein Ort für Aktivität, Bewegung, Kommunikation und Erholung werden. Ziel der Maßnahme ist, das Grundstück der Kirchengemeinde zum Stadtteil hin zu öffnen und durch Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten die Aufenthaltsqualität zu steigern. Dabei wird alles zugleich schön und neu und auch haltbar für etliche Jahrzehnte.

Dies alles wird ermöglicht durch eine öffentliche Förderung mit Mitteln aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns sehr.

Im Oktober soll alles fertig werden.

Die üblichen Zugänge aufs Grundstück sind während der Bauphase verstellt. Bitte gehen Sie ganz um die Kirche herum und über den Parkplatz an der Dritten Meile. So gelangen Sie zur Kirche und ins Gemeindehaus.

Skizze für den Zugang zur Kirche und zum Gemeindehaus.

Heidefahrt mit Kunst, Natur und Schlemmereien

Am 27. August starten wir unsere monatliche Exkursion in das kleine Heideörtchen Stellichte, welches im Jahre 1096 erstmalig erwähnt wurde. Stellichte liegt fernab aller großen Verkehrsrouten. Der Ort ist so klein, dass Straßenbezeichnungen fehlen. So ist es umso erstaunlicher, dass er ein Kirchlein besitzt, welches in seiner Einzigartigkeit seines gleichen sucht.

Die St. Georg-Christophorus-Jodokus-Kirche ist eine Renaissancekirche, wie es sie im norddeutschen Raum nur noch sehr selten gibt. 1608 aus Backstein erbaut diente sie anfänglich als Grablege und Gutskapelle des alten Adelsgeschlechts von Behr, das seit 1470 bis zum heutigen Tag auf dem Rittergut Stellichte lebt. Wir besichtigen die Renaissance-Kirche und erfahren bei einer Führung mehr über seine besonders prächtige -und guterhaltene Ausstattung.

Im Anschluss daran genießen wir ein leckeres Mittagessen im Restaurant »Neben An« in Visselhövede.

Nach der Pause fahren wir mit unserem Bus in den Luftkurort Schneverdingen zum Heidegarten. Mit über 190 verschiedenen Heidesorten und 200.000 Pflanzen ist der Heidegarten eine Attraktion. Der Garten ist parkähnlich angelegt und gibt Gelegenheit zu einem gemütlichen Spaziergang, um die Blütenpracht zu bestaunen.

Am Nachmittag werden wir mit der Kutsche über den Heidebauernweg in ein typisches Heide-Café gebracht. Dort kehren wir ein und genießen bei einer Tasse Kaffee ein schönes Stück Buchweizentorte. Während der Kutschfahrt, vorbei an Buchweizenfeldern, erfahren wir einiges über das Leben und Arbeiten der Heidebauern.

Abfahrt Cornelius-Kirche: 9:00 Uhr
Kirchführung, Mittagessen, Kutschfahrt, Kaffeetrinken, Bus: 57,-€
Ankunft Fischbek: ca. 19:00 Uhr
Anmeldung im Gemeindebüro: 701 95 56

Morgenandacht für Kinder

Wo gibt’s denn so was?

Bibelgeschichten für die ganz Kleinen, Singen und Beten mit Vorschulkindern, nicht dann und wann sondern jeden Montag Morgen um 9:00 Uhr.
Die Sommerpause ist vorbei, am Montag 12. August geht es wieder los.

Eine Morgenandacht für die Kinder der Kita Cornelius, den Spielkreis und alle, die kommen mögen. Eine viertel Stunde irgendwo zwischen Gottesdienst und Kinderzirkus.

Ein schöner Start in die Woche für manchmal noch etwas müde Eltern und Erzieherinnen und ein schöner Start ins Leben für quietschlebendige Kinder.

Exkursion am 30. Juli Landesgartenschau in Wittstock

Jahrhundertelang galt die einzigartige Stadtmauer der fast 800-jährigen Stadt Wittstock/Dosse als uneinnehmbar. Vom 18. April bis 6. Oktober 2019 wird die frühere Bischofsstadt von der Landesgartenschau erobert. Am Zusammenfluss von Dosse und Glinze ist eine attraktive Garten- und Parklandschaft entstanden. Als einzigartige Kulisse bietet die ringförmige Stadtmauer, die die Altstadt vollständig umschließt, rundum schöne Aussichten.

Das Gelände der Gartenschau erstreckt sich südlich der historischen Altstadt. Zwei Parkareale zeigen auf mehr als 13 Hektar einzigartige Gartenkunst. Gleich zwei Themengärten interpretieren das Leben und Wirken Theodor Fontanes, der zu seinem 200. Jubiläum in ganz Brandenburg groß gefeiert wird.

Auch lässt sich die mittelalterliche Altstadt zu Fuß erkunden. Zahlreiche Rosen schmücken die Gassen. Der 70m hohe Turm der St. Marienkirche bietet eine grandiose Aussicht in die Prignitzer Landschaft.

Den Tag auf der Gartenschau verbringen wir ganz individuell in kleinen Gruppen. Auf dem Gelände laden zwei Restaurants und ein Café zum Verweilen ein.

Vor Ort vereinbaren wir einen Treffpunkt für unsere Rückfahrt.

Auf der Hin- und der Rückfahrt werden wir eine Pause einlegen.

Anmeldung: Gemeindebüro Tel. 701 95 56
Abfahrt Cornelius-Kirche: 8.00 Uhr
Kosten: Busfahrt und Eintritt Landesgartenschau: 36,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 19.30 Uhr

Sommerkirche

In den Sommerferien beginnen die Gottesdienste erst um 11 Uhr.

Zum zweiten Mal wird es in den Wochen der Sommerferien die »Sommerkirche« geben. Sie ist eine erste Lösung dafür, wie wir mit weniger Pastoren_innen (es ist dann ja auch Urlaubszeit) die gleiche Anzahl von Gottesdiensten feiern können und dabei zugleich Vielfalt in die Gemeinden tragen.

In den Sommerferien bzw. vom 30.6. bis 4.8. werden alle unsere Gottesdienste erst um 11 Uhr beginnen. Auch andere Gemeinden haben ihre Gottesdienstzeiten in diesen Wochen verändert. So wird es möglich, dass in der Ferienzeit die diensthabenden Pastoren_innen jeweils zwei Gottesdienste hintereinander halten. So können mit weniger Pastoren gleichwohl in allen Gemeinden Gottesdienste stattfinden, trotzdem haben auch diese Pastoren mal ein freies Sommerwochenende und zugleich gibt es in den Gemeinden die Abwechslung von Gastpredigern. Auf unserer Kanzel erwarten wir als Gäste neben Pastor Janke Pastor Glöckner, Pastor Sach und Pastor Zimmermann.

Pastor Janke predigt in dieser Zeit nicht nur in Fischbek sondern auch in Altenwerder, Moorburg, Neuwiedenthal-Hausbruch, Neuenfelde und Finkenwerder.

Familiengottesdienst »Ein Afrikaner wird getauft«

Am Sonntag um 10:00 Uhr feiern wir wieder einen Familiengottesdienst. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von dem vornehmen Mann aus Äthiopien. Er kommt als Pilger nach Jerusalem, er betet und liest in der Bibel. Philippus hilft ihm, alle Geheimisse zu verstehen. Da wird er getauft und freut sich sehr.

Wir freuen uns auch – über Leonie und Luka, Cousine und Cousin – beide werden getauft.

Der Familiengottesdienst wird gestaltet von den »Kinderdiakonen« Amelie, Hanna, Lena, Mike und Jascha von Angela Lindmüller und Pastor Gerhard Janke.

Exkursion am 25. Juni nach Klütz und Boltenhagen

Wir laden ein zu einer Exkursion nach Klütz und Boltenhagen am 25. Juni.

Der erste Stopp ist die Stadt Klütz im Landkreis Nordwestmecklenburg, zwischen den Hansestädten Lübeck und Wismar gelegen und nur 3 km vom Ostseestrand entfernt.

Hier wollen wir zunächst die St. Marienkirche kennenlernen. Der imposante Backsteinbau zählt zu den ältesten Backsteinkirchen in Mecklenburg. Der älteste Teil der dreischiffigen Hallenkirche – der Chorraum – stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und zeigt noch deutlich romanische Einflüsse. Das dreischiffige Langhaus wurde später im Übergangsstil (Romanik-Gotik) erbaut. Der quadratische Turm wurde wohl erst im 14. Jahrhundert angefügt. Mit seinem achtflächigen Dach gleicht er einer Bischofsmütze. In früherer Zeit diente er auch als Seezeichen.

Anschließend folgt ein Rundgang durch den wunderschön restaurierten kleinen Ort und ein Spaziergang zum nahegelegenen Schloss Bothmer. (Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, mit dem Bus direkt zum Schloss zu fahren.) Bevor wir bei einer Führung das Schloss kennenlernen, wollen wir uns bei leckerem Mittagessen in der Orangerie stärken.

Das Schloss Bothmer ist die größte barocke Schlossanlage in Mecklenburg-Vorpommern mit einer wunderschönen Parkanlage. Das Schloss wurde im Auftrag des Reichsgrafen Hans Caspar von Bothmer in den Jahren 1726 bis 1732 erbaut. Der Graf selbst residierte seit 1721 in London. So ist es nicht verwunderlich, dass er das Schloss nach englischem Vorbild errichten ließ.

Ausklingen lassen wir den Tag in Boltenhagen – zur ganz freien Gestaltung.

Anmeldung: Gemeindebüro Tel. 7019556
Abfahrt Cornelius-Kirche: 8.30 Uhr
Kosten: Busfahrt, Führung St. Marien und Klütz, Eintritt und Führungen Schloss Bothmer,
Mittagessen : 46,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 19.00 Uhr

1. Juni Orgelkonzert mit Daria Uraskina

Am 8. Juli wird unsere Organistin Daria Uraskina ihre Orgelprüfung in der St. Johannis-Kirche Harvestehude spielen. Dafür drücken wir ihr sehr die Daumen.

Für sich selbst als eine Generalprobe und damit auch wir uns an dem anspruchsvollen Programm erfreuen können, gibt sie ein Vorkonzert am kommenden Sonnabend, dem 1. Juni um 19 Uhr in unserer Kirche.

