Panoramaaufnahme Cornelius-Kirche mit Kirchhof

Gute Nachricht für Cornelius: Die Stadt stärkt den Standort unserer Kirche!

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Heute haben wir wirklich gute Nachrichten:

Die Stadt Hamburg hat Mittel aus der RISE-Förderung bewilligt, um das Außengelände der Cornelius-Kirche neu zu gestalten und aufzuwerten!

Das „Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE) der Hansestadt Hamburg verfolgt das Ziel, die Lebensqualität in Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf durch städtebauliche Maßnahmen zu verbessern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Bei uns in Fischbek und Neugraben gibt es diesen Entwicklungsbedarf durch gleich drei neue Wohnquartiere, den Vogelkamp Neugraben, den Fischbeker Heidbrook und die Fischbeker Reethen. In Fischbek wird sich die Bevölkerung verdoppeln, und dabei sollen Alt und Neu gut zusammen wachsen.

Die Cornelius-Gemeinde kann dabei wichtige Aufgaben übernehmen. Schon längst haben wir uns zum Stadtteil hin geöffnet – räumlich und mit unseren Angeboten für alle Menschen, die hier leben.

Es war ein Glücksfall, als wir 1961 das Grundstück an der Dritten Meile für den Bau der Cornelius-Kirche kaufen konnten. Es liegt mitten im alten Dorf, über das Gelände verläuft das Bett der namensgebenden Fischbek, dazu der Hain mit den alten Dorfeichen. Nun liegt unsere Kirche auch direkt in der Mitte des RISE-Gebietes und hat mit ihrer Ausstrahlung in den Stadtteil wie mit ihrer einzigartigen Lage und architektonischen und landschaftlichen Anmutung das Potential, ein Kristallisationspunkt zu sein.

Die Cornelius-Kirche ist ein Wahrzeichen im Stadtteil. Natürlich ist sie eine Gebetsstätte und ihre Glocken laden zu Gottesdiensten ein. Zugleich ist sie eine Begegnungsstätte. Kirche und Gemeindehaus werden auch von Vereinen und Institutionen genutzt. Jung und Alt besuchen das ganze Ensemble. Familien mit kleinen Kindern haben ihren Spaß in der Sandkiste und an den Spielgeräten, Jugendliche und Erwachsene treffen sich hier, ältere Menschen sitzen auf Bänken und genießen den Frieden und die Schönheit des Areals.

Und das alles kann und soll nun noch viel schöner werden. Die offenen Rasenflächen und der Kleinkinderspielplatz sollen überarbeitet werden, der Kirchhof wird weiterentwickelt zu einem zentralen Marktplatz, neue Sitzgelegenheiten werden zum Verweilen einladen, in das Pflaster werden Aktionsfelder eingearbeitet, kleine Installationen machen den Kirchhof zu einem „bewegenden Kirchhof“ …

Erste Ideen und Geld sind nun da. Wir freuen uns sehr, wir sind sehr dankbar und laden dazu ein, eigene Ideen und Vorschläge mitzuteilen. Wir wollen unseren Standort ertüchtigen und weiterentwickeln zu einem Kommunikationsraum und Knoten im Netzwerk unseres Stadtteils.

Mit vielen Grüßen
Ihr und Euer Gerhard Janke