Gedächtnis der Verstorbenen

Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.
Lukas 10,20

Wir glauben: Gott kennt jeden Menschen, hat ihn gewollt und ins Leben gebracht. Jede und jeder hat einen eigenen Lebensweg und eine eigene Geschichte. Und jeder hat einen eigenen Namen, der ausgesprochen wurde damals, als man uns über die Taufe hielt.

Wenn wir über einen Friedhof gehen, dann lesen wir viele Namen auf Grabsteinen. Sie erinnern uns daran, wer zu uns gehörte. Wir bewahren das Andenken unserer Lieben – nicht nur auf den Steinen sondern auch in unseren Herzen und den Geschichten, die wir von ihnen erzählen.

Wir haben einen weiteren Gedenkort angelegt – im Internet: frieden-suederelbe.de

Auch dort bewahren wir die Namen und Lebensgeschichten. Erinnern tröstet.

Auf frieden-suederelbe.de gibt es ein alphabetisches Verzeichnis der Verstorbenen. Wie auf einem Grabstein werden dort die Namen, die Lebensdaten und die Berufe oder Tätigkeiten genannt, die das Leben füllten.

Auch Sie können dort die Namen Ihrer Verstorbenen eintragen lassen oder selbst eintragen.

Wie Friedhöfe so hat auch frieden-suederelbe.de einen lokalen Bezug und ist ein Gedenkort für Menschen und Familien, die in Hamburg-Süderelbe leben oder mit dieser Region verbunden sind. Wie bei einem Gang über einen Friedhof kann man dort Namen von Menschen finden, deren Lebenswege zum eigenen Leben gehören.

Über das alphabetische Verzeichnis hinaus ist es möglich, für jeden Verstorbenen eine Seite anzulegen, auf der Platz ist für ein Foto und einen Lebenslauf oder einen Nachruf.

Das Gedächtnis der Verstorbenen zu wahren ist von Anbeginn an ein Anliegen der Kirche gewesen. Im Glauben an den Überwinder des Todes und im gemeinsamen Erinnern suchen und finden wir Trost.