Das Programm dauert etwas eine Stunde. Zu Gehör kommen Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Louis-Nicolas Clérambault, Olivier Messiaen und César Frank

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750). Präludium und Fuge c moll BWV 546
    Das ist ein Werk von höchster Reife. Hoch beeindruckend entfaltet sich das Präludium in der düsteren Pracht der c-Moll-Tonalität – genau wie im Schlusschor der Matthäus-Passion. Das Präludium ist in sechs gleich lange Abschnitte unterteilt und 144 Takte umfasst. 144 ist die heilige Zahl der Vollkommenheit in der Schrift, von denen Bach ein großer Kenner war. Jedes Segment besteht zum größten Teil aus 24 Takten: Zahl 24 simbolisiert Herrlichkeit. Jedes dieser sechs Segmente teilt sich gleichmäßig in zwei Hälften (12+12). Die Gesamtheit des Präludiums stellt also numerisch 12 x 12 dar. Hier offenbart Bach zweifellos seinem Publikum seine Vision einer Welt von bewundernswerter Architektur. Dies wird durch die Tatsache noch verstärkt, dass das sechste und letzte Segment identisch mit dem ersten ist, so dass es möglich ist, das Präludium »ad infinitum« zu spielen, wie ein Stern, der sich für immer auf seiner Umlaufbahn dreht, oder wie die Schöpfung von Ihm »dessen Königreich ohne Ende ist«. Wenn die Fuge einer harmonischen Struktur folgt, die mit der der ersten Akkorde des Präludiums vergleichbar ist, ist das Fugensubjekt viel freier und lässt Improvisation zu.
  • Louis-Nicolas Clérambault (1676-1749). Suite du premier ton
    L.-N. Clérambault war ein französischer Komponist und Organist, angestellter Musiker am Hofe Ludwigs XIV in Versailles. Das “Livre d’orgue” aus dem Jahre 1710 ist seinem Lehrer André Raison gewidmet und enthält zwei Suiten mit je sieben Sätzen. Die Suite von Clérambault kann als ein Musterbeispiel des französischen Orgelbarocks angesehen werden.
  • J.S. Bach. Choral “Schmücke dich, o liebe Seele” BWV 654
    Die “Achtzehn Choräle von verschiedener Art”, auch “Leipziger Choräle” stellte Bach in seinen letzten Lebensjahren zusammen mit der Absicht, sie zu drucken. Dieses wohl bekannteste Werk der Sammlung wurde berühmt durch Mendelssohns legendäres Leipziger Orgelkonzert im Jahr 1840. Robert Schumann schreibt in seinen “Erinnerungen an Mendelssohn”, dieser habe ihm “mit dem innigsten Ausdruck” gesagt, “ wenn mir das Leben alles genommen hätte, dies Stück würde mich wieder trösten”. Der im Text geforderte “Schmuck” wird von Bach musikalisch durch subtile Verzierungen (“Ausschmückungen”) umgesetzt.
  • J.S. Bach. Trio super ”Herr Jesu Christ, dich zu uns wend” BWV 655
    Die obengenannte Sammlung enthält Choralbearbeitungen für Orgel mit zwei Manualen und Pedal. Bach wählte Sätze aus ganz verschiedene Lebensperioden aus- die meisten dürften bereits in Weimar entstanden sein. Sehr wahrscheinlich sind die beiden Choraltrios BWV 655 und 664 die frühesten konzertanten Orgeltrios “a 2.Clav.Et Ped.” überhaupt (1747-1748).
  • Olivier Messiaen(1908-1992). “La Nativité du Seigneur”: No. 4 Le verbe
    Olivier Messiaen war ein französischer Organist, Kompositionslehrer, auch Ornithologe und gilt als Wegbereiter der seriellen Musik. Er zählt zu den führenden modernen Komponisten Frankreichs. Olivier Messiaens musikalisches System beruht auf seinen Erfahrungen aus dem Studium der Zahlenmystik, griechischer und indischer Rhythmik, der Vogelsangs und der intensiven Beschäftigung mit den Werken von Claude Debussy, Igor Stravinsky, Modest Mussorgsky, Alban Berg und der Gregorianik. La Nativité du Seigneur: neuf méditations pour orgue (dt. „Die Geburt des Herrn: Neun Meditationen für Orgel“) ist ein Orgelwerk von Olivier Messiaen das dieser 1935 im Alter von 27 Jahren in Grenoble schrieb. Die Uraufführung des neunteiligen Werkes mit einer Spieldauer von etwa 55 Minuten fand am 27. Februar 1936 an der Orgel von La Trinité (Paris) statt. Messiaen selbst bezeichnete das Werk später als erste Komposition, die für seine musikalische Sprache besonders charakteristisch sei. Nach Angaben Messiaens im 4. Satz -Le verbe (dt. „Das Wort”)- liegt theologische Idee der Geburt zugrunde: die ewige des Wortes.
  • César Frank(1822-1890). Choral No. 2 (h-moll)
    César Franck war einer der wichtigsten französischen Komponisten, Lehrer und Organisten der zweiten Hälfte des 19. Jh. Er ist Begründer der sogenannten „französischen Schule“ der Musik. Seine Kompositionen zeichnen sich durch Tonmalerei und einen vielfach chromatisch durchsetzten Klang aus. Er gehört neben Bruckner und Brahms zu den Spätromantikern und gilt als Bahnbrecher für den französischen instrumentalen Impressionismus. Im zweiten Choral zieht Franck die Form der „Passacaglia mit Fuge“ heran. Ein Vorbild dafür war die Passacaglia c-moll BWV 582 von J. S. Bach. Die Kombination „Passacaglia und Choral“ findet man hingegen bei Franz Liszt in seinen Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“. Alle drei Choräle (1890) von Franck sind sein letztes vollendetes Werk und haben eine ähnliche Form: in einem ersten Teil wird ein Thema A vorgestellt. Der Choral erscheint als kontrastierendes Thema B. Es folgt ein Mittelteil, in dem der Choral schon hier und da aufblitzen mag. Der letzte Teil des Werkes führt dann nach einer Steigerung den Choral zu einer Apotheose.

Fischbek singt! am 25. Mai

Singen Sie auch manchmal unter der Dusche? Stimmen Sie im Auto mit ein, wenn der Lieblingssong ertönt? Dann sind Sie hier genau richtig! Wenn »Fischbek singt!«, dann geht es um viel Spaß in einer tollen Gemeinschaft unter der musikalischen Leitung von Popularmusiker Jan Keßler.

Am Sonnabend, den 25. Mai um 19:30 Uhr, kann jede und jeder in der Cornelius-Kirche mitmachen. Es kommt nicht darauf an, alle Töne zu treffen. Es geht um die gute Laune beim Singen von Hits aus den letzten Jahrzehnten. Jede Menge beliebter Songs warten darauf mitgesungen zu werden. Singen tut gut! Sind Sie dabei?

»Fischbek singt!« findet zum zweiten Mal statt und ist eine Aktion der Stiftung der Cornelius-Kirche. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Es findet ein Getränkeverkauf statt.

Exkursion am 28. Mai nach Dömitz an der Elbe

Im Monat Mai führt uns unsere Ausfahrt an die Elbe bei Dömitz. Die Stadt Dömitz wurde erstmalig im Jahre 1259 urkundlich erwähnt. Ihr Name steht für Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands. Ein Wahrzeichen der Stadt ist die alte Eisenbahnbrücke, die in den letzten Kriegstagen von den Alliierten zerstört wurde und wegen der innerdeutschen Teilung nicht mehr restauriert worden ist. Sie dient heute als Mahnmal für Frieden und Wiedervereinigung. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die alte Festung, welche zu den bedeutendsten Flachlandfestungen Nordeuropas zählt. Der Dichter Fritz Reuter musste ein Jahr seiner Haft hinter den Mauern der Festung verbringen. Bei einem Vortrag erfahren wir vieles mehr über die Geschichte der im 16. Jahrhundert erbauten Anlage.

Bevor wir uns in die Festungsanlage begeben, besuchen wir zunächst die neugotische Johanneskirche im historischen Ortskern der Stadt. Das Innere der Kirche wurde seit seiner Erbauung im Jahr 1872 kaum verändert.

Zum Mittagessen begeben wir uns in das Hafenhotel Dömitz. Das in einem alten Speicher errichtete Hotel bietet seinen Gästen in 35 Metern Höhe einen grandiosen Ausblick, der weit bis nach Mecklenburg hinein reicht. Bei einem leckeren Mittagessen stärken wir uns für den Nachmittag.

Nun geht es auf‘s Schiff! Mit der MS Elise starten wir zu einer Rundtour Dömitz – Dorfrepublik Rüterberg – Dömitz. Der Kapitän wird uns während der Fahrt Einblicke geben, wie es zu der Entstehung der Dorfrepublik gekommen ist. Während der Fahrt werden wir bei Kaffee und Kuchen die romantischen Elbauen betrachten können.

Teilnahme nur mit Anmeldung: 701 95 56
Kosten: Bus, Führung Kirche, Führung Festung, Mittagessen, Schiffstour und Kaffeetrinken:60,-€
Abfahrt Corneliuskirche 8:30 Uhr, Ankunft Fischbek ca. 19 Uhr

impuls: am 12. Mai »Muttertag«

Der impuls: Gottesdienst im Mai bekommt Besuch, diesmal von Pastorin Antoinette Lühmann. Pastorin Lühmann arbeitet auf der Fachstelle Kindergottesdienst in der Nordkirche und ist Buchautorin. Aus ihrer Arbeit mit Kindern nimmt sie auch in Gottesdienste für alle Altersgruppen den Anspruch mit, eine Sprache zu nutzen, die jeder verstehen kann.

Dieser impuls: findet ausnahmsweise am 2. Sonntag im Monat, also am 12. Mai um 10 Uhr statt. Das Thema lautet: »Muttertag«.

Jan Keßler wird den Gottesdienst musikalisch begleiten.

Lektorenschulung für »Newcomer«

Wenn ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden bei der Evangelischen Jugend Süderelbe die Ausbildung zum Teamer machen, dann werden sie »Newcomer« genannt. Neben vielen pädagogischen Inhalten und Themen der Jugendgruppenleitung, die man auch in anderen Jugendverbänden kennen lernen kann, gehört zur unserer Ausbildung auch die Anknüpfung an den Konfirmandenunterricht: Wie bringt man den Glauben für Jugendliche zur Sprache, wie feiert man Andachten und Jugendgottesdienste, wie kann man ihnen helfen, weiter im Glauben zu wachsen? Und ein weiteres Modul ist die Lektorenschulung: Wie lese ich im Gottesdienst einen biblischen Text vor?

