Jahreslied 2015

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Die Worte und der Klang sind sehr feierlich, fast ein wenig pathetisch – so große Gefühle weckt ein Sonnenaufgang über dem Meer bei uns Küstenbewohnern. Die Schönheit von Gottes Schöpfung und die Schönheit der Musik erreichen des Menschen Herz gleichermaßen, und wir singen dieses Lied nun häufig und gern bei vielen Gelegenheiten.

 

Mit herzlichen Grüßen
das Team der Cornelius-Kirchengemeinde

Sieh, da hebt die Sonne sich übers Meer.
Luft und Welle lodern rot um sie her,
Licht, dem stummer Jubel entgegenschlägt,
wenn es an der Küste der Welt anlegt.

Atem will ich holen, so tief ich kann,
will dem Schöpfer singen: Mein Tag bricht an!
Dank dir, dass die Freude mir wiederkehrt,
meiner Nacht und Sünde den Sieg verwehrt!

Dank, dass du die Sonne mich fühlen lässt!
Leib und Seele feiern ein Morgenfest.
Wenn das Dunkel schwindet, das Seelenweh,
sag ich’s neu: Dein Wille, mein Gott, gescheh!

Lass mich denn einst ziehen mit letzter Fracht,
lass hinaus mich segeln aufs Meer der Nacht:
Du bist ja mein Vater, o Gott des Lichts,
deine Hand entreißt mich dem Netz des Nichts.

Sieh, dann hebt die Sonne sich übers Meer
und vertreibt auf immer, was schwarz und leer.
O der Siegesjubel! Das Licht liegt hell
auf des Lebens Küste, steht ewig still.

Text: Jürgen Henkys nach dem dänischen „Se, nu stiger solen af havets skød“von Jakob Knudsen
Melodie: Oluf Ring um 1891

Evangelisches Gesangbuch (Nordelbien) 629