Diese Schulung für etwas 30 Newcomer ist meine Aufgabe. Wir treffen uns in der Kirche. Ich erkläre, worauf man achten sollte: Schon den Weg von der Bank nach vorn und zum Pult kann man üben — und auch den Rückweg. Wie stellt man sich dort sicher hin. Langsam sprechen, Pausen zwischen den Sätzen, Energie in die Stimme legen. Dafür gibt es ein paar bewährte Übungen. Und dann, was dann kommt, ist für mich Jahr für Jahr einer der Höhepunkte im Gemeindeleben:

Eine nach dem anderen tritt auf, jede_r liest eine andere kleine Geschichte aus den Evangelien vor. Die Reihenfolge ist zufällig, aber was entsteht ist ein unvergleichliches Kaleidoskop wunderbarer Texte aus der Bibel. Ein buntes Mosaik von Geschichten, die aufbauen und ermutigen, die trösten oder beglücken. Es ist fast schade, dass diese Schulung nicht öffentlich ist, doch dann würde sie nicht funktionieren. Aber ich darf dabei sein, ich darf das alles erleben. Und sie können das, unsere jungen Leute. Ein wenig Stolz erfüllt mich dann, aber vor allem Dankbarkeit und Freude und Zuversicht. Nein — uns muss nicht bang sein vor der Zukunft. Da kommt eine tolle neue Generation nach uns, die mit großer Glaubwürdigkeit und Ausstrahlung aus der Bibel liest. Einige von ihnen werden wir in den kommenden Wochen auch öffentlich und für alle in unseren Gottesdiensten erleben können.

Am Ende der Schulung habe ich ihnen gesagt: »Ihr seid Boten Gottes!« Und das sind sie auch.

Pastor Gerhard Janke

Fröhliche Ostern!

Ostermorgen um 8 Uhr auf dem Fischbeker Friedhof

Seit 6 Jahrzehnten, schon länger als die Cornelius-Kirche steht, feiern wir am Ostermorgen eine Morgenandacht auf dem Fischbeker Friedhof – und wer einmal dabei war, kommt jedes Jahr wieder.

Sie beginnt um 8:00 Uhr unter freiem Himmel mitten auf dem Friedhof am Scheideholzweg. Die Glocken der Cornelius-Kirche läuten und schallen herüber, die Vögel haben längst ihren österlichen Morgengesang angestimmt und dann mischt der Posaunenchor der Thomasgemeinde Osterchoräle in die Luft, die noch ein wenig nach den Osterfeuern des Vorabends riecht. Das Osterevangelium wird ein erstes Mal gelesen, weitere Choräle und kurze Texte folgen.

Und zwischen allem entsteht eine leichte und unbeschwerte Fröhlichkeit.
Woher kommt die nur? Es muss wohl an der Auferstehung liegen.

um 10 Uhr am Ostersonntag Gottesdienst in der Kirche

Die Osterchoräle sind eine Musikgattung für sich – immer wieder dieses »Halleluja«, das lässt niemanden kalt. Und dann noch einmal diese große unglaublich schöne Geschichte von der Auferstehung Jesu. Und dann wird klar: Das vielfache Halleluja am Ostertag kommt nicht von ungefähr, so viel Leben, soviel Freude.

Trauerfeiern in der Cornelius-Kirche

Die meisten Trauerfeiern finden in der Friedhofskapelle statt. Aber manchmal gibt es auch Trauerfeiern in unserer Cornelius-Kirche. Was viele nicht wissen: Das ist grundsätzlich und immer möglich.

Jede Trauerfeier kann in der Kirche stattfinden. Ein Grund kann sein, dass die Trauergemeinde sehr groß sein wird. Aber sie kann auch dann der richtige Ort sein, wenn der Verstorbene oder die Familie die Kirche einfach schöner findet oder in ihr so viel erlebt hat, dass sie dort besonders vertraut ist und nun Geborgenheit sucht. Vielleicht wünscht man den Klang der Kirchenorgel, den Blick auf den Altar und die Weite des Kirchenraums.

Ja, für die Beisetzung hat man dann noch den Weg von der Kirche zum Friedhof. Aber der ist einfach, keine Störung, sogar ein kleiner Zwischenschritt, der hilft: man ist für sich und mit anderen ein Stück unterwegs, man teilt noch ein paar Gedanken und Erinnerungen – und dann geht man gemeinsam ans Grab.

In Freud und Leid ist die Kirche da und hat geöffnete Türen – für jeden!

Gründonnerstag und Karfreitag

In der Kirche, in der ich vor vielen Jahren Vikar war, hängt in der Eingangshalle ein spätgotisches Kruzifix mit einem gestorbenen Christus.

Ein kleines Mädchen stand darunter und schaute und schaute und fragte mich: »Warum haben die das mit Jesus gemacht?«

Da bin ich ganz schön ins Stammeln geraten und komme es noch. Im Gottesdienst am Karfreitag werden wir uns wieder dieser Frage aussetzen.

Im Abendgottesdienst am Gründonnerstag um 19 Uhr sammeln wir dafür Kraft.

Ich wünsche allen gesegnete Tage, Gerhard Janke

Exkursion ins Stift Fischbeck am 23. April.

Wer das Osterfest noch ein wenig verlängern möchte (und kann), ist herzlich eingeladen zu unserer Exkursion ins Stift Fischbeck in Hessisch Oldendorf nördlich von Hameln.

Wir haben noch ein paar Plätze frei!

Das Stift Fischbeck ist mit seiner unverfälscht erhaltenen romanischen Bauform und mit der Geschlossenheit seiner Anlage mit Kreuzgang ein großartiges Beispiel mittelalterlicher Klostertradition. Mit seiner langen Geschichte, seiner Würde und Schönheit, den vielen Gebäuden und Gärten ist es ein Denkmal von nationaler Bedeutung.

Im Jahr 955 von der Edelfrau Helmburgis gegründet, war es ein Stift für Damen des Adels. Sie brachten ihre Mitgift in Form von Geld, aber auch Wege- und Mühlenrechten ein und sicherten so den Bestand des Stiftes.

Dies zeigt sich besonders in der reichen Ausschmückung der Stiftskirche mit dem berühmten Fischbecker Wandteppich aus dem Jahr 1583.

Die Stiftskirche gehört zu den bedeutendsten Bauten des Wesergebietes. Sie ist eine dreischiffige, flachgedeckte Basilika und entspricht anderen Kirchen hochadeliger Frauenstifte.

Wir werden zunächst am Vormittag eine Führung durch die Stiftkirche haben. Nach einer Stärkung beim gemeinsamen Mittagessen schließt sich am Nachmittag eine Führung zu den Stiftsgebäuden und den Gärten an. Vor unserer Heimreise werden wir noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen.

Teilnahme nur nach Anmeldung: Tel. 701 95 56
Abfahrt Cornelius-Kirche: 8:30 Uhr
Busfahrt, zwei Führungen und Eintritt, Mittagessen und Kaffeetrinken: 52,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 19:00 Uhr

Familiengottesdienst am 14. April

Alle zwei Monate feiern wir Familiengottesdienst.

Es ist ein großes phantasievolles Wunder der Schöpfung, dass wir im Lauf unseres Lebens so unterschiedliche Menschen sind. Die ersten Jahre sind wir Kinder voller Neugier, Aufgeschlossenheit und Vertrauen. Als Kinder erkunden wir die Welt und unser Herz hat sensible Antennen für die Geheimnisse zwischen Himmel und Erde. Gott findet leicht den Weg in unsere offenen Herzen. Später prägen die Erfahrungen vieler Jahre unsere Überzeugungen, Herz und Körper verlieren etwas von ihrer Beweglichkeit, dafür können wir Sicherheit in uns spüren und auch verbreiten.

Wenn man beides zusammen bringt, kann man schöne Familiengottesdienste feiern. Deshalb übernehmen Kinder und Erwachsene unterschiedliche Aufgaben im Gottesdienst: Kinderdiakone, Pastor und Kirchenmusiker gestalten den Gottesdienst gemeinsam – jeder kann etwas anderes gut.

Am Sonntag vor Ostern, am »Palmsonntag«, dem 14. April ist es wieder so weit.

impuls: »Was ist Wahrheit?«

Der impuls: bekommt wieder Besuch, diesmal von Pastor Martin Barkowski aus dem mittleren Alstertal. Er feiert diesen Gottesdienst am 7. April um 10:00 Uhr mit uns gemeinsam und schreibt zum Inhalt:

»Die Wahrheit ist meistens kurz. Wer zu spät kommt, der kann erklären: ›Ja, diese böse S-Bahn, die kam nicht, und dann fuhr der Bus noch weg, und dann… ‹ Das wird eine lange Geschichte mit vielen Worten. Oder er sagt: ›Ich habe verschlafen.‹ Das ist kürzer. Aber wer sagt das schon gerne, selbst wenn es die Wahrheit ist?

Im nächsten impuls: geht es um die Wahrheit. Jesus sagt von sich, er sei Zeuge der Wahrheit. Um welche Wahrheit geht es überhaupt? Und ist diese Wahrheit auch kurz? Pontius Pilatus hat keine Lust auf solche Gespräche und fällt lieber eine Entscheidung.

Ja, wir sind mitten in der Passionszeit. Es ist die Zeit für ungewöhnliche Gedanken. Zeit, um genau hinzuschauen. Lassen Sie uns das gemeinsam tun.«

Die Liturgiegruppe hat den impuls: mit vorbereitet, Jan Keßler wird ihn musikalisch begleiten.

Babys und Eltern DELFI®

In Kooperation mit der Evangelische Familienbildung Harburg bieten wir eine weitere Gruppe für Eltern mit ihren Babys an:

DELFI®  für November 2018 – Januar 2019 geborene Babys

Die Kurse finden statt im Zeitraum vom
3.4. – 19.6.2019
10 x Mittwoch 11:15 – 12:45 Uhr

Bei dem DELFI®-Kurs (denken, entwickeln, lieben, fühlen, individuell) tauschen sich Eltern aus, knüpfen Kontakte und spielen mit den Babys. Sie lernen Babymassage, erproben erste Spiele und erhalten Tipps zur Ernährung, zum Stillen und zur Erziehung.

Die Kurse werden von zertifizierten Kursleiterinnen geleitet, die mit Fachwissen zur Verfügung stehen, für die Babys unterschiedliche Bewegungslandschaften aufbauen , Wasser zum Planschen und viel Material für Sinneserfahrung bereithalten.

Kursgebühr: € 77,00
Die Gebühr kann ermäßigt werden.

Eine Anmeldung ist erforderlich.
Kursnummer: HHarC437a

Information und Anmeldung: Tel. 040-519 000 961 oder fbs-harburg.de
Evangelische Familienbildung Harburg, im Haus der Kirche
Hölertwiete 5, 21073 Hamburg, Tel. 040-519 000 961

Exkursion ins Kloster Lüne

Nachdem wir in den vergangenen Jahren schon die Klöster in Wienhausen und Medingen besucht haben, wollen wir auf dieser Exkursion das Kloster Lüne kennenlernen, ein weiteres der sechs Heideklöster.

Zunächst aber geht es nach Adendorf, wie auch Lüne im Großraum Lüneburg gelegen. Hier werden wir eine Führung durch die kleine Johanneskapelle haben. Sie wurde im Jahr 1248 erbaut und ist die älteste Kapelle im Landkreis Lüneburg. Sie erhielt ihren Namen nach Johannes dem Täufer.

Der rechteckige spätgotische Backsteinbau wird gekrönt von einem hölzernen Dachreiter. Vor der Südseite der Kirche befindet sich ein romantisches Brauthaus aus Fachwerk.

Anschließend wollen wir noch einen Blick in das »Us Heimathus« werfen, ein Zweiständerhaus aus dem Jahr 1661.

Nach dem Mittagessen besuchen wir das Kloster Lüne und das zum Kloster gehörende Textilmuseum.

Um 1170 bot sich einer kleinen Gruppe frommer Frauen an diesem Ort die Möglichkeit zur Gründung einer Klostergemeinschaft. 100 Jahre später ist belegt, dass der Konvent nach den Regeln des Heiligen Benedikt lebte. Seit der Reformation lebt im Kloster ein evangelischer Konvent, dem eine Äbtissin vorsteht, in einer Glaubens-, Arbeits- und Lebensgemeinschaft.

Der heutige bauliche Zustand stammt in seinen Grundzügen aus der Zeit um 1400. Dazu gehört die einschiffige gotische Klosterkirche, das Refektorium (mit freigelegten Wandmalereien) und der Kreuzgang mit seinen farbigen Glasfenstern. Das Kloster ist eingebettet in weitläufige Gartenanlagen.

Zum Abschluss werden wir im Klostercafé gemeinsam Kaffee trinken.

Anmeldung: Gemeindebüro Tel. 701 95 56
Abfahrt Cornelius-Kirche: 9:00 Uhr
Bus, Führungen, Mittagessen und Kaffeetrinken: 50,00 €
Ankunft Fischbek: ca. 18:30 Uhr

Das neue Jahreslied 2019

Das Team der Cornelius-Gemeinde hat ein neues Jahreslied aufgenommen. Auf der Internetseite www.jahreslied.de kann man es anhören.

In diesem Jahr sind nicht nur der Satz und die Einspielung eine Eigenproduktion, sondern auch die Komposition und die Lyrik sind in Cornelius entstanden. Wie so viele andere Lieder ist auch das neue Jahreslied von einem Psalm inspiriert. Es ist der Psalm 36, der uns mit neuen Worten und neuer Musik durch das Jahr begleiten wird.

Seit 2015 haben wir ein Jahreslied. Wir singen es oft in Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten. Und das Team der Cornelius-Gemeinde spielt dazu jedes Jahr eine Aufnahme ein, die unter www.jahreslied.de angehört werden kann.

Alle Geburtstagskinder mit runden Geburtstagen – 10, 18, 20, 30, 40, 50 … –
erhalten mit der Post einen Geburtstagsgruß. Diesem Brief liegt dann auch immer eine Karte mit dem Gruß »Ich schenk dir ein Lied.« und der Internetadresse bei.

So soll das neue Jahreslied Geburtstagskinder aber auch alle anderen erfreuen.

Gottesdienst mit Sophie Fredenhagen

impuls: Gottesdienst am 3. März um 10:00 Uhr in der Cornelius-Kirche Fischbek

Wir nennen es »Laienkanzel« und es hat nichts mit unbesetzten Pfarrstellen zu tun: Es ist einfach eine gute Idee, einmal eine andere Person als den Pastor im Gottesdienst zur Sprache kommen zu lassen. Und eine Person, die in ganz anderen Aufgaben steht und viele Erfahrungen an anderen Orten als der Kirche gesammelt hat, hat auch andere Gedanken und Ideen zu dem, was dem Leben und dem Glauben dient. Und ob die eingeladene Person ihre Rede dann selbst als Predigt oder Ansprache oder Grußwort bezeichnen möchte, das darf sie selbst definieren. In der Kirche gibt es dafür eine lange Tradition mit dem Namen »Laienkanzel«.

Natürlich wird dazu nicht jeder eingeladen und es ist auch eine kleine Ehre. Wir haben unsere Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen eingeladen und freuen uns sehr über ihre Zusage, denn die Ehre ist ganz auf unserer Seite. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf die Gedanken aus dem Rathaus und auf die Einsichten von Sophie Fredenhagen.

Leitung und Liturgie des Gottesdienstes liegen in den Händen von Pastor Janke. Musikalisch wird der impuls: Gottesdienst gestaltet von Jan Keßler und dem CHORnelius.

Viel Musik

Sonntag wird die Kirche bis unters hohe Dach mit Musik gefüllt werden.

Der Gottesdienst wird musikalisch geprägt durch einen großen Poasaunenchor aus dem Kirchenkreis Hamburg-Ost mit 40 Bläser unter der Leitung von Friedhelm Nolte.

Gemeinsam musizieren sie mit unserem Kantor Gernot P. Fries an der Hillebrand-Orgel.

Prädikantin Janina Förster wird die Predigt halten und den Gottesdienst mit Abendmahl liturgisch gestalten.

Orgelmatinee

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt Kantor Fries zu einer Orgelmatinee ein:

Als ich vor zwei Monaten mit der Planung der ersten Matinee des Jahres 2019 begann, wählte ich zwei sehr lebensbejahende, fröhliche Stücke aus. Die passen eigentlich gar nicht in den Februar, auch nicht zur Vorfastenzeit, und wenn, dann allenfalls zum bunten Karnevalsgeschehen. Mittlerweile aber hat sich ein sehr früher Frühling überraschend eingestellt und damit diese beiden Stücke in jeder Hinsicht legitimiert.

Das große Präludium e-Moll des Husumer Organisten Nicolaus Bruhns (1665 – 1697) gehört seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil der norddeutschen Orgelmusik des Barock. Es steht wie kaum ein zweites Werk für den für seinen Farben- und Facettenreichtum, seine Formenvielfalt und allgemein seine Experimentierfreudigkeit bekannten »fantastischen Stil«. Vor dem Hörer breitet sich ein kaum überschaubares Panorama an Stimmungen, Launen und Affekten aus, in jedem Takt erwarten ihn neue Überraschungen – und die Natur spielt unüberhörbar mit, vom tropfenden Regen bis zum fröhlichen Vogelgesang.

Dietrich Buxtehude (1637 – 1707), unüberhörbar ein Lehrer von Nicolaus Bruhns, schrieb drei große Toccaten, die in den letzten Jahren auch in der Corneliuskirche zu hören waren. Die »kleine« Toccata in F-Dur ist kürzer als ihre Schwesterwerke, aber mindestens ebenso virtuos, dabei sehr viel unbeschwerter, geradliniger und bis zum letzten Takt ein Ausbund an bester Laune, die durch kein einziges »Piano« oder »Adagio« jemals getrübt wird.

Zwischen diesen beiden großen freien Werken erklingt die Variationenfolge über den Choral »Auf meinen lieben Gott« von Dietrich Buxtehude. Wenn aber der zugrunde liegende Choral auch eine ernste Grundstimmung erkennen lässt, so wird diese doch angenehm und aus damaliger Sicht durchaus popularmusikalisch aufgehellt durch eine Reihe kurzer Tänze im französischen Stil mit den Überschriften: Allemande – Double – Sarabande – Courante – Gigue.

Lassen wir es also auch an der Orgel Frühling werden!

Familiengottesdienst am Sonntag um 10 Uhr.

Am kommenden Sonntag, dem 17. Februar feiern wir wieder einen Familiengottesdienst. Das ist ein Gottesdienst mit Kindern und Erwachsenen. Jeder soll erfreut werden und etwas mit mitnehmen in die neue Woche.

Damit dies gelingen kann, gestalten die Kinderdiakone und Erwachsenen gemeinsam den Gottesdienst. Und wir singen einfache Lieder begleitet mit der Gitarre.

Am kommenden Sonntag wird die Familie selbst zum Thema: Als Babys kommen wir zu Welt, werden Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Wie wunderbar ist der Lauf über diese Stationen, und wie schön ist es, wenn sich die Generationen begegnen.

Jugendkreis CheckIN

Um Teil einer christlichen Gemeinschaft zu sein, braucht es nicht viel – eigentlich braucht es manchmal nur eine Einladung.

Eine Einladung, die sich wie ein Flugticket anfühlen kann, das dir plötzlich jemand in die Hand drückt. Ein Stück Papier, das nach Urlaub riecht. Ein Stück Papier, dass dich berechtigt am Flughafen einzuchecken und loszufliegen, den Alltag hinter dir zu lassen und eine Reise zu beginnen, die dich vielleicht sogar das Paradies auf Erden entdecken lässt.

Die Evangelische Jugend Süderelbe spricht so eine Einladung heute aus. Denn ab 7. Februar 2019 geht es mit dem Jugendkreis CheckIN weiter. Immer donnerstags von 18:30 bis 20:00 Uhr treffen sich Jugendliche ab 13 Jahren im JukiHaus an der Michaeliskirche, um gemeinsam ihr Ticket in eine christliche Gemeinschaft einzulösen. Billard, Airhockey, Burgerbraten, über Freundschaft, die eigene Persönlichkeit und Gott nachdenken, Quizzen, Zocken, und einfach gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen, stehen auf dem Programm. Das riecht doch nach Urlaub, nach einchecken, losfliegen und schon jetzt das Paradies auf Erden im Alltag zu entdecken!

Jugendkreis CheckIN ab dem 7.2.2019 immer donnerstags von 18:30 bis 20:00 Uhr im JukiHaus neben der Michaeliskirche (Cuxhavener Str. 321, 21149 Hamburg-Neugraben)

Leitung Diakonin Corinna Kok
c.kok@ejse.de
0151 40144028

Nachruf Pastor Altevogt †

Am 28. Januar 2019 ist der ehemalige Seelsorger und Prediger unserer Gemeinde Pastor Karl-Heinz Altevogt in Hannover gestorben.

Nach der Einweihung der Cornelius-Kirche 1964 war sie zunächst eine zweite Predigtstelle der Michaelis-Kirchengemeinde. Zum 1. Januar 1966 wurde die Cornelius-Gemeinde selbständig und bekam am 1. November 1966 mit Karl-Heinz-Altevogt den ersten Pastor in Fischbek.

Pastor Altevogt war es, der mit ganzer Kraft das Gemeindeleben in Fischbek aufbaute. Viele Dinge, die auch heute noch zum Wesen unserer Gemeinde gehören, verdanken wir seinem Wirken: Die lebendigen Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit und die Gründung der Kindertagesstätte Cornelius, viel Theologie in Haus- und Gesprächskreisen, die Seniorenarbeit und die monatlichen Ausfahrten und vieles andere ist sein Erbe, von dem Fischbek immer noch zehrt.

Viele Fischbker Familien erinnern sich an ihn als denjenigen, der sie in Freud und Leid und auch im Alltag begleitet hat. Karl-Heinz Altevogt erwarb sich das Vertrauen vieler. Er war nicht nur Respektsperson, sondern auch Nachbar, Mitmensch und Freund. Er konnte volkstümlich und zugänglich sein und verstand es, Beziehungen zu knüpfen zwischen der Kirchengemeinde und den Vereinen im Ort. So war er auch für viele Menschen, die nicht kirchlich geprägt waren, eine Vertrauensperson. Und in allem war er immer ein glaubwürdiger Botschafter des Wortes Gottes von der Versöhnung und der Liebe zum Nächsten.

Nach 31 Jahren Amtszeit blieb Pastor Altevogt auch im Ruhestand ein Bürger Fischbeks. Gemeinsam mit Freunden wendete er viel Zeit und Kraft auf, um die Geschichte des Dorfes zu erforschen und zu dokumentieren. In diesen Jahren, in denen sich Fischbek so vital weiterentwickelt, ist es von unschätzbarem Wert, den Ursprung dieses Ortes zu kennen.

Pastor Altevogt ist selbst zu einer historischen Persönlichkeit Fischbeks geworden, und das Andenken an sein Lebenswerk in unserer Mitte wird mit großer Dankbarkeit bewahrt werden.

In seinem 87. Lebensjahr hat Karl-Heinz Altevogt den Lauf seines Lebens vollendet. Für seine Familie erbitten wir Gottes Trost. Er selbst möge nun das ewige Leben schauen, von dem er so viele Jahre lang zu uns gesprochen hat.

Wir sind dann mal weg…

Normalerweise sind die Reisen der Evangelischen Jugend Süderelbe lange im Voraus geplant. Wenn wir zum Beispiel auf große Sommerreise fahren oder mit unseren Konfirgruppen unterwegs sind machen wir früh detaillierte Pläne zur Logistik und unserem Programm. Viele junge und kreative Ehrenamtliche treffen sich dann auf Vorbereitungswochenenden, um an den Angeboten zu feilen. Insgesamt engagieren sich jährlich über 60 ehrenamtliche Teamer*Innen in der EJS und sorgen dafür, dass unsere regionale Jugendarbeit so lebendig ist.

In den März-Ferien 2019 wollen wir daher bewusst einmal einen anderen Weg bestreiten. Wir wollen unseren ehrenamtlichen Jugendlichen die Möglichkeit bieten, spontane Kurzreisen und Ausflüge zu unternehmen. Dafür stellt uns die Firma Holznagel aus Neu Wulmstorf kostenlos einen 9-Sitzer-Bus zur Verfügung (Vielen Dank dafür!). Ob eine Tagesreise nach Berlin, ein Spontanausflug ans Meer, gemeinsame Besuche von Museen und Ausstellungen oder eine Fahrt zum EU-Parlament nach Brüssel. Die Jugendlichen entscheiden jeweils miteinander, wo die Reise hingeht. Und einen Chauffeur bekommen sie dabei auch gleich gestellt. Jugenddiakon Nico Paasch wird alle Fahrten begleiten und wohl auch des öfteren die Fahrermütze gegen die Kochmütze tauschen. Wir freuen uns auf hoffentlich viele besondere Ausflüge und Erlebnisse und werden davon berichten.

Wenn Sie unsere Projekt-Fahrten ganz konkret unterstützen möchten, würden wir uns über eine Spende für unsere Reisekasse freuen. Das Geld wird dann für das notwendige Benzin und die Gruppenverpflegung verwendet.

Bankverbindung:
Cornelius-Kirchengemeinde
IBAN: DE58 2005 0550 1381 1204 90
Verwendungszweck: Reisekasse EJS

Anmeldung zur Konfirmation

Na, hast Du schon mal über den Konfir nachgedacht?

Konfir ist richtig cool! Mit dem Konfir steigst du ein in die Jugendgruppen der Evangelischen Jugend. Da kannst du mit deinen Freundinnen und Freunden hin, da kannst du aber auch neue Leute kennen lernen, die du sonst gar nicht treffen würdest.

Nun beginnt ein neuer Jahrgang mit dem Konfirmandenunterricht. Ungefähr ein Jahr später, also im Frühjahr 2020, werden wir das große und aufregende Fest der Konfirmation feiern. Wenn du am 30.6.2019 13 Jahre alt sein wirst, bist du genau im richtigen Alter. Aber es kommt nicht so genau drauf an – Hauptsache du hast Bock!

Konfir kannst du jetzt machen. Später geht das nicht mehr. Konfir ist ne einmalige Sache. Das vergisst du dein ganzes Leben nicht mehr!

Wir verbessern den Konfirmandenunterricht von Jahr zu Jahr. Sehr froh sind wir, dass Corinna Kok, unsere neue Diakonin, gemeinsam mit Teamern der Ev. Jugend Süderelbe in den Konfirmandenunterricht einsteigt. Schon im Februar beginnt das „CheckIn“, in den Herbstferien gibt es dann eine einwöchige Freizeit mit richtig vielen Konfis aus ganz Süderelbe, und dann starten wir mit dem wöchentlichen Unterricht durch. Wer es genauer wissen möchte, kommt am besten zum Informationsabend. Da kann man sich dann auch gleich anmelden.

Informationsabend am 28. Januar 2019 um 19:00 Uhr im Gemeindehaus der Cornelius-Kirche.

Wenn du vorher schon etwas fragen möchtest, oder wir dich schon mal vormerken sollen, dann schreib an janke@cornelius-kirche.de

Gern möchten wir alle Jugendlichen in deinem Alter informieren. Es wäre super, wenn du diesen Link teilen würdest:

www.konfi-cornelius.de

Christa Nagel wird mit dem Ansgarkreuz geehrt

Im Gottesdienst am 13. Januar um 10 Uhr soll Frau Christa Nagel mit dem Ansgarkreuz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement in der Cornelius-Kirchengemeinde Hamburg-Fischbek geehrt werden.

Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Christa Nagel in nahezu allen Tätigkeitsfeldern und für alle Generationen der Cornelius-Gemeinde. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei ihr Einsatz für die ältere Generation. Sie leitet pro Jahr ein bis zwei Freizeiten für Senioren, an denen auch Personen mit Assistenz- und Pflegebedarf teilnehmen. Gleiches gilt für die monatlichen Tagestouren, die immer mit einem kulturellen oder naturkundlichen Bildungsprogramm verbunden sind – und eine Kirche auf dem Weg muss immer besichtigt werden.

In der Seniorenarbeit verfolgt Christa Nagel nicht nur das Ziel, ein Programm anzubieten und Teilhabe zu ermöglichen, sondern sie unterstützt Senioren dabei, selbst aktiv zu werden. So leitet und motiviert sie seit mehr als 25 Jahren ein großes Team, welches sich regelmäßig um den Kaffee nach dem Gottesdienst kümmert. Eine andere Gruppe unterstützt die Gemeindesekretärin beim Eintüten vieler Drucksachen und trainiert dabei zugleich das manuelle Geschick.

Christa Nagel hat viele Menschen aus der Einsamkeit geholt und dafür gesorgt, dass ein dichtes Netz von Freundschaften gewachsen ist.

Ihr Einsatz für Familien mit kleinen Kindern, die Jugend, den Gottesdienst und die Kirchenmusik, im Kirchengemeinderat und für die Finanzen der Gemeinde aber auch in der Region und in den Gremien des Gesamtverbandes Harburg kann hier nur aufzählend genannt werden.

Durch ihre vielen Impulse und ihre unermüdliche Mitarbeit hat sie die »Persönlichkeit« der Cornelius-Gemeinde mitgeprägt.

Das Ansgarkreuz

Mit dem Ansgarkreuz zeichnet die Nordkirche Gemeindemitglieder aus, die sich mit großem persönlichen Einsatz ehrenamtlich engagieren, die Nordkirche vorbildlich fördern sowie durch beispielhaftes Eintreten für den christlichen Glauben in der Öffentlichkeit hervorgetreten sind. Die Verleihung des Ansgarkreuzes an Gemeindeglieder geschieht im Gedenken an Ansgar von Bremen, der im 9. Jahrhundert als Erzbischof von Hamburg-Bremen in Norddeutschland und Skandinavien gewirkt hat und als „Apostel des Nordens“ erinnert wird.

impuls: »Weihrauch, Gold und Myrrhe und ein neuer Stern«

6. Januar um 10 Uhr

Der erste Gottesdienst im neuen Jahr wird wieder ein impuls: Gottesdienst sein. Das bedeutet: Die Gitarre ist das Instrument der Kirchenmusik und lässt andere Rhythmen und Harmonien erklingen, als wir sie sonst gewohnt sind. Popmusik in der Kirche mit neuen und auch alten Liedern.

Ein impuls: Gottesdienst hat eine Überschrift und wie könnte sie am Tag der Heiligen drei Könige anders lauten als »Weihrauch, Gold und Myrrhe und ein neuer Stern«?

Sind diese kostbaren Gaben der Anfang aller Weihnachtsgeschenke? Was bedeutet es, dass drei Weise einen langen Weg durch die Wüste gemacht haben und dass sie keinem unbedeutenderen Zeichen als einem neuen Stern gefolgt sind?

Was bedeutet das für uns und unseren Weg in das neue Jahr 2019? Es muss doch etwas zu bedeuten haben!

Ochs und Esel

Den einen nennt man dumm und störrisch, den anderen einen sturen Dickkopf. Aber Weihnachten gewinnt man einen neuen Blick:

Da stehen die beiden, Ochs und Esel, an der Krippe und werden zu Gefährten der heiligen Familie. Die Wärme ihrer großen Leiber und das Kauen ihrer mächtigen Kiefer verbreiten eine behagliche Atmosphäre. Und dann diese Augen!

Der Esel hat sie geschlossen, er ist ganz versunken, er schaut nach innen, er träumt von den Wegen, auf denen er das Kind und den Friedefürsten noch tragen wird.

Und der Ochs – wie der guckt! Ich muss an das Weihnachtslied denken, in dem es heißt: »Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen.«

Die beiden, Ochs und Esel, sind ja gar keine Dumm- und Dickköpfe!

Und wir Menschen? Sind wir womöglich die Dummköpfe … Fragezeichen?

Manchmal denkt man das. Aber Gott sieht es anders. Gott glaubt immer noch an die Menschen und wird selbst einer. Und wir können das auch, nicht dumm und angriffslustig sein, sondern kluge und einfühlsame Menschen werden.

So wünsche ich allen ein glückliches und gesegnetes Weihnachtsfest.
Gerhard Janke

Generalprobe Krippenspiel

Am Montag, dem 17. Dezember findet um 16:30 Uhr die Generalprobe für unser Krippenspiel statt. Wir werden den kompletten Gottesdienst durchproben, und Frau Werner wird uns wieder an der Orgel begleiten.

Das ist eine schöne Gelegenheit für alle Menschen, die es zum Krippenspiel-Gottesdienst nicht schaffen. Die Kinder würden sich sehr freuen, wenn viele Zuschauer dabei sind. In diesem Jahr haben wir die meisten Darsteller überhaupt. 26 Kinder spielen mit Sprechrollen mit, und viele kleine Geschwister werden das Bild vor der Krippe als Engel oder Schäfchen abrunden. Schnappen Sie sich Ihre Nachbarn und Freunde und genießen Sie einen schönen Abend .

Teamer in der Evangelischen Jugend Süderelbe

Was braucht es um Teamer in der Evangelischen Jugend Süderelbe zu sein?

Motivation, Glauben, musikalisches Talent, Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Teamspirit, eine verspielte Seele, Organisationstalent, Sportsgeist, Menschenfreundlichkeit, Selbstbewusstsein, eine offene Art, Seelsorgerqualitäten, Zeit, Neugier, Barmherzigkeit, Bibelwissen….

Gute Güte! Das kann man doch alles gar nicht in sich haben! Und das muss man Gott sei Dank auch nicht. Denn eigentlich braucht es erst einmal nur den Willen, sich auf die Ausbildung zum Teamer einzulassen.

Gleich 33 Jugendliche haben im November den Schritt gewagt, sich für die Teamerausbildung der Evangelischen Jugend Süderelbe zu bewerben. Nach zwei intensiven Abenden zum Kennenlernen und ins Gespräch kommen stand schnell fest: hier hatten sich glitzernde Rohdiamanten eingefunden, junge Menschen mit dem Herz am richtigen Fleck, die bereit sind, ihr Gaben und Talente schleifen und ausbilden zu lassen, um sie dann ehrenamtlich für die Jugendarbeit der EJS einzusetzen.

Ende Januar beginnt nun mit diesen 33 Jugendlichen die Newcomerausbildung. Mittwochs abends wird dann – angeleitet von Diakon Sven Henftling, Diakonin Corinna Kok und Team – Gruppenpädagogik, Spielpädagogik, das Schreiben und Halten einer Andacht, Rechte und Pflichten eines Jugendleiters und vieles mehr mit Herz und Hand gepaukt.

Im September endet die Ausbildung mit einer Einsegnung. Die frisch gebackenen Teamer sind dann befähigt, sich in der Konfirmandenarbeit, der Konfirmandenfahrt, dem Jugendkreis und weiteren Angeboten der EJS einzubringen – und das werden sie tun! Mit Motivation, Glauben, musikalischem Talent, Kreativität, Begeisterunsgfähigkeit, Teamspirit, einer verspielten Seele, Organisationstalent, Sportsgeist, Menschenfreundlichkeit, Selbstbewusstsein, eine offene Art, Seelsorgerqualitäten, Zeit, Neugier, Barmherzigkeit, Bibelwissen – jeder auf seine Art.

Lebendiger Advent in Fischbek

Während der Adventszeit lädt die Stiftung Cornelius-Kirche Fischbek jeden Abend unter der Woche zum „Lebendigen Advent“ ein. Abend für Abend treffen wir uns um 18:00 Uhr für etwa eine halbe Stunde vor einer anderen Haustür. Es gibt einen Becher Glühwein oder ein anderes warmes Getränk, wir singen ein Adventslied, hören eine kleine Geschichte, und dann ist noch Zeit, um ein wenig zu klönen. So ziehen der Advent und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest in die Herzen und unseren Stadtteil ein.

Die Auftaktveranstaltung findet statt am Montag, dem 3.12. auf dem Kirchhof. Am 4.12. sind wir bei den Schützen zu Gast, am 5.12. in der Seniorenresidenz und am 19.12. lädt der CHORnelius noch einmal auf den Kirchhof ein. Die Abschlussveranstaltung am 21.12. richtet die Feuerwehr aus.

An den anderen Tagen werden Familien aus dem Stadtteil die Gastgeber sein. Wann und bei wem etwas stattfindet, erfahren Sie im Gemeindebüro.
Einfach eine Tasse einpacken und die Adventszeit mit Nachbarn gemeinsam erleben.

impuls: Wir warten …


1. Advent um 10 Uhr

Wir warten auf den Bus und dass wir endlich beim Arzt drankommen. Wir warten auf die große Liebe und den Schnee. Wir warten auf den Ruhestand, das Wochenende und den Urlaub. Warten kann auch ganz schön nerven und manchmal verpasse ich das Leben heute, weil ich auf Morgen warte. Mit Vorfreude ist warten aber toll und kann eine ganz besondere Magie entfalten. Wie im Advent, wenn wir erwarten und uns darauf freuen, dass Gott uns als Mensch begegnet.

Am 2. Dezember um 10 Uhr feiern wir in der Cornelius-Kirche den impuls: »Wir warten…«

CHORnelius singt und Jan Keßler macht die Musik, predigen wird Meike Barnahl.

SacreFleur

Freitag, dem 23. November 2018, um 19:30 Uhr
Reiner Regel und Jan Keßler präsentieren ihr Programm in der Cornelius-Kirche Hamburg-Fischbek

Am Freitag, dem 23. November 2018, um 19:30 Uhr (Einlass: 18:45 Uhr), treten der bekannte Jazzmusiker Reiner Regel und unser Kirchenmusiker Jan Keßler in der Cornelius-Kirche in Hamburg-Fischbek auf.

Mit großer Spielfreude holen sie die alten Lieder des Evangelischen Gesangbuchs in die heutige Zeit.
Reiner Regel verzaubert den Zuhörer mit seinem einfühlsamen Klarinetten- und Saxophonspiel, das sich mit den Gitarrenklängen von Jan Keßler wie ein Gemälde zusammenfügt. Am Bass komplettiert Lars Hansen das Trio. Obwohl mit »SacreFleur« etwas völlig Neues entstanden ist, sind die Gesangbuchstücke in ihrem Ursprung nicht verfremdet.
Freuen Sie sich auf ein wundervolles Konzert.
Eintritt: 15 €, ermäßigt 12 €

Orgelmatinée


Sonntag, 25. November 2018, um 11:15 Uhr


Kantor Gernot P. Fries lädt ein zur Orgelmatinée direkt im Anschluss an den Gottesdienst zum Totensonntag.

Die Matinee beginnt mit der Fantasie c-Moll BWV 562 von Johann Sebastian Bach. Es ist ein 5-stimmiges intensives und dichtes Werk, das in seiner sanften Schwermütigkeit entfernt an die Eingangschöre der großen Bachschen Passionen erinnert. Die anschließende ebenso meisterhaft begonnene Fuge bricht allerdings nach 27 Takten ab. Sie wurde von Bach nicht vollendet. Und damit erinnert sie an die große menschliche Schwäche, unter dem Motto »das mache ich irgendwann nochmal« Dinge so lange aufzuschieben, bis endlich der Tod das letzte Wort spricht und dem damit zum Fragment degradierten Werk die Vollendung verwehrt: »Darum wachet! Denn Ihr wisset weder Tag noch Stunde.«

Im Jahr 2002 wurde meine Partita über den Choral »O Heiland, reiß die Himmel auf« fertig gestellt. 1996, in einer Zeit der Unsicherheit eines noch seinen Lebensweg Suchenden begonnen, bedurfte es jedoch erst der unfassbaren weltgeschichtlichen Ereignisse des beginnenden neuen , Jahrtausends, um den Anstoß zur Vollendung zu liefern. Das seinerzeit auch von der Fachwelt anerkannte Ergebnis präsentiert sich allerdings überaus den Umständen entsprechend, unter denen es entstand. Es führt ausgehend vom Aufbegehren gegen soziale Ungerechtigkeit durch die tiefsten Niederungen einer menschlichen Seele und gipfelt im ohnmächtigen Aufschrei nach Erlösung »vom Elend zu dem Vaterland«.

Damit ist die Brücke zum Beginn des neuen Kirchenjahres geschlagen. Und die sanften, zarten, lieblichen Töne des absolut vollendeten Werkes »Praeludium und Fuge G-Dur« op. 37, 2 von Felix Mendelssohn-Bartholdy weisen nunmehr weit voraus auf das, was da kommen wird. Da verschwinden die bangen und verstörenden Gedanken an Tod und Vergänglichkeit. Die Kränze auf den Gräbern werden erleuchtet durch die neu entzündeten Kerzen des Advents. Und aus dem Totensonntag wird der Ewigkeitssonntag.

Gernot P. Fries

Buß- und Bettag

Am Mittwoch, 21. November um 19 Uhr findet in der Cornelius-Kirche, Hamburg-Fischbek der diesjährige regionale Buß- und Bettagsgottesdienst statt.

Die sieben Evangelischen Gemeinden der Region und selbstverständlich alle, die dem Motto des Gottesdienstes folgen möchten: »Wer Gott vertraut, der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen«, sind herzlich eingeladen.

Die Pastoren Outzen (Hausbruch), Eberhard von der Heyde (Neuenfelde) und Wolfgang Voigt haben diesen thematischen Abendgottesdienst vorbereitet und freuen sich auf Ihren Besuch.

Familiengottesdienst Martinstag

Wenn die dunkle Jahreszeit gekommen ist, dann ist die Zeit zum Laterne laufen da. Die Kinder mit ihren Laternen machen alle Menschen froh. Dann denken wir auch an den heiligen Martin. An einem eisig kalten Tag hat er seinen Mantel mit einem Bettler geteilt.

Wenn es dunkel und kalt wird, müssen wir einander helfen, Licht und Wärme verbreiten.

Im Familiengottesdienst am 11. November um 10 Uhr feiern wir den Martinstag.

Der Gottesdienst wird gestaltet von den Kinderdiakonen, Pastor Wolfgang Voigt, Gemeindepädagogin Angela Lindmüller und Popmusiker Jan Keßler.

Der Quartiersbeirat befürwortet den »Bewegten Kirchhof«

Nach der Auswertung aller Ideen von der öffentlichen Beteiligung hat das Büro »Munder und Erzepky« den Plan für die Erneuerung unserer Außenanlagen vorgelegt. Nachdem der Kirchengemeinderat dem Konzept zum »Bewegten Kirchhof« bereits im Oktober zustimmte, hat gestern der Quartiersbeirat Neugraben-Fischbek den Plan ebenfalls befürwortet.

Wir freuen uns, dass nun die Ausführungsplanung und danach die Umsetzung beginnen kann.

Die Außenflächen der Cornelius-Kirchengemeinde sollen überarbeitet werden. Das Ziel ist, das Gelände zum Stadtteil hin zu öffnen und durch die Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten die Aufenthaltsqualität zu steigern.

Die Cornelius-Kirche liegt mitten im historischen Ortskern des Dorfes Fischbek. Sie wurde in den Jahren 1962 – 1964 auf der Hofstelle „Wittenshof“ errichtet. Dabei wurde auf der Südseite zum Fischbeker Weg hin der alte Eichenhain als große Naturfläche mit den alten Dorfeichen erhalten. Auf der südöstlichen Seite verläuft das Bett der namensgebenden Fischbek. Diese Flächen sollen auch künftig unverändert bleiben.

Westlich der Kirche verlaufende Wege dienen als fußläufige Zuwegung zur Kirche, zum Gemeindehaus und zum Pfarrhaus, nördliche der Kirche befindet sich der große Kirchhof. Bereits bei der Planung der Cornelius-Kirche wurde berücksichtigt, dass sie als Standortkirche der Militärseelsorge in der Röttiger-Kaserne mitbenutzt werden sollte. Bis zur Schließung der Kaserne im Jahr 2004 hatte der Kirchhof auch die Funktion, dass die Soldaten zu Standortgottesdiensten und zu öffentlichen Gelöbnisfeiern auf dem Kirchhof antreten konnten. Der Belag aus Waschbetonplatten mit seiner sehr groben Oberfläche war dafür ein geeignetes Material.

In den zurückliegenden Jahren hat sich das Konzept der Kirchengemeinde weiterentwickelt. Die Öffnung in den Stadtteil, das Engagement für das Gemeinwesen und die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Quartier sind wichtiger geworden.

Nun soll die Aufenthaltsqualität des Geländes weiterentwickelt werden. Das Außengelände soll nicht allein ein Entrée zu Kirche und Gemeindehaus sein, sondern eignet sich als öffentlicher Ort für Aktivität, Kommunikation und Erholung.

Durch die Öffnung zum alten Pfarrgarten und eine neue Wegeführung im Innenhof werden Flächen geschaffen.

  • Der bereits vorhandene Kleinkinderspielplatz kann auf diesen Flächen erweitert werden.
  • Es entsteht Platz für eine Boulebahn.
  • Hochbeete schaffen die Möglichkeit für gemeinschaftliches Gärtnern.
  • Sitzmöglichkeiten, z.T. mit Tischen laden zum Verweilen ein.
  • Weitere Sitzbänke direkt am Fischbeker Weg dienen älteren Menschen als Rast auf dem viel genutzten Einkaufsweg zwischen der Sandbeksiedlung und dem Discounter an der Cuxhavener Straße – Ecke – Borchersweg.
  • Die Sitzmöglichkeiten sollen auch den Wanderern auf dem Heidschnuckenweg und dem Europäischen Fernwanderweg 1, welche direkt am Kirchengrundstück verlaufen, als Rast angeboten werden.

Der Kirchhof soll ein neues Pflaster erhalten, um ihn als große und vielfältig nutzbare Fläche zu erschließen. Wichtig ist dabei eine neue Oberflächenqualität des Belags, die weniger rau ist ohne glatt zu werden. So ist sie besser geeignet zum Laufen und Spielen als auch zum Befahren z.B. mit Bobbycars oder Rollschuhen.

Das Pflaster soll Rasterlinien erhalten, die sich in vielfältiger Weise als Spielfelder für die unterschiedlichsten Spiele eignen. Das dafür benötigte Spielgerät soll in einem Spielgerätehaus verwahrt aber auch zugänglich gehalten werden. Die „Stadtfinder“ haben für die Nutzung als multifunktionale Spielfläche ein umfangreiches Konzept entwickelt und in mehreren Veranstaltungen bereits erprobt. Folgende Spiele könnten auf dem Platz realisiert werden: Mölkky, Kubb, Sudoko, Puks, Cornhole, Cross-Boule, Reifencurling u.a. Ein wichtiges Kennzeichen all dieser Spiele ist, dass sie von allen Generationen und sehr gut auch generationenübergreifend gespielt werden können.

Weil der Kirchhof weiterhin unmöbliert bleibt, eignet er sich nach wie vor auch für etablierte OpenAir-Veranstaltungen wir Freiluftgottesdienste, Flohmarkt, Gemeindefeste, Spielfläche der Kinder- und Jugendgruppen.

Viele neue Ideen wie ein OpenAir-Kino, sommerliche Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel und anderes sind im Laufe der Projektentwicklung entstanden und können auf der flexibel zu nutzenden Fläche stattfinden.

Die besondere Lage des Kirchengrundstücks mitten im historischen Dorfkern und am Lauf der Fischbek machen es zu einem Ort, an dem sich die Stadtteilidentität verortet. Schon immer wurde das Grundstück aber auch das Gemeindehaus und die Kirche von anderen Vereinen und Einrichtungen im Stadtteil mitgenutzt, sodass diese integrierende Funktion des Ensembles nicht eine Idee für die Zukunft sondern bereits etablierte Tradition ist. Durch die nun geplante Entwicklung des Außengeländes sollen diese Möglichkeiten deutlich erweitert werden. Das Außengelände der Kirche kann zu einem Ort individueller und spontaner Freizeitgestaltung, zu einem alltäglichen Begegnungsort und zu einem zentralen Forum im öffentlichen Raum werden.


Sonntag ist Kinderkirche

Der Kindergottesdienst heißt bei uns Kinderkirche. Sonntag ist es wieder so weit. Die Kinder treffen sich um 9:45 Uhr im Gemeindehaus (und die Eltern können dann schon mal in der Kirche warten). Wenn die Glocken läuten, kommen die Kinder nach und ziehen zur Eingangsmusik in die Kirche ein.

Die erste viertel Stunde gehört den Kindern, denn was Kinder verstehen, verstehen auch die Erwachsenen.

Danach feiern die Kinder ihren Kindergottesdienst im Gemeindehaus weiter. Am Sonntag geht es um eine Geschichte von einem Gottesdienst, einem Gottesdienst unter freiem Himmel. Mehr als 5000 Leute waren gekommen. Was da passiert ist kann man in der Kinderkirche erfahren.

Die Kindergottesdienst wird geleitet von Müttern – es könnten auch Väter sein – aber bei uns sind es Mütter, liebevolle mütterliche Mütter, die vom Glauben erzählen.

Und gleichzeitig gibt es einen Gottesdienst für Erwachsene mit Pop-Musik und dem Thema Vater Staat und Mutter Kirche und Klönschnack mit Kaffee und anderen Getränken danach.

impuls: Vater Staat und Mutter Kirche

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Ein Jahr später definierte die Weimarer Reichsverfassung das Verhältnis von Staat und Kirche neu: Es gibt keine Staatskirche, Staat und Kirche seien von einander getrennt. Zugleich ist die Religionsfreiheit garantiert. Das Grundgesetz der Bundesrepubik Deutschland hat die entsprechenden Artikel der Weimarer Reichsverfassung unverändert übernommen.

Staat und Kirchen verstehen sich wie in einer Partnerschaft. Die Mitglieder der Kirchen sind ja auch Bürger in diesem Staat, und sie sind die größte organisierte Bevölkerungsgruppe. Die Kirchen verstehen ihren Auftrag nicht nur als Auftrag für sich selbst, sondern sie sind Gemeinschaften, die Verantwortung für die ganze Gesellschaft übernehmen und wahrnehmen.

Im Predigttext für den 4. November findet sich der Satz:

Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet.

Römer 13, 1

Dass der ganze Abschnitt keine so ganz einfache Kost ist, ist ja klar – der ist 2000 Jahre alt. Aber das Thema ist topaktuell – auf der großen Bühne und auch hier in Fischbek.

Reformationstag

Im letzten Jahr war der Reformationstag wegen des 500. Reformationsjubiläum in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag – das war als Ausnahme gedacht. Aber nun haben Hamburg und die anderen norddeutschen Bundesländer beschlossen, dass der 31. Oktober künftig immer ein gesetzlicher Feiertag sein soll. Nicht alle waren dafür, andere hätten lieber einen nicht-religiösen Feiertag eingeführt. Und auch das wäre ein gutes Signal gewesen. Nun haben die Länderparlamente aber so entschieden – das ist eine mutige Entscheidung. Und für uns – die evangelische Kirche – ist das natürlich toll.

Im Gottesdienst, den wir mit unseren Nachbargemeinden in der Michaeliskirche um 11 Uhr wollen, werden wir das Motto »Mehr Mut!« zum Thema machen:

  • Zu den eigenen Überzeugungen zu stehen – auch gegen Widerstände;
  • ein christliches Menschenbild in die Diskussionen einzubringen;
  • Lügen und Gerüchte enttarnen und der Wahrheit die Stimme geben.

für all das braucht es Mut.

Ein roter Faden zieht sich durch die Bibel, Menschen Mut zu machen, zu ihrem Glauben, zu Gott und zu sich selbst zu stehen.

Pastorin von Thun, Pastor Janke und Pastor Krüger werden drei Mutgeschichten erzählen.

Dass der 31. Oktober nun ein gesetzlicher Feiertag ist, ist natürlich angenehm – wir haben frei! Aber für uns Evangelischen ist das auch eine Verpflichtung. Die norddeutschen Länderparlamente haben den Tag der Reformation zum Feiertag erklärt, darauf müssen wir angemessen antworten und diesen Tag zu dem machen, wofür er gedacht ist: Im Sinne Martin Luthers allen Unwahrheiten die Stirn zu bieten und für die Erneuerung der Gesellschaft einzutreten.

Dazu kommen wir am 31. Oktober um 11 Uhr zusammen und machen die Michaeliskirche in Neugraben randvoll.

Silberne und Goldene Konfirmation 2019

Die Silberne und Goldene Konfirmation wollen wir künftig gemeinsam und an einem Sonntag und dies dann alle zwei Jahre feiern. So planen wir schon jetzt das nächste Konfirmationsjubiläum im kommenden Jahr am 16. Juni 2019. Einladen wollen wir dann als Goldenen Konfirmanden die Konfirmationsjahrgänge 1968 und 1969 und für die Silberne Konfirmation die Jahrgänge 1992 – 1994 (drei Jahrgänge wegen der Umstellung).

Das ist noch ein 3/4 Jahr hin. Aber die Suche nach den aktuellen Anschriften der Jubilare braucht seine Zeit. Am besten gelingt es, wenn einige Jubilare dabei mithelfen, die wissen am ehesten, wer wo abgeblieben ist. Wir freuen uns also, wenn sich jetzt schon jemand aus diesen Jahrgängen bei uns meldet, um beim Stöbern im Kirchenbuch mitzuhelfen.

Wer macht mit beim Krippenspiel?

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Krippenspiel, das wir Heiligabend um 15:30 Uhr in der Christvesper aufführen werden. Die Schauspieler müssen mindestens 6 Jahre alt sein und am Montag, dem 15. Oktober um 17:00 Uhr zur Anmeldung ins Gemeindehaus kommen. Wenn an diesem Tag etwas Wichtiges anliegt oder das Kind krank sein sollte, dann geben Sie bitte schriftlich oder per E-Mail Bescheid, dass Ihr Kind mitmachen möchte. An diesem Montag werden noch keine Rollen vergeben. Wir müssen erst sehen, wie viele Kinder teilnehmen möchten und welche Rolle sie spielen mögen. Wir proben dann immer montags von 17:00 — 18:30 Uhr.

Auch Kinder unter 6 Jahren dürfen in dem Stück auftreten. Bitte melden Sie auch die kleinen Kinder am Montag, dem 15. Oktober an, denn wir werden noch viele kleine Schafe und Engel brauchen. Die »Kleinen« kommen dann erst zur Generalprobe dazu.

Die Generalprobe findet statt am Montag, dem 17. Dezember um 17:00 Uhr in der Kirche. Die Kinder treffen sich 15 Minuten früher.

Das Krippenspiel wird aufgeführt am Heiligabend und 15:30 Uhr in der Cornelius-Kirche Fischbek.

Anmeldung bei Angela Lindmüller: lindmueller@cornelius-kirche.de

Unsere neue Diakonin Corinna Kok

Wir freuen uns sehr, dass wir zum 1. Oktober Corinna Kok als neue Diakonin für die Evangelische Jugend Süderelbe einstellen können. Seitdem Janina Förster diese Tätigkeit im März 2017 aufgegeben hatte, war die Stelle unbesetzt. Das war für die Jugendarbeit eine richtige Durststrecke. Aber es war gar nicht so einfach, diese Stelle neu zu besetzen. So viele stellensuchende Diakoninnen und Diakone gibt es nicht, und es sind noch weniger, die eine halbe Stelle suchen. Die möglichen Arbeitsfelder für Diakoninnen und Diakone sind sehr unterschiedlich und eine Person ist nur dann interessiert und auch geeignet, wenn vieles zusammen passt.

Aber diesen Glücksfall gibt es nun. Frau Kok und alle, die sie schon kennenlernen konnten, haben ein richtig gutes Gefühl, und alle freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Vorstellung von Corinna Kok

Mein Name ist Corinna Kok und ich bin freudig überrascht, dass es mich nach Stationen in Ostfriesland, Wuppertal und der Lüneburger Heide nun mit 32 Jahren nach Fischbek verschlägt. Als Diakonin werde ich in der Cornelius Gemeinde für das Team der Evangelischen Jugend Süderelbe unterwegs sein. Jungen Menschen zu begegnen, gemeinsam mit ihnen zu hören, zu suchen, zu erfragen und zu finden, was Gott uns Gutes vor die Füße legt, liegt mir am Herzen. Ich freue mich, dass ich dieser Aufgabe auf ganz unterschiedliche Art und Weise im EJS nachgehen darf. Im anbrechenden Oktober geht es schon los. Falls wir uns in der und um die Corneliuskirche herum begegnen sollten, sprechen Sie mich gerne an! Ich bin gespannt, Sie alle nach und nach kennen zu lernen.

Corinna Kok

Am 24. Oktober wollen wir Diakonin Kok begrüßen. Um 18:00 Uhr beginnt ein Gottesdienst der EJS, in welchem die »Newcomer« nach einem Jahr intensiver Ausbildung eingesegnet werden und dann »Teamer« sind. In diesem festlichen Rahmen wollen wir Diakonin Kok begrüßen und in ihre Aufgaben in der Ev. Jugend Süderelbe einführen.

Europaweites Glockenläuten für den Frieden

Am Internationalen Tag des Friedens (21. September) sollen europaweit die Glocken läuten. Auch die Nordkirche lädt dazu ein, mit dem Klang zum Gebet für den Frieden zu rufen. »Friede sei ihr erst Geläute! – ringing the bells« ist die Initiative zum europaweiten Glockenläuten am Weltfriedenstag überschrieben.

Die Idee dazu wurde im Dezember vergangenen Jahres entwickelt. Denn: Glocken sind Zeugnisse einer uralten Kulturtradition. Ihr Klang ist gelebtes Erbe. Ihr Ziel ist es, Menschen erreichen, verbinden und bewegen.

So laden auch die Bischöfin und die Bischöfe der Nordkirche alle Kirchengemeinden ein, sich zu beteiligen. Erstmals in der Geschichte sollen dann europaweit kirchliche und säkulare Glocken gleichzeitig um 18 Uhr gemeinsam läuten und so ein Zeichen des Friedens aussenden. Erinnert wird damit unter anderem an das Ende des Ersten Weltkrieges 1918 und den Beginn des 30-jährigen Krieges 1618.

Aktuell seien schon seit längerem in Europa wieder militärische Konflikte entbrannt. »Gerade in diesem Jahr steht es uns gut an, wieder für diesen europäischen Friedengedanken zu werben und zugleich unsere Glocken als lebendige Trägerinnen unseres kulturellen und geistlichen Erbes hörbar werden zu lassen«, schreiben die Bischöfe.

Verabschiedung von Pastorin Senf

Am kommenden Sonntag, dem 16. September werden wir Pastorin Corinna Senf persönlich und feierlich aus unserer Gemeinde verabschieden. Vor elf Jahren ist sie als Pastorin zur Anstellung nach Fischbek gekommen. Sie hat viel mitgebracht, sie hatte viele neue Ideen, für die sie Cornelius begeistern konnte und die so fest etabliert sind, dass sie auch weiterhin unser Gemeindeleben durchwirken werden. Corinna Senf hinterlässt Spuren. Aber auch umgekehrt wird es so sein, dass die vielen Begegnungen mit Menschen und die Erfahrungen, die sie sammelte, ihre künftige Arbeit prägen werden.

Am 16. September werden wir Pastorin Senf aus Cornelius verabschieden. Zum Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnen wird, sind alle herzlich eingeladen und auch zum anschließenden Empfang im Gemeindehaus.

Freie Plätze im Kinderspielkreis und Miniclub

Im Kinderspielkreis und im Miniclub sind noch einige Plätze frei.

Der Kinderspielkreis richtet sich an Kinder ab 2 Jahren, die vielleicht keinen Kitaplatz gefunden haben, oder an Familien, denen ein Angebot an drei Vormittagen genug ist. Der Kinderspielkreis findet statt montags, mittwochs und donnerstag von 9 – 12 Uhr.

Zwei Betreuerinnen kümmern sich sehr liebevoll um die Gruppe von maximal 15 Kindern. In einem altersgerechten Programm mit Spielen, Singen, Basteln, Kochen, Geschichten hören und vielem mehr machen die Kinder die ersten Gruppenerfahrungen. Bei gutem Wetter geht die Gruppe gern an die frische Luft, erkundet die nähere Umgebung und spielt auf dem schönen Außengelände rund um die Kirche. Selbstverständlich sind die Betreuerinnen auch bei der Sauberkeitserziehung behilflich.

Kinder, die für den Spielkreis noch zu klein sind, können gemeinsam mit einem Elternteil am Miniclub teilnehmen. Der Miniclub trifft sich dienstags von 9 – 11 Uhr.

Hier machen die Kinder die allerersten Erfahrungen im Zusammensein mit anderen Kindern, und für die Eltern ist er eine schöne Möglichkeit, andere Eltern kennenzulernen, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

In beiden Gruppenangeboten sind noch einige Plätze frei. Weitere Informationen erhalten Sie im Gemeindebüro unter der Telefonnummer: 701 95 56.

Gottesdienst zur Einschulung

Gut behütet!

Aufregend ist das: der Schulstart! Für die Kinder, die in die erste Klasse kommen, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Aber auch für die Eltern ist der Schulstart mit eine Mischung aus Gefühlen verbunden: Befürchtungen und Unsicherheit, Hoffnung und Stolz aber auch Abschiedsschmerz sind oft dabei. Die Kinder sind nun wirklich nicht mehr klein. Sie gehen eigene Wege. Sie müssen sich selber behaupten. Gut ist das, wenn sie dabei nicht allein sind. Familie und Freunde sind wichtig – aber auch das Vertrauen, dass Gott mit ihnen unterwegs ist in dieses neue Abenteuer.

Am 21. August um 8:45 Uhr feiern wir den Schulstart in einem Gottesdienst und wollen darin den stolzen Schulanfängern den Segen Gottes zusprechen.

Dazu laden wir euch ganz herzlich ein, liebe Schulanfänger und Schulanfängerinnen, mit euren Familien und Freunden.

Und auch euch Vorschulkinder aus unserer KiTa Cornelius laden wir mit euren Erzieherinnen und Familien ganz herzlich zu diesem Gottesdienst ein.

Und nicht zuletzt Sie alle laden wir ein, die dabei sein und mitfeiern wollen, wenn so viele Kinder unseres Stadtteils einen neuen Lebensabschnitt beginnen.